Eine Alternative in bleiernen Zeiten der Alternativlosigkeit

 in DER BESONDERE HINWEIS

Roland Rottenfußer

In dieser brenzligen Situation, in der sich auch Europa auf der abschüssigen Ebene in Richtung Tyrannei befindet, sind unabhängige Medien wie „Hinter den Schlagzeilen“ wichtig. Wir brauchen nicht die Mehrheit der Menschen überzeugen, nur eine kompetente und entschlossene Minderheit, die in der Lage ist das Spiel zu drehen. Helfen Sie mit, damit wir unsere Arbeit noch wirkungsvoller tun können. (Roland Rottenfußer)

Die Welt brennt, überall tobt der Krieg – und die deutsche Medienlandschaft hebt an zu klagen:  über die mangelhafte Ausstattung der Bundeswehr, über zu wenige oder nicht „einsatzbereite“ Waffen. Statt um Not leidende Menschen geht es um Not leidende Banken. Die Meinungsfreiheit ist – wie alle Freiheiten innerhalb unserer „freien Welt“ – auf dem Rückzug, und die etablierte Presse singt im Chor mit Politikern und Lobbyisten das Hohelied von mehr Sicherheit und Ordnung.

In dieser brenzligen Situation, in der sich auch Europa auf der abschüssigen Ebene in Richtung Tyrannei befindet, sind unabhängige Medien wie „Hinter den Schlagzeilen“ wichtig. Wir brauchen nicht die Mehrheit der Menschen überzeugen, nur eine kompetente und entschlossene Minderheit, die in der Lage ist das Spiel zu drehen.

In Zeiten des „alternativlosen“ Neoliberalismus, von Kriegspolitik, Rechtsruck und Verdummungskultur sind wirkliche Alternativen nötiger denn je.  Kleine unabhängige Medien werden aber in ihren Wirkungsmöglichkeiten zusätzlich eingeschränkt, weil sie chronisch unterfinanziert und ihre Protagonisten chronisch überbeschäftigt sind. Die „Großen“ haben es so noch leichter, uns medial zu übertönen; unsere berechtigten Anliegen bleiben auf einen kleinen Kreis beschränkt. Die Aufgaben – vor allem die zu kommentierenden Fehlleistungen der Politik – sind potenziell unbegrenzt, es fehlt aber oft das Geld und damit leider auch die Zeit, angemessen darauf zu reagieren.

Es fehlen auch  Stimmen der Hoffnung, die den Blick inmitten des physischen und geistigen Elends auch einmal auf die schönen Dinge richten: auf Projekte und Widerstandaktionen, die gelingen, auf liebevolle, konstruktive Kräfte, die es in Fülle gibt, wenn man bereit ist, hinzuschauen. Auf Musik und Poesie, die Wärme, Schönheit vermitteln, aber auch manchen Denkanstoß geben in einer erkaltenden Zeit, in der hirnrissige Ideologien wieder zu reüssieren scheinen.

Denn ganz ohne Hoffnung besteht die Gefahr, dass wir lähmende Resignation verfallen – obwohl wir viele sind, obwohl wir zornig sind, obwohl es reelle Chancen etwas zu verbessern durchaus gibt. Lasst uns zusammen nicht nur ein Stachel im Fleisch des selbstgerechten Establishments sein, sondern auch Mutmacher und die Hefe im Teig der Veränderung!

AutorInnen und Redaktion können diese wichtige und anspruchsvolle Aufgabe aber nicht allein stemmen; wir brauchen nicht nur Euer „offenes Ohr“, sondern leider immer wieder auch Geld: um die Arbeit der „Macher“ von HdS auch langfristig abzusichern, um Zeit zu gewinnen für PR und die Suche nach neuen spannenden AutorInnen, um im günstigsten Fall auch Mitwirkende in prekärer sozialer Lage unterstützen zu können und noch für einiges mehr.

Helfen Sie mit, damit wir – zusammen mit ähnlich ausgerichteten Medien – eine kraftvolle Gemeinschaft bilden können, die in dieser bleiernen Zeit der Resignation ein Signal des Aufbruchs gibt.

 

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