Nikolaus Harnoncourt dirigiert «Lacrimosa» (Requiem, Mozart)

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In der Nacht auf Sonntag verstarb der große österreichische Dirigent und Musikforscher Nikolaus Harnoncourt 86jährig im Familienkreis. Sein Motto „Musik als Klangrede“ hat die Interpretationsgeschichte der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts maßgeblich mitgeprägt. Für ihn war Musik, ja die Kunst überhaupt, nie reines Nebenbei, belangloser Zeitvertreib, Berieselung, für ihn war sie elementares Sein des Menschen, und seine Botschaft, die Kunsterziehung nur ja nie aussterben zu lassen, denn sie gehört unabdingbar zum Menschsein, sei den Bildungspolitikern hinter die Ohren geschrieben und ins Herz gepflanzt. Mit Alter Musik hat Harnoncourt, der ein eigenes Ensemble gegründet hatte, den Concentus Musicus Wien, begonnen, er hat aber aus allen Epochen, Barock, Klassik, Romantik und zuletzt auch etwa Bartok und Gershwin dirigiert. Mozart war einer der zentralen Komponisten seines Dirigentenlebens. Hier das Lacrimosa aus Mozarts Requiem – Musik als Klangrede. (Alexander Kinsky, HdS Redaktion)
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