Eugen Drewermann: Aufeinander zugehen in Zeiten der Spaltung

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Die Spaltung, die sich bedrohlich durch unsere Gesellschaft zieht und bis in die engsten Familienkreise tiefe Spuren hinterlässt, nimmt immer gravierendere Formen an. Menschen werden kategorisiert als „geimpft“ und „ungeimpft“ – und dabei medial nicht selten gleichgesetzt mit „richtig“ und „falsch“. Die Diskriminierung, die damit gerechtfertigt und vorangetrieben wird, hat inzwischen Ausmaße angenommen, wie wir sie uns vor wenigen Monaten nicht hätten ausmalen können oder wollen. In diesen kritischen Zeiten der Isolation, Frustration und gegenseitigen Schuldzuweisung möchten wir für ein Miteinander, ein Aufeinanderzugehen und einen wertschätzenden Dialog plädieren. Als Appell an ebendieses Miteinander dürfen wir diese Neujahrsansprache des tiefgründigen Theologen und Psychoanalytikers Dr. Eugen Drewermann mit Ihnen teilen. (Vortext: Gesellschaft für Gesundheitsberatung GGB e.V.)

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  • Bernadette G.
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    „In diesen kritischen Zeiten der Isolation, Frustration und gegenseitigen Schuldzuweisung möchten wir für ein Miteinander, ein Aufeinanderzugehen und einen wertschätzenden Dialog plädieren.“ Das klingt sehr gut, ja! Aber bei mir ist es z.B.  aber gerade so, dass ich mich als „Ungeimpfte“ entschieden habe, nicht zu einer Beerdigung in der Familie zu reisen, wegen „2G“. Man hatte mir angeboten, „draußen zu warten“. Aber ich bitte um Nachsicht, bei so etwas mache ich nicht mit. Ich liebe Hunde, bitte nicht falsch verstehen, aber ich lasse mich nicht so behandeln, ich werde diese Ausgrenzung und Diffamierung nicht akzeptieren und dazu beitragen, sie geschaftsfähig zu machen,. Es ist traurig, ja, aber  ich hoffe, dass ich meine Verwandtschaft zum Nachdenekn anrege, durch mein Fernbleiben. Und dann, hoffentlich bald,  reiche ich ihnen auch wieder die Hand, wenn Sie möchten und  mich darum bitten. Aber den ersten Schritt kann ich gerade nicht machen. Ich wurde jetzt weit über ein Jahr lang als „Verschwörungsgläubige“ vom Diskurs ausgeschlossen und beschimpft,  weil ich vor einer drohenden Impfpflicht gewarnt habe, vor einem drohenden Totalitarismus und der dauerhaften  Einschränkung und drohenden Abschaffung unserer Grund-und Freiheitsrechte. Mir fehlt es an gerade an Verständnis und Sanftmut, das kann sein, aber vielleicht gibt es doch einen (berechtigten) Grund, für mein Empfinden, meinen Entschluss?`? Ich weiß es nicht, ich würde sehr gern mit Herrn Drewermann darüber sprechen!  Danke für den Beitrag und liebe Grüße!
    • Mensch ohne Welt
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      Ja diesen Wunsch habe ich auch. Ich bin nämlich zornig, ich glaube, ich könnte sogar den Wialer, den Klaubauter, insbesondere aber diejenigen, die für die Alten und Kinder sich immer noch für „Maßnahmen“ wie Masken und Impfen Impfen  und Isolieren aussprechen  ohne weiteres eine Ohrfeige verpassen…Ein Titelbild mit ungefähr 30 Sternensingern eines Blättchens treibt mir Tränen der Wut in die Augen. Schon immer empfand ich dieses Betteln von Kindern für den Säckel der Kirchen als eine Art Missbrauch, und des Papstes Ansage Impfen ist Liebe und am Ostersonntag steht er dann ganz alleine da…Pfui Teufel. Weiß nicht wohin mit meinem Zorn! Ich war als Kind sehr gläubig, bin mit Anfang 20 ausgetreten und nu?  bin ich s.o.

      Und ich bin auch vorher schon zornig gewesen, über die Atombomben in meiner Nähe, über den Hunger und die Ertrinkenden im Mittelmeer und im Atlantik, über die Eingesperrten, Ausgegrenzten…wohin mit dem Zorn, Herr Drewermann, wie machen Sie das, so ruhig zu bleiben all die Jahre? Ich bin voller Bewunderung!

  • Irmgard Furrer
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    Lieber Herr Drewermann,

    sie sprechen sehr vielen aus dem Herzen und der Seele und mein Kommentar dazu ist folgendes: Die Massen haben Gott den sie in der Kirche suchten aus ihrem Herzen entlassen, denn nur dort kann man ihn IHN finden. Der Intellekt hat den Platz eingenommen und will die Menschen an die Leine nehmen. Die Lösung ist viel näher, aber die Menschen haben sich zu weit davon entfernt – sie sind Wissenschafts-Gläubige und Politik-Gläubige geworden. So kann nur der Einzelne für sich entscheiden, wie er sich verhalten will. Das Vertrauen in DEN DER alles vermag ist, muss aufgebaut werden, doch wer ist heute noch dazu bereit? Deshalb ist es so wie es ist – Ursache und Wirkung nehmen ihren Lauf. Die geistigen Gesetze sind unfehlbar, es fällt jedem nur das zu, was er selbst verursacht hat.

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