Die Rückkehr der Lager

 in FEATURED, Politik (Inland)

Mehrere Bundesländer wollen Quarantänebrecher in bewachte „Absonderungsplätze“ zwangseinweisen. „Nie wieder!“ schwor man sich in Deutschland nach dem Kriegsende. Doch gute Vorsätze verblassen mit den Jahren, und so finden wir uns 2021 in einer Situation wieder, in der nicht wenige Verantwortliche die Auffassung vertreten: „Vielleicht doch wieder — zumindest ein bisschen.“ Seelenruhig berichteten etablierte Medien in jüngster Zeit, dass Quarantäneverweigerern eine Zwangseinweisung in zentrale Sammelstellen drohe. Bewaffnete Wachdienste sollten Fluchtversuche vereiteln. Sieht so die Lehre aus der deutschen Geschichte aus? Auf der abschüssigen Bahn, die das Land vorwärts in die finsterste Vergangenheit führt, scheint es kein Halten mehr zu geben. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, das Schweigen zu brechen und aufzubegehren. Rudolf Hänsel

Ich bin Deutscher, geboren gegen Ende des Zweiten Weltkriegs und habe auch als „Nachgeborener“ wegen der Gräueltaten vieler Deutscher während des Hitlerfaschismus meine gesamte Jugend- und Studentenzeit unter drückenden Schuldgefühlen gelitten. Seit Tagen lese ich nun in den deutschen Mainstream-Medien, dass viele Bundesländer planen, sogenannte zentrale Sammelstellen, Erstaufnahme-Einrichtungen und Unterbringungsobjekte bereitzustellen für die Zwangseinweisung von Quarantänebrechern. Diese „Absonderungsplätze“ sollen dauerhaft durch einen Wachdienst kontrolliert werden (1).

Da sich mir als Deutschem — und sicher nicht nur mir! — bei diesen Meldungen unwillkürlich finstere Erinnerungen an die Anfänge der deutschen Internierungs- und Konzentrationslager in der Zeit des Nationalsozialismus aufdrängen, sage, schreibe und schreie ich diese Nachricht in die ganze Welt hinaus. Ich kann nicht länger schweigen, weil „Schweigen Verrat bedeutet“. Das sagte der US-amerikanische Baptistenpastor und Bürgerrechtler Martin Luther King Jr. am 4. April 1967 in seiner historischen Rede gegen den Vietnamkrieg (2).

Wehret den Anfängen!

Am 17. Januar 2021 schrieb Focus online unter der Überschrift „Mehrere Bundesländer wollen Quarantänebrecher zwangseinweisen“:

„Mehrere Bundesländer wollen laut einem Bericht der ‚Welt am Sonntag‘ nun schärfer gegen hartnäckige Quarantäneverweigerer vorgehen. Neben hohen Bußgeldern droht bei Missachtung der geltenden Bestimmungen künftig im Extremfall die Zwangseinweisung in zentrale Sammelstellen, Kliniken oder Jugendarrestanstalten. Bereits jetzt werde dies auf Grundlage richterlicher Anweisungen in Einzelfällen praktiziert“ (3).

Im Anschluss wurden die Pläne der sechs Bundesländer Baden-Württemberg, Schleswig-Holstein, Brandenburg, Sachsen, Bayern und Berlin detailliert vorgestellt.

In den deutschen Konzentrationslagern wurden nicht nur Millionen Juden, sondern auch viele andere Menschen ermordet, „wie Kommunisten, Sozialisten, Pfarrer, Systemkritiker, Sinti und Roma, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, geistig Behinderte und angebliche ‚Asoziale‘“ (4).

In diesem Zusammenhang lassen allein die Äußerungen des bayerischen Ministerpräsidenten und CSU-Chefs Markus Söder — der seit Tagen öffentlich davor warnt, dass sich aus dem Umfeld oppositioneller Bürger und „Querdenker“, die mit den illegalen staatlichen Zwangsmaßnahmen nicht einverstanden sind, ein „Corona-Mob“, sogar eine „Corona-RAF“ mit einer möglichen „Terrorzelle“ herausbilden könnte (5) — erahnen, was möglicherweise auf die deutschen Bürger zukommt. Die „Rote Armee Fraktion“ (RAF) war zwischen den 1970er- und den 1990er-Jahren eine linksextremistische terroristische Vereinigung in der Bundesrepublik Deutschland.

„Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen …“

Abschließend sei an die Worte des deutschen lutherischen Pfarrers Martin Niemöller (1892 bis 1984) erinnert. Er sprach sich offen gegen Adolf Hitler aus und verbrachte die letzten sieben Jahre der nationalsozialistischen Herrschaft in Konzentrationslagern. Die folgenden Zeilen schrieb er nach Kriegsende:

„Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.

Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.

Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.

Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte“
(6)

 

Quellen und Anmerkungen:

(1) https://www.focus.de/finanzen/recht/klinik-erstaufnahmeeinrichtung…zentralstellen-fuer-zwangseinweisungen_id_12878310.html
(2) https://www.globalresearch.ca/beyond-vietnam-a-time-to-break-silence-martin-luther-kings-historic-1967-speech-silence-is-betrayal/5634466
(3) https://www.focus.de/finanzen/recht/klinik-erstaufnahmeeinrichtung…zentralstellen-fuer-zwangseinweisungen_id_12878310.html
(4) https://de.wikipedia.org/wiki/Konzentrationslager
(5) https://www.merkur.de/politik/soeder-csu-coronavirus-raf-gewalt-d…d-afd-radikalisierung-querdenker-usa-demokratie-zr-90163763.html
(6) www.martin-niemoeller-stiftung.de/martin-niemoeller/als-di

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    Ulrike Spurgat
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    „Schaut fleißig in die Vergangenheit, dort findet ihr alle Rätsel erklärt.“  (Maxim Gorki)

    „Nie wieder Faschismus und Krieg!“

    Das bewegte Hunderttausende von Menschen nach 1945: 1952 eine der größten Jugenddemonstrationen, wo der Jung Kommunist Philipp Müller von hinten erschossen worden ist. Brutal ging die Staatsgewalt besonders gegen die Kommunisten vor.

    1956 waren Hunderttausende von Menschen auf den Straßen der Republik zu sehen. Sie sind für „Nie wieder“ aufgestanden: Gegen Adenauers Remilitarisierung und für eine friedliche Koexistenz mit der DDR und der UDSSR.

    Später wurde dann erzählt, dass ich noch nicht laufen konnte….,und so setzte mich der Vater auf seine Schultern und nahm mich mit ohne groß Feder Lesens mit auf die Demonstration.

    1958 war der erste Ostermarsch gegen die Atomwaffen. Pastor Niemöller rief mit großer Unterstützung ALLER fortschrittlichen Kräfte des Landes dazu auf und 10 000 Frauen und Männer machten sich mit ihm auf den beschwerlichen Weg am Karfreitag vom Londoner Trafalgar Square zur Atomfabrik Aldermasten. Frauen mit Kinderwagen in knöcheltiefem Wasser, denn das Wetter war lausig schlecht.

    „Kommunisten“ und „Landesverräter“ schallte ihnen entgegen. Mit Unrat bewarf man sie. Man sieht: Der Antikommunismus hat eine ganz lange Tradition, die sich ja bis heute erfolgreich durchsetzt. Keine einzige Zeile in der Presse war zu lesen.

    Ein Einblick in die Geschichte, die mich wieder einmal mehr dem ewigen Vermächtnis: Nie wieder ! näher bringt zeigt eklatantes politisches und gesamtgesellschaftliches Versagen nach 1945.

    Der politische Kampf um den ehrenvollen Namen „Carl-von-Ossietzky Universität war eine Schmach für die ewig Gestrigen…..

    Wie ist mit dem Erbe derer umgegangen, die ihr Leben dafür eingesetzt haben, dass es ein Nie wieder! überhaupt geben konnte.

    Die Emslandlager sind eine Gruppe von Konzentrations,- Straf- und Kriegsgefangenenlager im Emsland, die den Nazis von 1933 -1945 als Lager mit wechselnden Funktionen und zentraler Verwaltung in Papenburg diente.

    Für Carl von Ossietzky, mit der Häftlingsnummer: 562, Erich Mühsam, Hans Litten (Strafverteidiger),dem der SA Sturm 33 („Mordsturm Maikowski) nicht verzieh, daß er bei einem Gerichtsprozeß den Zeugen Adolf Hitler gegen die SA geführt und damit aufs Kreuz gelegt hatte, begann ein mörderisches und nicht enden wollendes Martyrium. Die Nazis nannten das „Sonderbehandlung“.

    Bis 1945 wurden mindestens ca, 260 000 politische Häftlinge, Straf- und Kriegsgefangene in den Lagern inhaftiert. Von ihnen kamen bis zu 30 000 Menschen, vorwiegend sowjetische Kriegsgefangene in den Moorlagern um.

    Wegen der unmenschlichen Bedingungen bekamen die Lager den Beinamen: „Die Hölle im Moor“. Von dort kommt auch das Widerstandslied der „Moorsoldaten“.

    Das war der Beginn der systematischen Menschenvernichtung. Dort erprobten die Faschisten ihr System der Konzentrationslager.

    Vor vielen Jahren, als ich das erste Mal diesen Ort des Grauens besuchte, wollte ich erinnern an Carl von Ossietzky, an Erich Mühsam, an Hans Litten, an Werner Fink, den Kabarettisten, an den SPD Funktionär Julius Leber und an Ernst Husemann und all die unvergessenen und namenlosen Menschen, denn niemals dürfen sie im Strudel der Geschichte vergehen.

    Doch, wie soll man erinnern ?

    Alles wurde abgerissen und platt gemacht, dem Erdboden gleich. Und nichts sollte an Ossietzky und all die anderen Menschen erinnern. Der Wind wehte leise die Qualen….einer längst vergangenen Zeit….

    Zuletzt stand auf dem Gelände ein Bundeswehrdepot: ZUTRITT VERBOTEN !

    Was blieb erhalten von diesem grauenvollen Ort, der für Hunderttausende Menschen die „Hölle im Moor“ bedeutete ?

    Erst 1985 gelang es Oldenburger Studenten ENDLICH , die für den Namen Carl von Ossietzky eine lange Zeit kämpften in Papenburg ein „Dokumentations- und Informationszentrum Esterwegen“ (DIZ)“ zu eröffnen.

    …………Doch wie gedenkt man, wenn keine Andenken mehr vorhanden sind ?

    Eine tieftraurige Geschichte , voller Schlaglöcher der Geschichte, voller Gleichgültigkeit, voller Ignoranz. Es macht fassungslos – immer noch und wieder.

    „Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte. Die beutegierige Canaille hat von eh und je auf Krieg spekuliert.“ (Ossietzky, Herausgeber der Weltbühne, 8. Dezember 1931)

    1938 verstarb Carl von Ossietzky (Friedensnobelpreisträger von 1935) in einem Berliner Krankenhaus dessen, was ihm und Hunderttausenden Häftlingen und Kriegsgefangenen von den Faschisten angetan worden ist. Man berichtete, dass einige von Hitlers und Kapitals Schergen mehr quälten als man von ihnen verlangt hat. Die GESTAPO wachte vor seiner Türe

    Bert Brecht schreibt sein Gedicht als er vom Tod des Freundes in Paris im erfährt

    Auf den Tod eines Kämpfers für den Frieden

    Der sich nicht ergeben hat ist erschlagen worden Der erschlagen wurde Hat sich nicht ergeben

    Der Mund des Warners ist mit Erde zugestopft Das blutige Abenteuer Beginnt Über das Grab des Friedensfreundes stampfen die Bataillone

    War der Kampf also vergebens ?

    Wenn der nicht allein gekämpft hat, erschlagen ist. Hat der Feind NOCH nicht gesiegt

     

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    Regimekritiker_Dracula
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    „Und bitte keine Nazivergleiche! Das ist Verharmlosung der Naziverbrechen!“

    Doch, das muss man sogar. Auch diese Verbrechen fingen mit Vorbeugehaft und Internierung an.

    Die Unmenschlichkeit Flugwesen das – sie entwickelt sich.

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      Piranha
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      Und es geht noch weiter:

      heute morgen habe ich ein Schriftstück aus Sardinien gelesen – veröffentlicht und übersetzt von RA Markus Haintz – wonach in Sardinien zwei Gebäude gesucht werden, in die C-positiv getestete Kinder interniert werden sollen. Das werden dann wohl ganz nebenbei „Umerziehungslager“ nach chinesischem Vorbild?

      Auch hierzulande ist etwas in Vorbereitung: „Kinderrechte ins Grundgesetz“ klingt ja erstmal nicht schlecht, nicht wahr?

      Was aber, wenn auch das nur ein Vorwand werden wird, Familien die Kinder – aus welchen Gründen auch immer – zu entziehen. Noch ist kein Gesetzestext bekannt geworden. Ich kann also nur auf Whistleblowing hoffen.

      Ja. ich finde den Nazivergleich angemessen.

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    cource
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    deshalb dieser rechtsruck weltweit und in deutschland, weil die erbärmlichen erdenwürmer instiktiv die gefahr spüren und sich lieber mit dem agressor identifizieren/impfen lassen als sofort unterzugehen
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    Ulrike Spurgat
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    Nach einiger reiflicher Überlegung werde ich die Gleichsetzung der Konzentrationslager mit heutigen politischen Entscheidungen nicht teilen wollen.

    Die faschistischen Lager bedeuten aus meiner Sicht eine ZÄSUR in der deutschen Geschichte.

    Das heißt aber auch, dass ich die reaktionäre Politik immer zutiefst verachtet habe und das immer tun werde.

    Sie handeln eindeutig und das schon sehr lange. Nur heute betrifft es mehr Leute im Land, aus der sogenannten „Mitte“. Um die Geknechteten und Erniedrigten hat man sich viele Jahre einen Scheißdreck gekümmert. Und nun allgemeines Geheule und Gejammere.

    Ich kann gut erinnern, an all unsere Kämpfe, besonders als die menschenverachtenden Hartz Gesetze verabschiedet worden sind. Es war erbärmlich wie leichtfertig und substanzlos Millionen von Menschen das akzeptiert haben und  sehenden Auges ihre Mit Menschen in den Abgrund haben stürzen lassen.

    Heute werden die Folgen nur sichtbarer, weil die herrschende Klasse Angst um ihre Pfründe hat und mehr und mehr erkennt, dass der Mensch knetbar in ihren Händen wird, wenn Angst, Stigmatisierung, Unterdrückung und elender Egoismus in den Herzen und Hirnen sich festsetzt.

    Und die Empörung drüber, dass man nun autoritär und hemmungslos in die Privatsphäre der Menschen eingreift ist nun wahrlich nichts NEUES ! Das ist folgerichtig für eine reaktionäre Politik.

    Hausdurchsuchungen gibt es mit allen Konsequenzen seit den Fünfziger Jahren.

    Und bei den Berufsverboten in den siebziger Jahren war das an der Tagesordnung. Nur wer hat sich da so klar positioniert für seine Mit Menschen.

    Wir sind noch nicht bei der GESTAPO…Eigentlich wollte ich „STASI“ sagen.

    Da hab ich mich doch glatt vertan!

     

     

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      A.K.
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      Ja ich denke ähnlich. Lager gibt und gab es schon lange. Massenunterkünfte für Geflüchtete. Z.B. eine ausgediente Schule mit unerträglichen Sanitärbedingungen. Nahrungsmittel, die vermutlich nicht mal die Tafel anbieten würde,

      Auch die Ertsunterbringung für die Geflüchteten, eine ehemalige Kaserne in erbärmlichem Zustand. Später wurde daraus ein schmuckes Palatähnliches Finanzamt…So in Tübingen in den 90ern.

      Achso und jetzt aktuell Lager oder garnichts für Menschen ohne Obdach, von denen es mehr und mehr werden dürften.

      Und ja: In Israel werden wohl auch Schwangere und Kinder mit dem Bionteck, „Impfstoff „versorgt. Argument: Es gäbe keine Hinweise auf Schädigung. Das ist hanebüchen kriminell, denn dieser Stoff wurde schlicht nicht bei Kindern und Schwangeren getestet! Das ist ein absoluter medizinethischer Tabubruch. Er ist historisch!

      Schon ein eindeutiger Hinweis, dass all das, worauf sich die Urteile in den Nürnberger Prozessen hätte lernen lassen, über den Haufen geworfen wird, angeblich im Dienste einer Guten SACHE, bzw. Notwendigkeit. Ein direkter Vergleich ist nicht angesagt, sehr wohl aber Denkmuster und Tricks der Herrschenden.

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        Ulrike Spurgat
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        Einen schönen Sonntag.

        Neugierde und Interesse sind gute Eigenschaften: Beide werden in deinen Kommentaren deutlich.

        Selbst in diesem historisch schwierigen Kontext schreibst du was dich bewegt und wie du darüber denkst. Und so ist es möglich sich, wenn auch leider nicht auf ein Bier, sich aber dennoch, so wie hier, begegnen zu können.

        Über deine Antwort freue ich mich, weil Hinterfragen und Nachdenken zu erkennen ist.

        Beste Grüße, Ulrike

         

         

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          A.K.
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          Danke sehr. Ja, auf ein Bier, wär schön.

          Bei meinen Besuchen hier, lese ich immer gerne deine Kommentare.

          Hier und jetzt schmunzle ich vor dem Bildschirm und freue mich.

           

           

           

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