Vegan Basics

 in FEATURED, Gesundheit/Psyche, Umwelt/Natur

„Lieber reich und gesund als arm und krank“ lautet ein bekanntes Bonmot. Übertragen auf das Thema Ernährung: Warum sollte sich jemand ernsthaft für etwas entscheiden, das die Tiere, das Ökosystem und den eigenen Körper gleichermaßen schädigt? Ist es nicht viel besser, einen Weg zu wählen, der fühlenden Lebewesen kein Leid zufügt, die Umwelt schont und dem eigenen Körper gut tut? Trotzdem entscheiden sich viele noch immer Tag für Tag für den ersteren Weg. Teilweise ist das sicher Gewohnheit, Gruppendruck oder schlicht darauf zurückzuführen, dass „es halt so gut schmeckt“. Ein Teil der Misere ist jedoch mit Sicherheit auch auf fehlende Informationen zurückzuführen. Dem kann abgeholfen werden. V.C. Herz hat seine „schönsten“ Satiren und Sachartikel zum Thema Veganismus und Fleischkonsum in einem Sammelband als E-Book veröffentlicht. Für alle, die sich mit dem Thema Veganismus noch nicht tiefgreifend beschäftigt haben, sollen dieser Artikel die grundlegenden Argumente für eine vegane Lebensweise erläutern. V.C. Herz

Vergangenheit

Wie genau das Leben vor mehreren Milliarden Jahren entstanden ist, wird wohl immer ein Rätsel bleiben. Während sich der Mensch gerne als „Krone der Schöpfung“ sieht, haben wahrscheinlich alle Lebewesen denselben Ursprung. Kein Wunder, betrachtet man die grundlegende Übereinstimmung unter nahezu allen Lebewesen:

Ein Herz, ein Gehirn, zwei Augen.

Unsere tierischen Mitlebewesen sind uns entsprechend biologisch näher, als vielen möglicherweise lieb sein mag. Während die DNS-Basis von Schimpansen zu 98% mit dem von Menschen übereinstimmt, sind es bei Schweinen immerhin noch 90%.

Zweifelsfrei haben Menschen früher Fleisch gegessen. Der Mensch ist allerdings kein Fleischesser (Carnivore), sondern ein Allesesser (Omnivore). Das bedeutet nicht, dass der Mensch alles essen muss, es bedeutet, dass der Mensch alles essen kann.

Während in der Natur alle Tiere ihre Beute roh verzehren, ist dies für den Menschen untypisch. Die Vorstellung, ein Stück rohes Fleisch aus einem Tier herauszubeißen löst bei vielen Menschen Ekel aus. Der Mensch nimmt Fleisch nahezu ausschließlich verarbeitet oder erhitzt zu sich, was beides generell eine unnatürliche Form der Nahrungsaufnahme ist, nimmt man sich andere Tierarten zum Vorbild.

Weibliche Säugetiere – und auch der Mensch zählt dazu – erzeugen Milch, um ihren Nachwuchs zu versorgen. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das artfremde Milch konsumiert. Ebenso ist der Mensch das einzige Lebewesen, welches im ausgewachsenen Zustand weiterhin Milch trinkt. Würde eine Mutter ihr erwachsenes Kind weiterhin stillen, wäre das für die meisten wohl ziemlich verstörend. Als erwachsener Mensch die Muttermilch einer fremden Art zu trinken, gilt hingegen als gänzlich normal.

In großen Teilen der Welt ist der Konsum von Tiermilch traditionell nicht so verbreitet wie in nördlichen Teilen Europas, weshalb der Großteil der Erdbevölkerung von einer Laktoseintoleranz betroffen ist.

Häufig wird als Argument für den Fleischkonsum angeführt, dass die Menschheit einerseits schon immer Fleisch konsumiert hat und dass andererseits der Fleischkonsum verantwortlich war für das Hirnwachstum des Menschen.

Dass Menschen schon sehr lange Fleisch gegessen haben, lässt sich zweifelsfrei rekonstruieren. Das ist allerdings kein Beweis dafür, dass alle Menschen dies taten. Auch lässt sich nicht sicher sagen, welche Menge an Fleisch früher gegessen wurde. Haben Menschen Tiere vielleicht nur überwiegend im Winter zu Nahrungszwecken getötet, als das Essensangebot stark beschränkt war?

Ob tatsächlich der Fleischkonsum ausschlaggebend dafür war, dass das menschliche Gehirn sich in seine heutige Form entwickelt hat, ist ebenfalls nicht sicher geklärt. Ebenso wird argumentiert, dass der Mensch durch die Beherrschung des Feuers in der Lage war, stärkehaltige Lebensmittel besser zu verdauen. Würde allein der Konsum von Fleisch die Gehirnleistung derart steigern, müssten reine Fleischesser wie Löwen uns eigentlich geistig weit überlegen sein.

Ganz unabhängig davon, was andere Menschen früher gemacht haben und wie der Mensch zu dem geworden ist, was er jetzt ist, sollte vielmehr die Frage gestellt werden, ob diese Verhaltensweisen heute weiterhin erforderlich sind. Der Mensch hat in der Geschichte schließlich viele Dinge getan, die heute als überholt gelten.

Die gesundheitliche Frage

Braucht der Mensch tierische Produkte überhaupt, um gesund zu leben? Die größte Organisation von Ernährungswissenschaftlern in den USA fasst diese Frage wie folgt zusammen:

„Die Academy of Nutrition and Dietetics ist der Ansicht, dass eine gut geplante vegetarische Ernährungsform, einschließlich komplett vegetarischer oder veganer Ernährungsformen, gesund sind, ernährungsphysiologisch bedarfsgerecht sind und gesundheitliche Vorteile in der Prävention und der Behandlung bestimmter Krankheiten bieten. Eine gut geplante vegetarische Ernährungsform ist für Menschen aller Altersstufen geeignet, einschließlich für Schwangere, Stillende, Kleinkinder, Kinder, Heranwachsende und Sportler.“

Das heißt natürlich nicht, dass Pommes mit Ketchup eine gesunde vegane Ernährung darstellen. Aber eine solche ist möglich, wenn sie ausgewogen ist.

Eine Besonderheit stellt Vitamin B12 dar, welches bei einer veganen Ernährungsweise gesondert zugeführt werden muss. Das mag sich unnatürlich anhören, aber viele Dinge, die der Mensch heutzutage macht, sind nicht „natürlich“. Auch vielen Tieren in der konventionellen Tierhaltung wird Vitamin B12 zugefüttert, beispielsweise Schweinen.

Viele Studien zeigen, dass Fleischkonsum bei zahlreichen Krankheiten eine nicht unbedeutende Rolle spielt. Verarbeitetes Fleisch gilt laut WHO als krebserregend, unverarbeitetes rotes Fleisch als wahrscheinlich krebserregend.

Ressourcenbedarf

Wir leben auf einem Planeten mit endlichen Ressourcen. Milliarden Menschen haben keinen regelmäßigen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Knapp eine Milliarde Menschen hungern auf unserem Planeten. Mehr als 3 Millionen Kinder unter fünf Jahren sterben jährlich in Folge von Unterernährung.

Gleichzeitig schlachtet der Mensch jährlich mehr als 70 Milliarden Tiere. Der Großteil von ihnen wird vom Menschen gehalten und sowohl mit Wasser als auch mit Futter versorgt. Der überwiegende Teil der weltweiten Sojaernte wird an Tiere verfüttert, knapp die Hälfte der weltweiten Getreideernte landet in den Mägen der Tiere.

Auch wenn der Welthunger durch den Verzicht auf Fleisch wohl nicht sofort beendet werden würde, da dieser durch viele verschiedene Faktoren beeinflusst wird, so ist es doch entsetzlich, dass wir als Menschheit nicht in der Lage sind, alle Menschen ausreichend mit Nahrung zu versorgen, während wir gleichzeitig Unmengen davon an unsere so genannten Nutztiere verfüttern.

Um eine tierische Kalorie zu gewinnen, sind bis zu 21 pflanzliche Kalorien erforderlich. Es gehen also bis zu 20 Kalorien bei der Produktion des Lebensmittels Fleisch verloren. Würde der Fleischkonsum zurückgehen, wäre mehr Nahrung für Menschen verfügbar und es wäre weniger Land für den Futtermittelanbau erforderlich.

Tagtäglich wird Regenwald gerodet, um Platz für den Futteranbau zu schaffen. Dies ist sowohl für das Weltklima, als auch für die Artenvielfalt eine Katastrophe.

Klimawandel

Vor allem Rindfleisch hat eine ausgesprochen schlechte Klimabilanz, da Rinder unter anderem Methan ausstoßen – ein Klimagas, welches deutlich schädlicher ist als Kohlendioxid. Aber auch Schweine- und Geflügelfleisch haben eine deutlich schlechtere Klimabilanz als die meisten pflanzlichen Lebensmittel. Laut einer FAO-Studie aus dem Jahr 2006 sind 18% der weltweiten Klimagas-Emissionen auf unseren Fleischkonsum zurückzuführen. Eine Studie des Worldwatch-Instituts geht sogar von einem Anteil von 51% aus In beiden Studien hat der Fleischkonsum einen höheren Einfluss auf das Klima als der komplette weltweite Verkehrssektor.

Leider wird dieser Faktor von offizieller Seite oft gänzlich ignoriert. Während Benzin und Heizöl hoch versteuert werden und nach Wegen gesucht wird, um den Verbrauch zu reduzieren, gilt für tierische Produkte der reduzierte Mehrwertsteuersatz. Außerdem erfreuen sich die Produzenten an staatlichen Subventionen in Milliardenhöhe.

Umwelt

Bei der Produktion von tierischen Lebensmitteln fallen enorme Mengen an Ausscheidungen an, welche als Gülle auf unseren Feldern verteilt werden. Diese Gülle sorgt nicht nur für den regelmäßig unangenehmen Geruch in ländlichen Gegenden, sondern ist auch verantwortlich für die steigenden Nitratwerte im deutschen Grundwasser.

Gerade in Zeiten des Klimawandels und dadurch häufiger werdender Dürreperioden sollte der Schutz unseres Trinkwassers höchste Priorität haben.

Durch die massive Düngung ist in Deutschland bereits ein Drittel des Grundwassers aufgrund der hohen Nitratwerte nicht mehr nutzbar.

Ebenfalls problematisch ist der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung. Durch deren Verwendung überleben nur solche Keime, welche eine Resistenz gegen die eingesetzten Medikamente entwickelt haben. 735 Tonnen Antibiotika werden in Deutschland jährlich in der Tierhaltung eingesetzt.

Antibiotikaresistente Keime finden sich in über der Hälfte der untersuchten Fleischprodukte. Die Keime gelangen über die Gülle auch auf die Felder, wodurch auch Obst und Gemüse belastet sein kann. Da sie durch Lüftungsanlagen in die Luft geblasen werden, lassen sich diese Keime ebenfalls im Umkreis von Mastanlagen nachweisen.

Die Tiere

Der Mensch teilt Tiere in Haustiere, Wildtiere und Nutztiere auf. Haustiere gelten als Familienmitglieder, welche allerhöchsten Schutz verdienen. Wildtiere versuchen wir ebenfalls zu schützen und ihren Lebensraum zu erhalten. Nutztiere hingegen sollen, wie der Name schon sagt, in erster Linie dem Menschen nutzen.

Diese Klassifizierung in Haus-, Wild- und Nutztiere ist zwar willkürlich, wir haben Tiere aber schließlich schon immer so eingeteilt. Man könnte ebenso Hunde melken und Hühner als Haustiere halten. Oder man könnte Katzen schlachten und Hausschweine damit füttern.

Generell regeln Gesetze in Deutschland den Umgang mit Tieren:

Art. 20a des Grundgesetzes:

„Der Staat schützt […] die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere […]“

  • 1, Tierschutzgesetz:

„Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“

  • 2, Tierschutzgesetz:

„Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,

  1. muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
  2. darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden […]“

Was sich auf den ersten Blick vernünftig anhört, wirkt leider ziemlich schnell makaber. Wird im §1 noch beschrieben, dass es Sinn des Tierschutzgesetzes sei, das Leben von Tieren zu schützen, beschreibt §4 bereits, wie Tiere zu töten sind, und §7 erklärt,was bei Tierversuchen zu beachten ist.

In Deutschland wurden 2019 mehr als 763 Millionen Tiere geschlachtet. Die legalen Haltungsbedingungen, die sie erdulden müssen, sind erschreckend. Ein Schwein darf beispielsweise auf einer Fläche von 0.75 m² gehalten werden. Hühner werden zu zehntausenden in Ställen großgezogen, in denen sie sich kaum bewegen können. Kühe werden teilweise fest angebunden, Muttersäue in engen Käfigen eingesperrt, in denen sie sich nicht bewegen können.

Unsere heutigen Nutztiere sollen maximalen Ertrag bringen. Legehennen sind darauf gezüchtet, möglichst viele Eier zu legen. Milchkühe darauf, möglichst viel Milch zu geben. Schweine darauf, möglichst schnell Fleisch anzusetzen. Dies führt zu häufigen gesundheitlichen Problemen bei den Tieren, die Knochen sind oft nicht mehr in der Lage, das eigene Gewicht zu tragen.

Während ein Huhn 5-7 Jahre alt werden kann, landen die Tiere aus der Mast bereits nach etwa 30 Tagen im Schlachthaus. Legehennen werden in der Regel bereits nach 12-15 Monaten geschlachtet. Ein Schwein kann bis zu 10 Jahre alt werden, landet allerdings bereits nach einem halben Jahr im Schlachthaus. Rinder erreichen natürlicher Weise sogar ein Alter von bis zu 25 Jahren. Die Tiere aus der Fleisch-Mast werden aber bereits nach 1,5 Jahren geschlachtet, das Leben von Milchkühen endet meist nach 4 bis 5 Jahren.

Die massive Züchtung hat dazu geführt, dass männliche Küken aus Eier-Rassen als nutzlos gelten. Sie könnten zwar auch gemästet werden, sind aber weniger rentabel als Küken aus Fleisch-Rassen. Entsprechend werden erstere kurz nach der Geburt getötet, in der Regel geschreddert oder vergast. In Deutschland erleiden 45 Millionen Küken jährlich dieses Schicksal, weltweit werden täglich schätzungsweise 7 Millionen Küken bereits am Tag der Geburt unmittelbar wieder getötet.

Bei Schweinen kann es passieren, dass das Fleisch von männlichen Tieren einen unangenehmen Geruch entwickelt. Entsprechend ist es sowohl legal als auch üblich, männliche Ferkel ohne Betäubung zu kastrieren. Da Schweine in den engen Ställen häufig anfangen die Ringelschwänze von anderen Schweinen anzuknabbern, werden diese ebenso präventiv ohne Betäubung, meist mit einer Zange abgeknipst.

Millionen Tiere überleben die Aufzucht in Deutschland nicht.

Nach engem und oft langem Transport landen die Tiere in Schlachthäusern, in denen ihrem Leben ein Ende bereitet wird. Immer wieder kommt es zu Fehlbetäubungen und sehr qualvollen Schlachtungen.

All diese Arbeiten müssen von Menschen verrichtet werden. Es gibt Menschen, die den ganzen Tag am Fließband stehen und männliche Küken in den Schredder werfen. Andere kastrieren hauptberuflich Ferkel ohne Betäubung. Es gibt Menschen, die Tiere in LKWs verladen, und andere, die Tieren professionell ein Messer in den Hals rammen. Diese unbeliebten Berufe werden häufig zu Niedriglöhnen von Menschen aus Osteuropa durchgeführt.

Sehr empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang die Dokumentation „Unser täglich Tier“ aus ser Sendereihe 37 Grad, welche im ZDF ausgestrahlt wurde und den alltäglichen Wahnsinn aufzeigt.

Dennoch werden die ohnehin überschaubaren gesetzlichen Regelungen in Deutschland oft nicht eingehalten. Dank der Arbeit von Vereinen können solche Fälle gelegentlich aufgedeckt werden. Siehe dazu beispielsweise www.soko-tierschutz.org.

 

Neues E-Book von V.C. Herz: „Das ist doch zum Hundemelken. Pflanzliche Kurzgeschichten.“ Zu bestellen hier.

 

Showing 5 comments
  • Freiherr von Anarch
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    B12 ist für eine Gesundheit ein wichtiges Vitamin , ohne Zweifel.
    Nun haben neuere wissenschaftliche Studien ja ergeben oder sogar bewiesen dass bei ausgewogener Ernährung der Körper dieses B12 selbst herstellt, wie viele andere Vitamine auch – die körpereigene Apotheke mixt da selbst zusammen und versorgt wo Mangel besteht, solange es eine reich gefüllte Apotheke ist – auch die Umwandlung von Fett in Eiweiss und umgekehrt, je nach Bedarf. Und bei unzureichender Ernährung hinsichtlich einer ausgewogen gesunden kann man ja B12 aus der Pharmazie zuführen, kein Problem mehr heutzutage.
    Weitaus schwieriger für Veganer ist allerdings die ausreichende Zuführung des wichtigsten Vitamins für das Immunsystem, die Abwehrkraft gegen Infektionen, denn dieser Vitaminkomplex D ( D3 ) ist in rein pflanzlicher Nahrung so gut wie nicht vorhanden.
    In Monaten mit viel Sonne versorgt uns eben diese Sonne mit Vitamin D, allerdings auch nicht ausreichend wenn starke Abwehrkräfte gefragt sind, dann braucht der Körper dieses D3 stark dosiert. Zusammen mit vitamin C dann ein wahrlich sehr guter Schutzschild gegen Angriffe von aussen, gegen Infektionen vor allem.
    Für Nicht-Veganer kein Problem, Aal und Hering sind D3-Bomben ( wenn noch natürlich frei lebend gewachsene Fische, aus Zucht nicht mehr ) oder der ‚gute alte Lebertran‘ – ekelhaft für mich wenn ich nur daran denke ( von früher als Kind ) und das industrielle Abschlachten der Wale hat diesen Tran ja produziert.
    Nun – was mache ich als Veganer ? – ich füttere D3 in stark dosierter Form zu, schon für 5 euro bekommt man diese Präparate im Drogeriemarkt, reicht für ein Monat und sind genauso gut wie die teuren aus der Apotheke, nachgewiesen !
    Ansonsten – abhärten ! Das Immunsystem trainieren, raus in die Natur bei jedem Wetter !
    Und die Muskulatur trainieren, sie ist der Motor des Immunsystems.
  • Volker
    Antworten

    Während die DNS-Basis von Schimpansen zu 98% mit dem von Menschen übereinstimmt, sind es bei Schweinen immerhin noch 90%.

    Der Affe in der Hängematte, das arme Schwein in Grundsicherung…

    Das bedeutet nicht, dass der Mensch alles essen muss, es bedeutet, dass der Mensch alles essen kann.

    Sofern er was zum Knabbern findet … da gab’s mal einen Film …brrrr ….

    Während in der Natur alle Tiere ihre Beute roh verzehren, ist dies für den Menschen untypisch.

    Genau, im Kapitalismus schmort die Beute so lange, bis sie auf Zunge vergeht…

    Als erwachsener Mensch die Muttermilch einer fremden Art zu trinken, gilt hingegen als gänzlich normal.

    Dann lieber Sojamilch fremder Art, obwohl die Pflanze Mutter wie Vater, also beides, dazu nicht gegendert…

    Haben Menschen Tiere vielleicht nur überwiegend im Winter zu Nahrungszwecken getötet, als das Essensangebot stark beschränkt war?

    Ne, die schliefen mit ihren Tieren unter einem Dach, hatten Milch, Butter und Käse. Nur der Adel verlangte nach mehr, Mensch und Tier auf der Speisekarte …

    Würde allein der Konsum von Fleisch die Gehirnleistung derart steigern (…)

    Na, manche Politiker stehen echt fett im Fleisch, müssen auch täglich leisten, mit oder ohne Hirn.

    Braucht der Mensch tierische Produkte überhaupt, um gesund zu leben?

    Ja, Quark beispielsweise, mit der Energie im Bauch häng ich jeden Porsche ab, fit wie Turnschuh. Vegane Bällchen aus komischen Zeugs sind a) teuer, und b) unerträglich ballastreich, komm mir dann vor wie Bioheizung. ++ glucks ++

    Verarbeitetes Fleisch gilt laut WHO als krebserregend, unverarbeitetes rotes Fleisch als wahrscheinlich krebserregend.

    Dann lieber Glyphosat im Grün, Pestizide sind auch lecker…

    Tagtäglich wird Regenwald gerodet, um Platz für den Futteranbau zu schaffen. Dies ist sowohl für das Weltklima, als auch für die Artenvielfalt eine Katastrophe.

    Bei Rewe & Co. gibt’s für Schweinegeld sauteure Fleischhappen glücklicher Rinder, werden tonnenweise eingeflogen, gut gekühlt gestapelt – ohne Abstandsregulierung. Über Bananen und sonstige exotischen Leckereien regt sich kein Schwein mehr auf, die wachsen halt irgendwo, irgendwer pflückt sie für uns, für paar Cent.

    Diese Gülle sorgt nicht nur für den regelmäßig unangenehmen Geruch in ländlichen Gegenden (…)

    Früher sagte man dazu: Landluft schnuppern, freute sich über Kuhfladen und herumtollende Kälber, sammelte herumliegende Kartoffeln ein, Kind, Kegel sowie Milka-Schokolade im Gepäck. Oh Glück.

    Es gibt Menschen (…)

    … die kümmern sich aufopfernd-liebevoll um ihren Fußballverein … ++ glucks ++

  • cource
    Antworten
    es ist nicht die frage ob vegan gesund ist sondern ob der heutige süchtige mensch überhaupt noch in der lage ist seine nahrungsgewohnheiten langfristig auf nur vegan umzustellen, sicher gibt es 100%ige vegane ausnahmen aber die bestätigen lediglich die regel, die mehrheit verfällt nach einer gewissen veganen zeit wieder der süchtig machenden fleischkost—möglicherweise sind ganz andere komponenten die ursache für die verfettung/altersbedingten gebrechen/krebs usw. und zwar das liebe getreide/gluten + glyphosat—der Ötzi war schlank und drahtig/fit aber seine gefäße waren von dem vielen fleisch schon zu/Arteriosklerose und viele 100%ige bio-veganer sind auch fett —der heutige menschheit fehlen auch die natürlichen/jahreszeitlichen hungerzeiten, damit das verdauungssystem mal zur ruhe kommen kann—erst wenn alle süchtig machenden/gut schmeckenden leckerlies verbannt wurden besteht hoffnung auf  eine kalorisch ausreichende ernährung für alle erdenwürmer
  • Daniela
    Antworten
    Vielen Dank für diesen tollen, scharfsinnigen und klugen Artikel, der alles sagt, was zu sagen ist, und es genau auf den Punkt bringt.

    Ich lebe seit über zehn Jahren vegan, werde bald sechzig Jahre alt, und bin gesund. Es geht also!

    • cource
      Antworten
      gratuliere, zehn jahre vegan ist schon eine leistung, ich hoffe sie mussten nicht aus gesundheitlichen gründen ihre ernährung umstellen obwohl das oftmals gerade die nötige motivation schafft um durchzuhalten, denn wenn man sieht wie die gleichaltrigen mischköstler an den so genannten altersgebrechen leiden müssen und man selber gesund bleibt ist das die größte motivation um diesen tierischen eiweiß-/fett-entzug  durchzuhalten, das problem ist nur man muss auch auf die vegane omega 6/Arachidonsäure verzichten, weil diese genauso entzündungsfördern sind wie die tierischen omega 6/Arachidonsäure und da fallen schon mal viele vegane leckerlies wie z.b. olivenöl weg

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