Der grüne Bückling

 in Politik

Das Bild des sich devot vor dem Energieminister Katars verbeugenden Robert Habeck sagt wohl mehr über das Rückgrat der Grünen als es tausend Worte können. Klimapolitik, Menschenrechte, Emanzipation, LGBTQ-Politik und die letzten Reste einer ohnehin bereits bis zur Unkenntlichkeit pervertierten Friedenspolitik – all dies spielt offensichtlich keine Rolle, wenn man erst mal in Amt und Würden ist. Bei keiner Partei ist die Differenz zwischen ihrem Image und ihrer Realität so grandios wie bei den Grünen. (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=82168

Showing 4 comments
  • Lao C.
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    In Zeiten der Anfechtung bleibt nur das unbedingte Festhalten an der einmal als richtig erkannten Menschlichkeit und die Geduld des Wassers, das am Ende stärker ist als der Stein.

    (Peter Fahr)

  • Kleider machen Leute
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    Vom Farbenfrohen Guppy über den glitzernden Bückling zum eingeschleppten Rotfeuerfisch durch das Ballastwasser der Ozeanriesen.

    Ein kleiner Weg für die Bündnis 90/die OLIVgrünen, ein großer Gewinn für die Konzerne.

    .

    Man muss seinen zuküftigen Arbeitgeber nur früh genug warm halten.

  • ert_ertrus
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    Und ihr wundert euch über diese Petitesse? Eine pazifistische Partei, die einen Verteidigungsminister stellt, der einem innereuropäischen Krieg nicht nur zustimmt, sondern ihn auch vorantreibt, eine sozial(istisch?)e Partei, die mit der nennlinken Gewohnheitsverräterpartei die Agenda 2010 auf das Volk loslässt – die sollte von in der Folge von solchen Winkelzügen abstehen? Träumt ihr vom Osterhasen?
  • H.B.
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    Tief sank das Haupt des Umweltministers symbolträchtig in Katar und mit ihm drückte die Grüne Partei erneut und verstärkt ihre gekrümmte bzw. rückgratlose Haltung im Reich der politischen Realität aus, wenn denn die Staatsräson sie einholt. Einst mal eine Friedenspartei, mittlerweile zu eine der kriegsgeilsten Parteien des Landes verkommen, so rasant kann moralisch-politischer Abstieg eben auch sein. Jedweden Willen zu einer fortschrittlichen Sozialpolitik haben sie zeitgleich mit abgekippt.

    Mal sehen, wieweit die Rutschbahnfahrt dieser Opportunisten nach Unten noch so währt. Es sieht ganz danach aus, dass ihre Rutschpartie noch nicht beendet ist, denn schon verliert der Umweltschutz zusehends an Bedeutung. Ist auch diese Bastion gefallen oder aber geschleift, bleibt dann als eigentliches Kerngeschäft nur noch der Feminismus, Geschlechterfragen und Genderei übrig. Dieses „Ressort“ wird ihnen wohl keiner streitig machen, denn das schmerzt so ziemlich niemanden, tastet vor allem so gar nicht bestehende Herrschaftsverhältnisse an.

    Die Grünen sind in ihrem Wesen und Gebaren genau die Kleinbürgertruppe par excellence, wie sie bereits Balzac, Horvath, Dickens und Brecht beschrieben, nämlich geräuschvoll-spektakelnd, heuchlerisch und moralisierend aufgepäppelt. Zu all dem gehört eine große Portion Opportunismus, so dass hehre Absichten und Willensbekundungen nur eine recht kurze Halbwertzeit besitzen.

    Eines ist indes mal gesichert, die Grünen hängen „tapfer“ an den Rockschössen der Bourgeoisie und das wird sich auch so schnell nicht ändern.

    Sonderbar und rätselhaft finde ich es allerdings, dass ausgerechnet diese gemeingefährliche Mumpitz-Partei noch immer etliche Menschen um sich scharen kann.

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