Das Land ohne Lächeln

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Der Nachname kommt einem bekannt vor. Bruder und Vater der Schauspielerin Gabriele Gysi sind beziehungsweise waren Politiker. Wie „links“ ist jemand mit diesem Familienhintergrund? Jedenfalls teilt sie nicht die ablehnende Einstellungen in großen Teilen der Linkspartei gegenüber der Corona-Protestbewegung. Eine humane und soziale Grundeinstellung zeichnet sie jedoch aus. Auf kluge und eloquente Weise geht Gabriele Gysi mit der derzeitigen Corona-Politik ins Gericht. Sie beklagt das Fehlen einer fairen demokratischen Auseinandersetzung. Wenn jeder Diskurs kriminalisiert werde, könne Demokratie nicht stattfinden. Besonders betroffen zeigt sie sich, dass das kulturelle Leben im „heruntergefahrenen“ Deutschland versiegt. „Das Auskippen jeder Kultur unter dem Vorwand des Virus ist eine Kriegserklärung an die menschliche Entwicklung. (…) Es ist letztlich ein Kulturkampf, der hier stattfindet.“ Als Frau vom Fach kritisiert Gabriele Gysi: Während man Schauspieler in ihrer Berufsausübung massiv behindert, entwickeln sich Politiker immer mehr zu Schauspielern. Social Distancing betrachtet sie als „etwas ganz Schreckliches“. Sie fürchtet: „Es wird ein Leben ohne Lächeln sein. Es wird ein Leben sein, in dem der Mensch dem Menschen entfremdet wird – unter dem Vorwand von Respekt.“ (Quelle: Rubikon. Das Video wurde am 29.08.2020 in Berlin aufgenommen)

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    Piranha
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    Super gutes Interview und sehr sympathische Gabriele Gysi.
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    H.Hadenfeldt
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    Auffallend, das sich bisher nur wenige Leute aus der Kulturszene zu den drastischen CORONA Maßnahmen kritisch äussern. Denn Frau Merkel sagte „Kunst sei nicht systemrelevant “ Ähnlich drückt sich auch Klaus Schwab (WEF) in seinem Buch „The Great Reset“ aus. Wenn die beiden nicht mal irren!

    Denn ohne Kunst und Kultur wäre dieses Land (Deutschland) ein Nichts auch wenn es manchmal schlimme Ausfälle gab. Trotzdem sind Kultur und Kunst der Kitt welche dieses Land zusammen hält! Die Untätigkreit in der Szene liegt wohl in der Abhängigkeit vom Staat begründet. Denn die Hand die einen füttert beißt man nicht.

    Die Frage ist nur wie lange noch werden wir diese Bevormundung aushalten müssen/können? Denn fast alles was Schwab sagt ist bisher eingetreten. Die „Herde“ wird vor sich hingetrieben und die meisten merken es nicht mal. Bis 2030 so sagt er,  ist der Umbau der Gesellschaft fertig.  Willkommen in der „Schönen Neuen Welt“ von Aldous Huxley.  Ja, es wird ein Leben ohne Lächeln sein.

    Helmut Hadenfeldt

    21253 Otter

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