Vom Kult der Gewalt zur Kultur des Friedens (1/2)

 In FEATURED, Friedenspolitik

Der Frieden braucht Erinnerung: Erinnerung an die Schrecken des Krieges. Erinnerung auch an die Bemühungen von AktivistInnen früherer Zeiten, den Frieden zu bewahren und wiederherzustellen. Aus ihren Erfahrungen können wir lernen, können Kraft schöpfen, können vor allem sehen, dass die duldsame Inaktivität der meisten Menschen heute keineswegs „alternativlos“ ist. Erinnerung aber hat auch eine materielle Basis: Foto-, Ton- und Bilddokumente wollen bewahrt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Die Weggefährtinnen Ellen Diederich und Fasis Jansen (gest. 1997) haben über Jahrzehnte friedlich gekämpft, dokumentiert, gesammeln… Das Archiv, heute „Internationales Friedensarchiv Fasia Jansen“, ist jedoch gefährdet. Unsere Autorin Ellen Diederich bittet um Mithilfe.

Das internationale Frauenfriedensarchiv Fasia Jansen braucht Hilfe.

Erfahrungen mit Momenten von Frieden

Frieden war, als ich meinen damals vierjährigen Enkel Paul vom Kindergarten abholte. Zu dem Zeitpunkt waren dort Ritterspiele angesagt. Mein Sohn, er ist Schreiner, hatte ihm ein großes Holzschwert gebaut. Paul wusste schon, die Oma hat es nicht so mit den Waffen. Er rannte auf mich zu, hielt mir das Schwert entgegen und sagte: „Ellen, schau mal, ein Brotmesser!“

Frieden habe ich gefühlt, als ich das Konzert sah, bei dem Zehntausende ZuschauerInnen im Fußballstadion von Athen den Tag feierten, an dem Mikis Theodorakis aus dem Gefängnis freigekommen war. Er sang und dirigierte, es war überwältigend.

„Jener Tag, an dem die Sonne tanzt – Roter Tag der Freiheit in Athen

Jener Tag, an dem wir auf den Straßen tanzen – Und uns wiedersehn!“  F.J. Degenhardt

Ich sah das Konzert zu Hause im Fernsehen, saß auf dem Sofa und weinte, weil ich nicht Teil der lebendigen Erfahrung sein konnte.

Frieden bedeutete die Nelkenrevolution am 24. April 1974 in Portugal. Um Mitternacht erklang das Lied: „Grandola vila morena“ von José Alfonso auf allen Radiosendern. Es war das Zeichen zum Umsturz. Die Soldaten putschten, die Menschen tanzten und feierten, sie steckten den Soldaten Nelken statt Kugeln in die Gewehrläufe. Die 36jährige faschistische Herrschaft von Antonio Salazar wurde beendet. In den folgenden Monaten war ich öfter in Portugal, um von diesem Prozess zu lernen.

Frieden war, zum ersten Mal den „Eisernen Vorhang“ zu überschreiten, um uns mit Friedensinteressierten im, wie man uns gesagt hatte, „Feindesland“ zu treffen. Wir trafen aber keine Feinde, sondern interessierte Menschen, lernten viel über ihren Alltag, trafen Frauen, die ein tiefes Bewusstsein von Krieg und Frieden hatten, uns als Deutschen eine solche Freundlichkeit entgegenbrachten, die klar, offen und überwältigend war.

Frieden war die Erfahrung im Sommer 1987 in Moskau, als Gorbatschow und die Internationale Demokratische Frauenföderation zum ersten Mal in der Geschichte des Kreml 3.000 Frauen aus der ganzen Welt zu Friedensgesprächen dorthin eingeladen hatten.

Frieden war, als es im Oktober 1983 gelungen ist, eine Menschenkette von etwa 200.000 Menschen 100 km lang von Stuttgart bis nach Neu-Ulm quer über die Schwäbische Alb zu bilden, um gegen die Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen zu protestieren. 40 FotografiestudentInnen der Folkwangschule machten Fotos von dieser Kette, vergrößerten sie auf DIN a 4 Format, schweißten sie in Folie und fügten sie zusammen. Es wurde das längste Foto der Welt, über 2 km lang. Wir brachten dieses Foto nach Washington D.C., als Zeichen gegen die Wiederwahl von Ronald Reagan. Er hatte den Wahnsinnsplan, auch noch den Weltraum mit Atomwaffen zu bestücken. Wir bauten das Foto am Wahltag, dem 8. November 1984 zwischen dem Lincoln Memorial und dem Obelisken um den Reflecting pool auf, gaben an die Presse: 200.000 EuropäerInnen im Widerstand gegen die Wiederwahl von Reagan. Es gab großes Interesse.

Frieden war, als die Menschen oben auf der Berliner Mauer saßen, zu sehen, dass etwas so unüberwindlich Scheinendes überwunden werden konnte.

Frieden ist, in Israel und Palästina auf beiden Seiten Menschen zu treffen, die in dieser verfahrenen Situation ihre Hoffnung auf friedliche Lösungen nicht aufgegeben haben und sich für Versöhnung einsetzen.

Es kann nur eine gemeinsame Lösung dieses Konfliktes geben

Frieden war, als wir 1985 bei der Weltfrauenkonferenz in Nairobi, zu der 14.000 Frauen aus der ganzen Welt gekommen waren, das Friedenszelt organisierten, in dem Frauen aus so genannten Feindesländern in den Dialog kommen konnten. Es war das egalitärste Treffen, an dem ich je teilnehmen konnte.

Frieden war, als wir 1987 mit unserem Friedensbus ein halbes Jahr durch West- und Osteuropa fuhren, um noch tiefere Begegnungen mit Menschen machen zu können, mehr von ihrem Leben kennen zu lernen und somit die Fremdheit ein Stück weit zu überwinden.

Frauenfriedensbus vor der Burg Weibertreu bei Heilbronn

Aus all diesen Erfahrungen zu lernen, keine Feindbilder zu akzeptieren, Krieg nicht als naturgegeben hinzunehmen, auf der Spur zu bleiben, zu fragen, zu lernen, wie Krieg entsteht und alles dafür zu tun, dass wir ihn endlich überwinden. Das ist der Hintergrund für unsere jetzt 52- jährige Arbeit in der Friedensbewegung. Bei vielen unserer Aktionen sahen wir, dass Frauen den großen Teil der Friedensarbeit machen, aber genau das wurde kaum dokumentiert. So begannen wir, neben dem Organisieren all unserer Aktionen, auch damit zu sammeln, festzuhalten. Das Frauenfriedensarchiv entstand. Es war und sollte immer ein Stück Hoffnung sein.

 

Ellen beim Abschlussbericht über die Tour im Europaparlament in Straßburg

Das Archiv braucht jetzt mehr Interesse und Hilfe. Hier sind genauere Beschreibungen von dem, was wir gemacht haben und weitermachen möchten. Wer Interesse hat, mit zu diskutieren und zu arbeiten, ist herzlich eingeladen.

Einer, mit dessen politischer Arbeit und Musik wir uns sehr verbunden fühlen, ist Konstantin Wecker. In einem Brief schrieb er:

„Liebe Ellen,

nun war ich zwei Wochen in der blühenden Toscana und habe mich ausschließlich meiner Familie gewidmet. Das war unendlich wichtig und ich habe viel Kraft getankt. (…)

In dieser Zeit habe ich auch Deine aufwühlenden Texte gelesen. Erstens bin ich stolz, wenn Du mich zitierst und freue mich sehr darüber und zweitens unterstütze ich natürlich Deine Aktionen.  (…)

Danke für Deine unermüdliche Liebe und Dein immer dabei sein!! Ich bewundere Dich aufrichtig für deinen unerschrockenen Einsatz für den Pazifismus und für eine gerechtere Welt.

Ganz herzliche Grüße und sei umarmt von Deinem

Konstantin“

Seit 30 Jahren besteht das Internationale Frauenfriedensarchiv. Initiiert wurde es von der afrodeutschen Sängerin Fasia Jansen und von mir, Ellen Diederich. Viele Jahre war es möglich, das Archiv durch Veranstaltungen zu unterhalten. Heute ist die Friedensbewegung nicht mehr stark. Es gibt wenig Unterstützung für Veranstaltungen und Projekte.

Fasias Geschichte ist dramatisch: Geboren 1929 in Hamburg als Tochter eines der ersten afrikanischen Diplomaten in Deutschland, des liberianischen Generalskonsuls Momulu Massaquoi und des deutschen Kindermädchens Elli Bracklow, die für die Diplomatenfamilie arbeitete und eine Beziehung zu Momolu hatte. Die liberianische Familie ging zurück nach Liberia, wollte Fasia mitnehmen, sie blieb aber bei der Mutter in Hamburg. Als schwarzes Kind unter ökonomisch ärmsten Bedingungen im faschistischen Deutschland aufzuwachsen, war mehr als schwierig. Die Mutter heiratete einen deutschen Kommunisten, der wegen seiner politischen Einstellung ins Zuchthaus kam. Diskriminierungen waren für Fasia an der Tagesordnung. Sie musste zu einem Arzt kommen, erhielt dort eine Spritze, wurde sehr krank. Seit dieser Zeit war ihr Herz nie mehr richtig gesund. Sie musste ihre Ausbildung als Tänzerin abbrechen. Als das „Pflichtjahr“ für Mädchen anstand, sagte man ihr: Sie sei als schwarzes Mädchen einer deutschen Familie nicht zuzumuten. Sie wurde stattdessen zwangsverpflichtet, in der Küche des Außenlagers des KZ Neuengamme zu arbeiten. Bei Kriegsende war sie sterbenskrank.

Fasia und A.Y. Davis im Friedensbus

Sie gab aber nicht auf, begann zu singen und wurde eine der profiliertesten Sängerinnen der Friedenbewegung. Immer hat sie uns alle ermutigt, hatte einen umwerfenden Humor. Fasias Leben ist vielfach dokumentiert:

Biografie: „Fasia – Geliebte Rebellin“ – Sammelband, hrsg. von Marina Achenbach,

Fasia – von trutzigen Frauen und einer Troubadora, Dokumentarfilm von Re Karen und Gernot Steinweg

Ein Film über Fasias Lebensgeschichte und viele unserer Friedensaktionen. Das Filmteam hat uns drei Jahre lang zu einer Reihe von Stationen begleitet.

Fasia – Filmdokumentation ARD

Wir waren viele Jahre an internationalen Friedensaktionen beteiligt: An Friedensmärschen, den Weltfrauenkonferenzen der UN in Nairobi und Peking, organisierten Veranstaltungen, Tagungen, Seminare, Hilfsaktionen in Kriegs- und Krisengebiete, machten Filme, Dia-Schauen, Rundfunksendungen, Fotoausstellungen, schrieben Lieder, Artikel und Bücher und machten unendliche Mengen Fotos. Es war zum großen Teil ehrenamtliche Arbeit. Ein Teil des Archivs ist in meiner Wohnung untergebracht. Sie ist 110 qm groß. Eigentlich kann ich sie mir nicht leisten, bekam, nachdem ich von Hartz IV, später von der Grundsicherung abhängig wurde, Ärger mit der Arbeitsagentur und dem Sozialamt, zu groß, zu teuer, umziehen!

Der Hausbesitzer, Knut Köpper aus Berlin, wollte unsere Arbeit unterstützen, hat die Miete halbiert, so dass wir erst mal bleiben konnten. Er ist wirklich eine andere Art Vermieter als diejenigen, von denen wir sonst hören! Danke!

Die Stadt Oberhausen hat uns wegen der Friedensarbeit und des Aufbaus des Archivs ausgezeichnet. Sie war bereit, die Sache insofern zu unterstützen, als wir einen Teil der Materialien im Stadtarchiv deponieren konnten. Finanzielle Hilfe gibt es nicht.

Laudatio zur Verleihung der Ehrennadel der Stadt Oberhausen (Auszug)

„Die Wege der beiden Frauen kreuzten sich vor etwa 17 Jahren, Gleiche Ideale und ähnliche Erfahrungen führten zu der Verbindung zweier Menschen, die – so hat es den Anschein – zusammen noch effektiver wirken konnten. War es dieses Gemeinsame, das mehr Kraft gab, mehr Kreativität entwickeln half und neue Wege ebnete? Es scheint so.

Es wurde jedenfalls ein Weg, der sich in Kilometern kaum noch messen lässt. Und es war ein Weg, der immer zu den Menschen führte.

Fasia und Ellen auf dem Friedensmarsch 1982 von Berlin nach Wien

Denn sie haben Solidarität nie mit Abstand geübt. Sie haben die Nähe der Betroffenen gesucht. Ob das nun die Stahlarbeiter in Rheinhausen und ihre Frauen, die Mütter der Verschwundenen in El Salvador oder Betroffenen in den Atomtestgebieten in Nevada waren. Sie haben ihre Friedenszelte von Nairobi über Belfast, Murmansk, Mutlangen, Stuttgart, Essen und Kopenhagen bis nach Peking aufgeschlagen.

Und nicht zuletzt traten sie mit ihrem Friedensbus zu einer 6monatigen Reise durch 12 Länder an. Auf einer Route, die der Spur des Zweiten Weltkrieges folgte.

(Insgesamt sind wir in 15 Jahren etwa 250.000 km mit dem Bus unterwegs gewesen.)

Friedensbus auf unserer Fahrt durch Europa

Wie dem auch sei. Die Frauenfriedensbewegung hat zwei unermüdliche Motoren, die in ihrer Ehrenamtlichkeit Beispielhaftes leisten. Der Name unserer Stadt wird auch durch ihr Wirken weltweit in Verbindung mit Begriffen wie Solidarität, gegenseitiger Verantwortung und Friedensbereitschaft gebracht. Attribute, die wir für uns in Anspruch nehmen und die durch sie mit Leben erfüllt werden.

Immer waren sie getrieben von der Neugier, mit den Menschen in all diesen Ländern zusammenzukommen, mit ihnen zu leben und zu sprechen, ihre Sorgen zu erfahren und zu teilen. Vor allem aber war es das Ziel, das erkannte Unrecht öffentlich zu machen, es anzuklagen und aus dem erfahrenen Leid Handlungsperspektiven zu entwickeln.

Auf diesem Weg haben sie sich keinen Konventionen unterworfen und sich in keine Hierarchie eingefügt. Sie haben Grenzen überschritten und durchbrochen und dabei – auch gegen den Willen der Herrschenden – immer wieder den praktischen Dialog zwischen Menschen gefördert. Sie haben Treffen von Frauen aus ‚Feindesländern‘ initiiert, um gegenseitiges Verständnis zu entwickeln und eine Basis für den Frieden zu schaffen.

Frauen und Frieden waren also seit 1980 der Arbeitsschwerpunkt von Fasia Jansen und Ellen Diederich. Sie haben im Laufe ihres Wirkens eine Fülle von Erfahrungen gesammelt. Erfahrungen, die aus Erlebnissen, Interviews, Dokumentationen, Fotos und Filmen bestehen, Erfahrungen, die aufgrund der Dynamik und der sich immer wieder überschlagenden Ereignissen und Aktionen nie richtig aufgearbeitet werden konnten.

Dieses Frauenfriedensarchiv von Ellen Diederich und Fasia Jansen ist vorhanden. Es ist aber noch weit ab von dem, was man sortiert nennen kann. Ihr Anliegen ist es jetzt, die Unmenge des Materials aufzuarbeiten und einen geordneten Zugriff zu ermöglichen.“ Stadt Oberhausen

Ellen im Frauenfriedensarchiv

Genevieve Vaughan und die „Foundation for a compassionate society”

Über die Jahre ist eine große Sammlung zustande gekommen. Hilfe zum Aufbau erhielten wir durch die Frauen Friedens Stiftung: „Foundation for a compassionate society“, mit Sitz in Austin/Texas, und durch die Gründerin Genevieve Vaughan. Unter ihrem Namen sind im Internet viele Informationen darüber zu finden, was mit Geld erreicht werden kann, wenn es für andere Dinge als Luxus, sondern für die Änderung der Verhältnisse ausgegeben wird.

Genevieve erbte Ölmillionen aus einer texanischen Öldynastie und gab nahezu ihr ganzes Vermögen in die internationale Frauenfriedensbewegung. Sie finanzierte Frauenradio- und Fernsehstationen, Ausbildungen für Film, Herstellung vieler Filme, Kommunikationssysteme, große Treffen, Hilfsaktionen während der Kriege in El Salvador, Nicaragua, Bosnien, unterstützte die UN Frauenkonferenzen, finanzierte Tagungsorte wie die Stonehaven Ranch in San Marcos/Texas, die ohne Beiträge genutzt werden konnten, viele Journalistinnen, so dass diese über solche und andere Treffen berichten konnten. Dem Netzwerk der nordamerikanischen Indianerinnen schenkte sie Häuser und ein großes Gelände in der Nähe von Austin/Texas, das Zentrum Alma de Mujer. Dort konnten Treffen organisiert und Experimente zum ökologischen Gärtnern angestellt werden.

Auch die Fahrtkosten für unsere Reisen in die Kriegs- und Krisengebiete wurden finanziert.  In den USA und in Europa fuhren die von ihr finanzierten Frauenfriedensbusse. In den USA ein riesiges Wohnmobil, umgebaut zu einem Museum, um den Atomkrieg zu beenden; in Europa um als Botschafter Feindbilder in den Ländern, die man uns als Feindesland deklariert hatte, abzubauen. Auch die Grundausstattung für das Archiv wurde so möglich. Genevieve finanzierte aber nicht nur, sondern war bei vielen Aktionen mit dabei.  Ihre grundlegenden Ideen sind in Büchern, u.a. in dem Band „Die Ökonomie des Schenkens“, in viele Sprachen übersetzt, beschrieben.

Danke Gen! – Die Stiftung existiert leider nicht mehr. –

 Über das Archiv gibt es verschiedene Beschreibungen.

In Sammelbänden: Bewegung bewahren, Freie Archive und die Geschichte von unten, Hrsg. Jürgen Bacia und Cornelia Wenzel, S. 187 ff.

Geschichten einer Region, AgentInnen des Wandels für ein nachhaltiges Ruhrgebiet, Hrsg: Claus Leggewie u.a., S. 204 ff.

Eine grundlegende Aussage für die Arbeit des Archivs und unsere Anstrengungen, gegen Gewalt und Unrecht zu kämpfen, sehen wir in einem Satz von Jean Ziegler:

„Für die Menschen der ‚Dritten Welt’ ist der Dritte Weltkrieg in vollem Gange. Heute heißen die vier apokalyptischen Reiter Hunger, Durst, Seuchen und Krieg.“

Neben den Artikeln in Sammelbänden gibt es eine Reihe Beschreibungen des Archivs von unterschiedlichen Autorinnen:

 Die Hoffnung hat zwei schöne Töchter: Wut und Mut

Wut darüber, wie die Verhältnisse sind und Mut, sie zu ändern

 Florence Hervé und Melanie Stitz:

Der Friedensaktivistin Ellen Diederich zum 70. Geburtstag

„An ihrem Wohnort Oberhausen baute Ellen geduldig ein Archiv auf, das spätere ‚Internationale FrauenFriedensArchiv Fasia Jansen‘, eine Fundgrube an Büchern und audiovisuellen Quellen zu Frauen und Militär und zum Friedenskampf von Frauen weltweit. Mit Fasia zusammen sammelte sie Kunst- und Kulturgegenstände von Frauen aller Kontinente und führte den Eine-Welt-Laden ‚Vier Himmelsrichtungen‘. Bis heute ist sie im Internationalen Beirat des 1979 gegründeten ökofeministischen Friedensnetzwerks ‚Women and life on earth‘ aktiv. ‚Krieg wird von Menschen gemacht. Frieden auch‘, das ist Ellens Credo.“

Veröffentlicht in der Jungen Welt und beim Friedenspolitischen Ratschlag, Kassel

 

(Morgen lesen Sie an dieser Stelle den 2. Teil von Ellen Diederichs Artikel, u.a. mit dem Thema: „Es geht nicht nur ums Gärtnern, sondern um den ganzen Menschen!“ – der erste Interkulturelle Frauengarten in Oberhausen)

 

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