Bruce Springsteen: Chimes of freedom

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Für die Rebellen, für die Ausgestoßenen, für die Flüchtlinge, für Soldaten, deren Stärke gerade darin besteht, nicht zu kämpfen. Für sie alle läuten die Glocken der Freiheit. Dylan-Lieder sind ja oft dann ab besten, wenn Dylan nicht mitsingt. Bruce Springsteen verleiht dem hervorragenden Text rockigen Drive und mitreißende Intensität. Es ist nicht gerade „Nischenkunst“, wenn man sich die Bilder vom Publikum anschaut, aber umso schöner, wenn sich hier Anspruch und Breitenwirkung vereinen. Ost Berlin, 1988 – das sind Orts- und Zeitangaben, die in diesem Zusammenhang sehr aussagekräftig sind. Heute wäre ein Freiheitskonzert in dieser Form verboten.

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  • Ulrike Spurgat
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    Der „Boss“ hatte für seine Konzerte in diesem Jahr eine „Impfpflicht“ verordnet. Der große Sänger für die „kleinen Leute“…..  so war es einmal, dass aber in einer anderen Zeit. Wenn ich mich nicht vertu sollte es gar ein Impfstoff  seiner Präferenz sein. Freiheit, welche Freiheit ? Freiheit für wen ?

    Ich habe ihn lange immer mal wieder gehört. Damit ist aber Schluss seit dem er dicke mit dem Kriegstreiber und Friedensnobelpreisträger öffentlich systemrelevantes Zeug quatscht.

    Sehr schade.

     

     

     

     

     

     

    • Freiherr
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      …wenn das stimmt, er sich also auch dem Genozid unterworfen hätte (ich weiß es nicht ), dann wäre es die gleiche feige Unterwerfung wie schon von Wecker vorgemacht.

      “ chimes of freedom flashin“ – “ tollin‘ especially for me “ – mein lebenslanges Glockengeläut für die Freiheit, einer der wichtigsten Songs von Dylan,

      der mir immer noch diesen Kloß im Halse verschafft –

      und in diesen Massen wie hier ( München ? ) weltweit mal REAL war,

      nun aber in feiger Unterwerfung niedergeht.

      Man stelle sich vor: dieses höchste, unantastbarste Menschenrecht heute in diesen Massen weltweit ausgerufen ! – es wäre die Glückseligkeit schlechthin.

      Aber schau sie dir an, diese Massen heute, wie sie sich freiwillig unterwerfen, die Deutschen allen voran.

      Diese erbärmliche Feigheit nicht mal für seine eigene Freiheit einzustehen, ist nicht mehr zu ertragen.

      Und wie sich sich alle hinter dieser Jammerlappen-Menthalität verstecken –

      “ was soll ich denn machen wenn es mir verboten wird ? “ –

      und wie sie für ihre Feigheit auch noch um Verständnis bitten –

      dann haben sie auch nichts anderes vedient !

      Ich jedenfalls, kann gar nicht anders, ich muss wiederstehen !

       

       

       

       

       

       

       

       

      • Ulrike Spurgat
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        ….gelesen bei RT am 20. Juni 2021, so getitelt:

        Bruce Springsteen New York kein Eintritt mit AstraZeneca Impfung…..

        …..kauft nicht bei Juden…

        Bleib widerständig !

  • rr
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    Ich kann nicht für die Corona-Meinung aller Künstlerinnen und Künstler garantieren, die hier erscheinen. Schon gar nicht, wenn der Clip älter ist. Früher waren halt viele freiheitsliebend. Man kann sagen, durch das heutige angepasste Verhalten seien alle früheren guten Textzeilen als „heuchlerisch“ entlarvt. Ich neige aber eher zu der Ansicht, dass die alten Lieder ihren Wert haben, „trotzdem“. Es sind Dokumente einer versunken Zeit und waren damals wahrscheinlich überwiegend ehrlich gemeint. Lieder sind oft klüger als die Künstler, die sie singen – erst recht klüger als sich Künstler heute äußern. Sie vermögen noch einen Funken zu entfachen – selten beim Künstler selbst, häufiger bei Zuhörern, die jene Gedanken aufgreifen, die ihre Schöpfer in ihrem konkreten Verhalten längst haben fallen lassen.

    • Freiherr
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      Stimmt ! –

      …die Lieder selbst haben sich ja nicht verleugnet, die Texte nicht und die Gedichte nicht… stehen unschuldig in der Geschichte.

      Den Urhebern zu deren eigener Beschämnis vorgehalten, wenn die Verleugnung gegeben, sollte man sie denen ins Gesicht singen, trotzalledem.

      …30 Leute mit Fackeln der Mahnung vor Weckers Wohnung:

      „Empört euch,
      beschwert euch
      und wehrt euch,
      es ist nie zu spät! – widersteht ! “ –

      in der zurecht eigenen Schande gefangen würde er die Vorhänge zuziehen.

       

       

       

       

       

       

       

       

       

  • Esther W.
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    Ich halte die Auswahl dieses Musikers, dieses Liedes für suboptimal, um es einmal sehr vorsichtig zu sagen, ich stimme Ulrike zu. Ob die Lieder früher einmal „überwiegend ehrlich gemeint waren“, darüber habe ich auch nachgedacht, und bin zu dem Schluss gekommen: nein, das waren sie nicht. Das waren Künstler, die mit ihrer vollmundigen, letztlich aber vordergündigen  Protesthaltung Karriere gemacht haben, sonst nichts. Die kann man bestenfalls noch klammheimlich anhören, mit einem stillen Lächeln der Selbsterkenntnis, und in Dankbarkeit, dass man den Lug und Trug durchschaut hat. (Für mich wäre auch das nicht möglich.)  Ich persönlich bin sehr enttäuscht, diesen Song heute hier zu finden, an diesem Tag, an dem Herr Lauterbach nomineller Gesundheitsminister wurde und die „Kulissen der Truman-Show endgültig umgefallen“ sind, wie es sehr vernünftiger Autor ja gerade treffend formuliert hat. Musik ist schön, aber da gibt es, finde ich, nun wirklich andere Künstler, in dieser Zeit, mit Rückgrat und Zivilcourage, denen wir zuhören, und an deren Mut wir uns viel besser aus- und aufrichten könnten.
  • Billy
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    Lieber Herr Rottenfußer, es geht hier m.E. ja nicht um  unnötige „Political Correctness“, aber es scheint mir doch,   Alex Olivari wäre vielleicht passender gewesen?  Oder eben das Lied eines anderen Künstlers, der sich  jetzt, in der Zeit der Bewährung wirklich Mund aufmacht, und Zivilcourage und Mut zeigt.? Es gibt da übrigens auch Künstlerinnen! 😉 Klar gibt’s auch viele tolle alte Songs, aber wenn, wäre dann im Zweifelfallo nicht doch ein Musiker angebracht, der nicht noch das aktuelle „Narrativ“ und die Agenda von Big Pharma, WEF und WTO  stärkt und unterstützt, unter denen wir gerade  leiden? Ich weiss ja, viele zählen selbst John Lennon zu diesen Schattengestalten, die ihre Seele verkauft haben, ich weiß es nicht, ich finde, „All I want is the truth“, das könnte man schon noch spielen, denn zum Glück wissen wir es eben nicht, ob Lennon seinen Fans Masken und genverändernde Injektionen  abverlangt hätte, als Voraussetzung für ein Konzert. Aber bei Springsteen, da  wissen wir es. Für mich ist Musik von dem daher ein No-Go! 😉 Nichts für ungut, jeder hat eben seine Meinung. Alles Liebe, Peace + ganz viel Kraft und Licht!
  • Volker
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    Was zum Teufel ….

    … bin leider ein kleines, hängendes Fledermäuselein nur, oder hört mich einer da draußen, wenn ich bluese, rocke, aufstampfe und meine Stimmer erhebe….. ? … nein, wie auch, bin nicht bekannt wie bunter Hund … oder etwa doch, beim Dienst der Dienste … ? … oha, man möchte, dass ich singe wohl … über gewisse Leut, die sich mit gewissen Dingen beschäftigen, quer tönend Wellen herumwirbelnder Nebelschwaden auslösen, damit ein jeder nachvollziehen könnt, dass verschnupfte Nasen frei atmen wollen …. man fasse sich an die eigene Nase und frage sie, ob ein Schnupfen ohne Ende zu wünschen sei bis Hirn tröpfelt …

    Ein Prosit des Narrenglücks in G-Dur
    Herzlichen Glückwunsch Herr Lauterbach, sie haben das Unmögliche vollbracht: in die Maske gespuckt, Ministerposten erboostert und einen Freifahrtschein erhalten. Willkommen im Irrenhaus Deutschland!

    Mit psychotischen Grüßen – OmegaPsi

    Mein Weihnachtswunsch
    Ich wünsche mir einen dicken, fetten, aus Nähten platzenden Warenkorb, einen Vorrat Spraydosen, ein dröhnendes Furzkissen und viele viele Voodoo-Puppen mit Kilo-Dose spitzer Nadeln.
    Und einen herumkriechenden Roboter mit Kotau- und Harakiri-Funktion.

    weia

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