Sahra Wagenknecht: Wie der Krieg beendet werden kann

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Es sind immer schrecklichere Nachrichten, die uns aus der Ukraine erreichen. Die Bilder aus Butscha von verstümmelten Leichen, darunter Frauen und Kinder, sind kaum zu ertragen. Massaker an Zivilisten sind Kriegsverbrechen, die aufgeklärt und bestraft werden müssen. Aber ist es so schwer zu begreifen, dass man auf begangene Gräueltaten nicht mit Forderungen reagieren sollte, die auf noch viel schlimmere Gräuel hinauslaufen? Was soll es denn bringen, wenn jetzt noch schwerere Waffen geliefert und die Sanktionen gegen Russland noch weiter verschärft werden? Die Ukraine kann den Krieg allein nicht gewinnen. Daher haben sie ein Interesse daran, die NATO immer stärker in diesen Krieg hineinzuziehen. Aber das kann nicht unser Interesse sein, weil diese Strategie lebensbedrohlich für uns alle in Europa sein kann.

Comments
  • Eugen Benning
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    Sahra Wagenknecht ist eine der wenigen, die das Ganze sachlich und analytisch angeht. Fakt ist, das was jetzt ist, geschieht gemäß Ursache und Wirkung. Die USA wollen eine unipolare Welt und diese sozusagen beherrschen. Dabei gehen die Herren in Washington über Leichen. Da braucht man nur zurückzusehen und als Stichworte Hiroshima, Nagasaki nennen. Korea-Krieg, Vietnamkrieg (Abwurf von ca. 7 Millionen Tonnen Bomben in 11 Jahren, Anwendung eines chemischen Giftes namens Agent Orange, bis heute werden missgebildete Babys geboren, Laos und Kambodscha waren neutral und wurden trotzdem von den USA bombardiert), Stellvertreter-Krieg Irak gegen Iran, dann 2 Kriege gegen den Irak, Lybien, Serbien 1999 angegriffen völkerrechtswidrig ohne UN-Mandat, das waren NATO-Staaten, das war der erste Krieg in Europa nach dem 2. Weltkrieg, Syrien, Drohnenmorde, Einsatz von Uranmunition usw. usw. Wir können nur hoffen, dass die Weltgemeinschaft zunehmend Abstand nimmt von den USA und die USA sich „übernehmen“ und vielleicht von innen heraus zerfallen. Der schlimmste Unruheherd befindet sich in Washington.

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