Gerald Hüther: Welches Leben wollen wir führen?

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Der bekannte Hirnforscher Gerald Hüther äußert sich im Interview mit dem Schweizer Patrick Reiser zu Fragen rund um Corona. Erschreckend: Nachdem Besuche im Altenheim derzeit massiv behindert werden, sagte Hüthers Mutter zu ihm: „Wenn Du nicht mehr kommst, will ich lieber sterben“. Daran anknüpfend fragt der Wissenschaftler: Was ist wichtiger – lange zu leben oder ein Leben zu führen, bei dem man das Gefühl hat, lebendig zu sein. Außerdem sprechen die Interviewpartner über die Zuverlässigkeit der PCR-Tests, über unfaire Statistik-Spielereien und die Psychologie der Angst.

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    Freiherr von Anarch
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    ‚ Die im Dunklen sieht man nicht ! ‚ –
    unter dieser Überschrift die inzwichen 34. Corona-Auschuss-Sitzung.
    Aber bitte, wer weiterhin verdeppt obrigkeitshörig schlafen will, der wird sich das nicht ansehen wollen, aber – wer über die momentan tatsächlich verbrochenen massivsten Unrechtszustände wirklich informiert sein will – der schaue sich das geradezu zwingend an !
    Mir fehlen da auch in diesem speziellen Bereich der Regierungsverbrechen die Worte, eigentlich, um diese Verbrechen auch nur annähernd noch anklagen zu können –
    man müsste ja schon ausserordentlich kaltblütig und jeglichem Mitfühlen und Rechtsempfinden unempfindlich sein, wenn man sich dieser unfassbaren Verbrechen verstandes- oder sonstwie geortet verweigert, NUR weil man nichts davon wissen will !
    Und mein inzwischen tatsächliches Unverständnis wegen Raushaltens oder übertragenem ‚Agnostizismus ‚ richtet sich richtigerweise und folgerichtig auch an alle die sich zwar als Vertreter einer Humanen Welt sehen, von welchen aber nur noch lautes Stillschweigen zu vernehmen ist, anstatt gebotenem radikalen Anklagen im unbedingten Vertreten des Humanismus.
    Nichts anderes als ein gewaltiger Sturm der Entrüstung und des entsprechenden Anklagens gegen diese Verbrechen entgegen des Humanismus müsste da kommen – aber ich vernehme nur Schweigen, seit vielen Monaten in diesem Jahr des nicht mehr fassbaren Unrechts, verbrochen durch diese Regierungsverbrecher.
    Nunja – ich bin es leidlich gewohnt auch allein gegen Verbrechen gegen die Menchlichkeit WENIGSTENS deutlichst aufzubegehren, die massiven Enttäuschungen wegen Verweigerung Anderer leider auch schon gewohnt.
    Wird mich jedenfalls nicht davon abhalten mein Maul aufzumachen und wenn ich der einzige bin, weiterhin, leider auch.
    Umsomehr überaus zu schätzen und anzuerkennen diese Bemühungen dieser Anwälte des Menchenrechts, richtig tituliert.
    Von anderen bin ich erstmal sehr enttäuscht.
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    Piranha
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    Gunnar Kaiser über Empathie:

    https://www.youtube.com/watch?v=YcASjFnIi0w

     

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    team-freiheit !!!!!
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    Da kommt was Tolles ! : https://team-freiheit.net/
    Sehr gute Idee, ausgedacht von RAin Viviane Fischer und zusammen mit Füllmich, Schwab und Wodarg schon in die Tat umgesetzt:
    ‚ Jeder‘, insbesondere Gewerbetreibende, Ladenbesitzer, Gastronomen e.t.c
    soll eine Partei gründen mit diesem logo team-freiheit ( jeweilige Adresse als Zusatz ) und dann Parteigründungs- oder Sitzungsveranstaltungen abhalten, im Geschäft, im Laden, in der Kneipe, Werkstatt e.t.c. – dafür freilich geöffnet !
    Solches dürfte nur das Verfassungsgericht verbieten, darf nicht von der Polizei gestört werden – laut Grundgesetz jedenfalls.
    Wenn das z.B in einer Kneipe geschieht, dann kann selbstverständlich auch verpflegt werden, wenn in einem sonstigen Laden, kann freilich auch gekauft werden ( bischen tricky sein ! ).
    Genauere Anleitungen dazu kommen bald auf dieser brandneuen Seite, Satzungen werden schon vorgedruckt dann geliefert u.s.w
    Wird sich wohl herausstellen dann, ob dieser Artikel des Grundgesetzes, Parteigründungen betreffend, mit entsprechenden Schutzrechten, noch Gültigkeit hat. Wenn das verboten würde, dann müssten ja alle Parteien in gleicher Weise verboten werden.
    Eine sehr sehr gute Idee, der Souverän als eigene Partei, zigtausendfach aufgegliedert in Kleinstparteien, echte Demokratie dann in die Tat umgesetzt und praktisch quasi sofort zu machen.
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    Ulrike Spurgat
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    Auffallend bei den meisten Beiträgen und Artikeln ist, dass bei der Kritik am System nicht die Systemfrage gestellt wird ?

    Ich tue das grundsätzlich und komme oftmals folgerichtig zu anderen Schlüssen, Erkenntnissen und Einsichten.

    „Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn.

    10 Prozent sicher , und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent , positiv waghalsig;

    für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß;

    300 Prozent und es existiert kein Verbrechen , das es nicht riskiert, selbst auf die Gefahr des Galgens.“

    Karl Marx, „Das Kapital“, Band 1 (MEW Bd. 23, S. 788, Fußnote 250) Hier zitiert Marx den englischen Gewerkschaftsfunktionär Thomas Joseph Dunning.

    Kürzlich habe ich einen der Heimverträge, die zwischen dem Bewohner und dem Betreiber der jeweiligen Einrichtung geschlossen werden, vor dem Einzug.

    Die Rechtmäßigkeit einiger unklarer Posten sollten überprüft werden. Monatliche Belastungen, die zusätzlich dem Bewohner aufs Auge gedrückt werden, wenn die Leistungen der Pflegekassen überwiesen sind hauen dem Fass den Boden raus.

    Von den unverschämten Zuzahlungen für Medikamente und sogenannte Hilfsmittel einmal ganz abgesehen dreht sich das den Leuten das Geld aus der Tasche ziehen Karussel in rasender Geschwindigkeit weiter…..zu Gunsten der meit privaten Betreibern. Aber es ist eigentlich egal. Die Wohlfahrtsverbände kassieren genauso ab. Monatlich 500 Euro als „Invest-Posten aufgeführt haben mein Interesse geweckt, da nach allen anfallenden Kosten: Miete, Betriebskosten, TV und Telefongebühren, Kosten für das Wäsche waschen dieser Betrag nicht zuzuordnen gewesen ist. Ein längeres Gespräch brachte nicht wirklich weiter.

    500 sind für „Investitionen“ gedacht. Welcher Art frage ich nach ? Denn klar ist, dass mit den exorbitanten monatlichen Kosten man auch im RIZ einziehen kann; mit Chefarzt Versorgung. Herr B. bezahlte monatlich einen Eigenanteil von ca. 1900 Euro. Einen ähnlich hohen Betrag überwies die Pflegekasse. Das Zimmer musste Herr B. sich mit einem anderen, ihm fremden Menschen teilen, geteilt durch einen Vorhang. 12 qm hatte Herr B. Das Badezimmer musste gemeinsam benutzt werden. Also kassierte der Betreiber monatlich knapp 4000 Euro pro Person. Wie oft sein kaltgewordenes Essen vor ihm stand, wenn ich ihn regelmäßig besuchte kann ich nicht mehr sagen. Wie kreuzunglücklich der schwerstens hirngeschädigte Mann ein Schlaganfall (Aphasie), der sein Sprachzentrum massiv geschädigt hatte weiß ich sehr wohl. Essen konnte er nicht alleine und die Mitarbeiter waren so wenige, dass man keine Zeit fand ihn bei der Nahrungsaufnahme zu unterstützen. Er magerte zusehends ab…. Seine Freunde und ich wir haben uns dann abgewechselt und sind dann zur Mittagszeit hingefahren. Er wirkte meist sehr ungepflegt und sehr einsam unter den Menschen. Hoffnungslos traurig. Ich war die vom Gericht bestellte Betreuungs Person. Er war der Vater einer sehr engen Freundin, die im Ausland lebt und arbeitet. Es war ein echtes Desaster, eine Höllenfahr für einen hilfsbedürftigen Menschen, der sich nur mühsam mit kleinen Gesten und Augenkontakt mitteilen konnte. Alles wurde falsch von Seiten der Mitarbeiter verstanden…. Es waren keine Fachkräfte vor Ort und so schubbste man ihn hin und her. Nach einer gewissen Zeit ist mir dann sowas von der Kragen geplatzt, als ich ihn spontan besuchte und man wieder die Körperpflege versäumt hatte und er so gegen 11 Uhr im Schlafanzug in seinen Ausscheidungen lag. Eine heftigste Auseinandersetzung brachte dann das Fass zum überlaufen und ich habe alle Hebel und mehr in Bewegung gesetzt, dass ein anderer Platz für ihn gefunden wurde. Bevor das allerdings gelang hat man ihn ohne mein Einverständnis in die psychiatrische geschlossene Abteilung des Landeskrankenhauses mit richterlichem Beschluss, Amtsarzt und Polizei (die körperliche Gewalt) anwendete, was mir später ein Bewohner erzählte einliefern lassen. Er war mit der gesamten Situation hoffnungslos überfordert und niemand dort hat seine Not erkennen können.

    Weder die Heimleitung, noch die Heimaufsicht hat zu irgendeinem Zeitpunkt eingegriffen. Letztendlich hat man ihm seinem Schicksal überlassen und das verzeih ich denen nie.

    Die Frage ob die Invest Kosten eine Berechtigung haben wird vor Gericht geklärt.

    Und Herr B. hat die letzten ihm verbleibenden Lebensmonate in einer der Einrichtungen verbracht, die mühsam zu finden gewesen ist, aber aller Mühen wert. Dort wurde er liebevoll umsorgt. Als Mensch hat man ihn dort behandelt was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte…,denn die „Würde des Menschen ist antastbar.“ (Ulrike Meinhof).

    Das war kurz vor Corona……

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    Volker
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    Was macht denn das mit uns?

    Gute Frage, wahrscheinlich die Wichtigste. Wird aber nicht öffentlich gestellt, also, was macht das mit Menschen, wenn sich Lebensbedingungen von heute auf morgen radikal verändern. Wobei ich mir kaum vorstellen kann, dass außerhalb des Privaten eigene Ängste und folglich auch Auswirkungen größer thematisiert werden, möglicherweise aus der Angst heraus, nicht ernst genommen zu werden. Oder aus der – leider – begründeten Angst, dass Zweifel und Kritik nicht erwünscht sind. Mir geht es schlecht, weil … findet meist kein Gehör, man müßte schließlich nachfragen sowie über Ursachen nachdenken.

    Was macht das mit mir?
    Reflexartig in den Panikmodus schalten (ein Schalter legt sich um), wenn mir jemand zu nahe kommt, schalte für wenige Sekunden auf Abwehr. Eigene Reaktionen kann ich verstehen und zeitgleich refektieren, andere, in Angst versetzte Mitmenschen, sind dazu nicht in der Lage.

    Informiere ich mich abseits politischer Darstellungen? Ja.

    Fühle ich mich verunsichert? Ja.

    Löst Verunsicherung in mir Ängste aus? Ja.

    Gibt es verlässliche Antworten meiner Fragen? Wenige. Weiß nicht.

    Und so weiter … tägliche Meldungen des RKI empfinde ich als bedrohlich, Darstellungen gängiger Medien sind für mich nicht überprüfbar. Was ich glaube zu erkennen, macht mir Angst. Was ich erkenne, lässt sich nicht verdrängen. Was bleibt, ist die Angst vor der Hilflosigkeit.

    Isso. Hüthers Löwe steht vor der Tür, du springst auf einen Baum, und oben kreisen Geier.

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