Der letzte Damm

 in DER BESONDERE HINWEIS

Was in den letzten 13 Monaten in diesem Land – und auf der ganzen Welt – geschehen ist, hätten wir uns noch bis vor kurzem nicht vorstellen können. Statt dass Erleichterung in Sicht wäre, spitzt sich die Lage jedoch weiter zu. Von der totalen Katastrophe für Freiheit, Demokratie und soziales Leben trennen uns jetzt nur noch der Mut derer, die verstanden haben und wahrhaftiger Journalismus. Damit beides weiterleben kann, brauchen wir Euch und Eure Solidarität. Roland Rottenfußer

 

Nicht die Wahrheit bewegt die Weltgeschichte, vielmehr kommt es darauf an, welche der vielen Erzählungen mit Wahrheitsanspruch sich im öffentlichen Raum durchsetzen. Selbst die Lüge hat gute Chancen, einer Epoche ihren Stempel aufzudrücken, wenn ein Machtapparat ihr Schützenhilfe gibt. Die Ereignisse rund um Corona sind der schlagende Beweis für die weltgestaltende Kraft von Erzählungen. Sie dokumentieren auch, welche Macht Journalismus in vermeintlich aufgeklärten Zeiten besitzt.

Eigentlich könnten wir uns als Medienmacher darüber freuen. Leider aber scheinen sich die einflussreichsten Presseorgane umso kritikloser und liebedienerischer um die Regierung zu scharen, je weiter diese vom Pfad der Humanität abweicht. Wo aber Worte das Problem entscheidend mitverursacht haben, könnten Worte auch Teil der Lösung sein. Gegen alle Anfeindungen und Zensurversuche muss der kritische Journalismus am Leben bleiben und weiterwachsen. So kann er ein starkes Gegengewicht zu all den medialen Steigbügelhaltern einer sich formierenden Gesundheitsdiktatur bilden. Um dieser Herkulesaufgabe gewachsen zu sein, brauchen wir die aktive Mithilfe unserer Leserinnen und Leser.

Wer hätte vor 12 Monaten gedacht, dass wir innerhalb der Weltgesellschaft in diesem Jahr eine ungeheure Mutation erleben würden ─ vom Homo sapiens zum Homo coronicus, einem gleichgeschalteten, angstgesteuerten Wesen mit maskenbedingt vorgewölbter Mundpartie und einem krampfhaften Vermeidungsverhalten, wenn sich Artgenossen nähern? Den Suggestionen journalistischer und wissenschaftlicher Hofschranzen folgend, wollen viele den Menschen alten Typs überwinden, wollen mehr als menschlich sein und sind gerade deshalb dabei, weniger als das zu werden. Das ist vor allem eines: inhuman.

Das Virus ist nicht inexistent, nein. Und es ist potenziell gefährlich. Wie ein Luftballon, der im Originalzustand klein und ziemlich lapprig ist, wurde auch Corona nur groß, weil man sehr viel Luft hineingeblasen hat ─ ein Gasgemisch aus Behauptungen, Fantasien und Ängsten. Viele dieser Aufbläser sind Journalisten wie wir. Sie tragen willfährig das große Gerücht weiter, das Gespinst einer historischen Bedrohung, die es angeblich notwendig macht, dass die Weltgesellschaft aus Angst vor dem Tod Suizid begeht. Sie tun es, teils weil sie wirklich an die große Corona-Erzählung glauben, teils weil sie meinen, von Berufs wegen daran glauben zu müssen ─ vielleicht aus Angst, ihre journalistische Existenz zu verlieren, sofern sie nicht aufhören, Journalisten zu sein.

Wer sich jetzt präventiv vor dem Abbau der Demokratie weg duckt, beschleunigt jedoch eben dadurch diesen Abbau. Umgekehrt hätte entschlossenes, mutiges Handeln aller, denen schon in der Frühphase die ganze Hysterie spanisch vorkam, vielleicht das Schlimmste verhindern können. Die abwartende Zaghaftigkeit und Entscheidungsschwäche eines Großteils auch der politisch wachen Menschen hatte wesentlichen Anteil an der Misere.

Eine Ära der Verdunklung

„Aufklärung“ steht als Bezeichnung für eine historische Epoche noch immer in hohem Ansehen, steht für „Aufhellung“ von Bewusstseinsprozessen. Derzeit erleben wir allerdings das Gegenteil: eine kollektive Verdunklung des Zeitgeists, „Disenlightenment“. Schon Erlerntes und vorschnell als selbstverständlich Betrachtetes geht in einem rapiden Prozess verloren: so etwa Meinungspluralität, differenziertes und kritisches Denken, der Respekt vor Freiheit und Individualität. Stattdessen triumphieren Herrschaftsmethoden mit immer mehr Zwang, Schwarze Pädagogik, Gleichschaltung und die dramatische Reduktion von Komplexität auf das der Staatsmacht und dem politisch-pharmazeutischen Komplex Genehme. All dies geschieht interessanterweise unter Berufung auf die Wissenschaft. Und es geschieht unter dem unablässigen Kopfnicken von Intellektuellen ─ auch solchen, die sich vormals als Liberale, Sozialisten oder gar Anarchisten verstanden haben.

Was derzeit geschieht, ist, dass sich viele Menschen sehenden Auges in einen Zustand der Geistesverdunkelung hinabsinken lassen, begleitet auch von wachsendem ethischen Orientierungsverlust. Kaum jemand mehr lässt sich anrühren von den Tränen eines misshandelten Kindes hinter der verordneten Maske, die seinen Atem blockiert und seine Selbstvertrauen erstickt. Kaum einer schaut auf die Opfer, die hilflos internierten Alten, die in Depression und Isolation Getriebenen, die tausendfach Gemaßregelten, Erniedrigten und Beleidigten. An diesem Punkt ist eine radikale kollektive Umkehr dringend vonnöten. Diese basierte auf glasklarer Analyse des Istzustands ─ und dann auf der Entschlossenheit, die aktuelle destruktive Entwicklung nicht nur zu stoppen, sondern in die demokratische Gegenwehr zu gehen.

Worte als Game Changer

Eine wesentliche Rolle kommt dabei der Sprache ─ dem gesprochenen und geschriebenen Wort ─ zu. Wo das Problem nicht so sehr auf dem Gebiet des Faktischen zu finden ist, sondern vielmehr in einer irreführenden „Erzählung“ begründet liegt, sind Worte die Game Changer. In Goethes Künstlerdrama „Torquato Tasso“ finden wir diesen interessanten Gedanken:

„Die Dichter sagen uns von einem Speer,
Der eine Wunde, die er selbst geschlagen,
Durch freundliche Berührung heilen konnte.
Es hat des Menschen Zunge diese Kraft.“

Das Wort kann im einen Fall verletzen, im anderen heilen. „Des Menschen Zunge“, die Sprache also, war das Gift, das die Krankheit unserer Epoche ausgelöst hat ─ und sie kann, richtig angewandt, zum Heilmittel werden. Wir brauchen eine kraftvolle und wahre Gegenerzählung, die „das ganze verkehrte Wesen“ (Novalis) vertreibt. Die Elemente dieser Erzählung müssen alle, die wachen Sinnes sind, erst noch gemeinsam entwickeln. Nur eines darf dabei nicht geschehen, dass die Freiheit im Wertekatalog einer zu schaffenden menschlicheren Welt fehlt. In den Worten von Marius Müller-Westernhagen: „Freiheit ist die einzige, die fehlt“. Wenn dieser ganze schmerzvolle Irrsinn irgendeinen Sinn gehabt haben soll, dann vielleicht den, dass vielen Menschen der Wert der Freiheit erst im Moment ihres Verlustes wieder stärker bewusst geworden ist.

„Dem Rad in die Speichen greifen“

Viele von uns sind unzufrieden darüber, was sie bewirken können und bisher bewirkt haben. Nach kurzem Aufflammen des Protests greift bei vielen Resignation um sich. Die Frage muss jedoch umgekehrt gestellt werden: Wie sähe die Welt jetzt aus, wenn es uns nicht gäbe? Wie weit wäre der Coronawahn gediehen ohne die vielen Menschen, die in Elternversammlungen, beim Lebensmittelhändler oder im heimischen Wohnzimmer beim verzweifelten Meinungskampf gegen eine Mehrheit von Corona-„Normalen“ standzuhalten versuchen? Wie sähe es aus ohne die Grundrechtsdemonstrationen, die unbeugsamen nonkonformen Wissenschaftler wie Sucharit Bhakdi und Stefan Hockertz, ohne tapfere Ärztinnen, Richter, Lehrerinnen, ohne Video-Influencer wie Gunnar Kaiser oder Boris Reitschuster, ohne die immer noch relativ wenigen mutigen Prominenten wie Eugen Drewermann, Gerald Hüther oder Nina Proll, denen es manchmal doch gelingt ─ in den Worten von Dietrich Bonhoeffer ─ „dem Rad in die Speichen zu greifen“?

Und ich füge hinzu:

Wo stünden wir jetzt ohne die aufrechten „alternativen“ Medien wie NachDenkSeiten, Rubikon, Neulandrebellen, Multipolar und Rationalgalerie? Ich füge hinzu: Wo stünden wir ohne Hinter den Schlagzeilen?

Hier kann nun leicht der Vorwurf laut werden, wir überschätzten uns. Aber die Bedeutung einer freimütig geäußerten Minderheitenmeinung ist größer, als das eigene Minderheitsgefühl vermuten ließe. Es ist der Effekt eines in der Nacht entzündeten Streichholzes, das noch in weiter Ferne gesehen werden kann ─ nicht weil dieses Holzstäbchen besonders groß wäre, sondern weil der Kontrast zum umgebenden Dunkel ihm Leuchtkraft verleiht. Minderheitenmeinungen rauben den Mehrheitsnarrativen den Nimbus des Selbstverständlichen und Allgegenwärtigen. Sie eröffnen überhaupt erst die Chance, zu vergleichen, zu wägen und eine Entscheidung zu treffen ─ etwas, das in einer Demokratie selbstverständlich sein sollte, es aber, wie wir in Coronatagen schmerzvoll erfahren, längst nicht mehr ist. Nur eine sichtbare und kraftvoll vorgebrachte Gegenmeinung kann die „kritische Masse“ erreichen, kann die Situation kippen lassen und Minderheiten in Mehrheiten verwandeln.

Wir sind wichtig

In der Summe bedeutet das: Wir sind wichtig. Und auch Ihr seid wichtig. Das ist kein Größenwahn. Es der Versuch einer realistischen Einschätzung mit Blick auf das weithin verdorrte Feld möglicher Unterstützer. Ich wäre froh, wenn es anders wäre. Wenn das, was meine tapferen Mitstreiterinnen und Mitstreiter und ich zu sagen versuchen, quasi die Spatzen von den Dächern pfiffen. Dieses Streichholz in der Dunkelheit ─ es kann enorme Wirkung entfalten, aber es hat den Nachteil, dass es eben auch ziemlich leicht gelöscht werden kann.

Wir sehen uns zwar derzeit keinen juristischen Angriffen ausgesetzt. Auch wurden unsere Videos nicht auf youtube gelöscht, weil wir gar keine eigenen produzieren. Manches Mal, wenn Ihr auf ältere von uns verlinkte Videos klickt, werdet Ihr aber feststellen, dass diese nicht mehr vorhanden sind: von den kommerziellen Betreibern einfach gelöscht. Das Signal für einen massiven Verfall der Pressefreiheit. Ohne einen kompetenten Webmaster – wie wir ihn zum Glück in Tizian Bauer gefunden haben – und ohne ein gewisses Budget für juristische Unterstützung im Notfall bewegt sich ein kleines Magazin wie das unsere auf sehr dünnem Eis.

Wenn unabhängiger Journalismus nicht mehr möglich ist ─ und er steht schon jetzt unter massivem Beschuss ─, dann kann das bedeuten, dass der letzte Damm bricht, der uns noch vor der Repressionsflut schützt. Die Lage ist, wie wir auf „Hinter den Schlagzeilen“ vielfach dokumentiert haben, brenzlig. Man kann sich natürlich mit Händen und Füßen dagegen wehren, in diesem Zusammenhang das Wort „Diktatur“ ins Spiel zu bringen. So wie die berühmte Comicfigur Obelix mit dem Satz „Ich bin nicht dick“ unliebsame Kritik von sich abzuwehren suchte, möchte der eskalierende Corona-Autoritarismus nicht gern „Diktatur“ genannt werden.

Und vieles ist ja auch jetzt noch in Deutschland besser als in den bekannten historischen oder noch bestehenden ausländischen Unrechtssystemen. Wer demokratisch anspruchslos und mit einem System zufrieden ist, in dem Journalisten derzeit nicht inhaftiert werden, in dem es keine staatlich organisierten Pogrome gegen Minderheiten und keine Massenvernichtungslager gibt, der mag sich damit begnügen. Wir von „Hinter den Schlagzeilen“ können das nicht. Wir wollen uns nicht mit weniger begnügen als mit der vollständigen Freiheit bei gleichzeitig funktionierendem Sozialstaat. Und daran gemessen waren selbst die Zustände vor 2020 höchst defizitär. Wichtig ist derzeit, nicht nur „den Anfängen zu wehren“ ─ den Anfang haben wir längst verschlafen ─, sondern spätestens jetzt, auf einer mittleren Eskalationsstufe, mit allen verfügbaren Kräften gegenzusteuern.

Die zwar durchschaubare, jedoch nicht so leicht zu bekämpfende Strategie des Gegners müssen wir mit einer entschlossenen Gegenstrategie beantworten. Nichts wäre für die jetzt anstehenden Auseinandersetzungen schädlicher als die Annahme, es gäbe gar keinen Anlass zu kämpfen. Fast ebenso schädlich ist aber auch die Befürchtung, wir hätten ohnehin schon verloren. Das „Corona-Establishment“ mit seiner Schläue und seinen Machtmitteln zu unterschätzen, könnte sich rächen. Wenn wir es umgekehrt jedoch überschätzen, erschaffen wir einen Mythos der Allmacht und Unangreifbarkeit, der den Widersacher in ein irreales, gottähnliches Licht taucht, uns selbst jedoch lähmt und entmutigt. Hilfreicher ist der Gedanke: Es wird schwer, aber wir können es schaffen ─ „wenn die Gemeinschaft zusammenhält“, wie es im Film „Der Herr der Ringe ─ die Gefährten“ heißt.

Als hauptberufliche Journalisten und Medienschaffende im „alternativen“ Spektrum waren wir im ersten Coronajahr zwar besonders gefordert und belastet ─ wir haben aber den Vorteil, dass uns nicht ganz so leicht ein Gefühl totaler Hilflosigkeit ergreift. Was kann jemand beitragen, der nicht die Möglichkeit hat, sein Geld mit „Coronakritik“ zu verdienen? Viele fühlen sich durch ihren Broterwerb, durch Haushalt und Familie schon erschöpft genug. Mal einen Link weiterleiten, mal in einem Tischgespräch gegen das herrschende Narrativ anreden, selten auch mal eine Demonstration besuchen, wenn die nächste Großstadt nicht zu weit entfernt ist ─, das ist alles, was viele meinen, tun zu können. Und vielen genügt das nicht, weil ihnen ihr Beitrag, gemessen an der Größe der historischen Aufgabe, klein vorkommt.

Den Helfern helfen

Hier bietet sich eine mögliche Lösung an: Helft den Helfern! Unterstützt die Kämpfer, jene, die ihr Leben so organisiert haben, dass sie dem Einsatz für Demokratie und Freiheit mehr Zeit widmen können als Ihr!

Diesen Menschen fehlt es oft nicht an Idealismus und weiterführenden Erkenntnissen ─ es fehlt ihnen schlicht an Geld. Bezogen auf unsere eigene Situation: Ohne die bisher zum Glück stetig eingegangen Spenden unserer Leserinnen und Leser hätten wir es nicht bis hier schaffen können, weshalb ich an dieser Stelle auch allen Spenderinnen und Spendern herzlich danken möchte.

Ohne dass diese Spenden künftig weiter und möglichst noch reichlicher fließen, werden wir unsere wichtige Aufgabe aber auch in Zukunft nicht so erfüllen können, wie es die derzeit sehr beängstigende Gesamtlage erfordert. Es bestünde die Gefahr, dass wir HdS-Macher mit unseren Verpflichtungen, anderswo Geld „herzubringen“ und gleichzeitig die Qualität in diesem Magazin zu halten, auf Dauer überfordert wären. Es könnte eine Situation entstehen, in der wir entscheiden müssten, uns auf einen „Brotberuf“ zu konzentrieren und das bei den meisten von uns ehrenamtliche Engagement für „Hinter den Schlagzeilen“ aufzugeben. Dies wäre mit Sicherheit auch das Ende unserer für eine ganze Reihe betroffener Menschen essentiell wichtigen GriechInnenhilfe. Und bedenkt bitte: Auf Geld vom Gründer unseres Magazins, Konstantin Wecker, können wir nicht mehr zählen. Ebenso wenig auf dritte Einnahmequellen.

Schon wegen der beschriebenen brisanten politischen Lage wäre es jedoch fatal, wenn ein weiteres dieser kleinen „Streichhölzer“ in der Dunkelheit erlöschen würde. Die beste Lösung für alle wäre deshalb noch immer, dass auch HdS für seine wenigen aktiv Beteiligten wenigstens in bescheidenem Umfang ein „Brotberuf“ sein könnte. Wenn also ein nachhaltiger Geldfluss für die ohnehin bescheidenen Gehälter der Beteiligten, für technischen und anwaltlichen Support sorgen würde.

Obwohl wir erfreuliche Leserzahlen haben, seit wir unsere erzwungene „Corona-Pause“ auf HdS im September beendet haben – ja, man kann sagen: obwohl wir wahrscheinlich die erfolgreichste 8-Monats-Periode in der Geschichte unseres Magazins durchlaufen haben und obwohl wir uns einer sehr engagierten, mitdenkenden Stammleserschaft erfreuen, macht sich dies finanziell noch immer nicht ausreichend bemerkbar. Dies mag auch damit zusammenhängen, dass viele in unserem Leserkreis derzeit ihre ganz persönliche Corona-Wirtschaftskrise durchlaufen.

Wir können die Gründe für diese noch immer andauernde Spenden-Zurückhaltung natürlich nicht vollständig erforschen. Es besteht keine „Zahlungsverpflichtung“ – die wir mit Blick auf unsere finanziell nicht gut ausgestatteten Leserinnen und Leser natürlich auch nicht einführen wollen. Wir können nur darum bitten, „Hinter den Schlagzeilen“ weiterhin und verstärkt zu unterstützen. Diese Arbeit ist verantwortungsvoll und – wie Ihr Euch denken könnt – auch nervlich oft belastend. HdS hat in den letzten Monaten

  • das erwiesenermaßen „beliebteste“ aber auch mit dem größten Leid behaftete Thema wieder ganz oben auf die Tagesordnung gesetzt: Corona. Daneben verlieren wir auch klassische HdS-Themen wie Armut, Frieden und Flüchtlingspolitik nicht aus dem Blick.

 

  • Es ist uns gelungen, Methoden der kostenlosen Beschaffungen rechtefreier Bilder zu finden und so – wie wir hoffen – auch eine attraktive Bildredaktion liefern zu können.

 

  • Wir haben – weitgehend neu bei uns – eine Rubrik „Sachvideos“ eingerichtet, die viel angeklickt wird und derzeit meist auch das Thema Corona behandelt. Dadurch geben wir einen Überblick über kritische und kompetente Stimmen aus den Gebieten Kultur, Philosophie, Wissenschaft, Psychologie und anderen. Diese helfen, so hoffen wir, dass sich Leserinnen und Leser mit ihren Zweifeln am offiziellen Corona-Narrativ nicht mehr so isoliert fühlen, dass sie Mut fassen, ihrem eigenen Verstand zu vertrauen und sich seiner zu bedienen.

 

  • Ebenso enthält HdS eine in dieser Form wohl einzigartige umfangreiche Sammlung von „Corona-Liedern“ wie auch solche, die allgemein die Themen Freiheit, Gerechtigkeit und Widerstand Natürlich sollte die Musikrubrik auch nicht zu einseitig werden, so dass Lieder anderen Inhalts bei uns ebenfalls nach wie vor präsentiert werden. Auch als Zeitdokument sind die mittlerweile umfangreichen HdS-Archive also von Wert.

Nochmals unsere dringende Bitte also: Helft uns, dabei mitzuhelfen, die Freiheit und die Demokratie zu bewahren! Und wir versuchen weiter unser Bestes, um Euch zu helfen. Damit ihr im Angesicht des Wahns der Mehrheit und der Arroganz der Macht nicht Euren Mut verliert.

Mit herzlichem Gruß

Roland Rottenfußer

 

PS: Hier natürlich noch alle Daten, die Ihr benötigt, um HdS wieder oder weiter unterstützen zu können:

Unsere Spendenkontonummer:
Inhaber: IHW
IBAN DE 09 2605 0001 0056 0608 74
BIC: NOLADE 21GOE
Stichwort: HdS
Sparkasse Göttingen

Showing 24 comments
  • Hope
    Antworten

    Andrea Haberl packt aus, Corona und Great Reset

    https://www.youtube.com/watch?v=M9uga0Y2YWg

     

    Um das noch anzusehen, muss man sich beeilen.

    • Hope
      Antworten
      • Freiherr
        Antworten
        Andrea hat zum Sturz des Systems aufgerufen –

        des derzeitigen faschistisch-diktatorishen Systems unter dem Merkelregime, wohlgemerkt.

        Völlig richtig also ihr Aufruf !

        Dass sie bei der AfD ist, schbuid koa rolln ned – in diesem Fall, sie spricht für die gesamte Widerstandsbewegung und ihre Begründungen und Argumente sind auch keine anderen als z.B. der Corona-Ausschuss mit seinen Erforschungen liefert –

        nur macht sie halt diesen Schritt zur Forderung des Regimesturzes, die radikalere Formulierung ist der einzige Unterschied.

        Ein gefundenes Fressen freilich nun für die Regimemedien, Hetze, Aufbauschen, taktisches Verdrehen von dem was sie eigentlich ja ausgesagt hat gegen die Terrormaßnahmen .

        Nach Paragraph 81 ( glaube ich ) soll diese Forderung Hochverrat sein und weiterer Blödsinn. Müsste man ja inzwischen 20 Millionen dann auch dafür anklagen.

        Bravo Andrea, Dank für deinen Mut –

        du sprichst nur aus was wir 20 Millionen auch genauso wollen,

        ..mid da AfD-Ideologie kumma ned zamm , sunst scho, owa wia !

         

         

         

         

         

         

         

         

  • Volker
    Antworten
    Die taz schreibt von Wildwest-Rechtstaat wegen Urteile der Familiengerichte >> klick hier<<.

    Unglaublich, mir wird schlecht. Man lese und werde wütend. Man nennt solche Richter**innen schon Querdenker etc, und streitet deren Zuständigkeit für Kinder und Familien ab, weil Schule eben. Komische Rechtstaatauffassung, wenn Kinder an Schulen durch Zwang und seelischer Deformierung misshandelt , besser gesagt: auf Staatswunsch missbraucht werden.

    Wer diesen Wahnsinn beendet ist doch scheißegal, hauptsache diese Quälerei wird verboten. Kinder sind keine Soldaten oder Panzer, die man beliebig verheizen kann.

    Ein Artikel ohne Namen des Autors, da ist wohl jemand zu feige – aber munter darauf losprügeln geht schon, sind ja nur Kinder die leiden. Unfassbar dieser Dreck, wieder einmal auf der taz veröffentlicht.

     

    Und ja, lieber Roland, es ist verdammt zwingend alternative Medien zu unterstützen, bevor diese auch noch den Bach runter gehen, mit oder ohe staatliches Zutun. Mal sehen, ob ich einen Zehner übrig habe, soll im Mai angeblich eine einmalige Sonderzahlung für grundgesicherte geben.

    • Hope
      Antworten
      Bin auch dabei.
  • Freiherr
    Antworten
    Es gibt eben seit für-den-Widerstand-notwendigster-Zeit, seit Februar 2020, weitaus radikaler PRO-Widerstand sich äussernde Seiten –

    man denke dabei nur an die herausragend deutlichst widerständige Wochenschrift ‚Demokratischer Widerstand ‚ !

    Ich würde mal sagen – wo der Widerstand auch radikal formuliert wird, da ist man eher geneigt zu spenden.

    Im Vergleich zu diesen ist HdS immer noch eher gemässigt widerständig, was einer Unterstützung dann eher abträglich ist, gerade in diesen Zeiten wo eine eindeutigste Haltung gegen Unrecht erforderlich wäre.

    Kurzum: es fehlt das radikale Element !

    Und wenn vom “Trägerverein“ Initiative für eine Human Welt –

    nur lautes Schweigen zu diesen unfassbaren Verbrechen kommt –

    ähnlich dem ohrenbetörenden Schweigen des “Antifaschisten“ Wecker –

    dann frage ich persönlich mich freileich warum ich da noch spenden sollte – und das würde ich auch als Armutsrentner noch machen, WENN eine eindeutig radikale Haltung gegen Unrecht gegeben wäre.

    Es liegt also schon auch am Träger und am Chefredakteur, deren Widerstandhaltung , ob da Unterstützung kommt oder nicht.

    Wohlgemeint – nicht unbedingt verurteilend all das.

    Und so ist es duchaus auch vergleichbar mit der ( selbstgewählten ) Misere der Künstler im Land:

    Wer in diesen Zeiten Unterstützung will, der muss sich was trauen !

    HdS ist demnach noch nicht ausreichend radikal PRO Widerstand ausgerichtet, insgesamt, um eine breite, auch finnzielle Unterstützung zu erhalten.

    Das andere wichtige Element in diesem Zusammenhang:

    es geht nun um weitaus mehr als nur um eine finanziell-sich-lohnende Haltung !!

    Es geht also um das Herzblut für den notwendigsten Widerstand –

    und dieses ist nicht mit Geld  zu bezahlen.

    Lieber ginge ich persönlich “ wirtschaftlich unter “ als dass ich mich beugen würde !

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    • Volker
      Antworten
      Ja ist klar. Radikal nach Freiherrs Vorstellungen, sonst wird das ja alles nix, gell. Radikal bis zum Untergang, wenn schon, denn schon. Radikale Perfektion, eine Art von Religion – fehlt noch ein Papst als Oberhaupt. Amen.

      🙂

    • Piranha
      Antworten
      Lieber Euli,

      Du machst aus Deinem Herz keine Mördergrube, das finde ich gut. In gewohnter Weise bleibst du radikal (radikal von lat. radix = Wurzel).

      Ja, Du würdest gerne das Übel bei der Wurzel packen und wie überwucherndes Kraut aus der Erde reißen. Es wäre eine machtvolle, aber auch Gewalthandlung; es sind oft Verzweiflungstaten.

      Gewalt lehne ich ab. Und ich weiß, dass ich das Folgende sagen darf:

      Bedenke, dass auch Worte Macht haben. So kann ein Text uns magisch anziehen, er löst etwas in uns aus – einen Gedankenblitz, eine Idee, eine andere Perspektive, die wir weitertragen in unseren Alltag und zu anderen.

      Und so sind es auch „die kleinen Dinge, Taten von kleinen Leuten, die Mut machen„(1) und Veränderungen bewirken.

      Wir sind alle kleine Leute, oder? Auch mein Nachbar, auch der Mensch, dem ich beim Einkaufen begegne, auch die Ladenbesitzerin, die mich gestern mit ein bisschen Mut vom Testen unbehelligt ließ und mit der ich dann ein gutes Gespräch hatte, auch der Security-Mann neulich vor dem Edeka, der sich in ein Gespräch verwickeln ließ ob der Sinnhaftigkeit seiner Aufgabe. Das war wirklich nett.

      Verwandle die Energie Deines Zorns in Tatkraft. Suche freundliche Gespräche. Verurteile nicht jene, die noch nicht so viel wissen wie Du.  Was denkst Du passiert, wenn Du bspw. eine ältere Frau ansprichst mit: „ach herrje, sie arme kriegen ja kaum noch Luft unter ihrer Maske“. Alles weitere hängt von ihrer Reaktion ab. Wer sich Dir zuwendet, mit dem kannst Du reden. Wer nicht, dann nicht, gebietet der Respekt.

      Wenn Menschen merken, dass andere Verständnis zeigen, statt ihnen Vorhaltungen in unerträglichen Situationen zu machen, gehen sie nach Hause und denken weiter darüber nach, erzählen es vielleicht weiter …

      Es sind die kleinen Taten, die den Unterschied machen…

      HdS, lieber Euli, ist ein Magazin für Menschenrechte und Kultur. Ich bin froh, dass auch Deine Meinung hier Raum findet. Sieht man von Gewaltphantasien ab, ist es aus meiner Sicht immer lesenswert.

      Liebe Grüße, Piro

       

       

      (1) das lässt Peter Jackson Gandalf sagen im Film Der Hobbit

       

  • Hope
    Antworten
    Wenn hier Menschen in Deutschland bereits eine Rente oder Einkommen von 700 Euro beziehen, jeden Cent umdrehen müssen um über die Runden zu kommen, sich nicht vor einem Online-Banking fürchten, bisher Kontoführungsgebühren von 60 Euro und mehr bezahlen mussten, der suche im Internet nach: “ Das kann Bank.“ Auch wenn Sie monatlich keine 700 Euro Einkommen haben, werden Sie Kunde: “ Das kann Bank“. Kostenlos! Ich werde meine gesparten Kontoführungsgebühren jedenfalls jetzt in HDS investieren.
  • Ulrike Spurgat
    Antworten
    Da werde ich immer dabei sein wenn man wie ihr für Griechenland sich weit aus dem Fenster hängt und  das griechische Volk, deren Würde und deren Recht auf auf ein menschenwürdiges Leben einen mutigen und entschlossenen Kampf führt.

    Ein wichtiger Artikel.

    Chapeau und meine tiefe Achtung und Zuneigung genau dafür !

    Eine radikale Haltung die ich als Kommunist konsequent immer bereit bin zu unterstützen. Sie fördert die Kreativität des Denkens.

    Ein Sparschwein steht auf dem Tisch und jeder der vorbeischaut auf einen Kaffee, ein Gespräch , einen Besuch oder einfach nur so wird „zur Kasse gebeten“ werden.—

    Sicherlich wird sich einiges in Kürze ändern da ich mich nicht mit Gift spritzen lassen werden. Und auch diese Entscheidung wird wieder persönliche Konsequenzen haben da es immer um den unmittelbaren Kontakt mit Menschen geht.

    Immer weiß ich auf welcher Seite ich stehe: Kompromisslos und radikal !

    Davon hat mich keine politische Verfolgung, kein Berufsverbot, kein Verfassungsschutz, kein Gerichtsverfahren und auch die schlimme Heimzeit und andere Grausamkeiten nicht abhalten können.

    Die Fähigkeit zur Liebe und zum Mitgefühl macht uns zum Menschen.

    Ich hab es nicht so mit dem „demokratischer Widerstand“.  Viel zu viele ungeklärte Fragen. Da kann meine politische Heimat nicht sein.

    Politisch nicht radikal genug !

    Meine Unterstützung ist euch sicher.

    Und Erich Kästner hat es so auf den Punkt gebracht:

    „Es gibt nichts gutes außer man tut es!“

     

     

     

  • Freiherr
    Antworten
    Die Radikalität, die eben notwendig ist, schon mit dem radikalen Ausdruck beginnend –

    zeigt immer wieder beeindruckend die Wochenzeitung “ Demokratischer Widerstand „.

    Da wird nicht unnötigster Weise um irgendwelche Breis herumgeredet – radikaler Klartext stattdessen.

    Da wird nicht immer und immer wieder schonend der Verbrechen relativiert – sondern man bläst zu Angriff dagegen.

    ich möchte mal wissen woher diese sonst leider übliche Furchtsamkeit schon vor dem Begriff  “ radikal “ kommt – wenn es doch hoffentlich als äusserst notwendig zu begreifen ist, dass man Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht mit möglichst seidigen Handschuhen anfassen darf –

    sondern deutlichst, eben auch radikal wenigstens doch verbal verurteilen MUSS.

    Das Gleiche gilt für eine Widerstandshaltung gegen diese Verbrechen.

    Und wo diese allernötigste radikale Haltung geäussert wird, da wird auch mehr Unterstützung möglich sein.

    ich habe fertig…

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Ulrike Spurgat
    Antworten
    „Zu sagen was ist bleibt die revolutionärste Tat.“

    Rosa Luxemburg, KPD – 1916 mit Karl Liebknecht von Freikorps ermordet.

    Liebe Redaktion,

    lasst euch auch in Zukunft nicht vereinnahmen. Egal von wem auch immer.

    Besonders schätze ich bei HdS, dass ihr euern eigenen Weg geht. Konsequent human.

    Marx schreibt im Vorwort „das Kapital“ Band 1.  Da wiederhole ich mich sehr gerne. Marx bezieht sich dabei auf den „großen Florentiner“ Dante den er zitiert:

    „Geh deinen Weg und lass die Leute reden.“

    Im übrigen ist dass was hier seit vielen Jahren für das geschundene Griechenland an  konkreter Hilfe umgesetzt wird von einer Radikalität für die Menschen die meiner Haltung und eindeutigen Positionierung sehr nahe kommt.

    Vielfach wird rum getönt… Man macht auf Professionalität. Bläst sich auf mit Marketing Leuten. Ist irgendwie gegen das „Wirtschaftssystem“ ….

    Nur und dabei bleibe ich.

    Da wird doch tatsächlich so getan, dass die gesamtgesellschaftlichen Probleme die seit Jahrzehnten in diesem Land existieren plötzlich eine Dynamik entwickeln die einen schwindelig werden lassen kann. Dabei hat es die Gesamtgesellschaft als solche einen feuchten Kehricht interessiert. Man hat die üble kapitalistische Denke von faselnder „Eigenverantwortung“  unreflektiert und akzeptiert übernommen. Es ging einem ja gut. Und was interessiert in einer Ellenbogen Gesellschaft der Mensch der Hilfe braucht….. Als es ihnen dann selber an den Kragen ging da steppte der Bär, (nicht der russische). Da besann man sich auf das GG . Seit Jahrzehnten so malträtiert, dass es wie ein löchriger Schweizer Käse nicht sonderliche Beachtung fand. Und eine Demokratie braucht Demokraten und das nicht nur dann, wenn es sich um Partikularinteressen handelt. Nicht glaubwürdig !

    Wo waren denn all die Demokraten ?

    Wo waren sie denn als die Axt zum Kahlschlag an die Sozialgesetze angelegt ? Millionen von Menschen hat man in Not und Lebens Unsicherheiten sehenden Auges stürzen lassen. Und der allgrößte Teil dieser Bevölkerung hat mit teilnahmsloser Vernunft  – Michel üblich – sich in die Hängematte mit flauschiger Decke begeben.

    Mein Misstrauen auch dieser Bewegung gegenüber ist nicht weniger.

    Es ist gut möglich, dass ich altmodisch bin, da ich meiner Überzeugung bis heute treu geblieben bin:

    Ohne die soziale Frage und die Frage Krieg und Frieden fehlt das Fundament für eine friedliche Welt.

    Und ich freue mich sehr, wenn ich hier Artikel lesen darf die sich genau mit diesen Themen beschäftigen.

     

     

     

  • heike
    Antworten
    Ich habe mich in meinem Leben lange Zeit darüber gewundert (und mich darüber auch sehr geärgert) warum die Menschen so vehement an ihren Lügen festhalten. Es ist so, dass sie ihr einmal entworfenes Weltbild zum Überleben zu brauchen scheinen, und jeder, der dieses Weltbild in Frage stellt, ist somit ihr potentieller Feind, dem man entweder aus dem Wege geht oder den man sogar bewusst aus dem Wege schaffen will (je nach Veranlagung).

    Im Buddhismus wird immer wieder von Konzepten gesprochen, die der letztendlichen Wahrheit „entgegenstehen“ bzw. sie verschleiern.

    Wahrscheinlich ist es nötig, dass der Mensch seine Entwicklung durch diese Konzepte (oder Konstrukte) hindurch nimmt, sich sozusagen innerhalb seiner selbstgeschaffenen Welt weiterentwickelt. Der „Schleier“ darf also nicht gewaltsam gelüftet werden, er muss sich von selbst lichten können, und dieser Zustand kann durch Zuwendung erreicht werden. („Es schließt nicht aus, es bindet ein, ein liebender Gesang…“ – um mal meinen Lieblingssänger Konstantin Wecker zu zitieren.)

    Ethische Regeln, „warmheartness“, wie der Dalai Lama immer wieder betont, ebnen den Weg hin zu einer guten Entwicklung, einer Entwicklung an deren Ende einmal das Nirvana stehen kann. Wenn das Konzept darin besteht, dass man nur überlebt, wenn man Konkurrenten rechtzeitig ausschaltet, herrscht Gewalt und damit einhergehend auch (berechtigte) Angst.

    Was der Dalai Lama auch immer wieder betont, ist, dass wir alle zu einer Menschheitsfamilie gehören, die nur gemeinsam überleben kann.

    Es ist wichtig, dass auch wissenschaftliche Forschung an ethische Grundsätze angebunden ist. Forschung sollte dem Wohle des Menschen dienen.

    Nun ist es so, dass z.B. Forscher, die sich mit der Entwicklung von Medikamenten gegen die Folgen des Diabetes (also zur Blutzuckerregulierung) beschäftigen, der Meinung sind, sie tun den Menschen damit etwas Gutes. Die Pharmakonzerne sind ebenso dieser Meinung, da sich damit enorm viel Geld verdienen lässt, und auch Diabetiker, die nichts anderes kennen, sind wahrscheinlich dieser Meinung.

    Allerdings kann man Diabetes in den allermeisten Fällen auch ganz einfach durch eine Umstellung unserer „zivilisatorischen“ Gewohnheiten, durch eine Umstellung unseres Lebensstiles verhindern.

    Und eigentlich sind wir in einer Zeit angekommen, wo wir das tun sollten: unseren Lebensstil umstellen:

    • Weniger Konsum von: Zigaretten (?), Alkohol, Drogen, Süßigkeiten, Weißmehl, Wurstwaren, raffiniertem Zucker usw.
    • Weniger Verbrennung von CO2-emittierenden Energieträgern
    • Weniger Verbrauch von Rohstoffen durch weniger Konsum insgesamt

    Das führt in logischer Konsequenz zur Umstellung unseres Wirtschaftssystems. Wenn unser Wirtschaftssystem kollabiert, bedeutet das dann auch den Untergang unserer High-Technology-Entwicklung? Können wir dann nicht immer weiter Reisen in das Universum unternehmen, z.B.?

    Und was ist der Sinn der Menschheit? Das sie die Reisen ins Universum mit ihren geistigen Möglichkeiten unternimmt oder dass sie ihre geistigen Möglichkeiten nutzt, um Menschen mit Hilfe von Raumschiffen immer mehr in die „Tiefen des Weltalls“ fliegen zu lassen? Bedingt sich beides? Und was suchen wir im Weltall?

    Man möchte gerne alle Menschen mit auf die Reise in eine „paradiesische“, zumindest hoffnungsvolle und lichte Zukunft mitnehmen.

    Paul Watzlawick sagt in dem Buch „Die Unsicherheit unserer Wirklichkeit“: „Die Wissenschaft konstruiert Weltbilder, die eine Periode lang das Denken der Menschen unerhört befruchten. Dann kommt es zu einer Phase der Erschöpfung ihrer Möglichkeiten, und das hat das Entstehen eines neuen Paradigmas zur Folge.“

    In der heutigen Zeit ist es wichtig, dass sich Weltbilder durchsetzen, die genau das zur Folge haben: einen Extremismus vermeiden, der zu sehr viel Leid für sehr viele führt, auch wenn eine Minderheit davon profitieren würde.

    Und das gefällt mir an der buddhistischen Lehre: der Weg zum Nirvana führt nicht über das Leid der anderen, sondern über die Verminderung des Leidens der anderen, kurz gesagt: über altruistische, nicht-„selfish“e Verhaltensweisen. Aber diese müssen der eigenen Einsicht entspringen und können nicht auf Befehl abgefordert werden.

    Letztendlich muss jeder sein eigenes Leben leben, und doch ist es gut, dabei nicht die globale Perspektive und die Menschheit als Ganzes aus den Augen zu verlieren, auch wenn das im Alltag immer wieder verlorenzugehen scheint.

    „Die Tatsache, dass wir der Welt in ihrer Gesamtheit gegenüber in viel höherem Maße verantwortlich sind, als unsere Schulweisheit es träumt, ist vorläufig fast undenkbar (die erste Auflage des Buches erschien 1988) und wird uns erst langsam durch ein vertieftes Studium menschlicher Kommunikationsvorgänge bewusst…“ (P. Watzlawick „Die Unsicherheit unserer Wirklichkeit“)

    Unter der Kapitelüberschrift Sich selbst erfüllende Prophezeiungen des gleichen Buches ist folgendes Zitat angeführt: „Häufig ist die Prophezeiung die Hauptursache für das prophezeite Ereignis.“ Thomas Hobbes, Behemot.

    Oder anders ausgedrückt: gerade demTeufel, den man an (in weiser ??) Voraussicht die Wand malt, öffnet man damit die Tür. Sicher soll man die Augen nicht vor drohenden Gefahren verschließen, aber man muss die Gefahr bannen durch das Gegenmittel, wie es im Buddhismus genannt wird, – und dieses Gegenmittel ist die Zuversicht auf ein Überleben der Menschheit in immer größerer Freiheit durch das Erkennen der Menschen der Bedingungen für diese Freiheit (siehe oben: Altruismus, Ressourcenschonung und Warmherzigkeit).

  • DIE MACHT DER GEWOHNHEIT FÜR DIE "ERDERWÄRMUNGS-PANDEMIE"
    Antworten
    So ist sie, die aktuelle etablierte Politik…

    Sie macht sich große Sorgen um die Gefahr der „IN VERBINDUNG MIT CORONA“ Weltweit möglichen menschlichen Opfern sowie um das Wohl der räuberischen Wirtschaft mit ihre globalisierten Konzerne, doch nicht um die Mensch gemachte globale Erderwärmung, die (mindestens) Milliarden von Menschen das Leben kosten kann und der Tier- und Umwelt (jetzt schon) gewaltigen unwiederbringlichen Schaden zufügt.

    .

    Wie sagte Franklin D. Roosevelt einst so schön?

    „Nichts in der Politik passiert einfach so. Wenn es passiert, kannst du dir sicher sein, dass es so geplant war.“

    .

    Naja…

    „Es ist eben, wenn auch nicht immer leichter, die Worte der Politiker zu hören, als ihre Taten zu sehen.“

    .

    Eigentlich haben die möchte gern „MUTTI TERESA DER PANDEMIE“ Angela Merkel und ihre Parteischergen uns schon vor langer Zeit zu verstehen gegeben, das sie die Zukunft unsere Demokratie „MARKTKONFORM“ gestalten will. Da haben Mensch, Tier und Natur eben nur auf der Reservebank abrufbereit Platz zu nehmen!

    Aber das ist eigentlich doch schon Jahrzehnte so, oder? Was jetzt kommt, ist nur der ZWEITE SCHRITT hin zum ROBOTER DER ZUKUNFT.
    Ob Partnerauswahl durch Computerprogramme,
    ob Alten- und/oder Haushaltspflege durch Roboter,
    ob Operationen und/oder oder oder…

    .

    Geistig und Gefühlkranke, des Lebens ferne gestallten die Zukunft für die Völker von Morgen.

    .

    Wenn da nicht die globale Erderwärmungs-Pandemie wäre. Die könnte den PLANERN DER ZUKUNFT einen dicken Strich durch die Rechnung machen.

    .

    Um noch mal Jean-Claude Juncker in Erinnerung zu rufen:

    .

    „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“

    .

    Mittlerweile interessiert es sie gar nicht mehr, ob es OTTONORMALVERBRAUCHER begreift, was da beschlossen wird.

    .

    „HEUTE DIE MASSENTIERHALTUNG, FÜR DIE NAHE ZUKUNFT DIE DER VÖLKER.“

  • Cetzer
    Antworten
    Leider ist das alles in einem gewissen, sehr traurigen Sinne demokratisch. Den meisten Menschen reicht eine erbärmliche Pseudo-Meinungsfreiheit aus, dass man z.B. sagen darf: Mayern Bünchen ist Scheiße – Vorausgesetzt natürlich, der Chef ist kein Mayern-Fan!
  • Florian Leihener
    Antworten
    Sie schreiben von „gleichgeschalteten, angstgesteuerten Wesen mit maskenbedingt vorgewölbter Mundpartie und einem krampfhaften Vermeidungsverhalten, wenn sich Artgenossen nähern“, die „den Suggestionen journalistischer und wissenschaftlicher Hofschranzen folgen“ und gleichzeitig „das Virus ist nicht inexistent, nein. Und es ist potenziell gefährlich.“

    Eine Frage dazu: was wäre den Ihres Erachtens nach die richtige Art dieser „existenten, potentiellen Gefährlichkeit“ des Virus zu begegnen?

  • rr
    Antworten

    @ Florian Leihener,

    das Virus gibt es und es kann Krankheit, seltener auch Tod verursachen. Die schlimmen Folgen der Maßnahmen gibt es aber auch. Und auch sie können tödlich sein. Wenn man, wie ich, der Auffassung ist, dass die Schäden der Maßnahmen die Schäden durch das Virus selbst übersteigen, wird selbst das scheinbar Undenkbare denkbar: gar keine Grundrechtseinschränkungen. Wir bräuchten aber für eine verantwortbare Gesamtlösung erst einmal ehrliche Zahlen, die nicht durch den Geschäftssinn von Big Pharma, durch das „Machtbewusstsein“ der Politik, durch Sensationslust und Konformitätsdruck andauernd verzerrt wiedergegeben werden.

    Wir bräuchten eine ehrliche Aufarbeitung, bei dem Virologen unterschiedlicher Auffassung, aber auch Experten anderer relevanter Sparten gefragt werden, z.B. Ökonomen und Psychologen. Würde diese ehrliche und objektive Aufarbeitung ergeben, dass ein paar Maßnahmen notwendig bleiben, könnte ich mich damit zufrieden geben. Allerdings wäre mir in jedem Fall das Prinzip der Freiwilligkeit lieber. Das Ende der brachialen Maßnahmenpolitik, wie wir sie heute habe, müsste nicht das Ende jeder Vorsicht bedeuten. Die Verantwortung für den (Selbst-)Schutz läge dann allerdings überwiegend bei den Ängstlichen und Vulnerablen bzw. denen, die für sie verantwortlich sind.

    Fragen der ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge, der Stärkung des Immunsystems, der zureichenden personellen und finanziellen Ausstattung des Gesundheitssystems müssten stärker im Vordergrund stehen. Außerdem natürlich die Vermeidung von allem, was die Würde, die körperliche und seelische Integrität der Menschen angreift, die Vermeidung von beängstigenden und erniedrigenden Handlungen. Dies wäre auch „Gesundheitsschutz“, ebenso wie die Vermeidung zu extremer wirktschaftlicher „Disruption“.

    Das alles ist ein weites Feld, wie Sie sich denken können. Machen Sie doch selbst einen Vorschlag!

  • MississippiHans
    Antworten
    Lieber Konstantin Wecker,
    habe gerade -schockiert und enttäuscht- Dein Interview im Münchner Merkur (18.6.) gelesen:
    Querdenker pauschal als „rechts“ und faschistisch diffamiert;
    Strukturellen Gehorsam und blindes Unterwerfen propagiert.
    Maske tragen „für einen begrenzten Zeitraum“ als Kleinigkeit abgetan.
    Sorry, wie passt das mit den Beiträgen auf HdS zusammen?
    Und ich hatte gehofft Dich auf einer Münchner Demokratiekundgebung
    zu sehen, aber Pfeifendeckel!
    • MississippiHans
      Antworten
      Servus Freiherr, ja, es is a Kreiz. Der Wecker ist wohl genauso geschmiert wie der Precht, siehe
      https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/glosse/unser-muendigkeitslehrer-doktor-precht/

      Wenigstens der Roger Waters hat das nicht nötig:
      https://serv3.wiki-tube.de/videos/watch/5af2f339-205d-4255-8667-8680d3bc88d9

      Btw, der „Mississippi“ kommt von MJH, da warst du schon auf der richtigen Fährte…

      • Freiherr
        Antworten
        Mssissippi John Hurt ! – Yeah , dig it man !

        Hier mal ( wirst du kennen ) tief hinein ins delta, tiefer geht es kaum mehr:

        Down in Mississippi “ – https://www.youtube.com/watch?v=CXKQlCQKtIg

        „down in mississippi where i come from –

        down in mississippi where i belong.. “

        Terry Evans lebt nicht mehr, Ry Cooder aber noch quicklebendig.

         

         

         

         

         

        • MississippiHans
          Antworten
          Wow! Kannt ich nicht. und jou, kann ich nachfühlen, dass du da Heimweh kriegst. Weil du’s bist, verrate ich dir auch eine meiner Lieblingsseiten, auch viel aus’m Delta dabei:  https://52weeksofblues.com/
      • Freiherr
        Antworten
        I bins noamal Hans,

        da Precht ? – oh mei oh mei, ja mi lext !

        Ein Quotenpfurzer der Systempropaganda, gegen „gutes Geld „,  mit Philosophie hat das nix mehr zu tun.

        Und der Wecker ? – da habe ich schon so viel gesagt, mog nimma

        vielleicht eins noch:

        Viele Metamorphosen kenne ich, auch selbst beobachtete, natürliche,

        z.B wie aus einem Engerling ein Maikäfer wird,

        aus einer Wasserlarve eine Libelle…

        aber wenn aus einem Antifaschisten ein Profaschist wird

        aus einem Herrschaftsfreien ein Zwingherr…

        dann ist das gegen alle Natur, kann dann nur eine selbstherbeigeführte , selbstgewollte Umwandlung sein, oder steckte schon immer was anderes drin…

         

         

         

         

         

         

  • Freiherr
    Antworten
    Ich war anfangs durchaus begeistert von dem neuen tv-Kanal Auf1 in Österreich –

    aber nun, nach der heutigen Sendung nicht mehr.

    Die Sprecherin meinte:

    “ die black-lives-matter-Bewegung wäre eine Inszenierung mit dem Ziel die „Weisse Rasse“ zu vernichten “ !!

    Auweia – ein völkisch-rassistisches statement wie es unisolo auch von den Nazi-verherrlichenden radikalen Gruppen in den USA kommt.

    Nein ! – da kann ich nicht mehr mit, da ist Schluss, da ist die Rote Linie überschritten !

     

     

     

     

  • Die A N N A -loge
    Antworten
    „Romantik – Eine Anstiftung zur Poetisierung der Welt“

    Lieber Roland, ich habe mich sehr über deinen Artikel gefreut.  Da dort leider keine Kommentarspalte zu finden ist, setze ich meine spontanen Assoziationen dazu Artikel hier ab.
    LG, Bettina

    Dorothee Sölle:
    „So wie eine Welt ohne Poesie das Geheimnis der Schneeflocke aufgegeben hat,
    so erstickt eine Welt ohne Religion am gnadenlosen Funktionalismus.“


    Joseph von Eichendorff- 
    Die blaue Blume

    Ich suche die blaue Blume,
    Ich suche und finde sie nie,
    Mir träumt, dass in der Blume
    Mein gutes Glück mir blüh.

    Ich wandre mit meiner Harfe
    Durch Länder, Städt und Au’n,
    Ob nirgends in der Runde
    Die blaue Blume zu schaun.

    Ich wandre schon seit lange,
    Hab lang gehofft, vertraut,
    Doch ach, noch nirgends hab ich
    Die blaue Blum geschaut.

     

    Hermann Hesse- Blauer Schmetterling

    Flügelt ein kleiner blauer Falter
    vom Wind geweht,
    ein perlmutterner Schauer,
    glitzert, flimmert, vergeht.

    So mit Augenblicksblinken,
    so im Vorüberweh’n
    sah ich das Glück mir winken,
    glitzern, flimmern, vergeh’n.
    https://youtu.be/rMfTKG0MDiw


    Novalis- Wer Schmetterlinge lachen hört
    https://youtu.be/hHnolKOR-XI

Kommentar schreiben:

Start typing and press Enter to search