Die Gehorsamsfalle

 in Gesundheit/Psyche, Politik

Die Regierung wird uns aus dem Corona-Unterdrückungsregime niemals freiwillig entlassen ― wenn wir das verstanden haben, fassen wir Mut zum Widerstand. Gebranntes Kind läuft gern wieder ins Feuer. Wir Deutschen haben in unserer Geschichte eine Menge Erfahrung mit autoritären, aber auch mit totalitären Herrschaftsformen sammeln können. Wie sehr uns dieses Erbe noch prägt, merken wir gerade jetzt: Obwohl uns die Regierung unsere Grundrechte nimmt, bleibt die Mehrheit der Bevölkerung duldsam und wehrt sich nicht. Woher kommt diese Gehorsamsbereitschaft und wie können wir uns daraus befreien? Schwarze Pädagogik arbeitet stets mit Nötigung und Erpressung: „Wenn du nicht tust, was wir wollen, dann …“ Als Doublebind-Strategie bezeichnet man es, wenn Erziehungsberechtigte eine widersprüchlich Botschaft aussenden: „Wir wollen dich beschützen und müssen gerade deshalb hart zu dir sein.“ Diese Techniken, so plump sie sind, wirken bei den meisten noch immer sehr gut. Wir müssen uns dieses Spiels und unserer Rolle darin bewusst werden. Verurteilen wir uns nicht dafür, dass wir Opfer sind! Erschließen wir unsere tieferen Kraftquellen und werden wir aktiv! Margit Geilenbrügge

Als am 19. Januar dieses Jahres das demokratisch nicht legitimierte Gremium aus Bundeskanzlerin Angel Merkel und den sechzehn Ministerpräsidenten der Bundesländer im „Kampf gegen das Corona-Virus“ mal wieder eine Verlängerung des Lockdowns und eine Verschärfung der „Corona-Maßnahmen“ verkündete, erlebte ich einen Moment besondere Art. Es war einer jener Augenblicke, in denen mir die Wahrheit einer Situation schonungslos entgegentritt.

Das Ende einer Illusion

Bisher hatte ich immer noch ein wenig gehofft, die Bundesregierung könnte doch noch zur Vernunft kommen und zu demokratischen Verhältnissen zurückfinden. Aber in diesem Moment wusste ich: Die staatliche Repressionsmaschinerie wird weiterlaufen, wenn wir sie nicht „von unten“ stoppen.

Hier war etwas in Gang gesetzt worden, das der Psychiater und Psychoanalytiker Hans-Joachim Maaz klarsichtig einen „Krieg der Regierenden gegen die Bevölkerung“ nennt. „In dem Moment, in dem die Pandemie zu einer Panikdemie verwandelt wurde“, schreibt Maaz, „entsteht eine nahezu perfide Situation, in der die Zerstörung sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Verhältnisse von den betroffenen Kriegsopfern selbst vollzogen werden muss. Und Kriegsgegner werden wie bei allen Kriegen verfolgt und bestraft. Vom ‚Covidiot‘ zum ‚Gefährder‘ und ‚Bedroher‘ und schließlich zum ‚Deserteur‘ ist es nur ein kurzer Weg“ (1).

Diese Erkenntnis war erschreckend und befreiend zugleich. Sie war erschreckend, weil ich plötzlich in einen Abgrund schaute, dessen Ausmaß ich mir nicht auszumalen wagte. Sie war befreiend, weil es gut ist, ent täuscht zu werden und der Realität ins Auge zu sehen. Auch ist es für jede Abwehr- oder Gegenstrategie entscheidend, seinen Gegner richtig einzuschätzen.

Sich die eigene Selbstentmündigung eingestehen

Die neuen Maßnahmen der Regierung sahen auch eine Verschärfung der „Maskenpflicht“ vor. Geschäfte und öffentliche Verkehrsmittel sollten nur noch mit „medizinischen Masken“ oder mit Masken nach FFP2-Standard betreten werden. Durch keine der bisherigen behördlichen Anordnungen fühle ich mich in meiner menschlichen Integrität so sehr verletzt wie durch den Zwang, Masken zu tragen. Die Gründe dafür sind vielfältig (2). Meine spontane Reaktion war deshalb: „Hier mache ich nicht mehr mit. Diese Masken werde ich nicht tragen!“

Doch dieser Zustand der Entschlossenheit hielt nicht lange an. Mit der gleichen Heftigkeit, mit der ich gerade noch der Übergriffigkeit der Regierung entgegentreten wollte, regte sich nun eine Gegenkraft in mir. Sie zog mich hinein in einen Zustand von Angst, Mutlosigkeit und Resignation. So wie bei einem Gummiband: Wenn man es spannt und wieder loslässt, dann schnellt es mit der gleichen Kraft in die Ausgangsposition zurück, mit der man es auseinandergezogen hat.

Ich hatte mich bisher für relativ widerständig gehalten mit meinen Stoffmasken, auf denen „entmündigt“ oder „Ich steh‘ auf Grundgesetz“ zu lesen war. Jetzt aber wurde mir klar: Es war nur ein fauler Kompromiss, den ich damit eingegangen war. In Wirklichkeit war ich nicht bereit, den Konflikt zwischen meiner innersten Überzeugung und den Ansprüchen eines autoritär auftretenden Staates aushalten und auszutragen. Diese Erkenntnis war schmerzhaft, denn sie ging mit einer Kränkung meines Selbstbildes einher. Und sie erzeugte Scham.

Woher kommen diese Autoritätsangst und diese Unfähigkeit, für meine Rechte und Bedürfnisse einzustehen? Die Gründe dafür, so wurde mir klar, können nicht nur in meiner persönlichen Biografie liegen; sondern müssen tiefere Wurzeln haben.

Ich kann erst wissen, wer ich bin, wenn ich weiß, woher ich komme.

Ich bin ja nicht nur eingebunden in eine persönliche Lebens- und Familiengeschichte, ich habe auch teil an einem kollektiven Erbe. Gerade als Deutsche trage ich schwer an einer langen autoritären geschichtlichen Tradition und einer viel zu wenig aufgearbeiteten zwölf Jahre dauernden Diktatur.

So beschreibt Heinrich Mann (1871 bis 1950) in seinem Roman Der Untertan dann auch den Grundtypus des Deutschen im Kaiserreich als einen Mitläufer, der unfähig ist zu eigenständigem Denken und sich nur zu bereitwillig an vorgegebene gesellschaftliche Normen und Erwartungen anpasst (3).

Dieser sprichwörtliche preußische Gehorsam geht zurück auf den absolutistisch regierenden König Friedrich Wilhelm I. von Preußen (1713 bis 1740), der von seinen Beamten Gefolgschaft bis zur Selbstaufgabe verlangte (4). Diese Gehorsamspflicht wurde bald zum Vorbild für die ganze preußische Nation.

Schwarze Pädagogik

Den Erziehungsstil, mit dem die preußische Gesellschaft ihre Kinder und Jugendliche auf Tugenden wie Ordnung, Fleiß, Pünktlichkeit und blinden Gehorsam hin abrichten wollte, hat die Schriftstellerin Katharina Rutschky (1941 bis 2010) Schwarze Pädagogik genannt. Schwarze Pädagogik steht für eine Erziehung, die darauf ausgerichtet ist, den Willen des Kindes zu brechen und durch Machtausübung in Form von Manipulation und Erpressung, Strafen und Belohnen aus ihm einen gehorsamen Untertanen zu machen (5).

Um unser heutiges Bildungssystem zu verstehen, ist es wichtig zu wissen, dass es ausgerechnet der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. war, der die allgemeine Schulpflicht einführte und damit den Grundstein für unser staatliches Schulsystem legte. Die Wirkungsgeschichte dieser auf Gehorsam und Untertanengeist angelegten Erziehung setzt sich bis in unsere Tage fort.

Autoritäre Charaktere ermöglichen eine autoritäre Gesellschaft

In den Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts ging der Psychoanalytiker und Sozialpsychologe Erich Fromm (1900 bis 1980) der Frage nach, wie es dazu kommen konnte, dass sich die Arbeiter so massenhaft dem Nationalsozialismus anschlossen und nicht wie es ihrer Klassenlage entsprochen hätte, zu Akteuren des Widerstandes wurden. Die Ursache dafür, so fand er heraus, war die autoritäre Erziehung in den Arbeiterfamilien und ihre durch Angsterzeugung erzwungene Gehorsamsbereitschaft. Die Herausbildung einer autoritären Charakterstruktur in der Bevölkerung, so Fromm, wurde zur Grundlage für ein totalitäres Herrschaftssystem (6).

Von der Unfähigkeit zu trauern

Erstaunlich schnell vollzogen die Westdeutschen dann auch nach dem Ende der Nazidiktatur den Wandel hin zu demokratischen Strukturen. „Gestern noch Hitler bis zum grausigen Ende folgsam, präsentieren sie sich bald darauf als geistige Halbamerikaner, die verständnislos auf ihr Gestern zurückblickten, als seien sie dies gar nicht selbst gewesen“ (7). Es passte den Siegern gut ins Konzept, in den Besiegten eifrige Musterschüler vorzufinden, die brav alles taten, um sich als „verlässliche Partner“ im Bündnis gegen den „neuen Feind im Osten“ zu erweisen. So wirkten Gehorsamsbereitschaft und Untertanengeist in der Adenauer-Ära weiter.

In den 1960er-Jahren forschte das Psychoanalytiker-Ehepaar Alexander und Margarete Mitscherlich zu der Frage, wie es nach dem Zweiten Weltkrieg zu der massenhaften Verleugnung und Verdrängung der nationalsozialistischen Vergangenheit kommen konnte. Die Antwort lautete: Die Deutschen waren in ihrer großen Mehrheit nicht in der Lage, Schuld einzugestehen und Reue zu zeigen. Sie waren auch nicht bereit, erlittene Verluste zu betrauern und da, wo sie ihr Gesicht verloren hatten, Scham zu empfinden (8).

„Die Deutschen müssen erst noch lernen, dass sie sich nicht nur für ihre Befehle, sondern auch für ihren Gehorsam verantworten müssen“ (Ralph Giordano).

Die Ausschaltung des eigenen Gewissens und die daraus folgende Hörigkeit gegenüber Autoritäten, so der Psychoanalytiker und Friedensaktivist Horst-Eberhard Richter (1923 bis 2011), ist ein Automatismus, der schon in der Kindheit angelegt wird.

„Gelernt wird, Gewissensangst in Strafangst zu verwandeln. Innerlich gefühlte moralische Skrupel werden unterdrückt, wenn sie mit äußeren Vorschriften von Autoritäten kollidieren (…) Es vollzieht sich damit eine Externalisierung des Gewissens“ (9).

Die moralischen Wertvorstellungen, so Richter, verschwinden dabei nicht, sondern werden umgewandelt und ersetzt durch fremde, von außen auferlegte Werte.

Wenn der Nutzen von Masken bei Virusinfektionen wissenschaftlich nicht bewiesen ist, es aber zahlreiche Evidenzen für die Schädlichkeit des Maskentragens gibt, dann sagt mir mein Gewissen: „Setze keine Maske auf!“ Gleichzeitig macht mir die Regierung ein verführerisches Angebot: „Trage die Maske als Zeichen der Solidarität! Damit zeigst du, dass du auf der Seite der Guten stehst und andere schützen willst. Außerdem kriegst du dann keinen Ärger.“ Wofür entscheide ich mich?

Gefangen im Double Bind

Seit dem März vorigen Jahres hat ein sich fürsorglich gebender Staat, ohne uns zu fragen, die Vormundschaft für uns übernommen. Der Anthropologe und Bildungsphilosoph Matthias Burchardt nennt diese Situation ein Abhängigkeitsverhältnis mit Double-Bind-Kommunikation (10).

Von Double-Bind-Kommunikation spricht man, wenn auf unterschiedlichen Kommunikationsebenen gleichzeitig zwei sich widersprechende Botschaften vermitteln werden (11). Ein Beispiel: Eine Mutter sagt mit versteinerter Miene zu ihrem Kind: „Du bist das Beste, was ich habe.“ Die Botschaft, die die Mutter auf der Inhaltsebene sendet, wird auf der Beziehungsebene konterkariert durch ihren körperlichen Ausdruck.

Oder: „Mutti schlägt dich doch nur, weil sie dich so lieb hat.“ Auch hier hört das Kind, dass es geliebt wird, spürt die Liebe aber nicht. Im Gegenteil: Die Liebe fühlt sich wie eine Bestrafung an. Was soll das Kind glauben? Double-Bind-Kommunikation erzeugt beim Empfänger Verwirrung, Unsicherheit, und Stress. Und sie macht krank, wenn sie über eine längere Zeit aufrechterhalten wird. Doppelbindungen können auch bewusst als Manipulationsinstrument eingesetzt werden, um Menschen zu beherrschen und zu lenken.

Fürsorge, die sich wie Erpressung anfühlt

Wie das Kind, das von seiner Mutter abhängig ist, sitzen auch wir nun in einer Abhängigkeitsfalle. Konstruiert wurde diese Situation vonseiten der Regierung mithilfe eines ungeklärten Rechtsbegriffs, der pandemischen Lage von nationaler Tragweite, und eines von der Weltgesundheitsorganisation zurechtgestutzten Pandemiebegriffs (12).

So verordnet uns die Regierung nun Maßnahmen wie Isolation, Arbeitsverbote, Ausgangssperren, Reiseverbote und Ähnliches mehr und sagt, sie wolle damit unsere Gesundheit schützen. Wir aber stellen fest: Diese Maßnahmen machen uns krank und ruinieren unser Leben. Wenn die sich fürsorglich gebende „Mutti der Nation“ verlautbart, es gäbe bei „geringer Durchimpfung“ der Bevölkerung keine neuen Freiheiten, dann klingt das in meinen Ohren wie Erpressung (13).

Und wenn sie dann einen Tag später im öffentlich-rechtlichen Fernsehen mit einem milden Lächeln den indirekten Impfzwang verkündet, dann schrillen bei mir die Alarmglocken (14). Denn es werden Erinnerungen an längst überwunden geglaubte Zeiten und an Methoden der Schwarzen Pädagogik wach. Offensichtlich entpuppt sich hier die Kanzlerin eines demokratischen Rechtsstaates als Feudalherrin, die nach der Devise handelt: „Wenn das Volk sich nicht fügt und nicht gehorcht, dann werden wir es zwingen.“

„Wer die Gegenwart nicht nutzt, hat aus der Vergangenheit nichts gelernt.“ (Fred Ammon)

Wir, die wir als Nachkriegsgeneration unsere Väter und Mütter oder unsere Großeltern nach ihrem Leben im Hitlerdeutschland und ihrer Einstellung zum Nationalsozialismus gefragt haben, müssen uns nun selbst fragen. Wer wollen wir sein, in diesem zunehmend repressiver werdenden Staat? Welche Rolle wollen wir spielen? Wie können wir die Gegenwart nutzen, um aus der Vergangenheit zu lernen?

  • Zuallererst sollten wir gnädig mit uns umgehen, wenn wir nicht unseren eigenen, vielleicht zu hoch gesteckten Erwartungen entsprechen. Denn wir tragen ein autoritäres Erbe auf unseren Schultern, das nicht ganz einfach abzuschütteln ist.
  • Wir können verstehen lernen, warum es nicht so leicht ist, mutig zu sein, wenn Strafen drohen. Dazu bedarf es jedoch einer schonungslosen Ehrlichkeit uns selbst gegenüber. Einer Ehrlichkeit, die nicht verurteilt und die nicht schuldig spricht, die nur verstehen will, woher die Angst kommt, die uns zur Anpassung zwingt. Der erste Schritt hin zu größerer Freiheit ist damit schon getan.
  • Wir können die vielen kleinen Gelegenheiten nutzen, die uns das Leben schenkt, um zuzuhören, zu verstehen, zu ermutigen oder auch kritisch nachzufragen.
  • Wir können in die Tiefe wachsen und klarer sehen lernen, dass wir mehr sind als ein begrenztes, konditioniertes Ich. Wir haben Zugang zu den tiefen Quellen einer absoluten Wirklichkeit. Hier liegt der Schatz, den es zu heben gilt. Von hierher fließen uns die Ideen und Kräfte zu, die wir brauchen in diesem ungleichen Kampf zwischen David und den Goliaths dieser Welt.
  • Auch gibt es noch einen unsichtbaren Verbündeten, der uns nur wenig bewusst ist. Es ist das dialektische Gesetz der Komplementarität. Danach sind alle Erscheinungen wechselseitig aufeinander bezogen. Sie stehen in einer polaren Spannung zueinander und ermöglichen sich gegenseitig (15). „Wo viel Licht ist“, sagt der Volksmund, „ist auch viel Schatten.“ Wo der Schatten von Machtmissbrauch und repressiver Gewalt auftaucht, da drängen gleichzeitig die Kräfte des Humanen ans Licht. Werden wir Teil dieser Kräfte, verstärken wir sie und lassen wir daraus eine riesige Welle entstehen, die die Unterdrückung wegspült!
  • Und nutzen wir unseren Verstand, um der Wahrheit immer wieder neu auf den Grund zu gehen!

Denn der größte Feind eines autoritären Staates, so der niederländische Arzt und Psychoanalytiker Joost Meerloo (1903 bis 1976), ist das freie Denken wissbegieriger, authentischer Menschen, die sich ihres eigenen Verstandes bedienen und ihre Lebendigkeit in vollen Zügen leben (16)

 

Quellen und Anmerkungen:

(1) Maaz, Hans-Joachim: Pandemie — Panikdemie — Plandemie: https://kenfm.de/pandemie-panikdemie-plandemie-von-hans-joachim-maaz/
(2) Zur Evidenzlage bei Mund-Nasen-Bedeckungen: https://www.aerzteklaerenauf.de/masken/index.php
Zur Schädlichkeit der FFP2 Masken: Das Hamburger Umweltinstitut stellt fest, dass FFP2 Masken Schadstoffe wie flüchtige organische Kohlenwasserstoffe, Formaldehyd, Silberchlorid und Mikroplastik-Partikel abgeben: https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2021/02/03/umweltschuetzer_warnen_vor_giften_und_mikroplastik_in_dlf_20210203_1141_58c91891.mp3
Zur Schädlichkeit der „medizinischen Masken: Die herkömmlichen „medizinischen Masken“ enthalten allergieauslösende Substanzen wie Nickel und Latex aber auch Glasfasern. Wenn Glasfasern zerbrechen und eingeatmet werden, kann das zu ernsten gesundheitlichen Schäden führen:
https://www.filtex.cc/fileadmin/dam/Wissen/Gesundheitsgefahr/Glasfasershedding.pdf
Im Online-Handel werden nickel-, latex- und glasfaserfreie Masken angeboten, beispielsweise hier: https://www.euronda.de/monoart-praxisbedarf/mundschutz
Zu weiteren Auswirkungen des Maskentragens siehe auch den Rubikon-Artikel von Nicolas Riedl: https://www.rubikon.news/artikel/die-masken-mutation
(3) https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Untertan
(4) https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Wilhelm_I._(Preu%C3%9Fen)
(5) Rutschky, Katharina(1977): Schwarze Pädagogik. Quellen zur Naturgeschichte der bürgerlichen Erziehung. Frankfurt am Main/Berlin/Wien. Ullstein Verlag.
(6) Horkheimer, Max (1936): Studien über Autorität und Familie. Forschungsberichte aus dem Institut für Sozialforschung. Reprint der Ausgabe von 1936. Lüneburg. Dietrich zu Klampen Verlag, Seite 229 bis 469.
https://ia800504.us.archive.org/29/items/HorkheimerEtAlAutoritatUndFamilie/Horkheimer%20et%20al-%20Autorita%CC%88t%20und%20Familie.pdf
(7) Richter, Horst-Eberhard (2007): Wer nicht leiden will, muss hassen. Zur Epidemie der Gewalt. Gießen. Psychosozial-Verlag, Seite 54.
(8) Mitscherlich, Alexander und Mitscherlich, Margarete (1967): Die Unfähigkeit zu trauern. Grundlagen kollektiven Verhaltens. München Piper Verlag.
(9) Richter, Horst-Eberhard, ebenda, Seite 56.
(10) Burchardt, Matthias (2021): https://2020news.de/bleiben-sie-gesund-wege-aus-der-doublebind-kommunikation-in-der-coronademokratie/
(11) https://de.wikipedia.org/wiki/Doppelbotschaften
(12) Profiteure der Angst | Doku | ARTE: https://www.youtube.com/watch?v=B0uLDt0NHA0
(13) Langemann Medien: https://www.youtube.com/watch?v=PsME010T03c
(14) Langemann Medien: https://www.youtube.com/watch?v=gKZCVfIRr1c
(15) Köhler, Henning (1998):Vom Ursprung der Sehnsucht. Die Heilkraft von Kreativität und Zärtlichkeit. Stuttgart. Verlag Freies Geistesleben, Seite 42 bis 44.
(16) Meerloo, Joost (2015): „The Rape of Mind. The Psychology of Thougt Control, Menticide, and Brainwashing“. Mansfield Centre, MT. Martino Publishing. Zusammenfassung von Prof. Dr. Oliver Hirsch unter: https://clubderklarenworte.de/wp-content/uploads/2021/02/Die-Psychologie-der-Gedankenkontrolle.-Meerloo-Hirsch-.pdf

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Dank an den Rubikon, www.rubikon.news, wo dieser Artikel zuvor erschienen ist.
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    Freiherr
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    Die untertänigen Gehorsamsdeutschen ! –

    Ja – die sind das Grundübel, die selbstverantwortliche Masse für alles Unrecht und alle Unfreiheit und einfach alles was wir als Gesellschaft zu erleiden haben – diese kalte Gesellschaft, diese von oben befohlene Regelgesellschaft deren Regularien ja eine menschliche solidarische Gesellschaft verhindern, dieses Strammstehen vor jeglichen Befehlen von Oben, dieses ständige Verbeugen vor staatlicher Fürsorge die nichts anderes ist als Nichtfüsorge für eine ganze Bevölkerung –

    und ach, ein ganzes Buch könnte ich schreiben über das immer bereitwillige Abnicken und darunter sich-Wegducken unter staatlich verordneter Autorität, die immer nur zur Disziplinierung zur fortschreitenden Entmenschlichung untereinander führt und der Nachbar eher ein Feind als ein Freund ist.

    Eine egoistisch-materialistisch-immer sich zuerst selbst absichernde – Gesellschaft, was kümmert mich dieser Nachbar, Hauptsache mir geht es gut !

    Kein Funken Bereitschaft selbst für eine warme menschliche Gesellschaft zu sorgen – Besitzstand und Absicherung jedes Einzelnen hat immer Vorrang –

    dass genau das von Oben staatlich-diktatorisch gelenkt wird begreift man nicht und anstatt aufzubegehren unterwirft man sich einer entmenschlichenden Politik eben wegen dieser Obrigkeitshörigkeit.

    Eine speziell Deutsche Krankheit, nicht selbst muss man menschlicher werden, den Obrigkeiten überlässt man es, obwohl die ganz anderes im Sinn haben.

    Das ist meine ganz persönliche schreckliche Erfahrung und auch nach 68 Jahren komme ich nicht auf des Pudels Kern der das erklären könnte.

    Gut dass ich ein Staatenloser Nichtdeutscher bin, den man in Staatsbürgerhaft genommen hat und vielleicht gerade deshalb ich diese unbarmherzige Kälte dieser Obrigkeitsdeutschen immer klar erkennen kann.

    Andere sehen es als eine Normalität – flüchten einmal im Jahr ins Ausland wo sie noch mehr Menschlichkeit erfahren können.

    Und in diesen Zeiten extra notwendigen Widerstandes ducken sie sich mehrheitlich unter ihren geliebten Obrigkeiten weg.

    Mich friert an Leib und Seele in diesem Land.

    Ohja ! – das Land der Philosophen der Freihet und der Menschlichkeit – aber nie bereit gewesen das für sich selbst umzusetzen, weil man immer obrigkeitshörig war.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Ulrike Spurgat
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    Zugegebenermaßen überfordern mich lange Artikel.

    So ist es mir nur möglich einen Teilaspekt des Artikels näher zu betrachten da mich die vielen Informationen und Hinweise überfordern und eine Einordnung so nicht möglich ist.

    Heinrich Mann`s „Der Untertan“ würde einen ganzen Artikel hergeben.

    So habe ich den Artikel interessiert gelesen. Vielen Dank dafür !

    Dem eigenen Interesse, Wissens- und Kenntnisstand fällt in mein Auge die „Schwarze Pädagogik“ die im Artikel sich auf Erkenntnisse von Katharina Rutschky bezieht in den siebziger Jahren.-

    Eine Pädagogik die auch heute noch ihre Anwendung finden kann, wenn man auch an dieser Stelle nicht wachsam bleibt.

    Ulrike Meinhof, brillante Journalistin bei „Konkret hat das Leid der mindestens 800 000 Heim Kindern und Jugendlichen in der jungen Republik nicht kalt gelassen. Und dass zu Beginn der sechziger Jahre.

    Sie war es, die die profaschistischen Strukturen in den Erziehungsanstalten der Alt-BRD von 1949 – weit in die siebziger Jahre mit einem schreibenden „Skalpell“ sezierte und an die Oberfläche des braunen Sumpfes holte und veröffentlichte. Somit einen wertvollen, gesamtgesellschaftlichen Beitrag leistete den wir Heimkinder ihr niemals vergessen werden.

    Sie stellte die schwarze Pädagogik an den Pranger.

    Hinter oftmals dicken Klostermauern verschwunden…missbraucht, erniedrigt, verprügelt, angespuckt, gedemütigt und entwertet. Weggesperrt in dunklen kalten Räumen wurde man wegen Nichtigkeiten. Isoliert und alleine gelassen und nie wusste man ob sie einen nicht vergessen werden. Man war ihnen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert Essensentzug….unbekleidet….auf einer Holzpritsche und denen ausgeliefert die aus der Hölle der Konzentrationslager kamen wo sie Aufseher waren und alles andere als zimperlich, denn sie wussten ja, dass die Kinder/Jugendlichen ihnen   Und so waren sie wieder in Brot und Arbeit gekommen und konnten weiter quälen.

    Sprechen und lachen waren verboten. Freundschaften wurden nicht geduldet. –

    Erbrochenes musste man wieder unter Zwang essen.

    „Bete und arbeite!“

    Ulrike Meinhof hat hingeschaut und mehr als das. Sie war und ist die Mutter der „verlorenen und verlassenen Heim Kinder und Jugendlichen“.

    Es waren die Kinder und Jugendlichen aus Arbeiterfamilien wo die Not nach Faschismus und Krieg am größten gewesen ist. Der Faschismus hatte tiefe Spuren in den Familien hinter lassen.  Familien waren zerbrochen, Väter kamen nicht wieder… Frauen waren mit den Kindern überfordert und die Jugendämter waren keine wirkliche Hilfe und so warf man sie gedankenlos in die den Vorhof zur Hölle.

    Das war strukturelle faschistische schwarze Pädagogik wobei es kein Problem wäre auf die Jahre 1933 – 1945 und auch davor der Weimarer Republik näher einzugehen die nahtlos in die junge Republik übernommen wurde.

    Ulrike Meinhof knüpfte Kontakte, machte sich stark für die , hörte ihnen zu und achtete sie. Und gab ihnen eine Stimme, drehte den Film „Bambule“ „Fürsorge – für wen?“, der 24 Jahre verboten wurde, zwang Politik und Gesellschaft genau anzuschauen wofür sie nach 1945 wieder verantwortlich waren.

    Sie setzte sich für eine neue Pädagogik ein und argumentierte mit einer Dichte und Tiefe deren Klang niemals verloren gehen wird.

    Sie stand auf gegen den Militarismus, gegen den Vietnam Krieg, gegen die Kommunisten Verfolgung  , gegen die Adenauer Politik, aber vor allem dagegen, dass die alten Faschisten die Schlüsselministerien in der jungen Republik bei vollen Pensionsansprüchen wieder besetzten: Dem Justiz, Innen- und Außenministerium.

    Eine der mutigsten und kämpferischsten Frauen !

    Mittlerweile „muss“ man sich endlich auch mit dem Leid und der Entmenschlichung der sogenannten „Verschickungskinder“ beschäftigen; auch das wäre ohne den mutigen und entschlossenen Kampf von Ulrike heute so nicht möglich.

    Losgelassen hat mich nie, dass wir ihr damals nicht haben helfen können als sie in Stammheim katastrophalen Haftbedingungen ausgesetzt gewesen waren: Grelles Licht, vor allem in der Nacht, Isolation – gilt als Folter bei der Allgemeinen Charta für Menschenrechte. Und aufs GG haben sie gepfiffen. Der ehemalige Innenminister Baum (FDP) sprach rückblickend von überzogenen Reaktionen: „Alle die versucht haben Brücken zu bauen, wie der Bischof Scharf in Berlin und Heinrich Böll wurden verunglimpft, also, der Staat hat im Grunde die Fassung verloren…….Sie wollten uns den Krieg erklären , und wir haben die Kriegserklärung angenommen.“ (aus: Hans Dieter Heumann: Hans Dietrich Genscher: Die Biografie, 2011 , Verlag Ferdinand Schöningh)

     

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    Freiherr
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    Und nun geschieht genau das was ich vor einem Jahr schon befürchtet und auch vorausgesagt hatte :

    die Untertanen bekommen bisschen Freiheit zurück und sie freuen sich über diese minimalen Freiheiten auf Kosten ihrer Freiheiten.

    Zutritt nur mittels äpp die einen negativen Test anzeigt – Personalausweis u.s.w an Überwachungsmechanismen.

    Und der dümmliche Untertan merkt nicht dass diese Mechanismen genau so geplant waren, Teil des gesamten Plans  hin zur Ki-Transhumanisierung sind.

    Läuft also wie geschmiert für Diktatur und Faschismus und ist Vorstufe zur Durchimpfung, sowie der Totalkontrolle über Jeden.

    Also ich werde mich weder testen noch impfen lassen und ein handy bleibt für mich tabu – mal schaun ob ich dann noch Lebensmittel einkaufen kann, zumindest.

     

     

     

     

     

     

     

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    Volker
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    CDU-Werbung im Briefkasten, Kugelschreiber, Chip für Einkaufswagen sowie ein Desinfektionstuch angeheftet, dazu die üblichen Sprüche – jetzt CDU wählen.
    Da greif ich mir doch an den Kopp. Unser Landrat beglückte mich vor Wochen schon mit zwei Masken, weil der Landrat bleiben will. Dabei kenn ich ihn gar nicht, nur aus Lokalpresse, Landrat hat sich nämlich vorgedrängelt beim Impfen – pfui, so Sachen macht man nicht.

    Echt grausam was abgeht. Menschen laufen Panik und stürmen Aldi-Filialen, wollen haben Schnelltest für Freiheit, quasi Grundrechte beim Discounter einkaufen, ohne prüfenden Blick auf’s MHD. Die nächste Rückrufsaktion wegen vergammelter Grundrechte ist absehbar, und da der Kunde König ist, steht er wieder vor Discounter, friert sich geduldig Arsch ab und wartet bittend auf Umtausch.

    Jede moderne Glühbirne lässt sich durch Mehrfachschaltung dimmen. Funktioniert sicherlich auch mit Freiheitsrechten, machbar wäre dies schon.

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    the needle and the damage done
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    “ Die bedeutendste Werbetrommel dieses
    formschönen und absolut zweckfreien modernen Ablasshandels mit der Injektionsnadel ist die WHO, die zu 80 Prozent
    von der Pharmaindustrie und privaten
    Stiftungen finanziert wird. “

    Hermann Ploppa – Rüstungswettlauf der Impfstoffe…

    “  Machen Sie sich bitte die
    Mühe, einmal die Bundestagsdrucksache
    19/26545 vom 9. Februar 2021 mit dem
    Titel »Entwurf eines Gesetzes zur Fortgeltung der epidemische Lage von nationaler Tragweite betreffenden Regelungen«
    aufmerksam zu lesen. Der gemeinsame
    Gesetzentwurf von CDU/CSU und SPD
    sieht vor, den bis 31. März 2021 befristeten bedingten Ausnahmezustand um ein
    Jahr zu verlängern. Die wissenschaftliche
    Begründung kann die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina dann
    bis zum 31. März 2022 nachliefern. Erst
    kommt der Ausnahmezustand, dann irgendwann die wissenschaftliche Begründung dieses Ausnahmezustands. Damit
    ist der deutsche Rechtsstaat dann ganz
    amtlich ins Mittelalter zurückgebombt.“

    Tja – es ist wohl auch ein Wettlauf mit der Dummheit wenn man weiterhin glaubt es hätte jemals eine Pandemie gegeben und damit alles mit sich machen lässt.

    Auch die Definitionen für Pandemie hat man ja geändert: ist nun schon eine wenn in einem Raum mit 12 Leuten einer hustet – es kommt eine Sondereinheit in weissen Ganzkörperschutzanzügen und alle 12 werden entsorgt, die Begründung kann der Staat 1 Jahr danach liefern, so das neue Gesetz.

    Früher war der Junkie ein mehr oder weniger Freiwilliger Heroinabhängiger, heute wird eine ganze Bevölkerung von der Nadel abhängig gemacht, von den BRD-Regierungsverbrechern befohlen, die Pusher unserer Zeit.

    Neil Young – the needle and the damage done

    https://www.youtube.com/watch?v=Hd3oqvnDKQk

     

     

     

     

     

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    Nocebo-Effekt
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    …der Nocebo-Effekt einer erfundenen Pandemie zum  Ziel der Reduzierung der Weltbevölkerung .

    Genau das ist es und dessen sollten wir uns alle endlich bewusst sein.

    Hervorrangend abgehandelt von Rüdiger Lenz :

    https://kenfm.de/die-grosse-befreiung-von-ruediger-lenz/

    …dann verläuft man sich nicht in Nebenschauplätzen die nur vernebeln und die Kraft für eben dieses Widerstandswesentliche dort vergeuden.

    In inzwischen 42 Sitzungen des Corona-Ausschusses sind die Täter bis auf wenige noch nicht namentlich zu benennende Dunkelmänner ausgemacht, auch die Befehlsempfänger wie Merkel und die Tathergänge ausreichend nachgewiesen.

    Nur – wenn die Justizen nicht mehr funktionieren, nicht aufwachen, dann wird dieses nun grösste Verbrechen in der Menschheitsgeschichte zum beabsichtigten Abschluss gebracht werden – gottgleiche Eugeniker werden die gesamte Weltbevölkerung gnadenlos beherrschen. 2030 wird dieses live-Experiment abgeschlossen sein – sagt Gates.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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    Holdger Platta
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    Liebe Margit,

    ein ganz toller Artikel, für den ich mich sehr herzlich bedanken möchte bei Dir! Du hast da ganz hervorragend (nicht nur) deutsche Autoritarismus-Traditionen aufgearbeitet und dargestellt, mithilfe zahlreicher Zitate auch, die von sehr renommierten WissenschaftlerInnen stammen.

    Einen Irrtum laß mich allerdings korrigieren (nicht von Dir, sondern von Erich Fromm, den ich ansonsten sehr schätze): in der Tat, Fromm hatte in seinem Beitrag zu „Autorität und Familie“ die These formuliert, daß besonders viele Hitler-Wähler auch aus der Arbeiterschaft gekommen seien. Dieses stimmt nicht.

    Schon Fromms wissenschaftlicher Zeitgenosse Theodor Geiger hat in seinem Buch „Die soziale Schichtung des deutschen Volkes“ festgestellt, daß Arbeiter in Wähler- wie Mitgliederschaft der NSDAP deutlich unterrepräsentiert waren (nebenbei: auch Frauen waren dieses!). Spätere Analytiker haben das dann bestätigt: Lipset sowie Michael Kater zum Beispiel aus den USA (50er und 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts).

    Freilich widerlegt das Fromms These vom Autoritarismus, der auch in der Arbeiterschaft deutlichst verbreitet war, nicht. Dieser Autoritarismus landete aber ganz überwiegend nicht bei Hitler und/oder der NDSAP, sondern zeigte sich in dem entsetzlichen Gehorsam, der sich – spätestens seit der Etablierung Stalins – mehr und mehr in den meisten europäischen Arbeiterparteien gegenüber ihren neuen „Herren“ zeigte (gerade auch in der KPD).

    Kleines Beispiel nur:

    Als Hitler von Hindenburg zum Reichskanzler ernannte wurde, am 30. Januar 1933, wollten tapfere Kommunisten ‚ganz unten‘ – sogar gemeinsam mit Sozialdemokraten ‚ganz unten‘ – sofort das neue nazistische Regime bekämpfen, mithilfe aktiven Widerstands (aber auch mithilfe eines Generalstreiks, wie er bereits 1020 einmal erfolgreich war, gegenüber dem autoritären Kapp-Lüttwitz-Putsch). Beide aber, die Kommunisten wie die Sozialdemokraten ‚ganz unten‘ wurden von ihren Partei’oberen‘ zurückgepfiffen! Und die meisten Parteimitglieder gehorchten.

    Was freilich vor allem viele KPD’ler nicht daran hinderte, trotzdem sofort in den Widerstand zu gehen – detailliert zum Beispiel nachzulesen in dem akribischen Buch von Barbara Beuys „Vergeßt uns nicht. Menschen im Widerstand 1933-1945“ (Rowohlt 1987). Nach wie vor ein überaus lesenswertes Buch!!!

     

    Mit Dank und herzlichen Grüßen

    Holdger

    • Avatar
      Ulrike Spurgat
      Antworten
      Lieber Holdger,

      mit dem was du über die KPD schreibst dem kann ich so nicht zustimmen !

      Da werden wir uns nicht einigen können was aber völlig in Ordnung ist. Deswegen werde ich nicht näher darauf eingehen weil ich deine Einschätzung und Bewertung selbstverständlich akzeptiere jedoch nicht teile.

      In der Geschichte der KPD die der revolutionäre Teil der revolutionären Arbeiterbewegung ist bin ich mehr als zu Hause…Ich bin Teil der Geschichte.

      Meine Quellen sind verständlicherweise andere und die sind fest gebaut auf einem  stabilen Fundament mit Argumenten, Wissen und klarer Erkenntnis.

      Lasse ich mal Stalin beiseite.

      Natürlich ist es historisch nicht haltbar: Das Hakenkreuz und den Roten Stern auf eine Stufe zu stellen.

      Fromm hat mich nie so interessiert… Klar habe ich die „Die Kunst des Liebens“ auch gelesen.

      Und was sollen denn die über die  Strukturen in Arbeiterfamilien wissen die aus Perspektiven schauen die mit der Lebenswirklichkeit eher weniger zu tun hatten.

      Es ist immer gut wenn man weiß wo man herkommt !

      Ich erlaube mir grundsätzlich mich meines eigenen Verstandes zu bedienen. Zu hinterfragen und in Frage zu stellen um zu einer eigenen Erkenntnis zu kommen.

      Da halte ich es mit Karl Marx:

      „An allem ist zu zweifeln.“

       

       

       

       

       

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