Morgaine: Löwinnen

 in MUSIKVIDEO/PODCAST


„Erkennst du die Kraft, bist du nicht zu kontrollieren“. Dieses Tanzvideo, in dem visuell die Farbe Rot dominiert, ruft zum Aufstand der Frauen gegen die Bilder auf, die Männer sich von ihnen machen. Gegen Diskriminierung und übergriffige Gewalt. „Meine Körper, meine Regeln“. Gleichzeitig ist das Lied ein Manifest weiblicher Spiritualität.

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    Ulrike Spurgat
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    Nun gibt`s ein Fettnäpfchen….

    Alles schön und gut….

    Mit Männern aufgewachsen. Drei Brüder und alle älter. Einer der Drei war ein sehr rebellischer Kerle. Ich vermisse ihn sehr !

    Ich kann nicht genau sagen was mich an dem Video stört. Vielleicht komme ich noch drauf.

    Ohne Männer ging und geht in meinem Leben nix.

    Man, was hab ich für Kerle kennen gelernt….rebellisch, hingebungsvoll und sehr lebendig,

    Frauen waren sich ihrer Sexualität bewusst und die Männer eben auch.

    Im übrigen sind und waren es die Männer die mit auf den Straßen in der Republik unterwegs waren und die sich vorbehaltlos zu den Frauen und deren berechtigten Forderungen bekannt haben.

    Aber freiwillig und nicht verordnet und sie sind dabei Männer geblieben.

    Was haben wir uns die Köpfe und die Herzen heiß geredet und wieviel anständige Männer sind mir dabei begegnet.

    Es waren Männer die an meiner Seite gewesen sind, wenn sich ein Abgrund des Schmerzes und der tiefsten Verletzungen auftat und die Verzweiflung einfach nicht weniger werden wollte.

    Sie saßen an meinem Bett als ich dem Tod näher als dem Leben war…

    Es waren Frauen die in den Heimen quälten und unterdrückten. Es sind heute noch Frauen die sich in ekelerregender und devoter Haltung vor ihre Männer stellen, wenn diese die gemeinsamen Töchter missbrauchen.

    1997 hat man noch im Deutschen Bundestag über den Vergewaltigung § in der Ehe im STGB diskutiert und eine Aussage steckt noch im Gedächtnis fest. Zusammengefasst meint CDU Typ von Stetten, dass  Männer es „nicht so meinen“, einige sind es eben rabiater….!!!!!! Es ging dabei um Vergewaltigung in der Ehe.

    Gewalt gegen Frauen. Die Frauenhäuser sind seit Jahr und Tag komplett ausgebucht. Es gibt 6000 im Land, und wie oft Frauen wieder zu ihren Peinigern nach Hause geschickt werden ist zutiefst menschenverachtend.

    Und was Bilder angeht… Dann müsste die sinnliche Wahrnehmung „verboten“ werden.

    Ich mag keine Verallgemeinerungen, insbesondere dann nicht, wenn es sich dabei um ein sensibles Thema wie dieses handelt.

    Kürzlich las ich hier sowas wie: Weiberärsche“ usw. Na und ?

    Dann muss man auch Bukowski und andere verbieten…..

    Ich habe Männer nie als meine Feinde angesehen und dafür danke ich den Männern die mir immer zur Seite gestanden sind und natürlich auch meinen Freundinnen wo die Freundschaften Jahrzehnte überdauern.

    Eine der Töchter hat zu ihrem Vater ein wunderbares Verhältnis. Sie waren und sind immer „dicke“ und was hat er sie gefördert und unterstützt. Sie ist eine selbstbewusste junge kritisch denkende Frau die sich ihrer selbst BEWUSST ist.

    Ohne die lässigen und coolen Typen die sich auf Frauen eingelassen haben und das mit Haut und Haaren, auf Frauen die tief verletzt ge- und beschädigt waren, dass ist  mehr als eine Erwähnung wert.

    Es waren die Männer mit denen man nicht über Gleichberechtigung in eine Beziehung reden musste, weil es für sie eine Selbstverständlichkeit gewesen ist.

     

     

     

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      Krysztof
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      Liebe Ulrike, falls Dich die Aggressivität und das viele (symbolische) Blut in dem Video stören sollte, dann sei als erklärender Kontext auf dieses Intervew mit der Verfasserin von vor drei Jahren hingewiesen (ab Minute 13:00): https://youtu.be/k92gy16xZDI
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    Volker
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    Oh je. Ich kleiner Wurm, was droht mir noch, außer Corona, Klimawandel, Armut, Freiheitsentzug, blutgierige Autofahrer und und?
    Kampfsportgestählte Evas, die mein Lächeln mit einem Grinsen verwechseln und meinen Schneidezahn als Trophäe einfordern. Ausrufezeichen mit Fragezeichen.
    Schon mal was von Love and Peace gehört, ihr Täubchen?

    Filmszene aus Psycho

    »Autsch, du hast mir Schneidezahn versemmelt …!! »

    «Du nennst uns Täubchen, Dreibeiner!«  Gemetzel mit Ketchup.

    Mal ehrlich, verstehe einer die Frauen; einen angebrachten, sinnbildlichen Wink in Richtung Friedenstaube, und schon bist du Opfer. Begründung: Produktionsfehler der Schöpfung mit Gendefekt.
    Dabei wußte alter Mann sehr genau was er erschuf und wie das alles funzen sollte, weshalb er kleinen Unterschied gleich mit einplante, als perfekte Lösung sozusagen. Das war himmliche Ingenieurkunst immerhin, und nun wollen kickboxende Evas dies alles in Frage stellen, solange an altbewehrter Schöpfung herumschrauben, bis was passendes herauskommt. Ja, passend pflegeleicht und schadstofffrei. Männer für die Tonne.

    Leidensgenossen seit wachsam, unser Betriebssystem wird gehackt, wir sollen trashen – ab in Papierkorb, Papierkorb leeren. Da sollte Mann querschießen, sonst wachen wir eines Morgens auf und sind nicht mehr das, wofür wir erschaffen- und sogar mit verständlicher Bedienungsanleitung versehen wurden. Schrott halt.

    Mal Klartext bitte. Was hat der Filmstreifen gekostet, welche dunklen Kanäle finanzierten ihn, und welches Ziel wird damit angepeilt – the great Reset, die Neugestaltung des Mannes? Kleine Verschwörungssuche sollte gestattet sein, geht schließlich um den Fortbestand einer genialen Erfindung, auch Adam oder Urknaller genannt.

    Echt jetzt, mich so zu erschrecken. Bin empört und traumatisiert, lass mich runderneuern, so Gott will, ein Umtausch ist jedenfalls ausgeschlossen.

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