Farbe bekennen

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Es erstaunt nicht, dass die staatlich subventionierte Kunst zu den Maßnahmen schweigt — jetzt aber sollten Kunstschaffende wieder zu sich selbst finden. „Die Kunst geht nach Brot“, schrieb Lessing. Bisher schweigen die vereinten Künste weitgehend zu dieser Krise oder passen sich sogar an. Wie ist das möglich? Sollten nicht sie, die jahrzehntelang mit Lesungen, Inszenierungen, Verfilmungen und kritischen Kunstwerken vor Faschismus und Despotismus warnten, die Ersten sein, die erkennen, was gespielt wird und wovon mit der sogenannten Coronakrise abgelenkt wird? Aber Kunst und Macht waren einander stets verbunden. So wird die Kunst stillschweigend zum Erfüllungsgehilfen der Machthaber. Es sei denn, sie bedient sich der Widerstandsstrategien, die zu allen Zeiten in den Werken großer Meister beobachtet werden konnten. Zuletzt konnten wir dies hautnah anhand der subversiven Kulturgebräuche der DDR erleben. Es ist an der Zeit für Kunstschaffende, sich aus den Fängen der Abhängigkeit zu befreien und nicht länger am Gängelband der Machtideologie zu hängen. Diesen dienen Künstler nur als Statussymbol und zur Unterhaltung der Massen. Die Reduktion auf den reinen Marktwert höhlt sie von innen aus und macht sie gefügig. Betrachtungen aus der Sicht des Schauspielers Hans Kremer. Hans Kremer, Isabelle Krötsch

Nicht mehr um Meinungen und Maßnahmen geht es, sondern ums Überleben. Mittels dieser sogenannten Corona-Maßnahmen wird Krieg gegen die Menschen geführt. Es geht um die Zerstörung der Gesellschaft. Nach drei „Ermächtigungsgesetzen“ (1) werden Notstandsgesetze aufrechterhalten, die unsere Grundrechte außer Kraft setzen und die mühevoll über Jahrhunderte errungenen Freiheiten null und nichtig machen.

Wo bleibt der Aufschrei? Hier können wir nicht mehr tatenlos zusehen, nachdem wir als Künstler unterschiedlichster Sparten unser Leben dem „We will never forget and we won‘t let it happen again“ (1995 — Thalia Theater Hamburg, Veranstaltung zu 50 Jahre Befreiung von Auschwitz mit internationalen Künstlern) gewidmet hatten. Viele unter uns, so auch ich, haben sich mit ihrer Arbeit dem Durchleuchten und Vergegenwärtigen der Geschichte und dem Verunmöglichen autokratischer Impulse verschrieben.

In meinem eigenen Empfinden krankte hier, dass auch das Kunst- und Kultursystem, besonders das Theatersystem im deutschsprachigen Raum, eine sehr hierarchisch aufgebaute Struktur hat. Über die vergangenen Jahre entstand immer mehr eine unüberwindbare Spaltung in diesem System, in dem Menschen der Willkür anderer Menschen ausgesetzt sind, über Freiheit und Frieden zu sprechen.

Mit den Jahren wurde so immer weniger über die hehren Ideale gearbeitet, sondern vielmehr das Spaltende, Verletzende, Technoide der vorherrschenden Ideologie in Szene gesetzt — unter dem Deckmantel der Kritik an den Verhältnissen. Aber jeder, der feinfühlig ist, weiß, dass mit der Verstofflichung von Gedanken Energie- und Informationsfelder erzeugt werden, die im Raum bleiben und ihre Wirkung haben. Alles, was auf einer Bühne geschieht, ist im Raum wie in der Realität. Es ist eine analog erzeugte, virtuelle Realität, die ebenso wie Gedanken, Worte und Taten das Kollektiv beeinflusst.

„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte, achte auf Deine Worte, den sie werden Taten …“ — Charles Reade (1814 bis 1884).

Solche Sprichwörter haben einen tiefen Sinn. Wenn wir am Theater und auch sonst im Leben dies beherzigen, dann können auf der Bühne des Lebens Wunder geschehen, und solche kleinen Wunder habe ich auch ein paar Mal in meiner langjährigen Bühnenerfahrungen erleben dürfen.

Herrscht allerdings der „Ugly Look“ und das Gewaltsame vor, dann wird eben diese Kraft durch die Bühne potenziert, selbst wenn die Macher oft ehrlicherweise Kritik am System üben wollten. Gute Absichten garantieren nicht das Gelingen. Hier gelten andere, kosmische Gesetze, die wir kollektiv aus den Augen verloren haben. Insofern waren die Verhältnisse vor dieser Krise internationalen Ausmaßes nicht optimal, sodass ein „Zurück wie bisher“ nicht wirklich wünschenswert ist.

Die Einschränkung der Grundrechte befindet sich auch nur auf der Ebene von vermeintlich staatlichen Spielregeln, die wir als „normale Bürger“ gemeinhin nicht durchschauen. Denn es gibt ein Recht, das nirgends geschrieben stehen braucht, weil es immer gilt und keiner außer Kraft setzbaren Legislative bedarf: das göttlich kosmisch gegebene Natur- und Menschheitsrecht, das jeden von uns zu freien, selbstverantwortlichen und fähigen Lebewesen macht.

Fühlen wir uns von den (staatlichen) Strukturen nicht mehr geschützt und sie werden offenkundig verbrecherisch, ist es allerhöchste Zeit, sich auf dieses Naturrecht zu besinnen und davon Gebrauch zu machen.

Privilegien sind nur Augenwischerei, um zu verbergen, dass wir Freiheiten preisgeben — schon lange und schleichend. Das gilt es nun zu beenden.

Also geht es nicht nur um unser Überleben an sich, sondern auch um Leben und Tod eines verlogenen Systems, das uns seit viel Jahrhunderten versklavt und sich unmerklich von unserem Leid ernährt, das wir für Normalität halten. „Das Leben ist unerbittlich, die Menschen sind schlecht“ et cetera … Sich aus diesem Gedankengefängnis zu befreien, dazu kann die Kunst wiederum sehr viel beitragen.

Es bedarf lediglich eines wurzeltiefen, also radikalen, Bewusstseinssprungs, der uns ermöglicht, die wahren Zusammenhänge im Hintergrund zu erforschen, zu verstehen und eigenmächtig aufzulösen. „Menschen machen Mut“ ist hierzu eine wundervolle Plattform der Begegnung, Meinungsbildung. Am 14. Februar fand die Veranstaltung zum Thema „Kunst und Kultur“ statt. Dieser Anlass ist es, der mich bewegt, meine Kollegen einzuladen, die Lage unter ganzheitlichen Gesichtspunkten zu beäugen.

„Euren hohen Flug mach ich nicht mehr mit. (…) Hier wieder auf meine Füße gekommen, will ich unter den Armen, Zerbrochenen, Schwachen, Sterblichen umhergehen und von ihnen lernen, was mir fehlt, was Euch fehlt — Demut. (…) Es ist eine Schande für die Menschheit, dass sie fast nie von Weisen, sondern immer von Dummköpfen, Verrückten und Verbrechern regiert wird. Das allergrößte Unglück, wovor ich Dich bitte, mich zu bewahren, ist UNEMPFINDLICHKEIT.“ — J. M. R. Lenz (1751 bis 1792).

Diesen Bewusstseinssprung herbeizuführen, bedarf es einer gründlichen Begutachtung der verstrickten Lage:

Viele unter uns haben bisher übersehen, dass die „Lingua Tertii Imperii“ (Victor Klemperer) wieder allgegenwärtig ist, die Inversion der Worte, das Neusprech von „1984“ (George Orwell) und dass aus dem „Wörterbuch des Unmenschen“ (Dolf Sternberger) heute wieder Worte wie „untragbar“ fallen (2). Für den aufgeweckten Geist ist „untragbar“ schnell liiert mit dem Ausdruck „für den Volkskörper“. Wenn wir schon so weit sind, dass KenFM als „untragbar“ bezeichnet wird, sind wir gesamtgesellschaftlich leider in einem desolaten Zustand — und zwar gerade in der kulturbürgerlichen Mittelschicht und bei den Intellektuellen.

Hier hat die ideologische Programmierung seit Schul- und Studienzeit tiefe Furchen hinterlassen, die bei vielen Kollegen mit Identität gekoppelt sind. Was hat unser Engagement für Frieden und Freiheit gebracht, wenn sie für eine behauptete Pandemie und Maßnahmen, die jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehren, ohne mit der Wimper zu zucken preisgegeben wird (3).

Wo sind wir, wenn Verbände Bildender Künste in ihrem Newsletter FFP2-Masken-Bestellungen entgegennehmen, weil günstige Bezugsquellen vorhanden seien. Masken, die nachweislich bei längerem Gebrauch gesundheitsschädlich sind und vor allem anderen einen Absatzmarkt brauchen, da sie vom Staat millionenfach gekauft wurden — mit unseren Steuergeldern. Der Mensch als Geldesel und Müllhalde.

Ich bin zutiefst fassungslos, über die Gleichschaltung der Künstler und Intellektuellen in unserem Land, die Hülle des kritischen Verstandes und der historischen Aufklärung, von der ich glaubte, mit meinem Beruf dazu beitragen zu können, sie zu einer Siegfried’schen Drachenhaut zu festigen, der kein neofaschistischer Angriff etwas anhaben kann.

Diese Haut erweist sich als dünnes Pergament und die „feigen“ Medienblätter haben zur Hagen-Injektion ratend, der verwundbarsten Stelle des Menschen, die Gates-Tore der Angst, geöffnet. Viele Medien zeigen nun ihr wahres Gesicht. Im Grunde waren sie schon immer Sprachrohr der eigentlichen Machthaber, nur war es früher besser verpackt. Jetzt wird die Manipulation offen gezeigt. Daher heißt es jetzt, Kraft schöpfen, mutig sein und Farbe bekennen!

Ullrich Mies findet hierfür stimmige Worte:

„Darum müssen wir einen wesentlichen Teil unserer Anstrengungen uns selbst widmen und in positive Werte, Traditionspflege, menschlichen und kulturellen Zusammenhalt investieren: Die letzte Möglichkeit für das eigene Überleben liegt heute einzig noch in der Gründung dezentraler autarker Hotspots des Widerstandes, abseits der Großstädte. Diese neuen Gemeinschaften dienen der Gesundung der Seele, der Sicherung des eigenen Heils und des inneren Friedens, der Mitmenschlichkeit, der Konservierung der über Jahrhunderte gewachsenen kulturellen, handwerklichen, geistigen und spirituellen Errungenschaften des Abendlandes, des positiven Zusammenlebens mit Natur und Tieren.

Diese letzten Inseln, die nach dem unausweichlichen ökonomischen, politischen und moralischen Zusammenbruch des Westens oder sogar noch kommender möglicher Kriege und Bürgerkriege in Europa verbleiben, sollen ‚die Fackel‘ der kulturellen Erneuerung weitertragen. Positive neue Gemeinschaften im Geiste zu gründen, die vollkommene wirtschaftliche und geistige Autarkie bei gleichzeitiger Vernetzung unter den Hotspots zu erlangen, sei angesichts des sich abzeichnenden Verfalls überlebensnotwendig.“

Im Rahmen dieser Schwindelinszenierung, die uns immer wieder mit ihren durchschaubaren Taschenspielertricks an der Nase herumzuführen versucht, erstaunt mich immer wieder, dass Menschen, die ge bildet erschienen — Bild und Frame — sich innerhalb weniger Monate regredieren lassen zu Ein gebildet en, vor medial inszenierter Angst Erstarrten. Vom artbewussten, selbstbewussten, sich selbst ermächtigenden aufrechten Homo sapiens mutierend zum buckelnden, ständig gebückt in die digitale, transportable Kommunikationsprothese starrenden, ferngesteuerten Maßnahmenempfänger in Kastenhaltung.

Ich dachte, wir Kulturschaffenden hätten durch unsere Arbeit den Menschen Mitmenschlichkeit, Verantwortung für unsere Mitwelt, Kooperationsbewusstsein, Verbundenheit mit allem, was lebt, Liebe, Freiheit, Erhaltung der Vielfalt nähergebracht. Jetzt wird jedoch aus Anstand Abstand. Die Kultur erweist sich als eine dünne Schicht, unter der wieder die Barbarei und ihre Hordengefolgschaft hervorbrechen — wie das Motto von „Menschen machen Mut“ am 14. Februar 2021 lautete:

„Wo die Kultur stirbt, beginnt die Barbarei.“ — Heinrich Böll (1917 bis 1985).

Wir Künstler sind am Gängelband der Macht — leider ein altes Konzept, das die Künstler oft zu willfährigen Ideologieverwirklichern macht.

Und das meist unbewusst, denn Künstler sind ja auch oft am Rande der Gesellschaft und brauchten Anerkennung, Zugehörigkeitsgefühl und meistens auch viel finanzielle Unterstützung. Den Geldgeber kritisiert man nicht. So haben sich Machtstrukturen wie etwa die CIA bereits nach dem Zweiten Weltkrieg auch zu großen Kulturförderern entwickelt. Zeit, sich hierüber im Klaren zu werden. Wollen wir frei sein, müssen wir die Bande zu den Subventionen kappen.

Liebe Kollegen aller Sparten, wacht auf! Es gibt kein Zurück mehr. Die Lage verschärft sich mit jedem Augenblick, in dem wir diesem Machtgefüge unser unausgesprochenes Einverständnis durch unser Schweigen geben, dass sich über die globalistische Profitgier leicht bis zu einer Handvoll gebündelter weltweiter Einflussnehmer verfolgen lässt.

Diese Pläne einer „neuen Weltordnung“ können offen bei Klaus Schwab vom Weltwirtschaftsforum WEF, dem Event 201 und den ständig auftauchenden Leaks aus diversen Ministerien und anderen Machtzentralen nachgelesen werden. Oder man kann den WortFührern dieser Agenda, wie zum Beispiel Herrn Gates, genauer zuhören.

Natürlich bedarf es auch eines gesunden Menschenverstands, um zu durchschauen, dass all die Maßnahmen bezüglich dieser behaupteten Pandemie nicht zum Wohle der Menschen sind, sondern das Gegenteil bewirken. Es bedarf zudem der Fähigkeit der Beobachtung, dass bisher kein Virus isoliert wurde und all diese Maßnahmen sowie frühere Umgangsformen mit der Infektionstheorie im Grunde jeglicher wissenschaftlichen Grundlage entbehren. Die Wissenschaftler, die dies hinterfragen, wurden bisher und gerade massiv mundtot gemacht, sodass die Massenmedien nicht davon berichten. Aber wer suchen kann, der findet.

Dieses alternative Wissen kann man sich sehr wohl durch eigenständige Recherche aneignen und erkennen, dass im Definitionsbereich von Lebendigkeit, Gesundheit und Krankheit geradezu diametrale Gegensätze zwischen einer ganzheitlichen und der schulmedizinischen Sichtweise bestehen. Es ist Zeit, dass wir realisieren: Die technoide, transhumanistische Sichtweise macht uns nicht gesünder, sondern kränker und bringt uns immer weiter weg von unserer intuitiven Verbundenheit zum Ganzen. Und so bin ich die vergangenen Jahre den Weg des Erwachens heraus aus der uns Künstler bauchpinselnden Privilegien-Blase gegangen.

„… trotzdem Ja zum Leben sagen“ — Die Sinnfrage (4)

Die Corona-Zeit hat mich über das Jahr 2020 dann auf vollkommen neue Wege gebracht. Eine große Sinnfrage hat sich vor mir aufgetan und gemeinsam mit meiner Frau habe ich versucht, die Zeichen der Zeit zu lesen. Das Schau spiel, das eine (Innen)Schau für Spieler und Zuschauer zugleich bedeutet, kann unter aktuellen Bedingungen nicht mehr stattfinden. Das ist traurig, aber es hilft uns nicht weiter, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Außerdem ist diese Schau zur Show verkommen und bedarf einer Erneuerung.

Voriges Jahr habe ich eine Veranstaltung abgesagt, in der ich „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus vor Menschen mit Maullappen hätte vortragen sollen. Das ist für mich undenkbar: Vor Menschen zu spielen, die ihr Gesicht nicht zeigen dürfen beziehungsweise glauben, es nicht zeigen zu dürfen, ist für mich ausgeschlossen. Für mich ist auch unvorstellbar, Sätze wie: „Sie hörten soeben unsere tägliche Sendung von der Banalität des Bösen (…) Bitte nicht noch mal.“ zu sprechen — Texte aus der Inszenierung „Rechnitz (Der Würgeengel)“ von Elfriede Jelinek. Kurz vor dem ersten Lockdown hätten hierzu Wiederaufnahmeproben stattfinden sollen.

Statt diese visionäre Warnung vor dem wortgewordenen Verbrechen als Galionsfigur des Antifaschismus auf die Bühne zu bringen, folgen alle Theater brav, so auch dieses staatlich geförderte Theater, den Anweisungen einer auf eine Person gebündelten Regierung, die den Parlamentarismus inzwischen kraft dreier Ermächtigungsgesetze außer Kraft gesetzt hat. Diese Zeichen konnte auch schon vor einem Jahr derjenige erkennen, der bereit war, die Komfortzone zu verlassen. Heute sind sie himmelschreiend: Die „Epidemie nationalen Ausmaßes“ wird auf unbestimmte Zeit verlängert und diese ganzen Strukturen werden früher oder später in sich zusammenfallen. Worauf wartet ihr eigentlich noch?!

Wer hier nicht sieht, was gespielt wird, ist mitverantwortlich für ein Verbrechen gegen die Menschheit, das unter dem Deckmantel der Pandemie gerade global begangen wird.

Wir dürfen die Verantwortung nicht an irgendwelche Instanzen abgeben, die sich kümmern. Wir alle sind gefragt, mitzudenken und zu realisieren, was sinnvoll, logisch und gesund ist — und es zu leben. Denn die Folgen der Maßnahmen sind weltweit weitaus schlimmer als die der behaupteten Pandemie (5). Das sagen die offiziellen Zahlen der entsprechenden Institutionen.

Viele Initiativen entstehen, die trotz Lockdown die Restaurants öffnen — wie etwa die Bürgerinitiative „Gemeinwohllobby“ von Marianne Grimmenstein (6). Warum öffnen nicht die Theater oder gehen gar auf die Straße, um dort zu spielen? Die Menschen sehnen sich nach Kunst und schöpferischen, ermutigenden Reflexionsraum, sie sehnen sich nach Schönheit. Denn Schönheit bringt Heilung.

Aber hier sehen wir gleich: Das, was heilt, war gerade nicht „en vogue“ gewesen in unserer so hochgelobten Hochkultur.

„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren“
Benjamin Franklin (1706 bis 1790).

Vermeintliche Sicherheit versus Leben: Wo führt das hin? Die Schöpfung an sich kann man als Risikogebiet betrachten. Wären Viren derart gefährlich wie aktuell behauptet, gäbe es uns längst nicht mehr, denn nach dieser Definition gibt es Milliarden Viren und die mutieren ständig. Aber was Viren betrifft, herrscht auch in der Forschung längst keine Klarheit. Womöglich sind es Exosomen und haben ganz andere Funktionen als bisher vermutet. Es ist also ein geeignetes Feld, um über relativ willkürliche definierte Zahlen Vermutungen anzustellen, die hier im Falle der Pandemie globale — schädigende — Auswirkungen zur Folge haben, aber mehr durch die Maßnahmen als durch die Krankheit selbst.

Läge den Behörden an unserer Gesundheit, würde die Stärkung unseres Immunsystems an vorderster Stelle stehen. Und warum darf man in einer Demokratie und freien Wissenschaft das offizielle Narrativ nicht konstruktiv und fundiert hinterfragen? Bei mir, der in seinem Schauspielerleben Weise und Verbrecher gleichermaßen verkörpert hat und ein feines Sensorium für Machtmissbrauch entwickeln konnte, schellen die Alarmglocken.

Wer sich hier eine kompakte fundierte Recherche zu Gemüte führen mag, ist herzlich eingeladen, neben den vielen Artikeln auf Rubikon auch „Der Corona-Komplex“ von Milosz Matuschek auf KenFM zu studieren.

„Wenn man versucht, intellektuell auf die Abstraktion dieser ideologisch geführten Inszenierung einzugehen, kann man nicht mehr sehen, dass es nicht um Ideologie geht, sondern um etwas, das mit Hass gegen das Lebendige, das sich – Bewegende – und Verändernde zu tun hat“ — Arno Gruen (1923 bis 2015).

Über solche Zustände haben wir mit unserer Kunst vielfach berichtet. Und nun sehen im Namen von Sicherheit alle weg. Auch das gab es schon. Es lohnt sich, hinzuschauen und kritisch zu hinterfragen. Friedrich Schiller, Friedrich Hölderlin, Klaus Mann, Heinrich Mann, Hans Fallada, Kurt Tucholsky mögen unsere Vorbilder sein.

Vierzig Jahre habe ich mit Leib und Seele die Berufung des Schauspielers ausgeübt. Jetzt sind die Rahmenbedingungen für das Leben vollkommen anders, es ist für mich wie ein Brennglas auf das Wesentliche. Das ist erst einmal, ganz bei sich anzukommen, sich selbst zu Sein, jenseits der Fiktion dieser Welt, ein Mann, eine Frau hier auf Erden — den Weg dorthin wieder frei zu legen, neu zu fühlen und zu handeln und der Nat ur und dem natürlichen Recht Raum zu geben. Das wird auch schöpferische Folgen haben.

In diesen Tagen erkenne ich mehr denn je, den Unterschied zwischen Kreativität und schöpferisch zu sein. Das eine ist konstruiertes (ideologisches) Programm, das andere im Einklang mit der Natur sein, schauen, reflektieren und sich daran schöpferisch erfreuen. Wir können aus der Fülle des Seins schöpfen, wir müssen uns nichts aus den Hirnwindungen holen, es reicht zu schauen.

Sammlungsort statt Distanz

Das entspricht in meinen Augen der Berufung des Schauspielers. Aber wie alles in diesem fiktionalen System, dass wir Welt/Gesellschaft nennen, ist auch dieser Bereich den Spielregeln des Markts anheimgefallen. Hier wird inzwischen leider mehr eine Manipulationsshow abgezogen als in die Tiefe gegangen. Was früher noch unter dem Deckmantel der Schöngeistigkeit getarnt wurde, zeigt sich jetzt bereits offen in der zerstörerischen Fratze. Das Spaltende und Gewaltvolle ist das neue Schönheitsideal. Die einstige Opposition ist an der Macht und viele haben nicht gemerkt, dass sich die menschliche und freiheitliche Haltung klammheimlich in ihr Gegenteil verkehrt hat.

Das Schweigen der Künstler — aller Sparten — macht sie zu Mitläufer, die hoffen, indem sie sich den immer absurder werdenden Maßnahmen unterwerfen, würden sie „danach, wenn alles vorbei ist“ wieder dazu gehören, zur Elite, zu den Privilegierten.

Es herrscht überall und fast uneingeschränkt Angst und Unwissenheit über die eigentliche Lage. Das Denken wird delegiert. Fehlverhalten der Machthaber vernachlässigt.

„Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten zu sagen, was sie nicht hören wollen“ — George Orwell (1903 bis 1950).

Doch diese Mitläuferschaft wird nicht spurlos an ihnen vorübergehen. Denn es geht ums Ganze. Es geht ums Überleben. Es ist nicht einerlei, ob man monatelang Maske trägt, eine mRNA-Spritze erhält und mit seinen Äußerungen und Haltungen Andersdenkende diskriminiert beziehungsweise kriminalisiert.

Dies alles hinterlässt Spuren. Am meisten schaden wir den Kindern, die all diesem Wahnsinn wehrlos ausgesetzt sind. Hier werden Mitläufer geradezu zu Tätern. Denn diese Generation wird gerade geopfert. Die ersten Anzeichen der Folgen sind bereits messbar. Wir erzeugen durch unser Wegschauen eine neue kriegs traumatisierte Gesellschaft. Die heutigen Kinder setzen diese menschenfeindlichen Maßnahmen mit Normalität gleich. Sie wollen sich anpassen, dazu gehören, geliebt werden, also schlucken sie diese absurden Regeln — und heißen sie sogar gut (7).

Kulturrevolution — Internationaler Sozialismus à la Mao

Was wir mit der Zerstörung der Kultur erleben, gleicht einer regelrechten Kulturrevolution wie im China unter Mao Zedong. Auch die heutigen Eingriffe werden von dieser Ideologie gesteuert (8). Wir brauchen nicht glauben, dass es ein Zurück zum Bisherigen geben kann. Angesichts der Gleichschaltung der Kunst und Kultur mit der Staats raison, die keiner „Raison“ (französisch: Grund/Vernunft), sondern einer Willkür gleicht, ist dies auch nicht wünschenswert.

Vielmehr möchte ich an meine Kollegen appellieren: Wacht auf! Erkennt die Parallelen zu autokratischen Strukturen (9). Findet neue Wege des Seins, des Zusammenlebens und des schöpferischen Einsatzes. Erforscht die Natur unserer Wirklichkeit versus die der konstruierten Realität. Nutzt Euren Humor, Eure Fantasie, um diesen Wahnsinn mit Schönheit, Klarheit und Freude in Schutt und Asche zu tanzen. Die Show ist over. Das wirkliche Schauen macht Freude und ersetzt das Mangel denken mit dem Erfühlen der Fülle!

„Ich glaube an eine Revolution der Gesinnungen und Vorstellungsarten, die alles Bisherige schamrot machen wird“ — Friedrich Hölderlin (1770 bis 1843).

Lasst uns nicht kämpfen: Die Übermacht ist hier eindeutig und das legale System, das uns elegant an der Nase herumführt, sehr clever gestaltet. Das kann nur von der Klarheit des Herzens in Luft aufgelöst, also ver nicht et werden. Das Diabolische hat keine Fantasie, sondern wiederholt immer die gleichen Strukturen und Programme. Diese können wir durch unsere Intelligenz, unsere Weisheit, durch schöpferischen Einfallsreichtum aushebeln. Der Großteil unserer Angst wird durch das Blicken hinter die Kulissen und das Erkennen des Spiels aufgelöst. Wissen ist der beste Reiniger!

„Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!“
Aus „Don Carlos“ (Friedrich Schiller)

Wenn wir uns nicht trauen, die Missstände offen anzusprechen, dann können wir auf die Technologien des Geistes zurückgreifen, die Kollegen in der DDR angewandt hatten: Clandestine-Botschaften in den Inszenierungen. Ich denke hier an die visionäre Arbeit von Alexander Lang und Volker Pfüller mit „Dantons Tod“ von Georg Büchner am Deutschen Theater Berlin. Einfach Sand im Getriebe sein …

Diese Krise ist eine Chance. Wir können jetzt, da alle Masken — außer bisher die Masken selbst — dieser Maskerade fallen, gleich einen echten Neubeginn wagen: einen lebensbejahenden, in der Tiefe mit dem Göttlichen (in uns) verbundenen, einen Bewusstseinssprung.

Wir können nun endlich dem Materialismus und Nihilismus den Rücken kehren, in dem wir den Ur sprung ganzheitlich und multidimensional definieren, uns als Teil dieses göttlichen Ganzen erleben, nicht nur mental, sondern auch verkörpert.

Die Kunst des Schauens

Die Schönheit im Sinne Friedrich Schillers „Dem Schönen, Wahren, Guten“ wird uns leiten (10)!

Es ist an der Zeit, unsere wahre Identität zu entfalten, und die falschen Identifikationen mit den artifiziellen Strukturen fahren zu lassen. Gerade wir Künstler können hier Vorreiter sein, denn wir sind gewohnt, aus der Reihe zu tanzen und das Ungewisse zum Begleiter zu haben. Wir kennen das sensible Gleichgewicht auf dem Hochseil. Widmen wir es „Dem Schönen, Wahren und Guten“. Das ist überlebenswichtig, im wahrsten Sinne bereichernd und auch sehr spannend zu erzählen.

Uns wurde gelehrt, dass nur die tragischen Geschichten spannend sind. Wir sind nun derart in einer tragischen Situation, dass die Geschichte der Wiederherstellung des natürlichen Gleichgewichts die spannendste Geschichte auf Erden überhaupt ist. Es geht, wie gesagt, ums Ganze und um das Überleben an sich.

Er finden wir uns erneut neu!

Legen wir die Kostüme ab: Anstatt ein Leben in abgedichteten vier Wänden einer (Hoch)Schule beim Üben zu verbringen, um schneller, weiter, höher, virtuoser zu spielen und als Interpretationssklave technisch einwandfrei im Hochglanz vermarktet zu werden, was der Fallhöhe dramatische Dimension gibt, dem Schönen, Wahren, Guten dienen, in jedem Augenblick, in jedem Ton, im All tag — Keine Sensations lust, Wahrnehmung des Außergewöhnlichen, sondern „Sensation“, französisch: tief empfundenes Gefühl. Anschauung. Dem Spiel des Lebendigen zuschauen durch das eigene Tun.

Anstatt subventionierter Hoch kultur widmen wir uns lieber der Perma kultur: Humus, Humilitée, Humour — dezentrale Gemeinschaften, um Selbstversorgung zum Leben zu erwecken. Profittote Erde mit den eigenen Händen wieder zu Mehr wert fürs Leben zu gestalten, ist auch ein schöpferischer Akt: Wesentliches mit erschaffen. Daraus entsteht dann der Humus einer neuen Kultur, nicht in Abhängigkeit, sondern frei und selbstbestimmt. Wohlan, es gibt viel zu tun. Möge die Übung gelingen (11).

Sieg fried: Der Frieden und die Freiheit werden siegen

Ich wünsche jedem Lebewesen eine zuversichtliche, muntere, ermunternde, mutige MetAMORphose für dieses Jahr 2021, in dem die Maullappen fallen und die Menschen hinter den Masken wieder zum Vor schein kommen werden. Die Arbeit am Selbst ist für diese Revolution aus dem Geiste der Liebe maßgebend. Wir brauchen keine Zeit verlieren, darüber nach zu denken, wie das Ganze vonstattengehen kann. Es genügt, bei sich selbst anzufangen, hier kompromisslos aufzuräumen und loszulassen. Das Große ergibt sich dann daraus und konsequent wie von selbst. Jeder hat seine ganz eigene Aufgabe und Fähigkeit.

Wie großartig zu denken, dass Künstler hier wieder im Sinne Denis Diderots „Vorbilder“ sein können, indem sie diesen individuellen Prozess in ihrer Arbeit widerspiegeln und auf Bühnen erfahrbar potenzieren, so wie es auch einst Friedrich Schiller mit seinen Werken tat. Er schrieb nicht für die Zerstreuung, sondern hielt Bürgern genau so wie Königen in seinen Stücken den Spiegel vor, auch immer wieder einen Spiegel, wie es sein könnte!

Schiller wusste genau, wie schwer es ist, auf dem Hochseil des Schönen, Wahren, Guten zu balancieren. Und Schauspiel ist hier eine Technologie des Geistes, eine Kunst. Der bewusste, schauspielende Mensch ein Instrument, sich diesen elementaren Themen zu nähern.

Am besten kann das, meiner Meinung nach, geschehen, wenn auf der Bühne des Lebens auch ein — ich würde sagen — kosmisches Gesetz respektiert wird, das da heißt: Schade keinem Lebewesen weder in Gedanken, noch in Worten oder Taten.

„Menschen machen Mut“ ist für diesen Prozess sehr inspirierend. Dass sich hier im Februar mutige Künstlerkollegen zum Austausch trafen, und mein hochverehrter Kollege Uwe Steimle Schillers visionären Geist mit einem seiner Gedichte vergegenwärtigte, erfreut mich zutiefst und gibt mir Hoffnung, dass wir bald die kritische Masse erreichen könnten, die das Milieu zum Kippen bringt (12)!

„Eine Grenze hat Tyrannenmacht: Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden, wenn unerträglich wird die Last – greift er hinauf getrosten Mutes in den Himmel, und holt herunter seine ew’gen Rechte, die droben hangen unveräußerlich und unzerbrechlich wie die Sterne selbst — Der alte Urstand der Natur kehrt wieder, wo der Mensch dem Menschen gegenübersteht — zum letzten Mittel, wenn kein andres mehr verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben.“

— „Wilhelm Tell“, 2. Akt/2. Szene von Friedrich Schiller (1759 bis 1805).

 

Autor Hans Kremer mit Roland Rottenfußer

 

Redaktionelle Anmerkung: Dieser Text erschien am 12. Februar — in leicht geänderter Form — unter dem Titel: „Which side are you on? oder die Siegfried‘sche Drachenhaut“ auf der Homepage von „Menschen machen Mut“.

(1) Interessanter Vergleich: https://www.bpb.de/politik/hintergrund-aktuell/156904/80-jahre-ermaechtigungsgesetz-22-03-2013
(2) Hier spannend nachzulesen bei Ullrich Mies: https://www.rubikon.news/artikel/der-diskurskollaps
(3) https://www.rubikon.news/artikel/heilige-einfalt
(4) https://www.sinndeslebens24.de/klassiker-von-viktor-frankl-trotzdem-ja-zum-leben-sagen-zitate-und-inhalt
(5) https://kenfm.de/genozid-unter-dem-deckmantel-der-krankheitsbekaempfung-von-christian-kreiss/
(6) https://gemeinwohllobby.de
(7) https://www.rubikon.news/artikel/mit-kanonen-auf-schuler
(8) https://www.rubikon.news/artikel/der-nutzliche-extremist
(9) https://kenfm.de/ist-der-tod-wieder-ein-meister-aus-deutschland/
(10) https://www.rubikon.news/artikel/die-schonheit-in-der-krise
(11) https://www.rubikon.news/artikel/die-wiedergefundene-menschlichkeit
(12) https://menschen-machen-mut.de/aufzeichnung-kunst-kultur/

Showing 4 comments
  • Avatar
    Ulrike Spurgat
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    „Zuletzt konnten wir dieses hautnah an den SUBVERSIVEN Kulturgebräuchen der DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK erleben.“

    Pfui Teufel..

    Und nun reicht es mir !

    Und Tschüss !!!

    Außerdem ist es für mich überhaupt kein Problem auf Klemperer und andere eingehen zu können.

    Dafür ist mir aber meine Zeit zu schade.

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      Freiherr
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      Ich kann weder an der Formulierung noch an der Aussage etwas Falsches erkennen,

      wenn es doch die Kunst auch war, die Kultur als Überbegriff – und zwar die subversive, also die widerständige, rebellische, umstürzlerische GEGEN die Diktatur DDR –

      die entscheidend mitgeholfen hat diese Diktatur zu beenden, mittels dieser Revolution,

      dann ist doch gerade die subversive Kultur oder Kunst sehr zu begrüssen, notwendig sogar, oder nicht ?

      “ Subversive Elemente“ waren es freilich aus Sicht der diktatorischen Herrschaft, die zu Tausenden im Stasi-Knast gelandet waren und als solche werden sie nun im derzeitigen diktatorisch-faschistischen System BRD vom System bekämpft, zumindest unterdrückt und kriminalisiert.

       

       

       

       

       

       

       

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        Ulrike Spurgat
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        Wie meist ist es eine Frage der Perspektive und eines Standpunkts bzw wie in meinem Fall dem Klassenstandpunkt.

        Aus deiner Sicht heraus würde ich wohl ähnlich mich positionieren.

        Ich aber positioniere mich grundsätzlich aus meiner Sicht heraus.

        Und wie das im Leben so ist ziehe ich andere Schlüsse.

        Einen wunderschönen Tag und da scheiden sich die Geister !

        Und im übrigen ist es so: Ich habe nichts zu rechtfertigen aber auch rein gar nichts!

        Da können alle schreiben bis zum Sankt Nimmerleinstag.

        Da würden sich Brecht, Ernst Busch, Herwegh, Anna Seghers und viele viele andere KÜNSTLER im Grabe drehen !

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    Schlüsselkind
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    „Der Mensch hat sich in der Natur und gegen die Natur und
    ebenso unter den Menschen und gegen die Menschen zu behaupten.“

    Albert Schweitzer

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