Hannes Wader: Traum vom Frieden

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Auch er hat eine Art „Imagine“ geschrieben: Hannes Wader ergänzte seinen Klassiker „Es ist an der Zeit“ hier durch eine kurze, aber kraftvolle Vision. Die Menschheit steht vor einem riesigen Schacht und wirf alle Waffen dort hinunter. Fortan herrscht Frieden…

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  • Kralle Winkelfehl
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    Wieviele Jahre ist das denn jetzt  her? Ich las gerade an andere Stelle auf diesem Portal, dass bei einer aktuellen Gedenkveranstaltung  im KZ Buchenwald die Vertreter aus Russland und Belarus ausgeladen wurden. Mir fehlen die Worte. Oder doch ein paar finde ich noch: wäre es  nicht vielleicht doch langsam einmal an der Zeit, für eine aktuelle Wortmeldung? Seniorendasein hin oder her, Herr Wader, Herr Wecker? … Nicht das ich noch so etwas  wie Rückgrat erwarten würde, nach den 2 Jahren die nun ins LAnd gegangen sind, von diesen einst von mir bewunderten Künstlern, aber trotzdem kam mir Gedanke… nur für sich, um sich in den Spiegel schauen zu können, das wäre ja auch eine Motivation, aber Vorsicht, vielleicht muss man aber damit rechnen, Gegenwind zu bekommen, und Konzerte mit dem „Bayerischen Rundfunk“ oder andere ARD-Veranstaltungen  sind dann wahrscheinlich auch nicht mehr drin, und auch das Büro, die Mitarbeiter, alle hätten zu leiden. Dann lieber nicht. Nee, ist schon klar, kann ich verstehen, wäre zu anstrengend, dann solidarisiert Eiuch lieber mit Greta, und den „Klimaaktivisten“, da kann man nix falsch machen, da liegt Ihr bestimmt  richtig!
  • Volker
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    Fortan herrscht Frieden…

    Na, ich weiß nicht…
    Der alte Mann da oben hätte sich mehr Zeit gönnen sollen, aber nein, er zog das große Ding in wenigen Tagen durch – einhundertachtundsechzig Stunden Hin-und-Her-Bastellei, abzüglich Ruhezeiten sowie bürokratische Notwendigkeiten.
    Das konnte so nix werden. Und da der Alte eh keinen Bock mehr hatte, auf das, was er nebenbei auf die Schnelle zu produzieren versuchte, die Sinnlosigkeit seiner Bastellei nach drei Tagen zudem erkannte, kam ihm die Idee einer Sollbruchstelle.
    Klar, solch üble Trickserei gab es damals schon, allerdings keinen Verbraucherschutz oder Garantieansprüche, zumal A. und E., die ersten unbedarften Konsumenten, gerade das Licht einer Sonne erblickten, den lieben langen Tag begrüßten, um sich danach – in lieben langen Nächten – kosmischen Experimenten hinzugeben, sprich: Gentechniken entwickelten und verfeinerten.

    So entstanden Dosenmenschen mit Mindesthaltbarkeitsdatum, einhergehend mit Tomaten ohne Flecken, Tütensuppen, glückliche Fleischberge, Einwegflaschen, Mehrwegflaschen, Karl L. im Überraschungsei, die Trennung anfallenden Parteien-Mülls zwecks Wiederaufbereitung,  und überhaupt…

    Was nun, alter Mann? Hättest vorher testen können, ob mit oder ohne …

  • M. Claire
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    Wir stehen künstlerisch möglicherweise auf der Schwelle zu etwas ganz Neuem. Ich denke Tritstan Tsara und seine Mitstreiter wären begeistert. Die monokausalität der Lüge, das Stelldichein  der Dosenmenschen und vergesslichen Barden wird überflügelt  von der beinwellartigen Wahrhaftigkeit und poetischen Urkraft anarchistischer Subjekte. 😉

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