Hilfsaktion wird fortgesetzt

 in FEATURED, GRIECHENLAND, Holdger Platta, Über diese Seite

292. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Gut ist auf jeden Fall, daß es weitergehen kann mit unserer Hilfsaktion. Gut sicher auch, dass ich sehr bald wieder ausführlicher berichten kann, voraussichtlich jedenfalls. Wünschbar wäre allerdings, wenn wir einer besonders Hilfsbedürftigen vorm Weihnachtsfest noch helfen könnten. Holdger Platta

 

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

leider müsst Ihr Euch heute nochmal mit einen Kurzbericht zu unserer GriechInnenhilfe begnügen. Doch allmählich ist absehbar, dass ich mich demnächst wieder mit uneingeschränkteren Kräften der Berichterstattung widmen kann – auch über die politisch-soziale und wirtschaftliche Situation in Griechenland insgesamt.

In der letzten Woche gingen 75,- Euro auf unserem Spendenkonto ein (Vorwoche: 135,- Euro), überwiesen von 4 SpenderInnen an uns (Vorwoche ebenfalls 4 SpenderInnen). Stand auf unserem Hilfskonto derzeit mithin: 1.041,86 Euro. Es geht also weiter mit unserer Hilfsaktion, doch immer noch wissen wir nicht, ob wir für Laura, das elfjährige Mädchen, vor Weihnachten noch die rund 5.000,- Euro für ihre neuen Fußprothesen werden aufbringen können. Im Augenblick sieht es nicht danach aus, leider. Dank gleichwohl an alle, die gespendet haben, Dank auch dafür, dass es trotz alledem weitergeht mit unserer Hilfsaktion!

Gern nutze ich die heutige Gelegenheit auch einmal für einen weiteren Dank: immer wieder bringt Ihr SpenderInnen ermutigende Kommentare unter auf Euren Überweisungen: das kann, wie in der letzten Woche, aus einem einfachen „Danke“ bestehen (auch für unsere HdS-Arbeit generell). Das findet sich aber auch wieder auf einer Überweisung aus der letzten Woche, vom 5. November, und zwar in dem Satz „in tiefer Verbundenheit mit den GriechInnen und für eine solidarisch ausgerichtete Politik in Europa und überall“! Petra J. und Andreas S. teilten uns dieses mit. Ich kann nur hinzufügen: zutiefst auch aus unserem Herzen gesprochen. Merci!

Und noch etwas anderes erwähne ich, ebenfalls mit großem Dank: nicht wenige unter Euch spenden sogar doppelt an uns – für die GriechInnenhilfe und, mit zweiter Überweisung, zugleich auch für HdS. Auch dieses wahrlich keine Selbstverständlichkeit, und auch dieses freut uns natürlich sehr. Um so stärker, als auch im Bereich HdS-Finanzierung während der letzten Monate ein Rückgang der Geldbestände zu verzeichnen war.

Wie gesagt, heute noch einmal nur dieser Kurzbericht! Klar ist, daß wir alle aus dem OrganisatorInnenteam uns noch einmal einen richtig guten, kräftigen und deutlichen Spendenanstieg wünschen – vor alle im Blick auf die Notsituation von Laura, die vor längerer Zeit beide Füße verlor. Es wäre schön, wenn da noch Hilfe möglich würde vor dem nahenden Weihnachtsfest. In diesem Sinne also:

Wer uns Gelder für unsere Hilfe für Menschen in Griechenland zukommen lassen will, der überweise uns diese bitte unter dem Stichwort „GriechInnenhilfe“ auf das Konto:

IBAN: DE16 2605 0001 0056 0154 49
BIC: NOLADE21 GOE
Inhaber: IHW

Wer eine Spendenbescheinigung benötigt – ab 201,- Euro erforderlich –, wende sich bitte an mich, entweder unter der Postanschrift Füllegraben 3, 37176 Sudershausen, oder unter der Mailadresse marggraf-platta@web.de.

Mit herzlichen Grüßen
Euer Holdger Platta

Comments
  • Ulrike Spurgat
    Antworten
    Griechenland kommt nicht zur Ruhe.

    Kürzlich war es der zweitätgige Hafenarbeiter Streik für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen, allerdings müssen diese Forderungen, beständige Forderungen, also in die Zukunft gehende bestehen bleiben müssen.

    „Hoch die Internationale Solidarität“  war, ist und bleibt einer meiner Forderungen, denn „Allein machen sie dich ein!“

    Ende Oktober 2021 stirbt ein Arbeiter, ein Portalkran hat seinen Körper in Stücke zerrissen.  Für das Kapital völlig bedeutungslos, für Freunde und Angehörige ein Verlust und vielleicht ein Moment für die Ewigkeit wo nichts und niemanden einen trösten kann.

    Seit 2019 stagnieren die Löhne, während die Lebenserhaltungskosten explodieren, man dabei immer weniger Personal auf den Fähren einsetzt und der krnakmachende Stress und die damit verbundenen Ängste, die Arbeit – und sei sie noch so schlecht bezahlt – zu verlieren, lässt einige im wahrsten Sinne des Wortes verzweifeln.

    Zu hoffen ist, dass all die mutigen Kämpfer und natürlich auch Kämpferinnen den Schulterschluss des gemeinsamen Kampfes für ein menschenwürdiges Leben suchen und finden, für gute und sichere Arbeitsbedingungen, für höhere Löhne, kurzum für ein Mit- und ein Füreinander, dass sie GEMEINSAM und entschlossen ein Stück des Weges gehen.

    Der herrschenden Klasse müssen Beine gemacht werden, sie müssen aus ihrer Komfortzone herausgeschleudert werden, und dort unter den grauenvollen Lebensbedingungen, die an die Industriealisierung erinnern, und die sie einem ganzen Volk zumuten eine lange Zeit genauso „leben“. Besser noch, man schickt sie alle in die Wüste.

    Friedrich Engels spricht 1883 am Grab von Karl Marx – im Vörwärts veröffentlicht – „Zuallererst braucht der Mensch, Essen, Trinken und Kleidung….“

    In diesem Sinne wünsche ich der GriechInnenhilfe, dem Verein IHW und natürlich auch HdS in vorweihnachtlicher Zeit warme Geldregen, Kraft, Mut und Entschlossenheit auch immer mal wieder ein gegen den Strom zu schwimmen.

    Zugegebenermaßen hadere ich des öfteren mit der einen oder anderen Veröffentlichung…., an meiner Grundhaltung, dass ich HdS als ein sehr wichtiges kulturelles menschenrechtsorientiertes Magazin kennen und schätzen gelernt habe wird das auch in der Zukunft nichts ändern können.

    Diese Erkenntnis habe ich erst nach einer längeren Überlegung, vielem Hin und Her treffen können.

    Holdger Platta und Roland Rottenfußer, eine Begegnung zweier journalistischer „Schwergewichte“ , die die alternativen Medien bereichern, und so danke ich ihnen so:

    „Da war der Lehrer Huber

    Der war für den Krieg für den Krieg

    Wenn er sprach vom Alten Fritzen sah man seine Augen blitzen

    Aber nie bei Wilhelm PIECK

    Da kam die Waschfrau Schmitten

    Die war gegen Dreck gegen Dreck

    Sie nahm den Lehrer Huber

    Und steckt ihn in den Zuber

    Und wusch ihn einfach weg                                Bertolt Brecht

     

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