Pandemische Verelendung

 in Politik (Inland)

Immer mehr Kältetote in Deutschland: Verein für Wohnungslosenhilfe kritisiert fehlende Unterstützung für Betroffene. (Quelle: Junge Welt)
https://www.jungewelt.de/artikel/394483.armut-in-coronazeiten-pandemische-verelendung.html

Showing 4 comments
  • altermann55
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    Das sed-Ergebnis Merkel ist Kallergipreisträgerin.

    Somit ist es normal das das alle weißen Rassen vernichtet werden müssen.

    Wer , wie ich mit Obdachlosen spricht, bemerkt sehr schnell das es Keine obdachlosen Afrikaner oder Mohammedaner gibt. Es sind Polen, Russen und Deutsche die man findet. Es paßt alles zusammen, die Deutschen werden überall polizeilich überwacht, während Mohammedaner riesige „Beerdigungsfeiern“ unter Polizeischutz mit Hubschrauberschutz erhalten, bei denen die diktatorischen Maßnahmen wie durch Zauber nicht gelten.

    Wichtige Persönlichkeiten wie Herr Papier haben bereits auf den Demokratieverlußt hingewiesen.

    Mein Vater 1911 geboren hat mir erklärt wie diese Dinge damals abliefen.

    Der Gleichlauf Heute zum Verlauf damals ist so deutlich, daß er nur von Leuten wie mir erkannt wird, die Jungen nehmen es gedankenlos hin, weil jede Vergleichsmöglichkeit fehlt.

    Genau das ist es was der wohl schlimmste Politiker nach dem Krieg eingeleitet hat: Die Verdummung.

    • cource
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      die araber  leben überwiegend in festen familienverbünden und sind damit vor einem derartigen abstieg geschützt, dafür zahlen sie aber auch einen hohen preis: sie können nicht nach ihrer fasson leben—genau das will man dem aufgeklärten deutschen austreiben, die idee: nach seiner fasson glücklich zu werden, deshalb überlässt man den obdachlosen, zur abschreckung, auch ihrem schicksal
    • A.K.
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      troll Dich altermann55!

      Millionen Hungertote nicht hier aber in Afrika wegen Panikmache und Einsperrung.

      Weiße Rasse? was soll das denn sein? Gehts  noch? Ich kenn nur Mensch, sclicht und ergreifend!

  • Ulrike Spurgat
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    Da ist der Satz den meine Hamburger Kollegin im letzten Jahr bei einem langen Gespräch gesagt hat: „Zu uns kommen Menschen mit eingewachsenen Socken“.

    Friedrich Engels spricht am Grab von Karl Marx, 1883, im „Vorwärts“ veröffentlicht die folgenschwere Worte:  „Als erstes braucht der Mensch, Essen, Trinken, Kleidung und ein Dach über dem Kopf“.

    Die Obdachlosigkeit in diesem Land ist seit vielen Jahren eines der vernachlässigten Themen des Landes.

    Die Wohnungshilfe e.V. spricht von über einer Million obdachloser Menschen, von denen 50 000 das ganze Jahr auf der Straße leben. Unter Brücken, auf stillgelegten Bahnhöfen, auf Park Bänken wenn man sie von dort nicht wegjagt, und in Haus Eingängen. Sie leben in ständiger Angst, dass man sie zusammen schlägt, wie kürzlich wieder geschehen. Eine schlechte gesundheitliche Verfassung ist die Folge eines menschenunwürdigen Lebens, dass seit Jahren gleichgültig in der Gesellschaft, wie so vieles andere hingenommen wird.

    Ausgrenzung und Isolation, Vereinsamung und Verelendung als Folge einer profitorientierten Politik die krank ist und krank macht.

    Bleibe ich in Hamburg:

    Kälte kann das Todesurteil bedeuten.

    Man weiß, dass obdachlose Menschen u.a. aus Angst bestohlen zu werden nicht in die Unterkünfte wollen zumal diese hoffnungslos überfordert und überbelegt sind.

    In diesen dunklen Zeiten bleibt die Unsicherheit, dass das bisschen an Tagesstruktur, dass sie kannten mit Corona verloren gegangen ist. Die Suppenküchen sind geschlossen, die Einrichtungen, die die Möglichkeit einer heißen Dusche hatten auch. Und so wissen sie nicht mal mehr, wo sie denn hin sollen und wo es Nahrung gibt. So versuchen es auf eigene Faust und das kann tödlich sein.

    Meine Wut ist grenzenlos.

    Alleine im Januar sind sie wie jedes Jahr wieder erfroren. Oft keine Zeile der Erwähnung wert. Drei Menschen erfrieren in der ersten Januar Hälfte 2021. Sie sterben vor unser aller Augen und das Land starrt auf tote Zahlen. Blind für unsere obdachlosen Mitmenschen. Keiner will arm oder obdachlos werden…. Und so ignoriert, übersieht, rümpft die Näschen und überlässt diese Menschen auch ihrem Schicksal.

    Hamburg zählt zu den reichsten deutschen Städten mit den Reichsten und Superreichen weiß das Statistische Bundesamt. 42.000 Millionäre, von denen 2000  mehr als eine Million Euro im Land 2017 „verdienten“.

    Angesichts von Corona bedingter Kurzarbeit, von sterbenden Obdachlosen und von 50 000 Kindern die unter der Armutsgrenze leben und in den widerlichen Almosen Bezügen stecken wie in einer Zwangsjacke ein Skandal der seinesgleichen sucht.

    In Augsburg wird ein toter Obdachloser gefunden, wie auch in Köln und Mainz. Dort waren es Frauen, die übrigens mehr werden bei den Obdachlosen und auch Kinder werden obdachlos. Die Straßenkinder sind eine Erwähnung wert. Auch sie brauche Hilfe, denn jedes verlorene Kind ist „unser“ aller Kind……

    Die Kollegen Streetworker stehen vor fast unlösbaren Aufgaben. Corona verstärkt in jeder Hinsicht die Problematik für die betroffenen Menschen.

    „Wir wissen noch nicht wie viele unserer Mitmenschen jetzt verloren gehen, da alle verbindlichen Zusagen ihre Bedeutung verloren haben. Wir wissen nicht wo wir sie finden sollen. Sie sind weg, als haben sie sich in Luft aufgelöst. Wir sind sehr beunruhigt und bangen um ihr Leben.“

    Die Stadt Hamburg hat sich verweigert zur Zeit geschlossene Hotels für obdachlose Menschen zu öffnen. Der Senat hat das abgelehnt mit dem Hinweis auf die Notunterkünfte…, wo sich weder Abstand, noch die geforderten Corona Regeln einhalten lassen. Von einer Privatsphäre lässt sich nicht sprechen, da es sich um Mehrbettzimmer – sechs Personen – handelt.  Das Leben der Menschen ist ungeschützt und wertlos. Für sie gilt kein GG mit dem Artikel 1, für sie gilt das, was Ulrike Meinhof in ihren brillanten Texten bei der Zeitschrift Konkret geschrieben hat: „Die Würde des Menschen ist antastbar“ Und Ulrike weiß sehr genau worüber sie schreibt und was sie zu solch eine Aussage mit dieser Brisanz kommen lässt.

    Die Würde des Menschen ist antastbar, Ulrike Meinhof in „Ausgewählte Schriften“

    Seit 1991 sollen über 320 obdachlose Menschen erfroren sein…. Die neuesten Opfer sind noch nicht mit gezählt.

     

     

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