Radio Flora Podcast: Fluchtursachen

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Angeblich unter dem Druck der „Öffentlichen Meinung“ versuchen überall in Europa rechte Politiker die Zahl der Flüchtlinge in ihren Ländern zu reduzieren, Dazu werden auch innereuropäische Grenzen in absurder Weise geschlossen, vor allem aber sollen die Außengrenzen Europas dicht gemacht werden. Das elende Sterben von tausenden Flüchtlingen im Mittelmeer wird dafür sehenden Auges in Kauf genommen, ja als Abschreckung sogar gewollt. Dabei ist die Debatte um die Ursachen der großen Wanderungsbewegung neben den Kriegsflüchtlingen aus Nahost vor allem aus Afrika zu Unrecht in den Hintergrund getreten. Anhand von drei Interviews mit verschiedenen Fachleuten versucht Radio Flora die Hintergründe und unterschiedlichen Aspekte dieses Themas auszuloten. (Autor und Moderator: Axel Kleinecke)
http://radioflora.de/podcast/fluchtursachen/

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    Bettina
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    Bravo! Ein sehr guter Beitrag, den ich nur ALLEN geneigten Leser und Leserinnen empfehlen kann, sich anzuhören. Mögen sich all diese wirklich guten Beiträge, zusammengestellt von Radio Flora in Hannover in Windeseile verbreiten und sich in die Köpfe aller einnisten. Möge dieser Podcast zum Thema Fluchtursachen eines Tages im Bundestag, als auch im EU-Parlament in voller Länge abgespielt werden. Einfach an richtiger Stelle die ELA-Anlage der Gebäude anzapfen, so, dass die Techniker nichts mehr daran drehen können, und dann, am besten gleich Montag morgens, als verspätetes „Wort zum Sonntag“ den politischen Pappnasen in voluminöser Lautstärke (die Bässe müssen stimmen) abspielen.

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    Gerne würde ich mich nun zu den anderen Fluchtursachen, der sich deutlich abzeichnenden Klimakatastrophe, dessen Ursprung und dessen beängstigenden Entwicklung ausführlich äußern, auch an dem Rad haben die reichen Industrienationen intensiv gedreht, doch das würde den Rahmen meines Kommentares sprengen.
    Die Flüchtlingsbewegung, die wir derzeit erleben, ist vermutlich nur der kleine Vorgeschmack auf die Völkerwanderungen. die uns noch bevorstehen. Wir können uns müssen uns mit dem Gedanken anfreunden, dass wir ALLE zusammenrücken müssen. Es kann nicht weiter ein Nord-Süd-Gefälle geben, oder eine Zweiklassengesellschaft zwischen Arm und Reich. Die Reichen werden sich eines Tages genauso für das Überleben des Spezi Mensch einsetzen müssen, wie die Armen aus den Trockenländern ihr Land verlassen werden müssen, weil es dort keine Existenzgrundlage mehr gibt. Wer kann, so frage ich Sie, bei über 40 Grad Celsius noch überleben? Genau das ist die düstere Prophezeiung von klugen, gut ausgebildeten Metereologen.  Schauen Sie auf die Entwicklung der Permafrostböden in Sibirien, der Tundra und Taiga, die unter der Klimaerwärmung auftauen. Die Klimaerwärmung, die wir heute erleben, ist ein kleiner Vorgeschmack. Unter den frei werdenden Methangasen der auftauenden Permafrostböden in Sibirien wird sich unser Klima exponentiell erwärmen.
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    Die Zweiklassengesellschaft zwischen Arm und Reich hat sich längst überholt. Der Mensch hat seine Erde, den schönen blauen Planeten seit Beginn der Industrialisierung systematisch zerstört. Die Nutznießer waren in erster Linie die Länder der ersten Klasse, die Industrieländer. Wir leben in einem Wohlstand, der auf Kosten der Ärmsten dieses Planeten und auf Kosten unserer Umwelt aufgebaut wurde. Wer heute mit seinem dicken Portemonnaie, mit seinen teuren Autos, riesigen Villen und  Jachten protzt, der sollte sich in Grund und Boden schämen. An dem Geld der mächtigen und reichen Konzerne, sowie am Geld der Vorstandsetagen dieser Konzerne klebt das Blut derer, auf dessen Kosten sie sich bereichern!!!
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    FRIEDRICH HÖLDERLIN – Der Mensch
    https://youtu.be/VSvYdmePEJA

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    Bettina
    Antworten
    Warum tun wir Menschen uns all das Leiden, den Hass, das Ellenbogen denken, die Unterdrückungen und Kriege an,  warum knechten wir unsere Mutter Erde, bis sie nur noch stöhnend ächzten kann und unter der Last der Zerstörungen zusammenbricht? Warum tun wir uns all das an, wo das Leben uns doch geschenkt wurde, um es sinnvoll und gut zu gestalten? Ich komme an einen Punkt, wo ich uns selber, uns Menschen, nicht mehr verstehe.
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    Dabei liegen die Geheimrezepte zum einvernehmlichen Leben im friedlichen, Miteinander, im Einklang mit der Natur, auf der Hand und sind, wenn wir es denn ALLE wollten, im Prinzip leicht umzusetzen.

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    Desiderata by Max Ehrmann
    https://youtu.be/zQf2rLWf-pg

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