Dank, vielen Dank, riesengroßen Dank!

 in FEATURED, GRIECHENLAND, Holdger Platta, Über diese Seite

241.Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Noch einmal ein außerordentlicher Bericht! Ein Bericht über außerordentliche Hilfe, die uns zuteil geworden ist – nicht zuletzt und eigentlich den Hilfsbedürftigen in Griechenland! Ja, ich habe Gutes mitzuteilen, und dieses Gute besteht darin, daß Ihr LeserInnen von HdS ein weiteres Mal beigetragen habt zur Vermehrung und zur Verbreitung der Güte auf unserem Erdball. Im kleinen Ausmaß, natürlich, aber dieses kleine Ausmaß ist unendlich groß gegenüber der Gleichgültigkeit und dem Nichts! Holdger Platta

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

ja, es gibt gute Nachrichten für uns: mein Notruf aus der letzten Woche – nicht ohne Zögern veröffentlicht von mir – hat ein ganz außerordentlich gutes Spendenergebnis während der letzten Woche ausgelöst.

Gingen in der Vorwoche keinerlei Hilfsgelder auf unserem Aktionskonto für die notleidenden GriechInnen bei uns ein und wiederholte sich damit eine Nullwoche für uns, die schon zwei Wochen davor uns OrganisatorInnen in Sorge versetzte – in den sieben Tagen dazwischen waren nur 170,- Euro auf unserem Hilfskonto gelandet –, so durften wir mit unserem alarmierenden Notruf aus der letzten Woche einen Neuzugang an Spenden in der Höhe von 1.255,- Euro auf unserem Not-Konto verzeichnen.

1.255,- Euro, überwiesen von 6 Helferinnen und Helfern an uns, das ist ein Spendenergebnis, das wir schon seit sehr langer Zeit nicht mehr für unsere Spendenaktion zu registrieren vermochten.

Meine Befürchtungen, dass ich in meinem letzten Bericht womöglich allzu bedrängende Töne angeschlagen hatte, haben sich also nicht bestätigt – wobei es, selbstverständlich, den einen und die andere gegeben haben könnten, die sich eher abgestoßen fühlten von so viel „Alarmismus“. Doch überwiegend scheint angekommen zu sein, dass sich unsere GriechInnenhilfe einer ernsten Krise zu nähern begann. Nach Abzug des in meinem letzten Bericht erwähnten Reserve- oder Gefahrenbetrags von rund 1.000,- Euro – für äußerste und urplötzliche Risikofälle – standen uns damit nur noch 264,49 Euro für die „reguläre“, für die „gewohnte“ Nothilfe zur Verfügung. Das ist nun anders geworden.

Zwar sind auch vom Neuzugang an Spenden in der Höhe von 1.255,- Euro einige Beträge abzuziehen, Beträge für ohnehin regelmäßig anfallende Kosten – ich erwähne hier nur die 220,- Euro, die wir jedes Mal zum Monatsbeginn an Panagiota K. in Megara mit ihren drei Töchtern für deren Mietkosten zu überweisen haben. Panagiota K. ist arbeitslos, bekommt keinerlei „Sozialhilfe“ oder dergleichen, hält sich seit längerem über Wasser ausschließlich mit unseren Hilfszahlungen an sie. Und ein paar weitere Abzüge von diesem neuen Spendenbetrag kommen noch hinzu, in geringfügigem Ausmaß auch Organisationskosten, die selbst bei unserer Hilfstätigkeit unvermeidbar sind. Aber im „Netto“ verfügen wir mittlerweile wieder über einen Nothilfefonds von knapp 2.200,- Euro, die den von uns betreuten Griechinnen und Griechen wieder zur Verfügung stehen. Wie diese verteilt werden, darüber vielleicht schon im nächsten Hilfsbericht mehr!

Gleichwohl – ich gestehe es offen – darf auch jetzt dieser deutliche Aufschwung nicht schon wieder zu Ende sein. Auf eine gewisse Dauerhaftigkeit verbesserter Wochenergebnisse bleiben wir auch in den Folgewochen dringend angewiesen. Ich kann nur um Verständnis bitten – erneut.

Und ein weiteres darf ich hinzufügen zu diesem Punkt:

Jawohl, es gab während der letzten Woche sechs SpenderInnen insgesamt – und wir sind dankbar für jeden neuen Unterstützungsbetrag. Doch ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass wir dieses Rekordergebnis vor allem einer Spenderin verdanken, einer Spenderin, die schon des öfteren – fast möchte ich sagen: regelmäßig! – unsere Hilfsaktion mit erheblichem Beistand versorgt. Es ist eine Renate H., die erneut und alleine mit 1.000,- Euro zu diesem guten Ergebnis beigetragen hat. Gestattet mir, dass ich dieses Mal ausdrücklich ihr, der Renate H., einen ganz besonderen Dank aussprechen möchte – im Namen natürlich des gesamten Teams!

Lasst es mich so formulieren:

Uns bleiben nach wie vor jeder Helfer und jede Helferin und jeder Hilfsbetrag wichtig. Wir machen das Ausmaß unseres Dankes nicht abhängig von der Höhe des Spendenbetrags. Sehr genau wissen wir, dass aus der individuellen Perspektive der einzelnen Spenderinnen und Spender auch zehn oder zwanzig Euro, selbst fünf Euro oft, von großer Bedeutung sind! Aber Menschen wie Renate H. zeigen uns – keinesfalls eine Selbstverständlichkeit! –, dass es unter Euch auch UnterstützerInnen gibt, die in besseren Finanzverhältnissen leben als so manche andere und – soll ich sagen: dennoch? – sich trotzdem verantwortlich fühlen dafür, dass es auch den verarmten Menschen auf diesem Erdball besser gehen sollte, als es gemeinhin der Fall ist.

Es ist ein tröstlicher Gedanke, für uns jedenfalls: mit einem relativ gut bestückten Privatkonto hört für manche Mitmenschen die Mitmenschlichkeit keineswegs auf. Das ist Anlass für Hoffnung, weit über diesen Einzelbefund hinaus. Und zeigt, wenigstens für mich (ich glaube nicht, dass ich mich täusche): HdS, diese Website, die sich wieder und wieder einsetzt für mehr Barmherzigkeit unter den Menschen, diese Website HdS hat Menschen um sich versammelt, die vielleicht stärker als andere Zeitgenossen bereit sind, gegen das menschlich verhängte (!) Unglück auf diesem Planeten etwas zu tun! Für mich, den erklärten Marxisten, bedeutet das: Es zählt auch nur ein Marxismus, in dem die Güte etwas zählt! Dank also allen, die sich einsetzen für Vermehrung und Verbreitung der Güte auf diesem Erdball! Dank, vielen Dank, riesengroßen Dank!

Natürlich, ich könnte nun fortsetzen mit meinen Berichten auch über die Elendsverhältnisse in Griechenland insgesamt. Mit Berichten darüber, dass entgegen den Wünschen der Staatsanwaltschaft (!) die Faschisten, die wegen der Ermordung des linken Sängers Pavlos Fyssas (und anderer GriechInnen) tatsächlich zu hohen Haftstrafen verurteilt worden sind. Mit Berichten darüber, wie es derzeit auf den Flüchtlingsinseln Samos und Lesbos aussieht – „selbstverständlich“ nicht gut. Mit Berichten darüber, dass aufgrund der Regierungsmaßnahmen gegen den Corona-Virus in Griechenland mehr und mehr Kleingewerbetreibende aufgeben müssen, auch in Athen, und zurückkehren wollen aufs Land, um dort – vielleicht – besser überleben zu können. Von den Kranken ganz zu schweigen, von den Rentnern und Arbeitslosen, von den Kindern in Griechenland nicht zuletzt.

Aber lasst mich diese Berichterstattung wieder aufgreifen in meinen nächsten Berichten! Ebenso wie meine Berichterstattung über neue Hilfsaktionen von uns!

Heute sollte ausschließlich unser Dank im Mittelpunkt meines Berichts gestanden haben! Und die Hoffnung, dass es mit unserer Hilfe gut weitergehen möge auch in der nächsten Zeit!

In diesem Sinne: machen wir weiter so, lassen wir nicht nach! Es ist nicht zuletzt der Dank der Betroffenen selbst, der uns dazu ermutigen soll!

Und damit erneut mein herzlicher Spendenaufruf :

Wer uns Gelder für unsere Hilfe für Menschen in Griechenland zukommen lassen will, der überweise uns diese bitte unter dem Stichwort „GriechInnenhilfe“  auf das Konto:

Inhaber: IHW

IBAN: DE16 2605 0001 0056 0154 49

BIC: NOLADE21GOE

Wer eine Spendenbescheinigung benötigt – ab 201,- Euro erforderlich –, wende sich bitte an unseren Kassenwart Henry Royeck, entweder unter der Postanschrift Sültebecksbreite 14, 37075 Göttingen, oder unter der Mailadresse henryroyeck@web.de.

Mit herzlichen Grüßen und allen meinen guten Wünschen

Euer Holdger Platta

 

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