Ein weiterer Sargnagel für den „Sozialstaat“

 in Politik (Inland)

Finanzminister Christan Lindner hat sich, getreu der alten FDP-Wahlkampfparole „Leistung muss sich lohnen“, gegen eine Neuberechnung der Hartz-4-Regelsätze ausgesprochen und dabei auf den gemeinsamen Koalitionsvertrag gepocht. Im Rahmen des Umbaus zum sogenannten Bürgergeld hatte Arbeitsminister Hubertus Heil neben einigen mehr oder minder großen Änderungen auch eine leichte Korrektur der Berechnungsgrundlage angekündigt. Dass ihm nun dabei die FDP in die Parade fährt, kommt angesichts deren neoliberaler Ausrichtung zwar nicht völlig überraschend, ist dennoch an sozialer Kaltschnäuzigkeit kaum zu überbieten. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=86575

Comments
  • Putschisten räumen ab
    Antworten
    Ob Bürgergeld, ob die Nebelkerze „Arbeit muss sich lohnen“, wie auch all die anderen immer wiederkehrenden Forderungen der magendaGELBen FDP, sie kommen immer wieder solange auf den Tisch, bis sie ihren lang ersehnten Sklavenmarkt haben. Das Klientel der magendaGELBen FDP rekrutiert sich aus der besser verdienenenden asozialen Schicht. Und die gleiche Klientel, die diese Lindner-Partei gewählt hat, um sich mithilfe ihre Politik der Ausbeutung gesund zu stossen, sucht dann wieder den Beistand ihrer Opfer, wenn es schief geht und ihnen der Luxus abhanden kommt.

    Immer und immer wieder. Und bei Erfolg wird gleich die nächste asoziale Nebelkerze gezündet.

    „Arbeit muss sich lohnen“…, fragt sich nur für wenn.

Kommentar schreiben:

Start typing and press Enter to search