An was erinnert euch das?

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Dieses Video unbekannter Herkunft vergleicht die heutigen Zustände in Coronaland mit dem Film „Die Welle“ (2008), in dem die Frage behandelt wird, ob eine Faschismus heutzutage wieder möglich wäre. Damals schien das nicht ganz sicher zu sein. Heute sind wir da weiter. Gleichschaltung, Gruppendruck und die Ausgrenzung Andersdenkender gehören zu den abstoßendsten Phänomenen, die wir auch heute wieder beobachten können. Die Parallelen zwischen Film und Realität gehen bis in die Details. Gut beobachtet!

Comments
  • Volker
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    Alle Leute haben mitgemacht (…)

    An was mich das erinnert. An den Typen, der sich bei Edeka vor mir aufbaute und schon körperlich bedrohte, weil ich – seiner Meinung nach – meine Nase nicht vollständig bedeckte. Zu dieser Zeit waren Stoffmasken noch der Renner, als Allheilmittel und so. Ich fragte in die Runde, ob ich mich bei Edeka bedrohen lassen müsste, bekam von den Herumstehenden allerdings die einhellige Antwort, man hätte nichts mitbekommen. Alle blind und taub. Fragte mich später, ob sie sich ebenso herausgehalten hätten, wäre Schaum-vor-dem-Mund auf mich losgegangen.
    Ein Beispiel von mehreren Vorfällen derart, die ich erlebte. Wiederhole mich wieder einmal und werde es noch öfters schreiben: Was ich in den letzten zwölf Monaten an Aggressionen, Rücksichtslosigkeiten so wie die Gefährdung meines Lebens dadurch (bin Radfahrer) erlebte – im Zusammenhang Corona – die Häufigkeit und Zuspitzung toppt alles, was ich mit meinen fünfundsechzig Jahren bisher erlebte.
    Eine Bekannte sagte, gottseidank gehören wir einer Generation an, die keinen Krieg erleben musste, als ich von Faschismus sprach. Wie bitte? Krieg sowie Faschismus erlebe ich jeden Tag auf’s Neue, brauche mich nur um die Erdkugel zu klicken und zusehen. Grausam. Aber auf Nasen achten, denn sie könnten tödlich sein. Wahrscheinlich so tödlich wie eine Atomwaffen gespickte Welt, die in meiner Generation zum Alltag gehört – von wegen keinen Krieg erleben müssen –, jüngere Generationen üben ihn gerade gegen Russland, und die jungen Siebzehnjährigen im Dienst der Bundeswehr werden den Wahnsinn noch live erleben.

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