Bildung ist so viel mehr als eine Ware

 in Kultur, Politik (Inland)

An den Schulen und Universitäten verschwinden die Inhalte. Bald könnte uns das Denken abhandenkommen. (Quelle: Freitag)
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/bildung-ist-so-viel-mehr-als-eine-ware

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    Ruth
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    Im „freitag“ Artikel steht unter anderem: „Bildung ist zu einer Ware geworden!“

    Ja, sie muss bezahlt werden. Und wer zahlt, der SUV Fahrer, um es mal polemisch in die Debatte einzuordnen. Aber, so falsch ist diese Sorge nicht.

    Gute Schulen, gute Universitäten verfügen über finanzkräftige Fördergelder von gut situierten Eltern und über ein gut ausgebildetes Lehrpersonal; keine Quereinsteiger!

    Schon in den Grundschulen wird eine Befähigung für das Gymnaium eher den Kindern von akademischen Eltern erteilt als den Kindern, die aus problematischen Elternhäusern kommen. Und das, das war bereits in den Siebzigern festzustellen. Und mal so nebenbei: Unsere Bildungsministerin, die mit der Milchkanne, die macht ihren Job auch nicht gerade zukunftsorientiert!

    Ein akademisches Studium ist mit rund 100.ooo € mal berechnet worden! Da kann sich jeder ausrechnen – es reichen hier die Grundrechenarten – nur eine Minderheit ist dazu in der Lage.

    Fazit: Bildung ist fast immer vom Status der Eltern abhängig oder von einem Stipendium – bei überdurchschnittlicher Leistung des Kindes!

    Ein Bildungssystem, das einer Erneuerung dringend bedarf!

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    ert_ertrus
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    Im „freitag“ Artikel steht unter anderem: „Bildung ist zu einer Ware geworden!“

     

    Der Warencharakter von Bildung wurde schon seit Mitte der 1980er herausgestellt bzw. vorstellbar gemacht (u. A. vom damaligen Vorsitzenden der Deutschen Rektorenkonferenz). Das waren die Anfänge, denen niemand gewehrt hat – die Drachensaat ist aufgegangen!

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