Clara Cernat spielt «Czardas» von Monti

 In MUSIKVIDEO/PODCAST

Dieses „typisch ungarische“ Stück, kann man auch von Budapester Touristenkapellen hören, meist dann mit Akkordeon-Begleitung. Es stammt aber von dem italienischen Geiger und Komponisten Vittorio Monti (1868-1922). Es braucht einen wirklich guten Geiger, um es perfekt und dabei so so seelenvoll zu intonieren wie es geschrieben ist. Oder eine Geigerin wie die in Bukarest geborene Clara Cernat. Zwischen sehrender Sehnsucht und schnellfingriger Virtuosität ist alles geboten, was die „Zigeunergeige“ ausmacht.
[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=cMOHAcjlIWs[/youtube]

Anzeige von 0 kommentaren
  • eulenfeder
    Antworten
    … von schwer, gedrückt bis fröhlicher leichtigkeit, das ‚trotzen‘ der melancholie durch lebensfreude – mit diesen tempo- und stimmungswechseln auch ausgedrückt, –
    das ist so ‚typisch‘ für die Zigeunermusik, stimmung pur – ob nun schwer oder leicht.
    das auf und ab des lebens – ‚Zigeunerblues‘ – ansteckende musik der blanken gefühle…
  • Bettina Beckröge
    Antworten
    Mit welch Furore gespielt! Ein Glanzstück an musikalischer Sehnsucht, Freude und Vitalität zugleich. Ich bin begeistert.
    .
    Irgendwie erinnert mich das a den Musik- Post, erst kürzlich unter dem Thema reingestellt:
    Schnuckenack Reinhardt Quintett: Fuli Tschai
    .
    Ob es da Vergleichbarkeiten gibt? Ich kann es gerade leider nicht überprüfen, von meinem Arbeitsplatz aus, meine KollegInnen wären zu Recht erstaunt, wenn die Musik plötzlich über meinen Bildschirm das Büro erschallen ließe, aber, wenn ich wieder zu Hause bin, dann werde ich selbiges mal nachhören.
    .
    Danke für diese musikalische Bereicherung.
  • Radio ANNAANNA
    Antworten
    Nach einigem Grübeln ist es mir wieder eingefallen. Natürlich! Csardas! Oh, es gibt noch eine weitere wunderbare Interpretation von Csardas mit
    Koryun Asatryan & Enrique Ugarte. Ein wahrer Ohrenschmaus für alle Saxophon- Liebhaber.
    Koyum Asatryan, Armenia, Träger etlicher Musikauszeichnungen als Saxophonspieler und Enrique Ugarte, als Akkordeon- Begleitung, dem einen oder anderen vielleicht bekannt aus dem wunderbaren Musikfilm von Anette Focks, 4 Minuten.
    .
    https://youtu.be/Cw3he-JepCo
  • Radio ANNAANNA
    Antworten
    Anbei für alle Cardas Liebhaber noch eine weitere Variation dieses flammenden ungarischen Musikstücks, hier gespielt von TKWO Yasuto Tanaka einem Meister des Tenor- Saxophons.
    .
    https://youtu.be/RVOBQBamjDA

Hinterlasse einen Kommentar

Start typing and press Enter to search

Do NOT follow this link or you will be banned from the site!