Das Gewaltmonopol der USA. Drohungen, Erpressung, Sanktionen

 in Politik (Ausland), Politik (Inland)

Die gegenwärtige deutsche Politik ist kaum mehr zu ertragen, rational nachzuvollziehen schon gar nicht. Gerade „verwarnen“ Deutschland, Frankreich und Großbritannien den Iran wegen der Nichteinhaltung des Atomabkommens.[1] Aber wenn deswegen jemand verwarnt werden müsste, dann wären es die USA, die das Atomabkommen einseitig gekündigt und damit den Bau einer iranischen Atombombe heraufbeschworen haben. Stattdessen wurde auf Druck der US-Regierung ein Schlichtungsverfahren eingeleitet, das von vornherein zum Scheitern verurteilt ist und zwangsläufig zu einer Verschärfung der Sanktionen im Sinne der USA führen wird. (Wolfgang Bittner, Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=57859

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    Roswitha Halverscheid
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    Solange sich deutsche Politik an der Profitmaximierung deutscher Unternehmen orientiert, wird es keinen eigentlich notwendigen scharfen Umgang mit den USA und mit einem flegelhaften Businessman wie Trump geben. Das Gewaltmonopol der USA bleibt bestehen!

    Das ist dumm, denn eigentlich erforderten radikale Maßnahmen bezüglich des Klimawandels sowieso einen Wachstumsstopp, ein ganz anderes Wirtschaftssystem und damit auch einen anderen Umgang mit Gewaltmonopolen.

    Wenn allerdings bereits Kommentare, obwohl sie nicht beleidigen, sondern dringend Aufklärung und Perspektiven fordern, in einer renommierten Tageszeitung entfernt werden (s.u.), dann  sehe ich schwarz.

    Mein entfernter Kommentar in der Süddeutschen Zeitung vom 22-01-2020:

    Davos ist erschüttert? Betretene Gesichter können manchmal auch daher kommen, dass jemand nicht weiß, wie der eigene Kopf noch zu retten ist. Die Schlinge zieht sich halt mehr und mehr zu. Wenn eine Siebzehnjährige daran penetrant erinnert, sehe ich das nicht als pessimistisch oder gar zu pessimistisch, sondern als realistisch an.
    Ich erwarte von einer renommierten Tageszeitung daher keine Fragen mehr an Leser*innen, wie sich die Weltwirtschaft ändern muss (siehe Jo vor einem Tag), denn wir sind nicht die Expert*innen.
    Ich erwarte die sehr, sehr häufige Veröffentlichung hochkarätiger Beiträge von hochrangigen Wissenschaftler*innen, die uns die notwendige Änderung der Weltwirtschaft vor Augen führen, verständlich erläutern und dabei die ihren Aussagen zugrunde gelegte Theorie offen legen, damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben.
    Und nicht nur Ökonom*innen sollten zu Wort kommen, auch Psycholog*innen, Soziolog*innen, Politikwissenschaftler*innen ……

    Das unberechenbare human capital spielt bei zukünftig notwendigen Maßnahmen eine zentrale Rolle.

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      Peter Boettel
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      Ja, leider gehört das Ignorieren alternativer Meinungen zur leider aktuellen Art und Weise der Meinungsmache, indem lediglich bestimmte Meldungen von Agenturen wortgleich in großen Teilen der Presse veröffentlicht werden, während kritische Äußerungen, so auch über die Politik der Bundesregierung, die, wie gestern in den nachdenkseiten zu lesen war, eine „eine Art Wurmfortsatz des StateDepartments, des Pentagon und des CIA zusammen zu sein scheint“, unerwünscht bleiben.

       

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