Künstliche Intelligenz, Bio- und Nanotechnologie aus dem Blickwinkel von Karl Marx (2/2)

 in FEATURED, Politik, Wirtschaft

Klaus Schwab, Bildquelle: Foudations World Economic Forum, Lizenz Creative Commons

Wie Klaus Schwab, das World Economic Forum und viele große Stiftungen mit der Idee der „Vierten industriellen Revolution“ versuchen, Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik zu machen. Klaus Schwab ist kein Unbekannter. Als Gründer und Vorstandsvorsitzender des World Economic Forum (WEF) ist er ein Scharlatan und brandgefährlich. Als Scharlatan wird er nicht ganz ernst genommen. Tenor: ein Spinner, der Prophet von Davos, ein aufgeblasener Wichtigtuer, der sich völlig überschätzt. Brandgefährlich ist er dennoch. Er steht für eine Tendenz. Er ist eine von vielen Hype-Maschinen, ein Selbstvermarkter – ein deutscher obendrein. Man kann sich Leute wie Schwab in SS-Uniform vorstellen, von einer fixen Idee getrieben und mit Weltherrschaftsphantasien. Die Tendenz, für die er steht, ist die transhumane Wiedergeburt des Kapitalismus aus den Trümmern seines globalen Scheiterns. Schwab umschreibt dieses Ziel und den Weg dorthin auf salbungsvolle Weise. Wer ihm nicht folgt, dem droht er mit Verdammnis. Was davon zu halten ist? Eine Antwort aus dem ungewöhnlichen Blickwinkel von Karl Marx – ein Essay in zwei Teilen. Rudolph Bauer, Erstveröffentlichung in „Die Aktion 4.0“ Der erste Teil des Artikel ist hier zu lesen.

 

Teil 2: Zyklen, Daten, Transhumanum

Vierte industrielle Revolution und sozialrevolutionärer Umbruch

Der junge Marx hat sich in den „Pariser Manuskripten“ mit der entfremdeten Arbeit befasst. Den historischen Erfahrungshintergrund für Marx lieferten die gesellschaftlichen Umwälzungen von der Agrar- zur Industriewirtschaft im 18. und 19. Jahrhundert, sowie – damit im Zusammenhang – die Herausbildung des Proletariats als neue, ausgebeutete und unterdrückte Klasse. Die zeitlich nachfolgenden industriellen Revolutioneni haben neben den klassischen Industriearbeitern zunehmend mehr und andere Werktätige in den kapitalistischen Entfremdungszusammenhang einbezogen. Die klassische Soziologie des Industrieproletariats erstarrte daher zu einem Dogma, dem gemäß allein die Angehörigen der produktiv tätigen Arbeiterklasse als revolutionäres Subjekt gegolten haben. Andere werktätige Klassen galten als unproduktiv und somit als ‚revolutionsuntauglich‘. Der links-dogmatischen, „marxistisch-leninistischen“ Lehrmeinung zufolge ist „die (Fabrik-)Arbeiterklasse … die bedeutendste soziale Kraft unserer Epoche, denn sie hat als produktive Klasse den Hauptanteil an der Produktion der gesellschaftlichen Werte. Sie erfüllt die historische Aufgabe der Befreiung der Arbeiter und aller Werktätigen von Ausbeutung und nationaler Unterdrückung und führt mit dem sozialistischen Aufbau der Menschheit zu Frieden und Wohlstand.“ii

Diese Definition wurde – zumindest, was die UdSSR und die Staaten des Warschauer Pakts betrifft – historisch widerlegt. Sie ist antiquiert und durch eine Entwicklung überholt, welche der Wirtschaftswissenschaftler Holger Heide wie folgt charakterisiert hat: „Das Kapital macht die Gesellschaft insgesamt zur Fabrik. Der gesamte gesellschaftliche Reproduktionsprozess wird Reproduktionsprozess des Kapitals.“iii Die Transformation der gesamten Gesellschaft zur „Fabrik“ geht einher mit der Unterordnung („Subsumtion“) auch der werktätigen Nicht-Fabrikarbeiter unter das fremde Kapital und seine Leistungsanforderungen. Der Fabrik-Charakter der gesamten Gesellschaft ist eine Folge des Prozesses der technologisch herbeigeführten Intensivierung der Arbeit zum Zweck der Produktion des relativen Mehrwerts. Mit den Worten von Roth/Kanzow in ihrer Studie „Zum Wechselverhältnis von Kapital und Wissenschaft“ gilt: „Die Vergrößerung der Mehrarbeit basiert nicht mehr auf der Verlängerung des Arbeitstages, sondern auf der Verkürzung der notwendigen Arbeitszeit (…) Voraussetzung ist eine stoffliche Veränderung im Arbeitsprozess, eine Erhöhung der Produktivkraft der Arbeit (…).“iv Heute, so Jürgen Neffe in seiner Marx-Biografie, „sind ganze Armeen von Optimierern und Controllern unterwegs, um die Produktivität durch Verdichtung zu steigern und noch das Letzte aus Arbeitern herauszuholen – während ihnen von der anderen Seite die Maschinen näher rücken. Das gilt inzwischen nicht mehr nur für Blaumannjobs, sondern auch für Tätigkeiten im Büro mit weißem Kragen.“v

Nikolai Kondratjew, Klaus Schwab und die neuen Technologien

In diesem Zusammenhang gewinnen diejenigen Entwicklungen an Bedeutung, die – im deutschsprachigen Raum unter anderem verbunden mit dem Namen und der Person von Klaus Schwab vom World Economic Forum (WEF) – als „Die Vierte Industrielle Revolution“vi offeriert bzw. unter dem Buchtitel „Covid-19: Der große Umbruch“vii popularisiert werden. Schwabs Ansichten für Veränderungen wurden bereits in Teil 1 dieses Beitrags im Zusammenhang der Diskussion über die Kondratjew-Zyklen als „(Innovations-)Kandidaten ins Spiel gebracht: Biotechnologie; Nanotechnologie; Robotik bzw. künstliche Intelligenz; Kernfusionsenergie; Technologie der Ressourceneffizienz und regenerativer Energien, des Energiesparens, der Energieeffizienz; Psychosoziale Gesundheit und Kompetenz; Mobiles Internet, Cloud-Computing, Internet der Dingeviii. Die allermeisten der im Anschluss an Kondratjew und Schumpeterix diskutierten Innovationen gründen entweder auf digitaler Datenverarbeitung oder auf Neuerungen genetisch-bio- und nanotechnologischen Art – sprich: auf anwendungs- und marktorientierten Angeboten von Big Data, Big Pharma und Life Sciences Industries, sekundiert von Big Moneyx.

Es verbinden sich hier system- oder strukturtheoretische Elemente des kapitalistischen Gesamtzusammenhangs aus Produktion, Profitinteressen, Branchen und Krisen mit den handlungs- und entscheidungstheoretisch relevanten Einzelakteuren des Kapitalismusxi: den Entfremdern in Gestalt von Unternehmern, Bankern, Milliardären, Stiftern. Bezüglich der handelnden Akteure hat Thomas Röper auf eine Reihe von Gemeinsamkeiten hingewiesen: „Sie alle interessieren sich für Geburtenkontrolle, was eine schöne Umschreibung für Bevölkerungsreduzierung ist. … Außerdem sind sie Anhänger des Transhumanismus und sie fördern die SDG (Sustainable Development Goals / Ziele für nachhaltige Entwicklung; R. B.) und die öffentlich-privaten Partnerschaften.“xii

Ihr Handeln ist einerseits auf entscheidende Weise entwicklungsrelevant; es erscheint als frei, alleinbestimmend und entscheidend. Um den Preis ihres Untergangs jedoch müssen die Akteure andererseits die systemischen Gesetzmäßigkeiten der kapitalistischen und imperialistischen Strukturgegebenheiten befolgen. Sie sind also nicht völlig frei, nicht unumschränkt alleinbestimmend und nicht alles entscheidend. Die kapitalistischen Hauptakteure müssen stets innerhalb der vorgegebenen kapitalistischen Strukturen handeln, und die kapitalistischen Strukturen sind auf die systemkonform und strukturangepasst handelnden Akteure angewiesen. Insofern geht der oft erhobene Vorwurf einer Verschwörung der Handelnden fehl. (Und die Zurückweisung von „Verschwörungstheorien“ ergibt einen Sinn, sofern es sich nicht darum handelt, Kritiker mundtot zu machen, indem ihre Einwände als verschwörungstheoretisch abgetan und diffamiert werden.)

Der Eindruck konspirativer Komplotte ist allenfalls jener Erkenntnis geschuldet, welche daraus resultiert, dass sämtliche Akteure der herrschenden Klasse vom kapitalistischen Profitstreben getrieben und auf diese Weise „verschworen“ und geeint sind. Die vom Wunsch des kapitalistischen Überlebens ausgehende Befolgung der profitbesessenen Handlungszwänge erweckt den Anschein, als hätten die bourgeoisen „Charaktermasken“ (Marx) eine Verschwörung vereinbart – was im Einzelfall, aber nur dann (und meist schwer nachweisbar), durchaus der Wirklichkeit entsprechen kann; mancher plötzliche Tod oder die unaufgeklärte Ermordung eines Politikers oder Bankers sind sonst nur schwer erklärbarxiii. Grundsätzlich aber gilt die Vormacht der kapitalistischen Profit-Imperative, auch wenn sie – zum Beispiel im Fall von Bill Gates und der Gates Foundation – philanthropisch kaschiert sind.

„Internet der Dinge“ und Biotechnologie

Im Anhang der Publikation „Vierte Industrielle Revolution“ zählt Klaus Schwab im Einzelnen u. a. folgende „tiefgreifende Veränderungen“ auf: „implantierbare Technologien“; „digitale Präsenz“; „mobiles Internet“; das „Internet der Dinge“; das „vernetzte Heim“; „intelligente Städte“; Entscheidungen per Algorithmen; „selbstfahrende Autos“; „Künstliche Intelligenz (KI) und Entscheidungsprozesse“; „Robotik und Dienstleistungen“; 3-D-Druck; „Neurotechnologien“.xiv

Für jede einzelne der vorgeschlagenen Veränderungen nennt der Anhang des Schwab-Buches einerseits angebliche Befragungsergebnisse.xv Aus ihnen sei ersichtlich, wie hoch der Anteil der Interviewten ist, die davon ausgehen, dass der mit der jeweiligen Innovation anvisierte „Wendepunkt“ bereits im Jahre 2025 erreicht sei. Andererseits werden sowohl positive als auch negative bzw. „unbekannte oder zweischneidige Effekte“, sowie praktische Anwendungsbeispiele benannt.

Beim „Internet der Dinge“ beispielsweise nehmen angeblich von 89 Prozent der Befragten an, dass 2025 der Wendepunkt erreicht ist, an dem eine Billion Sensoren mit dem Internet verbunden sein werden: „Bei kontinuierlich zunehmender Rechenleistung und fallenden Preisen für Hardware (…) ist es wirtschaftlich machbar, buchstäblich alles mit dem Internet zu verbinden. Intelligente Sensoren werden bereits zu sehr konkurrenzfähigen Preisen angeboten. Es wird alles intelligent und ans Internet angeschlossen, sodass auf der Grundlage zunehmender Analysekapazität mehr Kommunikation und neue datengesteuerte Dienste möglich werden.“xvi Zu den positiven Effekten des Internets der Dinge zählten u. a. „effektivere Ressourcennutzung“, „steigende Produktivität“, „geringer Kosten für Dienstleistungen“, „Effizienz“, „Entstehung neuer Unternehmen“, „Entwicklung ‚digital vernetzbarer‘ Produkte“, „Erweiterung der Produkte um digitale Dienste“, „Dinge erhalten die Fähigkeit, ihre Umwelt umfassend wahrzunehmen und selbst zu reagieren und zu agieren“, „Entwicklung zusätzlicher Kenntnisse und Wertschöpfung auf der Grundlage vernetzter ‚intelligenter‘ Dinge“.xvii Als „negative Effekte“ des Internets der Dinge gelten unter anderem „Überwachungsmöglichkeiten“, die „Sicherheitsbedrohung durch Hacker“ und „Kontrollverlust“. Hinzu kommen „unbekannte oder zweischneidige Effekte“ wie die „Automation des Wissensnetzes (z. B. Analysen, Auswertungen, Diagnosen)“ und „höhere Auslastungsquoten“.xviii

Mit dem Internet der Dinge seien enorme Auswirkungen auf die Produktions- und Arbeitswelt verbunden. In den Fabriken der Zukunft würden Informationstechnologie und Fertigungstechnik verschmelzen. Die digitale Vernetzung mache es möglich, Maschinen aufeinander abzustimmen, Zeit und Ressourcen einzusparen und individuellen Wünschen auch in geringen Stückzahlen auf wirtschaftliche Weise zu entsprechen. Das „Internet of Things“ sei bereits heute in vielen Unternehmen und auch im alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken: Maschinen seien untereinander vernetzt und übernähmen Aufgaben, die noch vor wenigen Jahren von Menschen durchgeführt wurden. Beispielsweise ließen sich Regale automatisch auffüllen oder Temperaturen in Büroräumen per App automatisch regulieren.

Die „Informatisierung“ nehme nicht nur in der Industrie konkrete Formen an. Selbst in klassischen handwerklichen Industriezweigen wie der Baubranche halte sie Einzug und schaffe neue Kommunikationsformen – sogar alltägliche Gebrauchsgegenstände seien durch Strich- oder QR-Codes mit dem Internet verbunden. Es handle sich teils um faktische, teils um zunächst noch potenzielle Werkzeuge, die zum einen geeignet seien zur Steigerung der Mehrwerterzeugung infolge der dadurch ermöglichten Intensivierung der Arbeit. Zum anderen begünstigten sie die reelle Subsumtion der Arbeit unter das Kapital.

Künstliche Intelligenz und Robotik

Auf gleiche Weise würden sich Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik auf Dienstleistungstätigkeiten auswirken. „Muster zuordnen und Prozesse automatisieren kann KI gut. Deshalb eignet sich die Technik für viele Funktionen in großen Organisationen. Für die Zukunft ist ein Umfeld vorstellbar, in dem KI viele Aufgaben übernimmt, die heute noch von Menschen ausgeführt werden.“xix Die erwarteten positiven Effekte zeigten sich v. a. beim Anstieg der relativen Mehrwertproduktion durch „Einsparungen, Effizienzsteigerung (und die) Erschließung von Innovation, Chancen für Kleinunternehmen, Startups (niedrige Einstiegsbarrieren, ‚Software als Service‘ für alles)“xx. Ähnlich würden KI und Robotik zahlreiche Berufe in der Fertigung, der Landwirtschaft, im Einzelhandel, bei Banken und Dienstleistungen beeinflussen bzw. überflüssig machen. Nicht zuletzt spielen sie auch im Rahmen des Militärisch-Industriellen Komplexes eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Auch die Entwicklung des Medizinisch-Industriellen Komplexesxxi basiere auf tiefgreifenden Veränderungen digitaler und pharmakologischer Art. Schwab erwähnt u. a. „Big Data (als Instrument) zur Förderung von Forschung und Entwicklung im Pharmabereich“xxii. Ferner verweist er auf die Rolle visueller Hilfen (Brillen, optische Geräte, Headsets und Technik zur Blickbewegungsregistrierung) u. a. in der Medizin und der Chirurgie. Digitale Geräte seien beispielsweise geeignet bei der Überwachung der Medikamenteneinnahme. Große Erwartungen seien mit der Rolle von KI in den Bereichen „Life Sciences, Krebsforschung, altersbedingte Erkrankungen und regenerative Medizin (verbunden)“xxiii. 3D-Drucker erzeugten per Bioprinting im Rahmen personalisierter Medizin menschliche Organe, die sich für Transplantationen eignen, ferner Zahnimplantate, Schrittmacher oder Stifte bei Knochenbrüchen. Weitere Forschungs- und Entwicklungsfelder seien die Bearbeitung des Designs von Genomen durch Sequenzierung und Editierung, ferner die Nano- und Neurotechnologien. Zu letzterer „gehört die Überwachung der Hirntätigkeit und die Untersuchung, wie sich das Gehirn mit der Welt verändert und/oder welche Schnittstellen es gibt“xxiv, die „das Verschwimmen der Grenzen zwischen Mensch und Maschine“xxv befürchten lassen.

Die „tiefgreifenden Veränderungen“, die Schwab mit der Vierten Industriellen Revolution verbindet, sind aufschlussreiche Beispiele dafür, mit Hilfe welcher digitalen und biotechnischen Innovationen das herrschende ökonomische System sich aus der Krise der kapitalistischen Produktionsweise zu befreien versucht. Damit einhergehen weitere Umwälzungen politischer und gesellschaftlicher Art. Die Veränderungen politischer Art betreffen sowohl die Ebene der nationalen und supranationalen Regierungssysteme als auch die geopolitische Dimension. Für Sheldon S. Wolin ist ein „umgekehrter Totalitarismus“xxvi am Werk. Bernd Hamm spricht – bezogen auf die US-amerikanische Politik – von einem „neoliberale(n) Anschlag auf Demokratie und Gerechtigkeit“xxvii. Grund- und Menschenrechte würden ausgehebelt oder unterlaufen. „Fassadendemokratie und Tiefer Staat“ seien Stationen „auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter“.xxviii Geopolitisch würden Spannungen geschürt und Konflikte ausgetragen, bei denen Geheimdienste, Feindbilder, militärisches Eingreifen und wirtschaftliche Strafsanktionen tragende Rollen spielen. Neben den politischen Umwälzungen fänden auch massive gesellschaftliche Veränderungen statt. Die Bundesrepublik – vom US-Soziologen Richard Sennett als „eine unglückliche Kolonie der USA“ bezeichnetxxix – erweise sich gesellschaftlich zunehmend als ein „Kaltes Land“xxx.

Schwab: „Im Zuge der Vierten Industriellen Revolution verändert die digitale Vernetzung, die durch Software-Technologien möglich wird, unsere Gesellschaften grundlegend.“xxxi Der tiefgreifende gesellschaftliche Umbruch betreffe nicht zuletzt die Arbeitswelt. In ihr wirkt sich die Intensivierung als Handlungsrichtung des industriellen Kapitals bei seinem Streben nach Profitmaximierung auf eine Art und Weise aus, dass sich die Entfremdung auf einer neuen Entwicklungsstufe wahrnehmen lässt.

Transhumanismus als letzte Stufe der Selbstentfremdung

Die Selbstentfremdung des Menschen nimmt eine bisher unbekannte Dimension an, wenn technologische Übergänge zwischen Mensch und Maschine – zwischen dem Humanum, dem Menschlichen, und dem Transhumanum jenseits des Menschlichen – geschaffen werden. Die technologischen Übergänge machen die Arbeitenden nicht nur formal zu einem Glied des Maschinensystems, sondern sie unterordnen die Werktätigen unmittelbar und reell dem Kapital. Der Mensch ist sich dann in doppelter Weise entfremdet: als extensiv produktiver Lohnabhängiger (oder Solo-Selbständiger) zum einen, als intensiv produktive Maschine oder Maschinenteil andererseits.

Indem sich die Maschine dem Arbeiter inkorporiert, z. B. durch das Einpflanzen eines Chips, wird der arbeitende Mensch zum Teil einer Maschine oder in letzter Konsequenz selbst zu derselben. Damit ist der Weg geebnet für die unbegrenzte Extensivierung der Arbeit, indem der tätige Mensch rund um die Uhr abrufbar bzw. „im Einsatz“ und digital versklavt ist. Jenseits des Menschlichen beginnt die digitale Sklaverei.

Die Entfremdungserfahrungen wiederholen sich ebenso im Verhältnis zu den anderen Menschen: zum Gegenüber und zur Gesellschaft. Das Gegenüber erscheint als verdinglichter Maschinenmensch, die Gesellschaft als vergegenständlichtes Kollektiv. Der Werktätige, sich selbst äußerlich und von den Mitmenschen entfremdet, ist ein entfremdetes Objekt und nicht das Subjekt seiner Arbeit. Er ist vom Produkt seiner Arbeit auf eine Weise entfremdet, die ihn als Produzenten überflüssig und austauschbar erscheinen lässt. Man kann sich diese Form der Verdinglichung so vorstellen, dass es keines besonderen Motivs zur Arbeit bedarf und keiner besonderen Beziehung zum Produkt; die Tätigkeit ist außengesteuert, das Ergebnis beliebig und fremder Willkür oder fremdem Kalkül unterworfen. Damit ist zugleich die Entfremdung von der Natur vollzogen. Der Mensch erlebt Natur weder als äußere lebendige Landschaft und Umwelt noch in Gestalt der eigenen Körperlichkeit. Beide – die Natur-Natur und die Körper-Natur – werden als begrenzt und unvollkommen wahrgenommen. Die ‚wahre‘ Vollkommenheit sei die des optimierbaren bzw. optimierten Menschen – in der dystopischen Vision der Ideologie des Transhumanismusxxxii die vollständig kontrollierbare, kalkulierbare und prognostizierbare Person.

Die Corona-Maßnahmen und der Transhumanismus

Die Einübung in den transhumanen Modus der Entfremdung hat in jüngster Zeit im Verlauf der staatlich verordneten Corona-Maßnahmen einen beängstigenden Höhepunkt erfahren. Der Mensch wurde als potenzieller Virenträger und Infektionsquelle durch Auflagen und Maßnahmen der Politik und des virologischen Establishments fremdbestimmt. Das Recht auf Eigenverantwortung, Selbstvorsorge und freie Entscheidung wurde den Bürgern entzogen. Als Gesunder eine Gefahr für die Anderen, galt im Umkehrschluss der Einzelne als Bedrohung der Gesellschaft. Um sich und andere nicht zu gefährden, mussten die Menschen Abstände einhalten, ihre Hände desinfizieren, sich registrieren lassen, Apps verwenden, verpflichtend Masken tragen, sich Testungen unterziehen, sich Injektionen mit unzureichend erforschten Stoffen verabreichen lassen. Menschen in Alten- und Pflegeheimen durften nicht besucht werden, auch Sterbende nicht. Gaststätten und Restaurants waren geschlossen oder durften nur unter Auflagen betreten werden. Konformes Verhalten wurde als solidarisch gelobt.

Hingegen wurden kritisches Denken und die Bereitschaft, für die Wiederherstellung der demokratischen Rechte öffentlich zu demonstrieren, als egoistisch, gemeinschaftsschädlich und Anzeichen von Rechtsextremismus diffamiert, mit Hausdurchsuchungen geahndet und durch Berufsverbote bestraft. Es kam zu polizeilichen Ermittlungen bei Aktiven, übergriffigen und willkürlichen Festnahmen, sowie zu brutalen Knüppeleinsätzen der Ordnungskräfte anläßlich Demonstrationen.

Die „zentrale These“ der Studie „Die belagerte Welt“ von Kees van der Pijl ist es, „dass die Covid-Krise eine Antwort auf die wachsende Unruhe in der Weltbevölkerung ist und dass der Geheimdienst-IT-Medien-Block diese Antwort in Form eines autoritären Staates geben will, der mit dem gesamten Spektrum neuer digitaler Möglichkeiten zur permanenten Überwachung ausgestattet ist.“xxxiii Die Entfremdung von den Anderen kulminiert in einem gesamtgesellschaftlichen Ächtungsprozess: durch Ausgrenzung und Vorverurteilung, sowie mittels sozialer Spaltung. Betroffen waren Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn, Schüler und Lehrer, Junge und Alte, Kinder und Vorerkrankte, „Geimpfte“ und Geboosterte auf der einen Seite, so genannte „Corona-Leugner“, „Impfgegner“ und „Covidioten“ auf der anderen. Die zusätzliche Entfremdung von der Arbeit und vom Produkt der Arbeit vollzog sich durch die Befolgung von Quarantänevorschriften, Lockdown-Anweisungen und das Gebot von Home-Office und Home-Schooling.

Eine weitere Entfremdung von der Natur und von Geselligkeit wurde den Menschen einprägsam auferlegt durch das Verbot des Aufenthalts im Freien, durch die Schließung von Spielplätzen und Sportstätten, durch das Verbot von Theater- und Opernaufführungen, Konzerten, Open-Air-Veranstaltungen, Ausstellungen und öffentlichen Kultur-Veranstaltungen – nicht zuletzt auch durch das Untersagen von Kirchen-, Moschee- und Synagogenbesuchen. Bei Bestattungen war die Zahl der Trauergäste vorgeschrieben. Lehrer und Schüler begegnen sich mit Maske

All dies geschah entsprechend der Ideologie des Transhumanismus, dass der Mensch als intellektuelles, physisches und psychisches Mängelwesen gilt, welches erst durch den Einsatz technologischer Verfahren der „Verpflichtung zum Fortschritt“ (Max Morexxxiv) gerecht wird. Auf vergleichbare Weise wurde die Bevölkerung in zwei Jahren Covid-19-Panik auf ständig lauernde Ansteckungs- und Erkrankungsgefahren eingestimmt und auf die Notwendigkeit verwiesen bzw. dazu verpflichtet, staatliche Anweisungen widerspruchslos zu befolgen und sich einem in seinen Neben- und Langzeitwirkungen unbekannten gentechnologischen Verfahren anzuvertrauen.

Der Krieg in der Ukraine, antirussischer Rassismus und „Bruchlinien“

Eine Fortsetzung findet die „Mobilisierung der Angst“xxxv und die Gewöhnung an transhumane Einstellungen seit dem Beginn der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine. In den aus westlicher Sicht propagierten Feindszenarien vom „Schlächter Putin“ und „den Russen“ manifestiert sich ein rassistisches Menschenbild aus Selbstgerechtigkeit, Hass und Verachtung. Während die ‚eigene‘ Seite den kritiklosen Beifall der Medien erfährt, sowie die regierungsseitige und parlamentarische politische Zustimmung – letztere auch in Gestalt der Bereitstellung von schwerem Kriegsgerät und Vernichtungswaffen –, werden ‚die Anderen‘ als bloße Objekte entmenschlicht und zur Ächtung freigegeben. Die angstbesetzte transhumane Eugenik-Ideologiexxxvi findet viele Anhänger, die sich im Glauben des Fortschritts und der Aufklärung wähnen.

Es ist eine logische Konsequenz, dass Schwab als Autor der Schrift „Vierte Industrielle Revolution“ das Auftreten von Covid-19 und die Pandemie zum Anlass genommen hat, um sich erneut zu Wort zu melden und zusammen mit Thierry Malleret, dem Gründer des Global Risk Network beim Weltwirtschaftsforum, publizistisch den „Great Reset“xxxvii auszurufen. Die durch das Corona-Virus medial und von den Regierungen ausgelöste Panik unterstreicht die angebliche Berechtigung der von Schwab zuvor schon mit Nachdruck erhobenen Forderungen nach tiefgreifenden Veränderungen zur Entwicklung der Produktivkräfte im Interesse der Mehrwertsteigerung (was er so nicht formuliert). Covid-19 habe „die Bruchlinien vergrößert, die unsere Volkswirtschaften und Gesellschaften bereits seit langem belasten. Zunehmende soziale Ungleichheiten, ein weit verbreitetes Gefühl der Ungerechtigkeit, sich vertiefende geopolitische Gräben, politische Polarisierung, wachsende Haushaltsdefizite und eine hohe Verschuldung, eine ineffektive oder nicht vorhandene globale Ordnungspolitik, exzessiver Finanzmarkt-Kapitalismus, Umweltzerstörung: Das sind nur einige (sic!) der größten Herausforderungen, die bereits vor der Pandemie bestanden. Die Coronakrise hat sie alle noch verschärft.“xxxviii So äußern sich im Originalton Schwab, Malleret und das WEF.

Revolutionäre Politik statt Transhumanismus

Die im „Great Reset“ verwendete Argumentationsfigur von Schwab/Malleret übernimmt einerseits ‚linke‘ Begründungsmuster, indem die Autoren beispielsweise orakeln: „Weltweit nehmen Bewegungen zu, die eine bessere Zukunft und einen Wechsel hin zu einem Wirtschaftssystem fordern, das unserem kollektiven Wohlergehen Vorrang vor bloßem BIP-Wachstum einräumt.“xxxix Damit lenken sie ab von den objektiven politisch-ökonomischen Ursachen der aufgelisteten „Bruchlinien“. Diese scheinen gemäß Schwabs Beschreibung naturgegeben zu sein und „menschengemacht“. In Wahrheit aber lassen sie sich ursächlich zurückführen auf die Folgen der Überproduktion und die Stagnation bzw. den Fall der Profitraten.

Der „Great Reset“ und die „Vierte Industrielle Revolution“ sollen nach Schwabs billigen Lockversprechen das Fundament einer neuen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik bilden. Sie sollen einen Ausweg aus der krisenhaften Situation aufzeigen und eine Abhilfe schaffen. In Wahrheit sind die meisten der vorgeschlagenen digitalen und biotechnologischen Innovationen und die damit in Aussicht gestellte Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik nichts anderes als Indikatoren für das „Zeitalter des Überwachungskapitalismus“xl sowie Zeichen des „wachsende(n) Einfluss(es) der Pharmaindustriexli und der Großstiftungenxlii auf das Gesundheitswesen“ (Karl Heinz Rothxliii).

Damit ist jedoch kein Ausweg aufgezeigt, sondern das „Reset“-Programm hat eine Neuauflage des kapitalistischen Irrwegs mit der Absicht einer nach wie vor profitorientierten kapitalistischen Produktion zum Ziel. Daraus ergeben sich Formen der Entfremdung, die im Transhumanismus ideologisch überhöht werden und einer neuen Art faschistischer Regime den Weg bereiten. Auf den Punkt gebracht: „Sie propagieren einen ‚Umbruch‘, der sich sowohl politisch als auch sozial zum Nachteil großer Teile der Weltbevölkerung auswirken wird. Bezeichnender Weise versagen die WEF-Autoren bei der Benennung von Konzepten zur Lösung der gesellschaftlichen und politischen Probleme und Aufgaben. Ihr Hauptziel ist der Fortbestand der kapitalistischen Strukturen und die weitreichende Privilegierung der herrschaftsprivilegierten Klassen.“xliv

Schwab, der Gründer und Vorstandsvorsitzende des WEF, ist angetreten, anerkannt zu werden als Zukunftsprophet, der dem kapitalistischen System, das er so nicht beim Namen nennt, in Anbetracht der tatsächlich „besorgniserregende(n) Perspektiven“xlv einen Ausweg aus der Krise aufzeigt. Dieser scheinbare Ausweg, für den er unermüdlich wirbt, mündet jedoch in eine neue, repressive und regressive Art der Entfremdung. Schwab, das WEF, sowie die Großstiftungen und weltweiten NGOs, ihre „Netzwerk(e) & die Hintermänner“xlvi täuschen uns mit schönen Worte und Versprechungen darüber hinweg, dass ihre Zukunftsvision das Konzept des Totalitären Transhumanismus bedient. Sie versprechen den Menschen Heilung durch ein System, das die Menschen kaputt macht. Sie wollen dem niedergehenden Kapitalismus zu einer neuen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Entwicklungsstufe verhelfen. Schwab/Malleret mahnen und locken zugleich: „Wir stehen jetzt an einem Scheideweg. Ein Weg wird uns in eine bessere Welt führen: integrativer, gerechter und respektvoller gegenüber Mutter Natur. Der andere wird uns in eine Welt führen, die der gleicht, die wir gerade hinter uns gelassen haben – nur schlimmer und ständig von bösen Überraschungen bedroht.“xlvii

Fazit

Das raunende Orakel von Davos verspricht uns – wohlgemerkt: der gesamten Menschheit! – den „Weg … in eine bessere Welt“. Diese werde „integrativer“ sein; sprich: die Menschen werden noch mehr und unausweichlich in die transhumane Entfremdungs-Hölle verdammt und versklavt sein. Diese Welt werde „gerechter“ sein? Die Last der Subsumtion unter das Kapital wird auf alle davon Betroffenen in „gerechter“ Weise gleichmäßig verteilt werden; die große Mehrheit wird besitzlos sein, mit Plastikgeld alimentiert, die Kluft zwischen Arm und Reich wird unüberwindbar. „Respektvoller gegenüber Mutter Natur“ soll es zugehen; daraus folgen etwa: Verbote von Waldspaziergängen, Artenvielfalt in künstlichen Reservaten, Impfzwang zum Zeichen der Ehrfurcht vor der Natur, Tiere und Menschen gechipt, Pflanzen genmanipuliert und hybrid, vollvernetzte “smart cities” statt Wohnungen.

Im Übrigen: Ein Scheideweg ist dann kein Scheideweg, falls dessen andere Abzweigung „in eine Welt führen (wird), die der gleicht, die wir gerade hinter uns gelassen haben – nur schlimmer und ständig von bösen Überraschungen bedroht“? Sowohl der eine als auch der andere Weg der Herren Schwab und Malleret sind Irrwege. Keiner der beiden Wege ist der rebellische revolutionäre Weg eines Karl Marx.

 

Fußnoten

i Epochal ähnlich bedeutsam wie der durch die Französische Revolution 1789 sich vollziehende politische Wandel in Frankreich wurde der Begriff der Industriellen Revolution ursprünglich geprägt, um den Prozess der Veränderungen der gewerblichen Produktionsformen in Großbritannien zu benennen. Im Laufe der Entwicklung des Kapitalismus folgten eine Zweite und Dritte industrielle Revolutionen. Entwicklungsgeschichtlich wird davon ausgegangen, dass die Menschheit die Schwelle zur Vierten industriellen Revolution überschritten hat.

ii Stichwort „Arbeiterklasse“ in: Eichhorn, Wolfgang I / Erich Hahn / Günter Heyden / Manfred Puschmann / Robert Schulz / Horst Taubert (Hrsg.): Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Soziologie. Lizenzausgabe. Köln und Opladen 1969: 24

iii Heide, Holger: Produktive und unproduktive Arbeit; https://www.academia.edu/6080270/Produktive_und_unproduktive_Arbeit_Productive_and_Unproductive_Work_German_ (abgerufen am 18.04.22)

iv Roth, Karl Heinz / Eckard Kanzow: Unwissen als Ohnmacht. Zum Wechselverhältnis von Kapital und Wissenschaft. Berlin 1970

v Neffe, Jürgen: Marx. Der Unvollendete. München 2017

vi Schwab, Klaus: Die Vierte Industrielle Revolution“. München 2016, 5. Auflage

vii Schwab, Klaus / Thierry Malleret: Covid-19: Der große Umbruch. Cologny/Genf 2020

viii https://de.wikipedia.org/wiki/Kondratjew-Zyklus (abgerufen am 11.04.2022)

ix Kondratjew, Nikolai D.: Die langen Wellen der Konjunktur. Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik. Band 56, 1926, S. 573–609 – Schumpeter, Joseph A.: Konjunkturzyklen. Eine theoretische, historische und statistische Analyse des kapitalistischen Prozesses. Göttingen 1961 – Mandel, Ernest: Die langen Wellen im Kapitalismus. Eine marxistische Erklärung. Frankfurt am Main 1987, 2. Auflage

x Rügemer, Werner: BlackRock & Co. enteignen! Auf den Spuren einer unbekannten Weltmacht. Frankfurt am Main 2021. Ders.: Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts. Gemeinverständlicher Abriss zum Aufstieg der neuen Finanzakteure. Köln 2018

xi Zum Unterschied des behavioristischen, entscheidungs- und handlungstheoretisch konzipierten Forschungsansatzes vom systemtheoretischen Generalansatz siehe: Bauer, Rudolph: Stadt- und Regionalplanung. neue politische literatur 1/1976: 58 f.

xii Röper, Thomas: Inside Corona. Die Pandemie, das Netzwerk die Hintermänner. Die wahren Ziele hiner Covid-19.Gelnhausen Hailer 2022: 319

xiii Stephan Mögle-Stadel (Die Menschheit an der Schwelle. Globalisierungskrise und Weltwirtschaftsdiktatur. Stuttgart 2003: 73 ff.) nennt u. a. John F. Kennedy (ermordet 1963), Robert F. Kennedy (getötet bei einem Attentat 1968), den Bankmanager Werner Blessing („völlig unerwartet“ verstorben), Dag Hammerskjöld (1961 Tod bei einem Flugzeugabsturz), Olof Palme („am 28. Februar 1986 auf offener Straße erschossen“), Uwe Barschel („Die offizielle Darstellung eines sogenannten Bilanzselbstmordes … konnte sich … nicht lange behaupten“).

xiv Schwab, Klaus: Die Vierte Industrielle Revolution. München 2016, 5. Auflage: 171-228

xv Über die vorausgegangenen Interviews, das Befragungsdesign, die Interviewten, ihre Zahl und Sozialdaten, gibt Schwab keine Einzelheiten preis.

xvi Schwab, Klaus: Die Vierte Industrielle Revolution. München 2016, 5. Auflage: 190

xvii A. a. O.: 191

xviii A. a. O.: 192

xix A. a. O.: 205

xx Ebd.

xxi Hamburger, Franz: Medizinisch-Industrieller Komplex (MedIK): Ein Verwandter des Militärisch-Industriellen Komplexes (MIK); http://politeknik.de/p12509/ (abgerufen am 19.04.2022)

xxii A. a O.: 208

xxiii A. a. O.: 204

xxiv A. a. O.: 226

xxv A. a. O.: 227

xxvi Wolin, Sheldon S.: Umgekehrter Totalitarismus. Faktische Machtverhältnisse und ihre zerstörerischen Auswirkungen auf unsere Demokratie. Frankfurt/Main 2022

xxvii Hamm, Bernd (Hrsg.): Gesellschaft zerstören – Der neoliberale Anschlag auf Demokratie und Gerechtigkeit. Ein Reader kritischer Stimmen zur US-amerikanischen Politik. Berlin 2004

xxviii Mies, Ullrich / Jens Wernicke (Hrsg.): Fassadendemokratie und Tiefer Staat. Auf dem Weg in ein autoritäres Zeitalter. Wien 2018, 6. Auflage

xxix In: Welt am Sonntag, 29.09.2002

xxx Bauer, Rudolph / Holdger Platta: Kaltes Land. Gegen die Verrohung der Bundesrepublik. Für eine humane Demokratie. Hamburg 2012

xxxi Schwab, Klaus: Die Vierte Industrielle Revolution. München 2016, 5. Auflage: 171

xxxii Loh, Janina: Trans- und Posthumanismus zur Einführung. Hamburg 2018: 79

xxxiii van der Pijl, Kees: Die belagerte Welt. Corona: die Mobilisierung er Angst – und wie wir uns daraus befreien können. Ratzert 2021: 125

xxxiv More, Max: Transhumanism – Towards a Futurist Philosophy. https://web.archive.org/web/20110216221306/http://www.maxmore.com/transhum.htm (abgerufen am 13.04.2022)

xxxv van der Pijl, Kees: Die belagerte Welt. Corona: Die Mobilisierung der Angst – und wie wir uns daraus befreien können. Ratzert 2021

xxxvi Vgl. „Do transhumanists advocate eugenics? World Transhumanist Association. 2002–2005; https://web.archive.org/web/20060909005028/http://www.transhumanism.org/index.php/WTA/faq21/66/ (abgerufen am 13.04.2022)

xxxvii Schwab, Klaus / Thierry Malleret: Covid-19: Der große Umbruch. Cologny/Genf 2020

xxxviii A. a. O.: 291

xxxix A. a. O.: 300

xl Zuboff, Shoshana: Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus“. Frankfurt/New York 2018

xli Gotzsche, Peter C.: Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität. Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert. München 2015, 3. Auflage

xlii Rüper, Thomas: Inside Corona. Die Pandemie, das Netzwerk & die Hintermänner. Die wahre Ziele hinter Covid-19. Gelnhausen Hailer 2022

xliii Roth, Karl Heinz: Blinde Passagiere – die Corona-Krise und die Folgen. München 2022

xliv Bauer, Rudolph: The Great Reset – Der große Rückfall. Hygienegemeinschaft, Softtotalitarismus und Überwachungskapitalismus. Bergkamen 2021: 12

xlv Schwab, Klaus / Thierry Malleret: Covid-19: Der große Umbruch. Cologny/Genf 2020: 296

xlvi Röper, Thomas: Inside Corona. Die Pandemie, das Netzwerk & die Hintermänner. Die wahre Ziele hinter Covid-19. Gelnhausen Hailer 2022

xlvii Schwab, Klaus / Thierry Malleret: Covid-19: Der große Umbruch. Cologny/Genf 2020: 300

Showing 2 comments
  • Freiherr
    Antworten
    Sehr gut ! – Herr Bauer,

    auch wenn ich von Marx keine Ahnung habe, alles vom Standpunkt der Freiheit betrachte –

    ist es “ gehupft wie gesprungen “ , von welcher Seite betrachtet,

    es ist der infernale Auftakt zur Transformierung des homo bisherikus zu einer Maschine,

    ich nenne es völlig unreligiös das ABSOLUT BÖSE.

    Wie in einem Rausch dieses absoluten Wahnsinns setzen es die willigen Marionetten des Wahnsinnigen schon um, die Gespritzen sind bereits *aktiver* Teil des laufenden Experimentes, Gates hält es 2030 für abgeschlossen.

     

     

     

     

     

     

     

  • Hope
    Antworten
    Klaus Schwab: „Wir können nicht zur alten Normalität zurückkehren“

    https://www.youtube.com/watch?v=q3M2CjHn5N8

     

    Anmerkung:

    Klaus Schwab (84) wird bestimmt nicht zur alten Normalität zurückkehren können denn ihn wird bald das Zeitliche „segnen“.

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