Die Impf-Heiden

 in FEATURED, Gesundheit/Psyche, Politik, Spiritualität

Etliche Menschen bekehren sich nicht zum mit religiösem Eifer vorangetriebenen Impfkult und glauben nicht an das Heil aus der Spritze. „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“, lautet ein Sprichwort. Was geschieht aber, wenn eine Person oder eine Instution wieder und wieder die Unwahrheit gesagt hat oder sich — was die freundlichere Deutung wäre — „geirrt hat“? Das politische Establishment und die ihm gewogenen Medien haben sich unser Misstrauen über die Jahre redlich verdient. Nun verlangen sie, dass wir ihre neueste Verlautbarung — es sei unverzichtbar und völlig ungefährlich, sich impfen zu lassen — ganz einfach schlucken. Kein Wunder, dass wir nun feststellen können: Die Impfbefürworter schaffen es nur mit Hängen und Würgen und mit massivem Druck, knapp zwei Drittel der Bevölkerung zur Spritze zu bringen. Der Autor breitet in diesem Artikel eine kleine Geschichte staatliche „Irrtümer“ aus. So wird verständlich, warum sich viele Menschen bis heute nicht zum wahren Glauben bekehrt haben. Auch wenn Impfungen tatsächlich sehr wirksam und unschädlich wären — wenn viele nun mit Goethe sagen: „Die Botschaft hör‘ ich wohl, allein mir fehlt der Glaube“, dann liegt das vor allem an der erprobten Unglaubwürdigkeit der Akteure. Konstantin Kisin

 

Nehmen wir an, Sie sind ein ganz normaler Mensch. Wir schreiben das Jahr 2016. Ob zu Recht oder zu Unrecht, Sie glauben das meiste, was Sie in den Medien sehen. Sie glauben, dass Umfragen im Großen und Ganzen die öffentliche Meinung widerspiegeln. Sie glauben, dass Ärzte und Wissenschaftler vertrauenswürdig und unabhängig sind. Sie sind ein anständiger, vernünftiger Mensch, der die Regeln befolgt und den Behörden vertraut.

Wie groß muss dann Ihr Schock sein, als der Brexit kommt, obwohl man Ihnen versichert hat, dass er nicht stattfinden könne, weil er eine von Rassisten für Rassisten geführte Randbewegung sei. Die Umfragen, die weitgehend voraussagten, es würde nicht zum Brexit kommen, lagen falsch. Die Experten und Sachverständigen, die Ihnen Tag für Tag sagten, dass es nicht dazu kommen würde, hatten ebenfalls unrecht. „Nun ja“, sagen Sie, „so etwas kann eben mal vorkommen“.

Bald nach dem Brexit kandidiert Donald Trump für das Präsidentenamt. Von den vertrauenswürdigsten Medien wird Ihnen gesagt, dass er verlieren wird. Einige Experten meinen, sein Gegner habe eine 99-prozentige Chance zu gewinnen. Stellen Sie sich vor, Sie wachen am Morgen nach der Wahl auf und stellen fest, dass die Meinungsforscher, Experten und Politiker, denen Sie noch immer vertrauen, sich wieder geirrt haben. Jetzt ist das rassistische Monster, von dem man Ihnen gesagt hat, dass es nie in die Nähe des Weißen Hauses kommen würde, der Führer der freien Welt.

„Wie konnte das nur geschehen?“, fragen Sie sich. Wie konnte sich jeder, auf dessen wertvolle Informationen ich mich verlasse, so irren? „Es waren die Russen“, heißt es. „Die Russen haben den Brexit herbeigeführt, und sie haben auch Trump gewählt“. Stellen Sie sich vor, dass die Medien und Politiker, denen Sie immer noch vertrauen, Sie in den nächsten drei Jahren Tag für Tag über die Geschichte von Trumps geheimen Absprachen mit Russland auf dem Laufenden halten. Sie erzählen Ihnen das Wie, Wann, Wo und Warum: die Dossiers, die Whistleblower, die pinkelnden Prostituierten. Stellen Sie sich vor, wie verzweifelt Sie darauf warten, dass wieder alles irgendwie einen Sinn ergibt.

Dann kommt der Mueller-Bericht. Eindeutige Beweise für eine ausländische Einmischung in den Brexit und die US-Wahl 2016 werden die Welt wieder in Ordnung bringen.

Wie groß ist dann Ihr Schock, wenn Sie feststellen, dass der Brexit wenig mit ausländischer Einmischung zu tun hatte und Robert Mueller nur wenig über Trump und die Russen zu berichten hat. Die Geschichte mit den geheimen Absprachen, die fast drei Jahre lang Ihre Berichterstattung dominierte, verstummt langsam. Dann ist sie verschwunden. Keiner spricht mehr darüber. Sie bekommen allmählich das Gefühl, dass die Ereignisse, von denen Ihnen gesagt wurde, dass sie nicht eintreten würden und könnten, nicht nur eingetreten sind, und zwar auch ohne irgendeine bösartige Einmischung.

Stattdessen haben Millionen Ihrer Mitbürger einfach dafür gestimmt. Im Falle der USA stellt sich heraus, dass viele Ihrer Mitbürger, die einfach für Trump gestimmt haben, aus Staaten kommen, die von einer Opioid-Epidemie erschüttert waren, welche durch ein korruptes System von Anreizen ermöglicht wurde, an dem die Food and Drug Administration (FDA, US-Zulassungsbehörde für Lebens- und Arzneimittel), Ärzte und Big Pharma beteiligt waren. — Das sollten Sie zur Kenntnis nehmen, denn es wird später wieder zur Sprache kommen.

Wieder fragen Sie sich: „Wie konnte das passieren?“ Und wieder haben die Medien und politischen Vertreter, denen Sie immer vertraut haben, die Antwort: Rassismus.

„Euer Land ist rassistisch“, heißt es. Wenn Sie weiß sind, mag Ihnen das seltsam vorkommen. Abgesehen von einer Handvoll Idioten haben Sie noch nie einen Rassisten getroffen. Wenn Sie wie ich einer ethnischen Minderheit angehören, kommt Ihnen das noch seltsamer vor. Warum sollten sich Menschen in einem der gastfreundlichsten und tolerantesten Länder der Welt einreden wollen, dass ihr Land rassistisch ist, wo es doch so offensichtlich nicht zutrifft?

Aber der Beweis dafür ist direkt auf Ihrem Fernsehbildschirm zu sehen. Mit Entsetzen müssen Sie mit ansehen, wie ein berühmter und beliebter schwuler afroamerikanischer Schauspieler von Schlägern mit MAGA-Mützen angegriffen wird, die ihn rassistisch beschimpfen und ihm eine Schlinge um den Hals legen. In einem Interview zur Hauptsendezeit weint er, während er darüber spricht.

Wie empört müssen Sie sein, wenn Sie in den Nachrichten sehen, wie ein Haufen MAGA-bemützter Kinder einer religiösen Schule einen Stammesältesten der Ureinwohner respektlos angreift. Professionelle, erwachsene Kommentatoren im Fernsehen sagen Ihnen, der Junge habe ein „Gesicht zum Reinschlagen“, und obwohl Sie Gewalt verabscheuen, fällt es Ihnen schwer, dem zu widersprechen.

Stellen Sie sich vor, dass Sie tagelang die Berichterstattung über diese Ereignisse verfolgen, mit einem Experten nach dem anderen, einem Sachverständigen nach dem anderen, der Ihre Empörung teilt und anheizt. Vielleicht ist Ihr Land ja wirklich rassistisch. Vielleicht sind Sie ja rassistisch. Waren Sie denn immer schon einfach nur blind?

Wie groß ist Ihre Überraschung, wenn sich die Geschichte von Jussie Smollett kurz darauf als aufmerksamkeitsheischender Schwindel entpuppt: Er hat das alles nur erfunden.
Stellen Sie sich vor, dass Sie auch bald herausfinden, dass der Stammesälteste derjenige war, der die Kinder konfrontiert hatte, und nicht andersherum.

„Wenn dies ein so rassistisches Land ist“, fragen Sie sich, „warum muss man dann Geschichten über Rassismus erfinden?“ Während Sie darüber nachdenken, fällt Ihnen ein, dass man seit Jahren von Ihnen erwartet, dass Sie andere, noch ausgefeiltere Fantasiegeschichten mitmachen.

Von Ihnen wird erwartet, dass Sie verstehen, dass das Geschlecht nicht so binär ist, wie Sie es aufgrund der Schule, Ihrer Augen und Ihrer eigenen Erfahrungen bisher angenommen haben. Alles, was Sie in Ihrer Kindheit über Biologie gelernt haben, ist nicht nur falsch, sondern pathologisch und schädlich, so die American Psychological Association. Sie wissen nicht mehr, wie viele Geschlechter Sie erkennen sollen. Sie wissen aber, dass es gefährlich ist, Fragen zu stellen.

Aber Sie wollen dennoch den Experten und Kommentatoren glauben, jedoch setzt das voraus, dass Sie glauben, dass Ihr Land rassistisch ist, dass Männer schlecht sind und dass das Geschlecht ein soziales Konstrukt ist — eine Vorstellung, die Sie immer noch nicht wirklich begreifen.

In diesem Moment bricht in China eine Pandemie aus.

Sie sind zunächst unbesorgt, aber als sich in Italien und anderen Ländern, die näher an Ihrem Heimatland liegen, immer mehr schreckliche Szenen abspielen, wird Ihnen klar, dass etwas Großes im Gange ist. Sie beobachten nervös, wie Politiker eine Pressekonferenz nach der anderen geben, flankiert von Experten, um die Situation zu erklären.

Präsident Donald Trump unterbindet die Einreise aus China in die Vereinigten Staaten. In der Vergangenheit wurde er wiederholt als Rassist verurteilt, und auch dieses Mal wird die gleiche Erklärung gegeben. Nicht nur Amerikaner halten Trump für rassistisch, weil er einen in China aufgetretenen Virus als „chinesischen Virus“ bezeichnete. Daraufhin rät der Bürgermeister von Florenz den italienischen Bürgern, Trumps antichinesische Bigotterie zu bekämpfen, indem sie „einen Chinesen umarmen“.

Kurz darauf besucht die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, eine der angesehensten und einflussreichsten Demokraten des Landes, Chinatown in San Francisco, um zu erklären, dass es keinen Grund gebe, Touristen oder Einheimische wegen der Sorge um das Coronavirus von diesem Gebiet fernzuhalten.

„Gott sei Dank gibt es einige vernünftige, nicht rassistische Menschen, die nicht übertrieben reagieren“, sagen Sie sich. Nun müssen Sie mit ansehen, wie Trump seinen Rassismus noch weiter hochschraubt, indem er behauptet, das Virus stamme möglicherweise aus einem Labor in Wuhan. „Blödsinn“, denken Sie. Zu diesem Zeitpunkt machen Sie sich ohnehin mehr Gedanken darüber, wie Sie sich und Ihre Familie am besten vor dieser tödlichen Krankheit schützen können als über deren Ursprung. Sie erwägen, chirurgische Masken zu kaufen oder selbst gebastelte zu verwenden — Sie haben gesehen, dass Besucher und Touristen aus asiatischen Ländern solche Masken tragen, und die haben so etwas ja schon durchgemacht, also ist es vielleicht am besten, ihrem Beispiel zu folgen.

Aber die führenden medizinischen Experten des Landes raten Ihnen, keine Masken zu tragen und sich stattdessen die Hände zu waschen. Da überall auf der Welt Lockdowns eingeführt werden, befolgen Sie gewissenhaft alle Regeln. Sie bleiben zu Hause. Sie gehen nur einmal aus dem Haus und leben von Ersparnissen oder staatlichen Zuschüssen. Sie tun Ihr Bestes, um Ihre Hände sauber zu halten und keine Oberflächen zu berühren, die andere Menschen anfassen. Einige politische Vertreter treffen die gravierende Entscheidung, Strände, Parks und Spielplätze zu schließen, und fordern alle auf, in ihren Häusern zu bleiben.

Sie sind stolz darauf, Ihren Teil dazu beizutragen. Dank Ihnen und Millionen Ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger überrollt die erste Welle der Pandemie bestimmte Krisenherde, ohne jedoch das Gesundheitssystem auf nationaler Ebene zu zerstören. Während Tausende bedauerlicherweise sterben, haben Sie dazu beigetragen, die Menschen in ihrer Umgebung zu schützen.

Wie verwirrt sind Sie nun, wenn dieselben Leute, die Ihnen drei Monate lang erklärt haben, dass Masken nicht nur nicht schützen, sondern dass es mehrere Gründe gibt, warum man sie nicht tragen oder kaufen sollte, plötzlich eine Maskenpflicht einführen.

Wir „halten uns an die Wissenschaft“, sagt man Ihnen. Das scheint wenig Sinn zu machen, aber eine Pandemie ist keine Zeit für Fragen. Und wer weiß, vielleicht hat sich unser Verständnis von Wissenschaft ja weiterentwickelt?

Während Sie zögerlich in den Supermarkt gehen, stellen Sie fest, dass Masken die Wahrscheinlichkeit verringern, dass Menschen Abstand halten. Sie erinnern sich, irgendwo gelesen zu haben, dass Fahrradhelme ähnlich wirken: Sie geben dem Träger mehr Selbstvertrauen, und das Ergebnis sind oft mehr Unfälle und Verletzungen, nicht weniger. „Dumme Menschen“, sagen Sie sich. „Wenn sie doch nur auf die Experten hören würden.“

Sie schalten den Fernseher ein und erfahren, dass die Käufer in Ihrem örtlichen Supermarkt nicht die Einzigen sind, die die Regeln ignorieren. Nancy Pelosi arrangierte, dass ein Salon, der aufgrund eines Regierungsdekrets geschlossen war, privat für sie öffnete — und beschuldigte dann öffentlich den Geschäftsinhaber, gegen den Lockdown verstoßen zu haben. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom wird beim Essen im Innenbereich eines der teuersten Restaurants Amerikas mit einer großen Gruppe unmaskierter Personen gesehen.

In Großbritannien scheint Neil Ferguson, der Epidemiologe, dessen Prognosen als Grundlage für Lockdowns dienten, seine eigenen Regeln gebrochen zu haben, um mit seiner verheirateten Geliebten Spaß zu haben. Der Chefberater von Premierminister Boris Johnson, Dominic Cummings, fuhr durch das halbe Land, damit er wohl einen besseren Ort zum Abschotten hatte. Die Journalisten, die ihn dafür rügen, so stellte sich später heraus, haben unter Verstoß gegen die Regeln unmaskiert an einer Geburtstagsfeier im Innenraum teilgenommen. Der Lockdown geht weiter.

Dann wird ein Mann in Minneapolis von einem Polizeibeamten getötet, der ihn wegen eines Bagatelldelikts festgenommen hatte. Der Mann ist Afroamerikaner. Der Polizist ist weiß. Die Verhaftung und der Mord werden auf einem Video festgehalten, das sich schnell in der ganzen Welt verbreitet. Mit Entsetzen sehen Sie zu, wie ein Polizeibeamter sich auf den Hals eines anderen Mannes kniet, bis dieser ohnmächtig wird und später stirbt. „Das ist abscheulich“, sagen Sie sich. „Ich hoffe, dass sie ihn zur Rechenschaft ziehen.“ Über Nacht entsteht auf der ganzen Welt eine riesige Kampagne für Rassengerechtigkeit.

Niemand erklärt, was Rassismus mit dem Vorfall zu tun hat, aber das ist auch nicht nötig. Wie Sie inzwischen wissen, ist der Westen rassistisch, Amerika ist rassistisch und die Polizei ist rassistisch. Deshalb gibt es für jedes Verbrechen, das einen weißen Täter und ein afroamerikanisches Opfer hat, nur ein mögliches Motiv. Die Tatsache, dass ein identischer Vorfall im August 2016 in Dallas zum Tod eines weißen Mannes namens Tony Timpa führte, wird in diesem Zusammenhang nie erwähnt.

Während die Lockdown-Regeln in Kraft bleiben, breiten sich die Proteste gegen die Ungerechtigkeit im öffentlichen Raum aus. Zehntausende Menschen strömen auf die Straßen der Großstädte. Nur wenige von ihnen tragen Masken und Abstandsregeln werden nicht beachtet. Dabei kommt es zu Zusammenstößen mit der Polizei, und in den Vereinigten Staaten plündern Demonstranten Läden, zerstören Geschäfte, greifen Anwohner an und legen Brände. Ein pensionierter afroamerikanischer Polizeibeamter aus St. Louis namens David Dorn gehört zu den Dutzenden von Menschen, die in diesem Chaos ermordet werden.

Die Medien beschreiben diese Ereignisse als „größtenteils friedliche Proteste“, während die Fernsehreporter vor den brennenden Gebäuden stehen. Nach Monaten harter Restriktionen üben die Medien und die Politik keine Kritik an den Protesten, die gegen jedes Element der Lockdown-Politik verstoßen. Nachdem man Ihnen monatelang gesagt hat, dass Sie zu Hause bleiben sollen, um die Verbreitung von Covid-19 zu vermeiden, erklären Ärzte, dass Protest keine potenzielle Form der Superverbreitung, sondern eine „wichtige Unterstützung der öffentlichen Gesundheit“ ist.

Die großen Technologie-Unternehmen versuchen mit Hochdruck, die Verbreitung dessen zu stoppen, was sie als Desinformation bezeichnen. Alternative Standpunkte zur Wirksamkeit von Masken und Lockdowns sowie zum Ursprung des Virus selbst werden zunehmend blockiert, gekennzeichnet und zensiert.

Versuche, die negativen Auswirkungen von Lockdowns auf die Gesundheit und das psychische Wohlbefinden, insbesondere von Kindern, die vom Schulbesuch ausgeschlossen sind, zu diskutieren, werden unterdrückt.

Im Laufe des Jahres, kurz vor den entscheidenden US-Wahlen, verspricht Trump einen großen Vorstoß zur Entwicklung eines Impfstoffs. Die damalige Senatorin Kamala Harris, die für das Amt der Vizepräsidentin kandidiert, sagt, wenn Trump den Menschen raten würde, sich impfen zu lassen, würde sie es nicht tun.

Am Vorabend der Wahl veröffentlicht ein großes Medienunternehmen einen kritischen Bericht über Hunter Biden, den Sohn von Präsidentschaftskandidat Joe Biden. Der Bericht äußert sich zu Korruptionsvorwürfen, in die auch sein Vater verwickelt sein könnte, ebenso wie zu Drogenkonsum, der Bezahlung von Prostituierten und vielem mehr. Twitter und andere Social-Media-Plattformen verhindern sofort, dass die Veröffentlichung verbreitet wird. In den Medien reihen sich Kommentatoren aneinander, die behaupten, die Geschichte wieder einmal „russische Desinformation“ sei. Nachdem Hunters Vater die Wahl gewonnen hat, wird klar, dass mehrere Schlüsselelemente der Story wahrscheinlich zutreffen und dass der Laptop, auf dem die Informationen gefunden wurden, in Wirklichkeit kein russischer Köder, sondern Hunter Bidens Laptop ist.

Unterdessen hat sich in Großbritannien herausgestellt, dass die öffentlich bekannten Zahlen der Covid-19-Patienten und -Todesfälle im ganzen Land ungenau waren. Eine Zeit lang wurde jeder britische Bürger, der zu irgendeinem Zeitpunkt und aus irgendeinem Grund starb, nachdem er positiv auf Corona getestet worden war, als an Covid-19 verstorben gezählt, selbst wenn es sich um einen Autounfall handelte. Die offizielle Zahl wurde später weiter revidiert. Auch die Zahl der Menschen, die wegen Covid-19 im Krankenhaus liegen, erweist sich als falsch.

Jetzt, da nicht mehr ein Fanatiker Präsident der Vereinigten Staaten ist, wird die Schließung der Landesgrenzen für Besucher aus anderen Ländern nicht mehr als fremdenfeindlich angesehen. In den Medien wird dies sogar weitgehend befürwortet. Ebenso gilt es nicht mehr als rassistisch, Menschen an der Grenze festzuhalten, sie in Arrestzellen zu stecken, sie abzuschieben oder sie einfach abzuweisen.

Auch die vermeintlich rassistische Verschwörungstheorie, dass das Virus aus einem Labor in Wuhan stammt, steht nun zur Diskussion. Sie scheint sogar die glaubwürdigste Erklärung für den Ursprung des Virus zu sein. Sie müssen entsetzt sein, wenn Sie erfahren, dass der Grund für den Tod Tausender von Menschen in der ersten Welle der Pandemie war, dass ältere Patienten mit Covid-19 wieder in Pflegeheime entlassen werden durften und manchmal sogar dazu gezwungen wurden. Tatsächlich war dies eine persönliche Entscheidung des New Yorker Gouverneurs Andrew Cuomo, dem Bruder von CNN-Moderator Chris Cuomo. Der Verleger von Gouverneur Cuomo stellt später die Werbung für ein Buch ein, das er in der Zwischenzeit geschrieben hat. Darin geht es um seine Führungsrolle während der Pandemie.

Währenddessen scheinen Texas und Florida, die weitgehend geöffnet blieben und drakonische Lockdowns vermieden, gut davongekommen zu sein. Die Kinder sind weiterhin zur Schule gegangen, die Geschäfte blieben geöffnet. Schaut man sich die Covid-19-Todesraten nach Bundesstaaten an, so landen weder Florida noch Texas in der oberen Hälfte.

Genau an dieser Stelle rücken Impfstoffe in den Mittelpunkt der Regierungspolitik und der Medienkommentare.

Dieselben Leute, die Ihnen sagten, dass der Brexit niemals stattfinden würde, dass Trump niemals gewinnen würde und wenn doch, dann aufgrund russischer Machenschaften, aber auch aus Rassismus; dass man sich an Lockdowns halten muss, während sie sich nicht daran halten; dass Masken nicht schützen, dass sie doch schützen; dass Proteste für soziale Gerechtigkeit während pandemischer Lockdowns eine Form von „Gesundheitsintervention“ sind, dass die Plünderung afroamerikanischer Gemeinden im Namen des Kampfes gegen Rassismus eine „größtenteils friedliche“ Form des Protests ist; dass arme und unterversorgte Kinder, die aus geschlossenen Schulen ausgesperrt sind, „immer noch lernen“; dass Jussie Smollett Opfer eines Verbrechens aus Hass wurde; dass Männer schädlich sind; dass es eine unendliche Anzahl von Geschlechtern gibt; dass Covid-19 nicht aus einem Labor stammen kann, bis es dann vielleicht doch aus einem Labor stammt; dass die Schließung von Grenzen rassistisch ist, bis es dann vielleicht doch nicht rassistisch ist; dass man Trumps Impfstoff nicht nehmen sollte, dass man dann aber den Impfstoff nehmen muss, der während der Trump-Regierung entwickelt wurde; dass Andrew Cuomo ein großartiger Führer ist, dass Andrew Cuomo ein Oma-Mörder ist; dass die Anzahl der Covid-19-Todesfälle eine Sache ist und dann eine andere … das sind dieselben Leute, die Ihnen jetzt sagen, dass der Impfstoff sicher ist, dass Sie ihn nehmen müssen und dass Sie, wenn Sie es nicht tun, ein Bürger zweiter Klasse sein werden.

Verstehen Sie jetzt die Vorbehalte gegen Impfstoffe?

 

Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien am 11. August 2021 unter dem Titel „Why Don’t They Believe Us?“ bei Tablet, einem täglichen Online-Magazin für jüdische Nachrichten, Ideen und Kultur. Er wurde von Sabine Amann vom ehrenamtlichen Rubikon-Übersetzungsteam übersetzt und vom ehrenamtlichen Rubikon-Korrektoratteam lektoriert.

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