Ist unsere GriechInnenhilfe in Gefahr? – Die Antwort gebt Ihr!

 in FEATURED, GRIECHENLAND, Holdger Platta, Über diese Seite

300. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Erneut können wir helfen in Griechenland. – Aber bleibt es auch so? Letztlich könnt das nur Ihr entscheiden, die Leserinnen und Leser von HdS! Mir scheint, der heutige Bericht dürfte einer der wichtigsten sein, der zu dieser Thematik bisher zu schreiben war. Holdger Platta

 

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

einigen von Euch war’s ja vorher schon aufgefallen: heute rundet sich die Anzahl meiner Berichte. Es ist der 300., der heute erscheint. Und ausgerechtet dieser hat sich mit einer Krise zu befassen.

Aber vorher noch, ganz kurz jedenfalls: Neben diesen Berichten (und zugleich Spendenaufrufen) war gar nicht mal selten auch anderes an Texten für unsere GriechInnenhilfe fällig: ausführliche Sonderanalyen nämlich oder das Erstellen von Flyern für spezielle Werbeaktionen. Und wen in diesem Zusammenhang auch die Statistik interessiert: rund 1.700 Normseiten (= 1.500 Setzzeichen, inkl. Leerzeichen) sind für diesen Hilfszweck während der letzten Jahre geschrieben worden – wieder und wieder beschäftigt mit der Schilderung der einzelnen Notfälle, wieder und wieder aber auch mit Analyseversuchen zur sozialen und politischen, zur wirtschaftlichen und finanziellen Situation in Griechenland insgesamt. Aber damit sei es mit unserem Rückblick auf 300 Berichte heute auch getan. Es gibt wichtigeres. Zum Beispiel, was wir nunmehr wieder für notleidende Menschen in Griechenland tun können.

Zweimal bereits versprochen, kann ich Euch heute endlich den aktuellen Neubedarf an Hilfsgeldern nennen, mir mitgeteilt von Tassos Chatzatoglou am 8. Januar dieses Jahres:

In den nächsten Tagen werden wir insgesamt 1.500,- Euro an Tassos, an unseren Helfer in Graz, überweisen können. Sie sind gedacht für den elfjährigen Dionysis (900,- Euro), der selbstverständlich auch weiterhin auf seine Spezialdiät angewiesen ist – 300,- Euro Mehrkosten fürs Essen pro Monat sind das, die vom griechischen Krankenversorgungssystem nicht übernommen werden, obwohl – dieser Satz ist verdammt ernst zu nehmen – allein diese Spezialdiät für Dionysis dessen Überleben zu sichern vermag. Ihr habt Recht: Man fasst es immer wieder nicht, was sich die griechische Regierung zu leisten wagt gegenüber den Menschen in ihrem Land. „Unterlassene Hilfeleistung“, ein Straftatbestand also, das wäre wohl das mindeste, was man ihr vorwerfen müsste.

Weitere 200,- Euro – wenig genug! – von diesen 1.500,- Euro soll wieder Alexander S. aus Athen bekommen, der Schauspieler, der mittlerweile seit zwei, drei Jahren auf seine erste Rentenzahlung wartet, trotz seines klaren Rechtsanspruchs darauf. Das Neueste, was sich Alexanders Pensionsversicherung hat einfallen lassen, um diesen Zustand andauern zu lassen: Alexander soll der Behörde nachweisen, dass er keine Ansprüche auf Alimente hätte, zu zahlen von seiner Ex-Ehefrau an ihn, von der er sich vor vierzig Jahren hat scheiden lassen. Tassos schreibt dazu: „Es ist immer noch nicht abzuschätzen, wann er zum ersten Mal eine Rente bekommt“. Immer noch nicht!

Schließlich sollen 400,- Euro wieder auf die Insel Andros gehen, an zahlreiche verarmte Familien dort. Wenig ja eigentlich auch dieses. Aber dazu hat Tassos mir am 8. Januar mitgeteilt, dass die tüchtige Sozialarbeiterin dort, Frau Maria Alexaki, inzwischen ein ganzes Hilfsnetzwerk hat aufbauen können. Sonst wären 400,- Euro für 650 Familien ja auch ein furchtbarer Witz! Ich zitiere hier aus dem Dankschreiben von Frau Alexaki, das Tassos bereits vor Weihnachten erreicht hatte (die Übersetzung ins Deutsche stammt von ihm):

Wir danken herzlichst all denjenigen, die uns geholfen haben, bedürftige Familien unserer Gemeinde mit Lebensmitteln zu versorgen. Am 15. und 16. 12. 2021 haben wir Lebensmittelpakete an 650 Familien verteilt, die von unseren Sozialarbeitern betreut werden. Wir danken von Herzen den Schülern des zweiten Gymnasiums von Korydallos für die Sammlung von Spielzeug und Süßigkeiten für die bedürftigen Kinder.

Wir danken von Herzen folgenden Vereinen, Firmen, Privatpersonen für die Unterstützung der Sozialstation unserer Gemeinde… [Es folgen 25 Namen von Firmen, Vereinen, usw. An zwölfter Stelle ist die IHW angeführt als Initiative für eine humane Welt, e. V. Im nächsten Block sind Buchhandlungen, Elternvereine, Frauenorganisationen und  Sportvereine angeführt. Insgesamt 10 Namen von Schulen und Buchhandlungen.] Ein Dank gehört auch den unzähligen  freiwilligen Helfern.

Frohe Feiertage und ein Glückliches Neues Jahr.“ 

Womit ich beim Spendeneingang der vergangenen Woche bin.

Leider, das immens gute Spendenergebnis aus den sieben Tagen davor – 805,- Euro, überwiesen von sechs SpenderInnen an uns (darunter 600,- Euro allein von unserem Vereinsmitglied Petra S.) – wiederholte sich nicht. Lediglich 50,- Euro gingen bei uns ein, gespendet von einem Unterstützer an uns. Dennoch – aber natürlich – mein herzlichster Dank dafür! Verbunden mit der inständigen Hoffnung, dass die nachfolgende Nachricht, die ich Euch ebenfalls noch schuldig bin, nicht zu weiteren Einbußen führen wird. Aber zu meinem großen Bedauern ist es so:

Nach dem Austritt von Karlheinz Apel mit seiner Ehefrau Uschi aus unserem Organisationsteam – ausschließlich wegen der maßnahmenkritischen Positionierung von HdS in Sachen Corona – hat unserer Hilfsinitiative nun auch Evi Chatzatoglou den Rücken gekehrt. Hier ihr Schreiben an uns, vollständig natürlich und ohne irgendeine Textkorrektur:

„Lieber Holdger,

liebe Unterstützer*innen unserer Aktion,

liebe HdS-Leser*innen,

ich blicke mittlerweile auf 5 1/2 Jahre Tätigkeit bei der IHW und damit auf unser Projekt ‚Helfen wir den Menschen in Griechenland‘ zurück. 5 1/2 Jahre, die durch spendenfreudige und weniger spendenfreudige Jahre geprägt waren.

Nur zu gerne erinnere ich mich an unsere schönen Zeiten, die geprägt waren von friedvollen Menschen, die mit uns allen, nämlich Dir, lieber Holdger, Konstantin Wecker, Kalle, Uschi, Tassos und mir gemeinsam an einem Strang gezogen haben. Wir konnten damit sehr vielen Menschen helfen und vielen Kindern Freude in ihre Augen zaubern. Es waren schwere Zeiten für uns als Helfer und gute Zeiten für diejenigen, denen wir unsere Hilfe zukommen lassen konnten. Wir selbst haben dabei keinerlei Differenzierung gemacht, ob es sich um griechische Staatsbürger*innen, Flüchtlinge oder andere in Griechenland lebende Menschen gehandelt hatte. Ältere und kranke Menschen durften sich Dank der ehemals vielen Spenden würdevoll aus dieser Welt verabschieden. Wir hatten Gesundheitszentren ebenso versorgt wie auch Krankenhäuser, wir konnten Bettlägrigen und Menschen mit Handicap helfen. Wir haben mehr als einmal von uns unterstützte Menschen mit Tränen in den Augen verlassen. Es war eine Aufgabe, die uns am Herzen lag und noch immer liegt.

Trotzdem: alles geht einmal zu Ende und ich folge der Entscheidung von Konstantin sowie Kalle und Uschi.

ICH STEIGE AUS! UND DAS – OHNE ANGABE VON GRÜNDEN! Und ich hoffe sehr, es wird mir nicht auch etwas unterstellt, was nicht der Wahrheit entspricht.

Tassos wird weitermachen wie bisher, als letzter unseres ehemaligen Teams. Weitermachen, solange er kann und solange du, Holdger, Spenden akquirieren kannst.

Ich wünsche euch alles Gute für Eure weitere Arbeit, wie auch unseren Spender*innen. Bleibt gesund, egal ob geimpft oder nicht geimpft. Hauptsache ihr bleibt gesund.

Alles Liebe und Gute,

Eure Evi“

Um es ganz unmissverständlich auch Euch mitzuteilen:

Die Fairness gebietet es, der Respekt gebietet es – und nicht zuletzt meine persönliche Wertschätzung für Evi Chatzatoglou gebietet es, ohne jede Einschränkung festzustellen, dass Evi über viele Jahre hinweg unübertrefflich gute Arbeit geleistet hat für unsere Spendenaktion. Unvergessen geblieben sind für mich auch zahlreiche Berichte von ihr, die sie uns zugeschickt hat, bewegende, anrührende, zutiefst mitmenschliche Berichte. Ich bin fest davon überzeugt: Auch so manche und so mancher von Euch wird sich an ihre Augenzeugenberichte erinnern können, zum Beispiel über die grauenhafte Zunahme der Obdachlosenzahlen in Athen. Wie Evi dem Sinne nach schreibt: Auch meinem Eindruck nach war sie stets mit dem Herzen dabei (wie ganz gewiss auch Kalle und Uschi und ganz gewiss Tassos Chatzatoglou immer noch). Ohne jede Einschränkung also auch dieses: Mein ganz, ganz großer Dank dafür! Und: mein Bedauern über Evis Weggang ist deshalb ebenfalls riesengroß.

Selbstverständlich akzeptiere ich auch Evis Entscheidung, keine Gründe für ihren „Ausstieg“ nennen zu wollen, und ich respektiere auch ihren Wunsch, über ihre Gründe nicht herumzuspekulieren. Was ohnehin sich erübrigt, weil ich ja Bescheid weiß darüber, was sie zu ihrem Weggang veranlasst hat. Nur eines muß Evi auch uns „Dabeibleibern“ zugestehen (schließlich geht es um Schutz für unserer GriechInnenhilfe, um das Bewahrtbleiben unserer Hilfsaktion vor völlig verkehrten Spekulationen über die Gründe ihres Ausscheidens aus unserem Team): das Recht nämlich, mit aller Deutlichkeit Euch HdS-Leserinnen und HdS-Lesern (sowie, ganz wichtig natürlich, allen SpenderInnen und Spendern) mitzuteilen, dass keinerlei Gründe bei Evis Entscheidung eine Rolle gespielt haben, die mit unserer GriechInnenhilfe selber zu tun gehabt hätten, mit unserer persönlichen Kommunikation und Kooperation im Team, von Schlimmerem ganz zu schweigen, von finanziellen Unregelmäßigkeiten oder dergleichen! Ich greife Formulierungen von Evi auf und bestätige auch meinerseits:

In der Tat, das waren, bei allen bösen Erfahrungen, die wir mit der Außenwelt machen mussten (an der Spitze mit EU- und Mitsotakis-Politik), wieder und wieder; das waren, bei allem Elend, mit dem wir wieder und wieder bei den notleidenden Griechinnen und Griechen konfrontiert wurden (Griechenlandfahrende wie Evi noch viel stärker und bedrückender als wir anderen aus unserem Team); das waren in der Tat „schöne Zeiten“, wie Evi schrieb, das waren Zeiten, die geprägt waren „von friedvollen Menschen“ (obwohl ich eine Person in diesem Zusammenhang nicht mehr hätte nennen können, die Evi ganz ausdrücklich noch einmal beim Namen genannt hat).

Ungut, so befürchte ich jedenfalls, wird Evis Brief dennoch sich auswirken auf unsere Hilfsaktion (und da könnte ich jetzt noch tausendmal das Gegenteil beteuern!): wenn gleich drei Personen innerhalb kurzer Zeit ein HelferInnenteam verlassen , fällt es vermutlich noch jedem und jeder Außenstehenden schwer, nicht auch an interne Misshelligkeiten in diesem HelferInnenteam denken zu müssen. Nun, die nächsten Wochen werden zeigen, vielleicht ja sogar die nächsten Tage schon, wie sich das auswirken wird.

Lediglich zwei unrichtige Angaben lasst mich korrigieren, die sich in Evis Abschiedsbrief finden:

Nein, wir waren nicht „nur“ fünfeinhalb Jahre beieinander und haben gute Hilfsarbeit zu leisten versucht, jeder auf seinem Platz. Wir sind mit unserer GriechInnenhilfe längst schon im siebten Jahr unseres Engagements und im Juli dieses Jahres werden wir demzufolge auf sieben Jahre GriechInnenhilfe zurückblicken können. Und die andere Korrektur, ungleich wichtiger als diese Berichtigung:

Keineswegs ist es so, dass jetzt nur noch Tassos und ich übriggeblieben wären in unserem Team. Da hat Evi die permanente, strukturell unverzichtbare Mithilfe gleich mehrerer anderer übersehen oder vergessen in ihrem Brief:

Ohne die Arbeit der jeweiligen Kassierer in unserem Verein hätten auch Evi und Tassos und Kalle und Uschi und ich unsere Arbeit nicht leisten können in unserem Team. Oft habe ich auf die – zugegeben: eher „unscheinbare“, gleichwohl ungeheuer wichtige – Arbeit dieser Helfer hingewiesen in meinen Berichten. Das war anfangs Peter Latuska gewesen, später dann Henry Royeck und seit einem guten halben Jahr nunmehr Volker Töbel aus Dortmund – wobei letzterer auf besonders vorbildliche Weise seine Arbeit für uns alle macht, übrigens: weit über sein eigentliches, sein eingegrenztes Arbeitsfeld als Kassierer hinaus.

Zweitens hätte unsere Arbeit – insbesondere unsere Spendenwerbung – niemals so hervorragend geklappt ohne unser weiteres Teammitglied Roland Rottenfußer. Er ist es nämlich, nicht ich, der die Berichte und Spendenaufrufe jede Woche auf HdS veröffentlicht, er ist es, der diese Beiträge mit Illustrationen versieht, für deren gute grafische Gestaltung sorgt und sogar – hin und wieder einmal – dringend erforderliches Restlektorat an meinen Texten vornimmt.

Und schließlich – zögernd und zum ersten Mal, so vermute ich, erwähne ich auch diese Helferin noch: Nicht zuletzt ist es Sybille Marggraf, meine Ehefrau, die hier, bei uns zuhause, noch jedesmal nach scheinbarer Fertigstellung eines Berichtes von mir, redaktionelle Beihilfe leistet bei der Endausfertigung meiner Texte. (Und bitte glaubt mir: Sie, die gelernte Germanistin, findet fast noch jedes Mal Formulierungen in meinen Texten, die korrekturbedürftig sind).

Nein, die Gruppe der HelferInnen bestand niemals nur – nach dem Weggang von Kalle und Uschi und Evi – aus Tassos und mir! Und ich stelle das heute deshalb mit diesem Nachdruck fest, weil es zutiefst ungerecht diesen wichtigen Mitakteuren gegenüber wäre, sie einfach mal so zu „vergessen“ oder zu „übersehen“. Das in Erinnerung zu rufen, relativiert Dank und Wertschätzung Evi gegenüber mit keinem Wort. Es komplettiert nur Wertschätzung und Dank, und zwar allen gegenüber, denen diese Anerkennung ebenfalls nicht vorenthalten werden darf!

Ja, ich weiß, ein eher sehr bedrückendes Thema im Schlussteil dieses heutigen Berichts, eines Berichts, der ohnehin nicht sehr erfreulich war. Aber, so befürchte ich, notwendig, damit wir alle auch weiterhin Nöte in Griechenland zu wenden vermögen.  Zugegeben, nur im kleinen Maßstab. Aber noch hinter jeder Einzelnot verbirgt sich ein ganzer Mensch, der unserer Hilfe bedarf – und zwar nach wie vor!

Womit ich wieder einmal bei den obligaten Hinweisen zum Ende meines Berichtes bin:

Wer von Euch uns Gelder für unsere Hilfe für Menschen in Griechenland zukommen lassen will, der überweise uns diese bitte unter dem Stichwort „GriechInnenhilfe“  auf das Konto:

 

IBAN: DE16 2605 0001 0056 0154 49

BIC: NOLADE21 GOE

Inhaber: IHW

 

Wer eine Spendenbescheinigung benötigt – ab 201,- Euro erforderlich –, wende sich bitte an Volker Töbel, entweder unter der Postanschrift Tewaagstraße 12, 44141 Dortmund, oder unter der Mailadresse vtoebel@web.de.

 

Mit herzlichen Grüßen

Euer Holdger Platta

 

 

 

 

Showing 4 comments
  • Freiherr
    Antworten
    “ Warum nur ? “ – diese Frage, Frau Chatzatoglou, –

    drängt sich freilich fast automatisch auf, wenn sie keinerlei Gründe für diesen sehr sehr bedauernswerte Entscheidung angeben.

    Und ich persönlich frage mich da: “ Warum nicht weiterhin gemeinsam an diesem Strang ziehen ? “ – wenn es doch keinen Grund für ein Loslassen gibt, wie sie ja selbst sagen.

    Und freilich eröffnet die Nichtangabe von Gründen Spekulationen.

    Ich sage ihnen gerade heraus was ich da denke:

    Sie haben sich nun auch in diesen Glaubenskrieg verstricken lassen, wie es Herr Apel schon bei sich zuließ

    und da wiederhole ich gerne:

    Engagement aus und für Humanität darf sich niemals Glaubensfragen unterwerfen, MUSS darüber stehen, darf weder von politsch-ideologischen noch von Geistigen Strömungen abhängig sein.

    Gleiches gilt für die Freiheit, die Gerechtigkeit, ist alles untrennbar verbunden.

    Zu akzeptieren ist ihre Entscheidung auf jeden Fall, klar.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Ulrike Spurgat
    Antworten
    „ICH STEIGE AUS! UND DAS OHNE ANGABEN VON GRÜNDEN…..

    Den Text habe ich mit großem Interesse gelesen, da auch mir als Leser und Unterstützer der GriechInnenhilfe diese wie auch HdS grundsätzlich am Herzen liegen. Manchmal etwas schwerer, wenn ich wie jetzt lese, dass es eng im Verein wird, denn man weiß ja, dass „ohne Moos nix los“ , und die Situation lässt nur eines zu: Helfen wir den Menschen in Griechenland – lassen wir unsere Mitmenschen auch dort nicht im Stich.

    Zurück zum Anfang des Kommentares.

    Irritierend, denn wenn ich eine Entscheidung treffe die viele betrifft sollte ich in der Lage sein sehr klar präzise und transparent den Lesern die Möglichkeit zur Meinungsbildung zu ermöglichen.

    Ein bisschen „Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass“.

    Geradezu schreit dieses Feststellung s.o. ruft dazu auf zu spekulieren und  vermuten, denn was soll ich als denkender Mensch denn denken ? Irgendetwas beliebiges, dass in die momentane Stimmung oder Befindlichkeit passt…..?

    Zu akzeptieren ist das so nicht, denn mich interessiert was Evi Chatzatoglu im innersten bewegt oder bewegt hat zu solch einer schwerwiegenden Entscheidung die mit erheblichen Konsequenzen für den Verein, für die Menschen in Griechenland, für einen selber und überhaupt zu tuen hat…, denn eine jede Entscheidung betrifft nicht nur das unmittelbare Umfeld meist sehr viel mehr was es in der Folge zu meistern gilt, denn es soll und muss weitergehen.

    Sicherlich ist es manchmal wichtig einiges auf den Prüfstand zu stellen, indem man hinterfragt, nachdenkt, reflektiert und wichtig dabei ist,  das Gespräch zu suchen, passend zum Jahresbeginn 2022.

    Es mag sein, dass ich diese Entscheidung ersteinmal nicht verstehen kann. Wie denn auch ???

    Welchen Grund kann es geben den Verein und alles was daran hängt im Stich zu lassen ?

    Was ist einem wichtig, wofür steht man ein…, dass sollte unabhängig von Befindlichkeiten sein, denn es geht um mehr, um viel mehr.

    Ein sehr schönes DANKE von Dir lieber Holdger, dass an all die Mitmacher, wie auch  an Sybille Marggraf den neuen Kassenwart Volker T. hier gewertschätzt werden für all das über Jahre hinweg zeigen, dass der Mensch ein soziales Wesen ist und zur Liebe und zum Mitgefühl fähig ist. Das zeigt auch die Arbeit von Evi Ch. Da sind all die Veröffentlichungen die Roland mit seinem Händchen für Bebilderungen und Überschriften, und so erfahren auch die Mitarbeiter  . da wiederhole ich mich gerne – Wertschätzung und Zuneigung für das was sie tun. Da ist dein Niemals aufgeben…., dass mich so berührt hat, dass das Sparschwein für die GriechInnenhilfe seinen festen Platz hat, und so manch einer wird hier freundlich „zur Kasse gebeten“.

    Befremdlich bleibt das Verhalten von Konstantin Wecker und auch von „Uschi und Kalle“ (ich finde keine andere Ansprache da sie ja persönlich wirkt).

    Warum nur folgt Evi CH. „der Entscheidung von Wecker, Uschi und Kalle“ ?

    Es bleiben offene Fragen die einer oder mehrerer Antworten bedürfen denn auch die Leser und Spender von HdS sollte man nicht im Regen stehen lassen, denn das wäre respektlos.

    • Volker
      Antworten
      Es bleiben offene Fragen die einer oder mehrerer Antworten bedürfen denn auch die Leser und Spender von HdS sollte man nicht im Regen stehen lassen, denn das wäre respektlos

      Jo. Da wird mancher Spendeneuro wohl ausbleiben, wenn man herumrätseln muß, zumal sich einige Spender* schon krumm legen, damit es irgendwie weiter geht.

      Bin höchst irritiert

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