Gute Regeln – doch zu wenig Klimaehrgeiz

 In Umwelt/Natur

Im polnischen Kattowitz endet die 24. Klimakonferenz mit einem Erfolg: Bald gelten die gleichen Regeln für alle Staaten. Ihre Anstrengungen beim Klimaschutz werden dadurch vergleichbar. Mehr fürs Klima tun wollen die meisten Länder aber erst einmal nicht. Eine dramatische Erwärmung der Welt wird so nicht zu verhindern sein. (Quelle: Publik Forum)
https://www.publik-forum.de/Politik-Gesellschaft/gute-regeln-doch-zu-wenig-klimaehrgeiz

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    Unsere „Herrschaften“ in aller Welt haben zumeist offenbar noch immer nicht begriffen, worum es nun für uns ALLE geht, denn sie verwechseln die Wirklichkeit noch immer mit den ihnen jeweils vorliegenden Geschäftsbilanzen und den Einschätzungen ihrer ebenfalls nur allzu zahlengläubigen „Marktexperten“. Höchste Zeit daher für deutlich mehr Zivilcourage seitens der Bevölkerung der einzelnen Länder; INTERNATIONALES AUFSTEHEN ist nun dringend nötig! Wir sollten nun Druck und immer mehr Druck ausüben, sowohl auf unsere Regierungen wie auch auf die noch immer mächtiger werdenden international operierenden Konzerne (nicht zuletzt auch durch unser persönliches Kaufverhalten).

    Ich habe vor kurzem (auf dem Onlinemagazin „magazin-auswege.de“) einen Artikel darüber geschrieben, daß es für uns nun längst nicht mehr „FÜNF MINUTEN“, sondern bereits FÜNF SEKUNDEN VOR ZWÖLF ist. Hier nun dieser Text:

     

    Fünf vor Zwölf“, – die „ewig gleiche alte Leier“?

    Ende November 2018: Während abwechselnd skandalträchtige Cum-Ex und Cum-Cum-Geschäfte, die Flüchtlingskrise, die derzeitige Ukrainekrise, der leidige Dieselskandal und „Ich-weiß-nicht-welche-Probleme noch“ durch die Medien geistern, mache ich mich auf, um mich im Wald ein wenig von all dem zu erholen. Immerhin würzige Waldluft empfängt mich dort noch und Stille; doch – bedeutend mehr Stille als mir eigentlich lieb ist, denn was ich im Wald inzwischen so gut wie überhaupt nicht mehr höre und sehe – sind Singvögel! Ist es etwa schon „zwölf“, oder immer noch „fünf vor zwölf“, habe ich daher neulich gedacht, diesen Gedanken dann aber auch gleich schon wieder verworfen, da mir längst klar ist, wie abgegriffen und überstrapaziert diese Redewendung inzwischen schon ist.

    Wieviele Menschen bemerken denn eigentlich noch, daß längst – immer weniger Vögel zu hören und zu sehen sind, doch wieviele Menschen freuen sich weitgehend gedankenlos, dass sie heute kaum noch Insektenreste von ihren Autoscheiben entfernen müssen, dabei stehen beide Phänomene in direktem Zusammenhang miteinander! Immer effizienteres Profitstreben soll für uns angeblich zur vollständigen Beherrschung des Lebens führen; mehr und mehr Monokulturen entstehen daraus, und alles was deren Effizienz stört, wird (wie bei all der „ modernen Schädlingsbekämpfung“ heutzutage*) – einfach eliminiert.

    Auch eine bei viel zu vielen von uns bereits nahezu Alles umfassende geistige Monokultur ist somit entstanden; fortwährendes Fokussieren auf einzelne Punktziele und deren kontinuierliches Abarbeiten gilt zahllosen Menschen daher als „nun angesagt“, sowie gleichzeitig dazu das Ausblenden alles Unerwünschten, was bei diesen völlig einseitigen Konzentrationsprozessen stören könnte (zum Stichwort „nun angesagt“ möchte ich all diese Menschen aber doch gerne einmal fragen: „Wo lassen Sie eigentlich denken und – wen lassen Sie somit auch darüber mitbestimmen, wem – ihr Mitgefühl gehört?“)

    Nahezu völlig betriebsblind gehen die meisten Menschen bis zum heutigen Tag bei ihrer Alltagsbewältigung vor, verfolgen immer hektischer und verbissener ihre nun offenbar immer kurzsichtiger anvisierten Ziele und ignorieren dabei demzufolge auch immer noch allen guten Rat. – Eine (anfangs vielleicht seltsame) Frage dazu: Haben Sie schon einmal gesehen bzw. können Sie sich vorstellen, was geschieht, wenn die Achsaufhängung an einem Wagen bricht und die gesamte Achse dabei beginnt, immer wilder in alle möglichen Richtungen zu rotieren und bei schon bei der kleinsten Bodenunebenheit in nach wie vor kreisender Bewegung auch immer heftiger auf und ab schlägt? Beide Räder drehen sich dabei zwar immer noch und vermitteln so einzeln betrachtet den Eindruck „kontinuierlicher Bewegung“, doch der gesamte Prozeß schaukelt sich binnen kurzem immer mehr auf, bis hin zum Liegenbleiben und womöglich auch zur Zerstörung des gesamten Fahrzeugs. – Erinnern Sie sich noch an das Zugunglück von Eschedde im Juni des Jahres 1998? Dort geschah Ähnliches; nur ein einziger Radreifen „spielte verrückt“, sorgte aber doch dafür, dass der gesamte Zug entgleiste und am Ende viele Menschen dabei den Tod fanden!

    Viele, ja unzählige „Achsen“ (sprich‘ Menschen, die eigentlich [in sich selbst] zentriert sein sollten) haben sich heute zumindest einseitig vom Zug der gesamten Menschheit gelöst, da sie glauben, ihre Ziele am besten „ganz für sich“ erreichen zu können und ihre Loyalität (wenn überhaupt vorhanden) gilt nur allzu oft gerade einmal einer relativ kleinen Gruppe von Menschen, bei denen sie sich „gut aufgehoben“ fühlen, weil sie von denen regelmäßig profitieren. Der gesamte Rest hingegen ist ihnen (ebenso wie unsere sonstige Umwelt) – weitgehend egal und wird daher (siehe oben) wenn „nötig“ – weitgehend ausgeblendet.

    Seine ständige Bewegung, seine ständige Betriebsamkeit und die dabei VORERST NOCH zurückgelegte Strecke kann (wie bei Rad und Achse) beim Menschen oft zu dem Eindruck führen, „immer noch erfolgreich mit dabei zu sein“, bei der gegenwärtigen Hatz nach Erfolg, Macht, Geld und anderweitigen Besitztümern, – doch ich fürchte, dass mittlerweile viel zu viele „losgerissene Achsen“ auf der gesamten Strecke unterwegs sind; zahllose Räder bzw. Rädchen im Gesamtgetriebe unserer sich längst immer verrückter werdenden Wirtschaftswelt, die ihre mehr und mehr taumelnden Kreisbewegungen jedoch noch immer für eine „wirklich zukunftsträchtige Fortbewegung“ halten. Doch noch einmal zurück von dieser symbolischen Beschreibung hin zur konkreten Beschreibung unserer jetzt schon so traurigen Realität und ein eindrucksvolles Bild habe ich dabei ganz besonders vor Augen:

    Ich beobachte heute z. B. immer wieder Jugendliche, die – kaum dass sie ihr Junkfood völlig gedankenverloren zu Ende gegessen haben, den gesamten Verpackungsrest mit offenem Mund und dabei geradezu blödsinnig starrend – wenige Meter vom Papierkorb entfernt – völlig achtlos zu Boden fallen lassen. Doch auch weiterhin beispielsweise …

    • Erwachsene in ihren noch immer heißgeliebten, Unmengen von Sprit saufenden SUV-Panzern, die inzwischen eigentlich wohlwissend um unsere zunehmend vielen und gefährlichen Wetterereignisse und die vielen Gesundheitsgefährdungen vor dem Autohaus stehen und dabei dennoch das nächst größere Modell geradezu ehrfürchtig und nicht zuletzt auch besitzgierig bestaunen,
    • heimat- und somit (durchaus zurecht) auch harmoniebedürftige Menschen, die immer häufiger drohend die Fäuste recken und dabei mehr und mehr mit einem Rechtsextremismus sympathisieren, der – nicht etwa wirkliche Harmonie, sondern vielmehr immer häufiger – vor allem blindwütige Gewaltorgien im Sinn hat,
    • unzählige verunsicherte, weil weitgehend noch unwissende Menschen, die sich in ihrem Leben jetzt schon kaum noch zurechtfinden, die in der Außenwelt nach einer ihnen auch wirklich vertraut erscheinenden Heimat suchen, dabei aber nicht einmal auf den Gedanken kommen, dass diese für jeden von uns – ZUERST EINMAL IN SICH SELBST zu entdecken (und dann auch immer wieder zu kultivieren) ist,
    • ein Gesundheitswesen, das zum Nachteil von immer mehr Patienten immer mehr einer kurzsichtigen und rücksichtslosen Gewinnmaximierung unterworfen wird,
    • einen „nun internationalen Marktwettbewerb“, bei dem die Menschen vordergründig zwar als „stets willkommene Kunden“ umschmeichelt, dabei aber in Wahrheit längst knallhart als „lästige Kostenverursacher“ und „beliebige Manövriermasse“ behandelt und dabei dann demzufolge auch immer häufiger – regelrecht betrogen werden,
    • eine Staatsregierung bzw. Staatsregierungen, die sich (offensichtlich ebenso wie ihre Leitbilder, die nun angeblich „so effizienten“, in Wirklichkeit aber zunehmend rücksichtslos agierenden internationalen Privatkonzerne und Trusts …) weltweit immer mehr von der allgemeinen sozialen Verantwortung zurückziehen,
    • eine Umwelt, die von uns nach wie vor rücksichts- und verantwortungslos immer weiter geschädigt wird, obwohl wir alle längst schon immer deutlicher erkennen können, welche zerstörerischen Folgen dies alles FÜR UNS ALLE mit sich bringt,
    • unzählige Staatsbürger, die all dies nicht etwa entschieden zurückweisen, sondern im Gegenteil ihr persönliches Heil teils im Dabei-Mittun, teils in der Flucht in noch mehr Privates, sowie auch – in noch mehr Ablenkung und Zerstreuung sehen …

    Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen, aber wird nicht hier schon klar, dass die Uhr für uns inzwischen nicht mehr „fünf Minuten vor zwölf“ anzeigt, sondern dass es FÜR UNS ALLEMITTLERWEILE „FÜNF SEKUNDEN VOR ZWÖLF“ geschlagen hat?

    Mit dem jahrzehntelangen für viele Menschen offenbar noch recht vergnüglichen „Tanz auf dem Vulkan“ wird es in nicht allzu langer Zeit, ja meiner Schätzung nach schon in wenigen Jahren, aufgrund der sich immer schneller aufsummierenden Schäden in der Natur aber vielleicht auch schon in deutlich kürzerer Zeit immer schneller* zu Ende gehen, und dann werden für uns alle – ganz andere, keineswegs mehr so vergnügliche Zeiten anbrechen. Verursacht durch all das zunehmende Vergiften unserer gesamten Lebensbereiche (auch die geistige Umweltverschmutzung zählt für mich dazu) werden wir dann auch hierzulande unweigerlich wieder echte Hungersnot zu spüren bekommen, sowie auch andere, mehr und mehr zunehmende schmerzhafte Versorgungsengpässe, und aus all dem am Ende wiederum resultierend einen dann aller Wahrscheinlichkeit nach unausweichlichen und dann wohl auch völlig erbarmungslos geführten KRIEG ALLER GEGEN ALLE!

    Der Begriff „fünf vor zwölf“ (damit waren ja „nur symbolische Minuten“ gemeint) war sehr lange Zeit in Gebrauch und ist demzufolge für sehr viele Menschen schon so gut wie „ausgelutscht“; ich habe mich daher dazu entschlossen, nun ganz bewußt von „FÜNF SEKUNDEN VOR ZWÖLF“ zu sprechen! Diese nun schon bedeutend kürzere Zeitspanne wird jedoch nicht mehr lange anhalten; es ist daher nun allerhöchste Zeit, dass sich die gesamte Menschheit ENDLICH EINMAL GANZ BEWUSST eines Besseren besinnt und dabei vor allem all jenen verantwortungslosen Narren, die sich vor allem zu ihrem eigenen Vorteil in all unseren Steuerhäusern breit gemacht haben, das Steuer GANZ KLAR UND ENTSCHIEDEN – GANZ UND GAR FRIEDLICH – UND DABEI DENNOCH KEINEN WIDERSPRUCH MEHR DULDEND – AUS DER HAND ZU NEHMEN, denn:

    Auf einem Schiff, das (wie heute der Fall) GERADEZU GRUNDSÄTZLICH DEN FALSCHEN KURS SEGELT, können – Einzelne wie auch kleine Gruppen – auch im besten Fall nur sehr wenige sinnvolle Schritte in die richtige Richtung machen!

    Auf unserer gesamten Erde, unserer heutigen ARCHE NOAH hängt UNSER ALLER LEBEN nun davon ab, daß WIR ALLE ENDLICH UNGEHINDERT durch irgendwelche selbstsüchtige Despoten, deren noch immer begeisterte Helfer und anderweitigen Nacheiferer nunmehr wirklich konsequent damit beginnen können, immer bewußter den FÜR UNS ALLE so lebenswichtigen Kurs in Richtung Mitmenschlichkeit & Umweltverträglichkeit einzuschlagen!

    * nur wenige Stunden (!!!) nachdem ich diesen Aufsatz beendet habe (am 30.11.2018), ist auf der Website „spectrum.de“ einem Wissenschaftsmagazin ein äußerst alarmierender Artikel zum Thema Insektensterben erschienen! – Hier der Link zu diesem Artikel:

    https://www.spektrum.de/kolumne/der-globale-insektenzusammenbruch/1611020

    Desweiteren erschien auf dem zeitkritischen Online-Nachrichtenmagazin „Hintergrund“ vor wenigen Tagen ein ebenfalls sehr lesenswerter Artikel, der das noch immer unverändert bestehende Versagen der Politik in Sachen Weltklima zum Thema hat. Der Link hierzu:

    https://www.hintergrund.de/politik/welt/klimapolitisches-totalversagen/

    – – – – – – – –

    P.S.: Das viele Plastik bzw. die Mikroplastikteilchen in den Weltmeeren, in unseren Böden, in Tieren, Pflanzen und vor kurzem nun „überraschenderweise“ auch in uns Menschen nachgewiesen, die trotz „Luftreinhaltungsmaßnamen“ (der Dieselskandal ist ein „schönes“ Beispiel dafür) ständig zunehmende Luftverschmutzung, die zunehmende Verblödung der Bevölkerung durch immer mehr und immer dümmere Freizeitvergnügungsangebote … – wir haben längst schon eine sehr lange Liste von gravierenden Fehlern abzuarbeiten, die nun immer dringender – einer wirklichen Korrektur bedürfen!

    Eine Frage dazu: Zählt das bislang immer wieder so verlogen vorgeschobene Argument der „Arbeitplatzssicherung“ (in Wahrheit geht es dabei vor allem um das Fortbestehen möglichst hoher Profite für Wenige) etwa auch dann noch, wenn unsere Umwelt in immer mehr Bereichen nun schon fast völlig aus dem Gleichgewicht gerät? – Meine Antwort:

    Wir haben nun schon äußerst schwerwiegende Bildungs-, Umwelt- sowie auch massive Verteilungsprobleme, und all dies gilt es nun endlich wirklich in Angriff zu nehmen und nun mit den richtigen menschen- und umweltfreundlichen Lösungen hierauf zu reagieren!

     

    Auf das Achtgeben achtgeben

    So gut wie alle Menschen

    haben es in ihrem Leben gelernt,

    vor allem auf sich

    und ihren eigenen persönlichen Besitz achtzugeben,

    und – wenn man „besonders schlau“ ist,

    dabei außerdem auch noch

    auf dessen „möglichst große Vermehrung“ zu achten.

    Wer von diesen vielen kommt aber auf den Gedanken,

    daß es „vielleicht“ sehr nötig und sehr sinnvoll sein „könnte“,

    auch auf alle anderen Menschen achtzugeben,

    mit denen man – direkt oder indirekt

    immer wieder zu tun hat

    und auf unsere gesamte gemeinsame Umwelt?

    Wer von den vielen „schlauen Leuten“ auf der Welt

    will heutzutage schon davon wissen,

    daß man somit

    GERADE AUCH – AUF SEIN EIGENES ACHTGEBEN

    IMMER WIEDER

    RICHTIG ACHTGEBEN SOLLTE?!?

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    heike
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    Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse der Kattowitzer Klimakonferenz der vergangenen zwei Wochen:

    1. Es existiert in einem Abschlussbericht die Formulierung, dass „die rechtzeitige Fertigstellung des Berichtes begrüßt“ wird (Sonderbericht des Weltklimarates ICCP, in dem die wichtigsten Klimaforscher feststellten, dass uns nur noch 12 Jahre bleiben, um die Klimakatastrophe abzuwenden: durch rasche Reduktion von CO2). Über diese Formulierung wurde lange gestritten.  Na toll.  Die USA, Saudi-Arabien, Kuwait und Russland hatten sich dagegen positioniert, dass der Gipfel den Report „begrüßt“, er sollte lediglich „zur Kenntnis genommen“ werden. Das Ergebnis dieses Streites ist, dass „die rechtzeitige Fertigstellung des Berichtes begrüßt“ wird.

     

    1. Bis 2020 sollen die Staaten aktualisierte, freiwillige, selbstgesetzte Ziele zur Eindämmung ihrer CO2-Emissionen einreichen. Die selbstgesetzten Ziele einiger Staaten der Pariser UN-Klimakonferenz 2015 sahen z.B. so aus: China, das mit 10 250 MtCO2 im Jahr 2011 Spitzenreiter der CO2-Emittenten war, verpflichtete sich, die CO2-Emissionen ab dem Jahr 2030 zu senken. Die USA (2011: 6150 MtCO2) wollte die Emissionen bis 2025 um 26-28% relativ zu 2005 senken. Die EU (2011: 4250 MtCO2) setzte sich das verbindliche Ziel einer Emissionsreduktion um mindestens 40% bis 2030 im Vergleich zu 1990.

     

    1. Staaten können mit Verschmutzungsrechten handeln. Was soll das bedeuten? Wenn ein Staat mehr CO2 emittiert und ein anderer weniger, dann kann er sein CO2 an den anderen verkaufen? Wieviel kostet dann CO2?
    2. Die in den Entwicklungsländern durch die Erderwärmung erlittenen Schäden und Verluste sollen in zukünftigen Berichten mehr Berücksichtigung finden.

     

    1. Die Industrieländer stellen ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar für den Kampf gegen die Erderwärmung in den armen Ländern bereit. Dabei können auch Kredite angerechnet werden. Was soll das heißen? Sollen die Entwicklungsländer damit ein CO2-freies Energienetz aufbauen oder ihre Ernteeinbußen ersetzen, sprich ihre Lebensmittel dafür bei den Industrieländern einkaufen? Nicht die Entwicklungsländer sind die Verursacher der Erderwärmung durch CO2-Ausstoß, sondern die Industrieländer (1. China, 2. USA, 3. EU, 4. Indien, 5. Russland, 6. Indonesien, 7. Brasilien, 8. Japan, 9. Kanada, 10. Mexiko). Diese 100 Milliarden sind wohl eher ein Tropfen auf den heißen Stein, und auch noch mehr Milliarden gehen am eigentlichen Ziel vorbei: der Reduktion des CO2-Ausstoßes an allererster Stelle in China, in den USA und in der EU.

    Normalerweise müssten Sanktionen gegen die Klimasünder erhoben werden: mit Kohleverbrennung darf kein Geld mehr verdient werden können, es muss teuer werden – in jedem Land der Erde. Dasselbe gilt für verbranntes Erdöl und Erdgas.

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