Globaler Klimastreik 20. Sept. 2019

 In Umwelt/Natur

Am 20. September findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. (Quelle: Sein)
https://www.sein.de/news/2019/09/globaler-klimastreik/

Anzeige von 6 kommentaren
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    Volker
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    Werde mich am Freitag kampfradelnd am Verkehrsknotenpunkt BC positionieren, um Nachschub der Kleinstadt mit sieben Supermärkten zu blockieren. Vorher aber, zur Einstimmung ziviler Bösartigkeit, schick ich zehn LKWs ins Jenseits, bevor DIE mich zur Hölle schicken.

    Früher gabs hier Tante Emma-Läden, da konnte man noch anschreiben lassen.
    Heute gibts eine kleine Bäckerei noch, die Backwaren vom Vortag günstig anbietet, alle anderen Emporkömmlinge entsorgen ihre Überschüsse im Müll, da darf niemand ran, verdirbt nur das Geschäft >> meint selbst klein Bioladenbetreiber (ein Grüner alter Schule) und fürchtet um sein Wohlergehen, sollte er unverkäufliche Reste an Tafel in BC einfach verschenken, an Paralel-Kundschaft, deren Umsatzwertsteigerung bei Null liegt. Pfui…
    Kein H4-ler kauft ökosüchtig vier Scheiben Käse für fünf Euro, für ein Frühstück auf Bioladenbrot aus dem Bioparadies Grüner Laden, Lebensmittelgutscheine sind dort verpönt, weil asi – pfui, schämt euch.

    Auch Verdi-Chef Frank Bsirske hat die rund zwei Millionen Mitglieder der Gewerkschaft dazu aufgerufen (…)

    Genau, Flagge zeigen, die mit dem A im Kreis! Aber vorher bitte ausstempeln, wenn’s möglich ist, blau machen, krankschreiben lassen, oder einen Roboter beauftragen, geschwänzte Maloche ersatzweise zu übernehmen, quasi als Übung bevorstehender Roboter-Invasion (WK III). Frank kommt auch, ist schließlich Boss von Verdi, und Bosse – auch Unterbosse – stehen gerne im Licht.

    Also: Bevor Sie einen halbvermummten Systemterroristen morgen von der Straße kratzen müssten (Krötenwanderung), fahren Sie lieber suvwärts weiter.

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    Bettina
    Antworten
    Klimastreik 20.09.
    Ich bin dabei!
    Du auch?

    Heute ist es soweit. An 500 verschiedenen Orten in Deutschland allein wird zeitgleich gestreikt, für das Klima, jung und alt zusammen. 2000 Demonstranten werden allein in Köln erwartet. In Köln geht es um 11:00 Uhr los, am Hans-Böckler-Platz, am Fuße des ver.di Bezirkshaus, Köln-Bonn Leverkusen. Henriette Reker, Kölner Oberbürgermeisterin hat alle Abteilungsleiter der Stadt Köln dazu aufgerufen, die Urlaubsanträge der städtischen Bediensteten für diesen Klimastreik zu genehmigen. Wer sich heute in Köln einen „Antrag auf Erteilung eines Antragsformulars“ holen möchte, der komme am besten zum Klimastreiktag :).
    Nicht ganz so einfach ist der Weg der Urlaubsgenehmigung in Betrieben der freien Wirtschaft. Manchen Ärger fängt man sich da ein… Doch, wo ein Wille ist das ist ein Weg. Mich hält nicht und niemand auf!!!
    .
    Ich bin dabei!
    Heute gehe ich auf die Straße,  Hand in Hand mit vielen anderen, gleichgesinnten  Demonstranten, für die Umwelt, für das Klima, für den Erhalt unserer Terra.
    .
    Der Ausgangspunkt für mein Handeln:
    Die Erkenntnis der Notwendigkeit.

    Der Ankerpunkt für mein Handeln:
    Die Poesie, in Schwingung zwischen
    Liebe zur Natur, Achtsamkeit und Widerstand.

    El Canto General (Mikis Theodorakis / Pablo Neruda)
    Vegetaciones
    https://youtu.be/QBB8Nsmjd2E

     

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    Bettina Beckröge
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    Wir sind hier,

    wir sind laut,

    weil ihr uns die Zukunft klaut!

     

    Liebe Freunde,

    was für ein Tag. Über den ganzen Erdball verteilt, hunderttausende an Klima Streikenden. 300.000 demonstrieren in Australien, mehrere tausende in Freiburg, Bremen, Berlin…

    70.000 Menschen, jung und alt, sind in Köln zusammen gekommen. Als ich den langen Demonstrationszug von oben sah, fiel mir der Titel eines Lieds von Konstantin ein:

     

    „Kein Ende in Sicht“

    .

    Vertreter von Fridays for Future haben soeben auf der großen Bühne gesprochen. Vertreter von Greenpeace, BUND, Hambis. Fridays for Future, Students for Future, Parents for Future, ganze Schulklassen, auch Grundschulklassen, Menschen, jung und aller Couleur, sind heute vereint auf der Straße. Gerade meldete sich  „Seebrücke“ zu Wort.

    Die Umweltbewegung ist nicht mehr zu stoppen. Wer für Klimaerhaltung, gegen Kohle, gegen die Profitgier der großen Konzerne ist, der ist auch für Frieden und gegen Rassismus.

    Diese Umweltbewegung ist ein Aufbruch, die Revolution, von der ich schon lange geträumt habe.

     

    Soweit für heute aus der Kölner Sendezentrale „globaler Klimastreik“

     

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    Gerold Flock
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      Bettina
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       Wow, lieber Gerold, was für tolle Fotos aus der „Sendezentrale“ aus Berlin! 250.000 Menschen sollen da gewesen sein. 

      Ich habe inzwischen Fotos der Demonstrationen aus der ganzen Welt gesehen. Greta Thunberg macht es möglich, via Facebook. 

      Unglaublich, wie viele Menschen am letzten Freitag über den ganzen Erdball vereint für ein Ziel, den Umwelt-und Klimaschutz standen. Das ist doch ein Mut gebender Tag gewesen, ein Auftakt, zur Umwälzung alter, verkrusteter Strukturen.

      Und schon nähern sich die „Richter“ und vermeintlichen Propheten und sprechen von „Öko Terrorismus“. Unter uns gesagt, das sind für mich die, die schon immer altes beim alten bewahren wollten, die jegliche Form von Aufbruch und Aufbruchstimmung schrecken, und darum mit Worten des Paukenschlags um sich werfen.

      Es wird ihnen nicht gelingen. „I have a Dream“, so lautet die legendäre Rede von Martin Luther King. „We shall overcome“, so lautet das legendäre Lied, zeitgleich zur legendären Widerstands Bewegung gegen Rassismus in den USA entstanden, von Pete Seeger.

      Die Bewegung hat es uns vorgelebt, wie friedlicher Widerstand zum Erfolg führen kann. Ich sehe in der Bewegung „Fridays for Future“ die Anknüpfung an den friedlichen Widerstand, auch mit Mitteln des zivilen Ungehorsam.

       

      Herzlichen Gruß

      und schönen Sonntag, 

      Bettina 

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    Bettina
    Antworten
    Let’s sing together for the Future!

    Sing for the Climate
    https://youtu.be/dxVcUsUa5Ns

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