Schubert: Fantasie für Klavier vierhändig, f-moll

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Eine der schönsten Melodien, die Schubert geschaffen hat – das bei einem Komponisten, den es an genialen Einfällen nicht gebricht. Und gemeint ist hier nur die Eingangsphrase. Die „Fantasie“ durchläuft noch viele weitere fasziniernde musikalische „Welten“ – von der liedhaften Romanze über die leidenschafliche Wallung und das hüpfende Scherzo bis hin zum rational durchkomponierten Fugato. Die in Klaviersonaten üblichen 4 Sätze werden hier gleichsam aneinander geklebt. Schubert schrieb das Werk 1928, in seinem letzten Lebensjahr. Leider war sein Leben so kurz, dass man mehreren Werken sagen kann, sie seien unter dem Schatten von Krankheit und Tod komponiert – auch von Liebeskummer, glaubt man dem Biografen. Man hört es ein bisschen.
Es spielen Dong-hyek Lim und Julius Kim, Koreaner auf einem Video mit koreanischen Untertiteln. Man sieht, wie wenig Nationalitäten zählen, wenn es um die Sprache der Musik geht. Diese innige und ausdruckstarke Interpetationen hat mir von den auf youtube hörbaren Versionen am besten gefallen.

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