Der Mut der Verzweiflung

 in FEATURED, Politik

Um den Angriff auf unsere Freiheit parieren zu können, müssen wir uns radikal von den Abhängigkeiten befreien, die wir für normal hielten. „Freedom‘s just another word for nothing left to lose“, sang Janis Joplin. So gesehen geht es uns noch zu gut, damit der Impuls zur Selbstbefreiung wachsen kann. Wir hängen noch an zu viel: Bequemlichkeit, Medienkonsum, bescheidener Luxus … Und darum sind wir noch erpressbar: weil wir Angst haben, ein Leben zu verlieren, das Stück um Stück aufhört, ein Leben zu sein. Die meisten glauben geradezu verzweifelt daran, die Politiker würden ihnen nach angemessenem Absinken der Infiziertenzahlen dermaleinst wieder ein normales Leben gewähren. Dann wäre alles wieder gut. Aber wie normal war eigentlich die Normalität vor Corona? Herrschten nicht schon vorher zerstörerischer Wahn, Entfremdung, Unterdrückung? Setzte Corona nicht all dem nur die Krone auf? Viele von uns müssen wohl noch tiefer fallen, um endlich aufzustehen und sich das Leben zu erobern, nach dem sie sich sehnen. Darren Allen

Viele würden gerne zu der „normalen“ Welt zurückkehren, die wir im vergangenen Jahr hatten; die „normale“ Welt, in der die wilde Natur überhaupt keine Rolle spielte, in der die totale, unterwürfige Abhängigkeit von Institutionen eine Voraussetzung für jegliche Art von produktiver Tätigkeit war, in der Kinder die ersten fünfzehn Jahre ihres Lebens in einem kleinen, hässlichen Raum eingesperrt waren und Erwachsene dafür bezahlt wurden, sie zu Dingen zu zwingen, die sie nicht tun wollten, in der eine winzige Tech-Blase aus Überfluss über einer globalen Fabrik unsäglichen Elends schwebte, die lebenslange sinnlose Entfremdungsaktivitäten — „Arbeit“ genannt — erforderte, um gerade genug Freiheit zu erlangen, um die hässlichen Artefakte zu konsumieren, die man sein Leben lang hasserfüllt hergestellt hat; die „normale Welt“, in der Liebe überhaupt keine mit Sinn behaftete Rolle spielte, ebenso wenig Wahrheit oder Schönheit.

Diese Welt aus brutaler Hässlichkeit, völlig immun gegen Qualität und Kultur, bestehend aus auffallend armseligen Menschen, die so sehr der Freude beraubt, so sehr von der menschlichen Natur abgeschnitten und so domestiziert sind, dass sie vierzig Jahre damit verbracht haben, entweder den Berg von Exkrementen namens „Karriere“ hinaufzukriechen oder passiv das zentral verabreichte Betäubungsmittel namens „Spaß“ zu konsumieren, um irgendwie einen Sinn im Dasein zu finden. Dies war „normal“.

Ja, die Welt wurde aktuell in einen abgeriegelten Hochsicherheitstrakt verwandelt, in dem wir nur noch über zentral gesteuerte Videobildschirme miteinander interagieren sollen, und das wenige, was uns an Kultur, Freiheit, sinnlichem Miteinander und — was die Armen betrifft — an der Möglichkeit, uns für ein paar weitere unangenehme Momente am Schatten des Lebens festzukrallen, übrig geblieben war, ist vollständig ausgelöscht worden oder steht kurz davor.

Und ja, die weitgehend huxleyanische Dystopie, in der wir bis vor einigen Monaten lebten, lüftet nun ihre Maske, um eine weitgehend orwellsche Dystopie zum Vorschein zu bringen. Und ja, es stimmt gewiss, dass diejenigen, die all dies zugelassen haben und weiterhin zulassen, unterwürfige Feiglinge sind, und es ist stimmt, dass all dies entsetzlich ist. Aber eines stimmt nicht, und zwar, dass das Leben im Jahr 2019 normal war, und es ist stimmt auch nicht, dass wir in diese „normale“ Welt zurückkehren müssen.

Denn es ist nicht normal, in einer Welt aus Betonwürfeln zu leben, allesamt verputzt mit Aufforderungen, Produkte zu erwerben, die einen vergiften. Es ist nicht normal, sich in einer riesigen, unter Drogen stehenden Masse zusammenzudrängen, um passiv ein zentral verwaltetes hyperstimulierendes Spektakel zu konsumieren. Es ist nicht normal, dass man außer ein paar Spaziergängen durch einen Park keinen Bezug mehr zu der wilden Natur hat. Es ist nicht normal, nichts mit seinen Nachbarn zu tun zu haben, weit weg von seiner Familie zu leben, weit weg von all den Dingen, die man braucht, und man erreicht sie nur noch, indem man langsam und mühsam durch vergiftete Gassen kriecht, gefangen in einer kleinen Büchse aus Metall. Und es ist nicht normal, für jedes einzelne Bedürfnis in die totale domestizierte Abhängigkeit von einem immensen technokratischen System gezwungen zu werden: für Nahrung, Gesundheit, Sicherheit, für den Unterhalt der Wohnung und die Stabilität des Geistes.

Diese Dinge sind nicht normal. Sie sind anormal. Sie sind unnatürlich, unwirklich und wahnsinnig, obgleich sie in einer postmodernen Welt existieren, die sich große Mühe gibt, ihre Bürger davon zu überzeugen, dass es so etwas wie Normalität, Natur, Wirklichkeit oder Vernunft gar nicht gibt, dass diese Dinge subjektive Illusionen sind. Sie sind real, und sie sind im „modernen“ menschlichen Leben fast vollständig abwesend, nicht nur seit einem Jahr — Beginn der Lockdowns —, nicht nur seit vierzig Jahren — Beginn des Spätkapitalismus —, nicht nur seit vierhundert Jahren — Beginn des Kapitalismus —, sondern seit zehntausend Jahren; seit Beginn der Zivilisation. Die Wurzeln der Abnormität reichen fast unermesslich tief, und das Herumzwacken an den Zweigen wird überhaupt keinen Unterschied machen.

Der Grund, warum niemandem ein Ausweg aus unserem rasanten Abgleiten in ein Grauen einfällt, das sich nicht einmal unsere größten Schriftsteller vorstellen können, liegt darin, dass sie versuchen, aus einer unbequemen Dystopie in eine bequeme zu entfliehen. Es ist keine Lösung, den Verstand verlierende Kinder, die zu Hause vor elektronischen Geräten hängen, welche dazu bestimmt sind, sie in eine kulturlose Einöde zu verbannen, in eine Einrichtung zurückzuschicken, dazu bestimmt, sie in die Dienste professioneller Mittelsmänner zu schicken, dafür bezahlt, die Beherrschung von subalternen Aufgaben zu erzwingen, die keinen anderen Nutzen haben als das effizientere Funktionieren eines Systems, das Menschen wie Einwegware behandelt.

Die Lösung für das Problem, dass man einen Arzt nur dann sieht, wenn man eine bizarre Lotterie gewinnt, die einem fünf Minuten Bildschirmzeit mit einem gut qualifizierten Funktionär einer sich neu entwickelnden Welt des Biofaschismus ermöglicht, besteht nicht darin, in eine Welt zurückzukehren, in der hochgradig institutionalisierte Drogenspender dafür bezahlt werden, dass sie einem die Fähigkeit nehmen, für sich selbst zu sorgen; stattdessen flicken sie uns nur zusammen und schicken uns zum Weiterproduzieren in ein Arbeitshaus zurück, das uns sofort wieder krank macht.

Die Lösung für die Schrecken eines techno-totalitären Unlebens der ständigen Überwachung und Kontrolle, einer albtraumhaften künstlichen Ordnung herzzerreißender digitaler Einsamkeit, liegt nicht in der Rückkehr in eine sich selbst verwaltende technokratische Welt der ständigen, ziellosen, geistlosen Expansion, des Fortschritts und des Konsums und folglich der ständigen Zerstörung der Natur, des Bewusstseins, der Geselligkeit, der volkstümlichen Sozialität, der Freiheit und des Mitgefühls.

Im Jahr 2019 lebten wir in einer völlig anormalen Welt, einem tausendjährigen Todeskult, der von fast allen Menschen auf dem Planeten Erde Besitz ergriffen hatte. Es gab nirgendwo wirkliche Freude, keine wilde Natur — mit Ausnahme von Urlaub für reiche Leute — und keine wirkliche Kultur — das kollektive Genie hatte seinen letzten Atem vierzig Jahre zuvor ausgehaucht. Deshalb war und ist es so außerordentlich einfach, die Welt davon zu überzeugen, sich in einem weltweiten Online-Gefängnis einzusperren. Alle waren bereits im Gefängnis, sie waren bereits sozial distanziert, und sie waren bereits maskiert. Ein Vorwand, um diese de facto bestehenden Zwänge in die Realität umzusetzen, war kaum notwendig, und es ist auch nicht nötig, dass diejenigen, die am Hebel sitzen und alles verwalten, sich übermäßig über Revolten Sorgen machen, denn die Gefangenen schreien nur nach ein bisschen mehr Ausgang, ein bisschen mehr Kantinenzeit und vielleicht nach irgendeinem Promi, der vorbeikommt und ihnen zeigt, wie man kocht.

Ich behaupte nicht, dass 2019 schlimmer war als 2020, natürlich war es das nicht. Es versteht sich von selbst, dass ich die Welt, die wir vor einem Jahr hatten, der heutigen Welt vorgezogen habe. Auch wenn ich die Kultur schon seit langem als tot betrachtet habe, zog ich eine Welt vor, in der ich frei in ihren Knochen wühlen konnte. Auch wenn ich die Gesichter der Menschen um mich herum immer als grässliche Masken betrachtet habe, zog ich ein Leben ohne Maulkorb vor. Auch wenn ich das Gesetz immer gehasst habe, zog ich es vor, nicht den Ärger zu haben, es ständig und auffallend missachten zu müssen.

Auch wenn mir die beruflichen Klassen eine schwere Gastritis beschert haben, war das Leben besser, wenn der Ungehorsam gegenüber ihren moralisch-hygienischen Forderungen nicht mit Mord gleichgesetzt wurde. Und obwohl es in West Reading, wo ich wohne, düster war, war es mir lieber, wenn die Zombie-Armee aus gespenstischen Gerippen auf dem Weg zum nächsten Selbstmordversuch mit Kneipen, Fußballspielen und Multiplexen beschäftigt war. Ja, ich habe es lieber mit lebendigen Gefängniswärter zu tun als mit KI-Lasern, die Widerstand automatisch auslöschen, und ich lebe lieber in einer Gefängniszelle mit Fenster als in einer ohne Fenster. Aber es ist immer noch ein Gefängnis, und die Menschen, die für eine Reform der Zellen kämpfen, sind Teil des Problems.

Es wird keinen Ausweg aus dem endgültigen Abstieg in die letzten Schrecken der Zivilisation geben, solange der menschliche Geist völlig von den Grenzen der Zivilisation bestimmt bleibt, von den Abhängigkeiten, Ängsten und rechtfertigenden Mythen, die sie hervorbringt. Wir werden nur dann eine sinnvolle Rebellion erleben — eine Rebellion, die tatsächlich funktionieren wird —, wenn das Leben so unerträglich ist, dass nur die totale Revolte Sinn macht, wenn die schwachen Ambitionen, die uns an diese erbärmliche Schattenshow gekettet haben — nette kleine Arbeit, nettes kleines Haus, ein nettes bisschen Ruhm, ein paar Geldkredite — als das Ekelhafte wahrgenommen werden, das sie wirklich sind, wenn die „Bildung“ und der „Spaß“ und die „Gesundheit“ und die „Sicherheit“ der Welt sich als die Mechanismen des Todes offenbaren. Dann werden zwei Dinge geschehen: Die meisten Menschen werden völlig den Verstand verlieren und ihr und unser Leben zerreißen, während einige wenige Menschen eine Eigenschaft in sich entdecken werden, die lange, lange Zeit im menschlichen Bewusstsein nicht vorhanden war — Furchtlosigkeit.

Wir alle sind Feiglinge, die von Geburt an darauf trainiert sind, sich vor Verlust, Tod, Unsicherheit und Veränderung zu fürchten, und deshalb gewinnt das System immer wieder. Einige von uns weigern sich, Masken zu tragen, und weigern sich, sich abzusondern, und das ist alles gut und schön, aber es wird sich nichts ändern, bis wir uns weigern zu arbeiten, uns weigern, für die Gesellschaft und die Solidarität einzustehen, uns weigern, zentral verwalteten Spaß zu haben, uns weigern, eine berufliche Herrschaft über das Alltägliche zu übernehmen, uns weigern, Miete und Steuern zu zahlen, Eigentum zurückweisen — sprich gestohlenes Land und angeeignete Ressourcen, nicht Dinge, die Individuen und Gemeinschaften besitzen —, Grenzen und Ortsschilder ignorieren, Werbung, Manager, Ärzte, Regierungen, Lehrer, Priester, Reformen, Demokratie, Petitionen und Proteste ablehnen. Das gesamte zivilisierte System ablehnen. Wenn wir uns weigern, der Zivilisation zu gehorchen, dann wird sich das Leben ändern.

Und ich kann die Zivilisation nur ablehnen, wenn ich das ablehne, was sie aufgebaut hat und was sie aufrechterhält: das egoistische, selbstinformierte Selbst. Der isolierte geistig-emotionale Automat, der zu Beginn der Geschichte die Kontrolle über das menschliche Leben übernahm und die letzten 300 Generationen damit verbrachte, sein Bild als das vollkommen unwirkliche, vollkommen süchtig machende, vollkommen schreckliche Spektakel aufzubauen, in dem wir alle gefangen sind.

Bis das Selbst und die Welt überwunden sind, wird beides noch schmerzhafter werden, so wie es das Leben immer tut, egal, welche erbärmlichen Kompromisse wir eingehen, egal, wie wir um unsere Ängste und Abhängigkeiten herumschleichen, um gesund und sicher zu bleiben, während das Schiff sinkt, egal, was wir tun, um uns die eine, einzige, schreckliche Wahrheit des Lebens vor Augen zu halten: dass wir alle sterben.

Die Wahrheit ist, dass diese Welt aufgebaut wurde, um den Tod aus unseren Köpfen zu verdrängen. Am Ende der Welt — da, wo wir jetzt existieren — ist der Tod so weit aus der Erfahrung herausgedrängt worden, dass er weniger real als ein Traum erscheint; tatsächlich erscheint er einzig in Träumen und Geschichten. Wir haben ihn aus wichtigen Gesprächen verdrängt, wir haben ihn aus dem täglichen Leben verbannt, wir haben ihn buchstäblich aus unseren Lebensorten entfernt, und wir haben ihn aus unserem Bewusstsein gelöscht, das auf einer Anbetung von Jugend, Licht, Machtgewinn, Ruhm, Geld und Besitz, einer weltlichen Existenz beruht, die einfach immer weitergehen wird, auf unbestimmte Zeit. Obwohl wir zu Beerdigungen gehen, über den Tod sprechen, manchmal darüber scherzen und Filme sehen, in denen Menschen nichts anderes tun als zu sterben, leben wir, als ob wir ewig leben würden. Wenn wir hören, dass jemand gestorben ist, sind wir erstaunt. Tot!? Was?!? Wie ist das möglich!? Ich meine, jedes einzelne Lebewesen auf der Erde stirbt, aber ich hätte nie erwartet, dass es ihm! ihr! passieren würde.

Es ist diese Leugnung des Todes und die damit einhergehende Furcht vor Schmutz, Krankheit, Chaos, Verlust, Unordnung, Scheiße und Blut, die zumindest teilweise die Ursache dafür ist, dass sich die Welt blind der „neuen Normalität“ fügt. Deshalb war es die Mittelschicht, die den Drang, uns alle in antiseptische Frischhaltefolie einzuwickeln, angeführt hat, weil sie weniger mit dem Tod zu tun hat — mit Unsicherheit, mit Verlust, mit Schlamm und Scheiße und Schmerz — als diejenigen, über die sie herrscht; obwohl wir jetzt alle Mittelklasse sind, zumindest im Westen, alle entsetzt angesichts der möglichen Gefahr, sechs Monate weniger zu leben, einen leicht runzligen Apfel zu essen, nach einem Menschen zu riechen oder in einer Welt zu leben, in der die Dinge vor unseren Augen zerfallen. Solange sich das nicht ändert, werden wir an unseren Nasen um das neue virtuelle Gefängnis-Krankenhaus gezogen, bis wir dem Tod ins Auge sehen, den wir nicht erleben werden.

Die Angst vor dem Tod erklärt natürlich nicht alles. Die tiefe Unterwürfigkeit des domestizierten Menschen und seine pathologische Bindung an eingeträufelte Überzeugungen ergänzen das Bild — obwohl auch das mit der Angst vor der Leere zusammenhängt — und erklären wiederum, warum die Mittelschicht sich begeistert vor den heranrauschen Zug geworfen hat. Abgesehen davon, dass die Bürgerlichen in den bequemsten Zellen des neuen globalen Knasts leben, sind sie gefügige Masochisten, wo es darauf ankommt: in der Schule und bei der Arbeit, wodurch sie trotz zur Schau gestellten Ungehorsams aufsteigen und gedeihen. Aus diesem Grund haben die offiziellen Radikalen der Linken, die entweder der Mittelschicht angehören oder bürgerlich gesinnt sind, überhaupt eine Plattform. Obwohl sie sich um Julian Assange und die Palästinenser und die Umwelt sorgen, sind sie im Wesentlichen und fast unwiderruflich fügsam, unterwürfig und nett. Zur Bühne gelangt man nur, wenn man auf den Knien kriecht.

Auf dem Weg zur Normalität

Die gute Nachricht ist nicht nur, dass es möglich ist, dem Tod ins Auge zu sehen und Zwänge abzulehnen, es ist auch möglich, dies heute, jetzt, zu tun. Tatsächlich war es schon immer möglich. Es ist nicht schwieriger, seine Ängste und Bindungen jetzt loszulassen als im Jahr 2019. Es ist heute nicht schwieriger, die Zivilisation abzulehnen, als es 1979 oder 1779 war. Es ist nicht schwieriger, heute so zu leben, wie es war, als wir zum ersten Mal an die Ketten von Ur gefesselt wurden. Wenn überhaupt, dann ist es leichter — genauso wie es leichter ist, eine Beziehung aufzulösen, die auf Missbrauch basiert und in der selbst der Schein der Liebe fort ist.

Es mag eine Weile dauern, bis genügend von uns frei sind und sich vereinen, um einen bedeutsamen materiellen Unterschied in der Un-Welt zu bilden, um einen Pfahl durch deren zerbrochenes Herz zu treiben. Aber die Substanz der Revolution folgt aus ihrem Wesen, und diese Substanz befindet sich nicht am Ende des Regenbogens oder am Boden der Wahlurne, sie liegt, wie uns Franz Kafka, einer der ersten Gefangenen der modernen Welt, lehrte, sich windend zu unseren Füßen.

Ich spreche nicht von einer luftig-leichten Selbstvervollkommnung, „McMindfulness“ oder einem vagen abstrakten „Oh ja, ich werde sterben, das weiß ich“, sondern davon, dass Sie sich tatsächlich Ihrer eigenen Sterblichkeit stellen — immer früher, als Sie denken — und der aller Menschen um Sie herum. Ich meine, dass Sie wirklich durch den Wald aus Verbotsschildern gehen, die um uns herum aus dem Boden sprießen, und sich tatsächlich von Ihren Abhängigkeiten und Illusionen befreien oder zu befreien beginnen.

Und ich spreche auch nicht von Protesten, obwohl, wenn Sie einen Partner finden wollen, der genug Eier hat, um mit einer gewissen Würde zu leben — fein, gut für Sie. Noch spreche ich von Petitionen, die keinerlei Nutzen haben, ebenso wenig rede ich davon, einen netten Manager zu wählen, jemanden, der vielleicht ein paar hilfreiche Knöpfe an dem monolithischen Foltergerät drückt, auf dem wir alle festschnallt sind. Ich spreche von einer totalen Ablehnung.

Ich spreche davon, alles aufzugeben, zumindest so gut es geht. Bildung? Vergessen Sie’s. Eine Karriere? Vergessen Sie’s. Rente? Vergessen Sie’s. Sich für irgendetwas auf die Welt verlassen? Vergessen Sie’s! Pornografie, Superheldenfilme, abstrakte Kunst, Smartphones, Videospiele, soziale Medien? Ab in die Tonne damit. Rache-Wichsen, Schuld-Wichsen, Verzweiflungs-Wichsen? Lassen Sie es. Angst vor dem Alleinsein? Angst vor Menschen? Angst vor der Liebe? Angst vor der Natur? Gelangweilt von großer Kunst? Gelangweilt von der Stille? Gelangweilt von der Liebe? Gelangweilt?

Diese weltlichen Ängste und Sehnsüchte müssen überwunden werden, bevor die Welt, die sie nährt, sich verändern kann. Nur wenn wir das Bewusstsein des Einzelnen schärfen, können wir das kollektive Wort verbreiten — in der realen Welt, also nicht über soziale Medien — oder effektiv Heimunterricht erteilen oder lokale Währungen einführen oder lokale Fähigkeiten teilen oder unabhängig arbeiten oder uns einfach nur mit den Nachbarn unterhalten. Nur wenn wir lange vernachlässigte Bereiche der individuellen Psyche besetzen, können wir das fremdbesetzte Land um uns herum zurückerobern. Nur wenn wir den Gehorsam gegenüber dem Manager und dem Politiker und dem Polizisten und dem Grundbesitzer im Inneren aufgeben, können wir darauf verzichten. Gebt das Gefängnis auf, das ihr über eurem Inneren errichtet habt, und es wird sich ein Weg aus dem Gefängnis, zu dem wir die Welt gemacht haben, öffnen. Befreit euren Geist, und euer Arsch, mein Arsch, jedermanns Arsch, wird folgen. Sterbt jetzt und entgeht dem Ansturm.

Das ist normal.

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Dank an den Rubikon, www.rubikon.news, wo dieser Artikel zuvor erschienen ist.

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    Axel Wartburg geb. Dörken
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    Hallo Darren,

    Respekt für das meiste, was du geschrieben hast!

    Allerdings erfasse ich nicht, dass das alles irgend jemand tun MUSS. Ich erfasse, dass sich die meisten als Opfer ausdrücken und sich als selbst entmachten. Wodurch die Macht der wenigen erst möglich wird. Es gibt KEINEN Zwang. Wohl aber die Größes sich einer unliebsamen Konsequenz zu stellen, um dafür einzustehen, was wichtig ist. – Aber was ist „wichtig“? Für die meisten von uns: „Billig, billig, billig“, „Schwanz und Eiserstöcke messen“ und „Sapß (Freibier?) für alle!“

    Aus meiner Sicht gibt es immer eine Alternaitve und daher NIE ein Muss oder einen Zwang. Es gibt Bedingungen, die akzeptiert werden oder eben auch nicht. Doch der Wille ist frei. Allerdings nur dann, wenn mit Größe die unangenehme Konsequenz erfasst wird. So, werden übrigens auch Führer verhindert. Nebenbei gesagt.

    Die Hauptursache des Abnormalen, welches Menschen in der Neuzeit mehrheitlich in der Hauptsache erschaffen haben, die Hauptursache dafür, dass kein einziges  System in all den von Menschen erschaffenen Systemen das Natürliche stützt, sondern alle das Natürliche zerstören, ist mit Nichten der, nur scheinbar vorhandene, Zwang, ein „Muss“, sondern die selbstverschuldete Unmündigkeit!

    Laut Kant ist die Ursache hierfür die Bequemlichkeit und / oder die Angst. Doch jeder kann beides überwinden. Weshalb es ja keinen Zwang geben kann.

    JedeR kann so handeln, wie wir es als Familie tun. Jeder konnte schon vor Jahrzehnten entdecken, dass er Sklave ist und, dass eine Zeit des totalen Zusammebruchs auf uns zukommt.Hochkulturen, bzw. solche, die sich dafür hielten, brachen immer zusammen.

    Wir sind als Fmilie vor über 10 Jahren aus dem ganzen Sch… so weit wie möglich ausgestiegen und haben uns beigebracht, wie wir Lebensmittel gesund (Permakultur) anbauen und haltbar zu machen. Wir lernten Tiere möglichst artgerecht zu halten und selbst zu schlachten.

    Wir lernten zu erfassen, dass weder von Ärzten, noch von Heilpraktikern jemals Heilung zu erwarten ist, sondern es immer und ausschließlich um Selbstheilung geht. Wir erfassten, dass die Ursache von psychischer und biologischer Krankheit immer ein Trauma ist. Ich lernte, inzwischen seit über 30 Jahren in Sachen „Meizin“ tätig, Methoden, um meinen Kunden (nicht mehr Patienten) zu helfen Traumen zu heilen, weil das Psychologen und Ärzte, HP und psych. HP eben nicht können. Mein Studium zum HP habe ich übrigens genau deswegen abgebrochen.

    Wir lernten mit „Hartz IV“ auszukommen und unsere Grundrechte zu verteidigen. Meißt hat das funktioniert. Obwohl ich das über Jahre ohne Anwalt gemacht habe, weil ich von Speichelleckern die Nase voll habe. Ja, es hat zum Burnout, jetzt dank des Corona-Wahns, geführt. Ja, das war es Wert! Lieber sterbe ich, weil ich für das Natürliche und die Freiheit schreite, als dahin zu siechen und nie gelebt zu haben.

    Speichellecker sind für mich alle die, welche, weil völlig verdummschult, tun was von ihnen erwartet wird, damit sie mehr Geld oder Prestige erhalten. Sklaven, von denen Goethe sagte, dass sie am Schlimmsten dran sind, weil sie nicht erfassen, dass sie Sklaven sind. Meine Standardaussage: „Je höher der akadämliche Grad, desto verdummschulter der Mensch.“ – Wobei hier gilt: Es gibt Ausnahmen!

    Noch immer liegt Plathon passend. Ob mit seinem Höhlengleichnis oder damit, dass Demokratie NICHT die Mitbestimmung aller, sondern die der Eliten bedeutet.

    Gesetze sind Formeln, um die Ansprüche, wie auch das „Hab“ und „gut“ der sogenannten Sieger zu sichern. Nichts anderes. Wer sich daran hält, entmachtet sich selbst.

    Aber wen interessiert das? Wie du schon schriebst, den meisten geht es nicht um die Entwicklung von Bewusstsein oder dem Bewusstwerden darüber „Wer bin ich?“ und „Warum bin ich?“ Wer kennt denn schon seine Grundbedürfnisse und weiß, das nicht erfüllte Grundbedürfnisse zu Ersatzbefriedigungen führen? Wer hält inne zur Reflektion? – Die meisten Menschen sind Idioten. Das meine ich nicht beleidigend, sondern kategorieirend!

    „Idiot“ stammt wohl von „Idios“ ab. Das „Idios“ war die Masse der Bürger in einer „Deme“ im alten Griechenland. Das „Idios“ hatte nichts zu hinterfragen und nur zu funktionieren. Das ist heute noch immer genau so. So viel zur „Aufklärung“.

    Übrigens durfte in einer „Deme“ nur das „Volk“ wählen. Wieso „nur“? Nun, das „Volk“ waren, anders als heute, ausschließlich die Kofferträger des Systems. Waffenständige, Lehrer, Ärzte, Beamte. Daher war die Demokratie (des wegen auch „Deme) auch immer die ReGIERung der Minderheit. Der sogenannten Elite.

    Und doch schreien selbst die intelligenteren und gebildeteren unter uns nach „Demokratie“? Narren. „Herr, vergib ihnen. Denn sie wissen nicht was sie tun!“

    Wir brauchen keine Deokratie mehr! Ja, auch nicht „mehr Demokratie“ oder „richtige Demokratie“ – Was ist nur aus unserer so vielseitigen und vielschichtigen Sprache geworden währen des Diktats der Dummen und Geld- wie auch Machtgeilen? – Wir brauchen endlich MIBESTIMMUNG! Wir brauchen ein Widerstandswahlrecht! Im Idealfall eine Räterepublik. Räte, die sich auf Augenhöhe mit den Wählern befinden und mit ihnen ständig im Dialog sind.

    Wir könnten endlich und zur Abwechslung erkennen, dass wir noch nie eine Grundgesetz konforme Wahl in diesem Land erlebt haben, weil eine grundgesetzkonfrme Wahl beinhaltet, dass Bürger gewählt und von Parteien NUR und Ausschließlich in der Entscheidungsfindung unterstützt werden. Partei ist ein anderes Wort für Lobby! Bildung wäre so dringend notwendig, da Schule sie eben nicht vermittelt. Das Slebe gilt für Sozialen Ausdruck.

    Es gäbe noch viel mehr zu sagen. Doch bin ich schon jetzt weit von der Kommentierung deines Beitrags abgekommen. sieh es mir bitte nach.

    Herzliche Grüße

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    Axel Wartburg geb. Dörken
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    ÜBERARBEITETE VERSION! – Vorherigen Kommentar bitte löschen. Danke!

     

    Hallo Darren,

    Respekt für das meiste, was du geschrieben hast!

    Allerdings erfasse ich nicht, dass das alles irgend jemand tun MUSS.

    Ich erfasse, dass sich die meisten als Opfer ausdrücken und sich als selbst entmachten. Wodurch die Macht der wenigen erst möglich wird. Es gibt KEINEN Zwang. Wohl aber die Größes sich einer unliebsamen Konsequenz zu stellen, um dafür einzustehen, was wichtig ist. – Aber was ist „wichtig“? Für die meisten von uns: „Billig, billig, billig“, „Schwanz und Eierstöcke messen“ und „Sapß (Freibier?) für alle!“

    Aus meiner Sicht gibt es immer eine Alternative und daher NIE ein Muss oder einen Zwang. Es gibt Bedingungen, die akzeptiert werden oder eben auch nicht. Doch der Wille ist frei. Allerdings nur dann, wenn mit Größe die unangenehme Konsequenz erfasst und akzeptiert wird. – So, werden übrigens auch Führer verhindert. Nebenbei gesagt.

    Die Hauptursache des Abnormalen, welches Menschen in der Neuzeit mehrheitlich in der Hauptsache erschaffen haben; die Hauptursache dafür, dass kein einziges System in all den von Menschen erschaffenen Systemen das Natürliche stützt, sondern alle das Natürliche zerstören, ist mit Nichten der, nur scheinbar vorhandene, Zwang, ein „Muss“, sondern die selbstverschuldete Unmündigkeit!

    Laut Kant ist die Ursache hierfür die Bequemlichkeit und / oder die Angst. Doch jeder kann beides überwinden. Weshalb es ja keinen Zwang geben kann.

    JedeR kann so handeln, wie wir es als Familie tun. Jeder konnte schon vor Jahrzehnten entdecken, dass er Sklave ist und, dass eine Zeit des totalen Zusammebruchs auf uns zukommt. Hochkulturen, bzw. solche, die sich dafür hielten, brachen immer zusammen. Und genau das geschieht auch jetzt. Dekadenz, Arroganz, Ignoranz sind der Sprengstoff der Angst und der Bequemlichkeit.

    Wir sind als Familie vor über 10 Jahren aus dem ganzen Sch… so weit wie möglich ausgestiegen und haben uns beigebracht, wie wir Lebensmittel gesund (Permakultur) anbauen und haltbar zu machen. Wir lernten Tiere möglichst artgerecht zu halten (Permakultur) und selbst zu schlachten.

    Wir lernten zu erfassen, dass weder von Ärzten, noch von Heilpraktikern jemals Heilung zu erwarten ist, sondern es immer und ausschließlich um Selbstheilung geht.

    Wir erfassten, dass die Ursache von psychischer und biologischer Krankheit immer ein Trauma ist. Ich lernte, inzwischen seit über 30 Jahren in Sachen „Meizin“ tätig, Methoden, um meinen Kunden (nicht mehr Patienten) zu helfen Traumen zu heilen, weil das Psychologen und Ärzte, HP und psych. HP eben nicht können. Mein Studium zum HP habe ich übrigens genau deswegen abgebrochen.

    Es git keine HeilerInnen, außer ich für mich, du für dich, etc. -Es gibt allerdings HeilhelferInnen.

    Wir lernten mit „Hartz IV“ auszukommen und unsere Grundrechte zu verteidigen. Meißt hat das funktioniert. Obwohl ich das über Jahre ohne Anwalt gemacht habe, weil ich von Speichelleckern die Nase voll habe. Ja, es hat zum Burnout, jetzt dank des Corona-Wahns, geführt. Ja, das war es Wert! Lieber sterbe ich, weil ich für das Natürliche und die Freiheit schreite, als dahin zu vegetieren, zu siechen und nie gelebt zu haben.

    Speichellecker sind für mich alle die, welche, weil völlig verdummschult, tun was von ihnen erwartet wird, damit sie mehr Geld oder Prestige erhalten. Sklaven, von denen Goethe sagte, dass sie am Schlimmsten dran sind, weil sie nicht erfassen, dass sie Sklaven sind. Meine Standardaussage: „Je höher der akadämliche Grad, desto verdummschulter der Mensch.“ – Wobei hier gilt: Es gibt Ausnahmen!

    Noch immer liegt Plathon passend. Ob mit seinem Höhlengleichnis oder damit, dass Demokratie NICHT die Mitbestimmung aller, sondern die der Eliten bedeutet.

    Gesetze sind Formeln, um die Ansprüche, wie auch das „Hab“ und „Gut“ der sogenannten Sieger zu sichern. Nichts anderes. Wer sich daran hält, entmachtet sich selbst.

    Aber wen interessiert das? Wie du schon schriebst, den meisten geht es nicht um die Entwicklung von Bewusstsein oder dem Bewusstwerden darüber „Wer bin ich?“ und „Warum bin ich?“.

    Wer kennt denn schon seine Grundbedürfnisse und weiß, das nicht erfüllte Grundbedürfnisse zu Ersatzbefriedigungen führen? Wer hält inne zur Reflektion? – Die meisten Menschen sind Idioten. Das meine ich nicht beleidigend, sondern kategoriesierend!

    „Idiot“ stammt wohl von „Idios“ ab. Das „Idios“ war die Masse der Bürger in einer „Deme“ im alten Griechenland. Das „Idios“ hatte nichts zu hinterfragen und nur zu funktionieren. Das ist heute noch immer genau so. So viel zur „Aufklärung“.

    Übrigens durfte in einer „Deme“ nur das „Volk“ wählen. Wieso „nur“? Nun, das „Volk“ waren, anders als heute (?), ausschließlich die Kofferträger des Systems. Waffenständige, Lehrer, Ärzte, Beamte. Daher war die Demokratie (des wegen auch „Deme) auch immer die ReGIERung der Minderheit. Der sogenannten Elite.

    Und doch schreien selbst die Intelligenteren und Gebildeteren unter uns nach „Demokratie“? – Narren. – „Herr, vergib ihnen. Denn sie wissen nicht was sie tun!“

    Wir brauchen keine Demokratie mehr! Ja, auch nicht „mehr Demokratie“ oder „richtige Demokratie“ – Was ist nur aus unserer so vielseitigen und vielschichtigen Sprache geworden während des Diktats der Dummen und Geld- wie auch Machtgeilen? –

    Wir brauchen endlich MIBESTIMMUNG! Wir brauchen ein Widerstandswahlrecht! Im Idealfall eine Räterepublik. Räte, die sich auf Augenhöhe mit den Wählern befinden und mit ihnen ständig im Dialog sind.

    Wir könnten endlich und zur Abwechslung erkennen, dass wir noch nie eine Grundgesetz konforme Wahl in diesem Land erlebt haben, weil eine grundgesetzkonforme Wahl beinhaltet, dass Bürger gewählt und von Parteien NUR und ausschließlich in der Entscheidungsfindung unterstützt werden. „Partei“ ist ein anderes Wort für „Lobby“! Bildung wäre so dringend notwendig, da Schule sie eben nicht vermittelt. Das Selbe gilt für den Sozialen Ausdruck.

    Es gäbe noch viel mehr zu sagen. Doch bin ich schon jetzt weit von der Kommentierung deines Beitrags abgekommen. Sieh es mir bitte nach.

    Herzliche Grüße

  • Avatar
    Ulrike Spurgat
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    „Wir alle sind Feiglinge…..“

    Aber wirklich nicht !!!

    Dass kann man so nicht stehen lassen.

    In meinem Leben habe ich eher selten mit „Feiglingen“ zu tun habt.

    Aufrechte und mutige Frauen und Männer haben mein Leben nachhaltig beeinflusst.

    Im Faschismus gegen ihn mit jeder Faser ihres glühenden Herzens für die Befreiung des Menschen unter Einsatz und oftmals mit dem Verlust des eigenen Lebens gekämpft.

    Aufgestanden gegen die faschistische Heimerziehung und denen die Nase gedreht.

    In den siebziger bis weit in die achziger Jahre des letzten Jahrhunderts ging es dann weiter: Radikalenerlaß und die Berufsverbote. Die ständige Beobachtung durch den Verfassungsschutz. Immer auf dem Schleudersitz und nie zu Wissen was der Morgen bringt. Ständige Lebens Unsicherheiten haben mich letztendlich schwächer und weniger belastbarer werden lassen mit all denen mir lieb gewordenen Menschen denen es ganz genau so geht. Sie haben selbstlos und ohne den eigenen Befindlichkeiten und Ängsten Raum zu geben weiter gemacht.

    Sie stehen für etwas ein, dass größer ist als man selber.

    Und all die Kollegen Pfleger und viele andere mutige Menschen müssen Erwähnung finden. Meine Kollegen sind teils ohne die notwendige Schutzkleidung zu den Alten und Kranken in die Heime gegangen. Sie sind Risiken eingegangen um dem Menschen ein Mensch zu sein.

    So gibt es viele kleine und große Beispiele, die von Mut, Liebe, Fürsorge und Anteilnahme handeln.

    Nichts desto trotz habe ich den Artikel mit großem Interesse gelesen.

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    Freiherr von Anarch
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    Die demo in Leipzig, heute. 7.11 – eine historische !

    Am Abend wollten die Polizeikräfte mit ca. 30 grossen Fahrzeugen und mehreren Hundertschaften den Weg zum ‚Ring‘ absperren –

    aber die Masse hat das gesamte Polizeiaufgebot umzingelt und letztlich zum Rückzug gezwungen !

    Meine Hochachtung den Lepzigern und allen die dort waren – unerbittlich, unerschrocken friedlich ganz einfach der Polizeimacht nicht gewichen und diese zur Freigabe des Platzes gezwungen !

    Ja – die ‚Ossis‘ machen es uns vor, wies geht.

    Das war wie eine Wiederholung der Revolution von ’89.

    Ca. 30.000 friedliche Demonstranten haben die Staatsgewalt in die Knie gezwungen mit ‚Freiheit‘ und ‚wir sind das Volk ‚. Danach waren Strassen und Plätze frei für die Demo.

     

     

     

     

     

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      Kerstin Heinrich
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      Hallo Freiherr von Anarch,

      auch ich war auf dieser Demo an vorderster Front hinter den Trommlern aus Nürnberg. Es war einfach nur Gänsehaut pur, was dort passiert ist❣Ich kann es genauso bestätigen, außer das es mindestens 100.000 friedliche Menschen waren! Ich versuche ein paar Bilder/ Videos beizufügen, weiß aber nicht, ob es funktioniert. Ja, wir haben mehrfach die Polizei übermannt, allerdings gab es eine Kurve, wo sie uns wirklich zurückgehalten haben und ich denke nicht ohne Grund. Plötzlich flogen Rauchbomben und und irgendwelche Knallkörper, ca 50 schwarz angezogene junge Männer erschienen im strammen Marschschritt…

      Wie zufällig war auch gerade in diesem Moment das ZDF mit seinen Kameras zugegen und das Ergebnis konnte man in den gleichgeschalteten Kotzmedien sehen. Für mich eine weitere von vielen Erkenntnissen und Dissonanzen, die ich seit vielen Monaten erlebe (aber nur so bin ich erwacht)!

      Leider auch viele Verwürfnisse mit Freunden; das ist schmerzhaft, aber es geht vielen Erwachten so. Ich finde, auch dazu gehört Mut, zu seiner Meinung zu stehen und sich als Verschwörungstheoretiker, Covidiot oder wahlweise rechts- oder linksradikal bezeichnen lassen zu müssen.

      Jeder hat seinen Weg der Erkenntnis, des Aufwachens; und ich schweife vielleicht in Richtung der anderen Beiträge ab. Ich bemerke, dass die Angst und die permanenten Indoktrien der gleichgeschalteten und gut bezahlten Medien ( übrigens u.a. durch unsere GEZ-Gebühr) mit NLP- programmierten Ausdrücken und inszenierten „wenn nicht dann“ programmierten Indokrien, es immer wieder schaffen, geschätzte 80% der Bevölkerung ins Boot zu holen!

      Ich bin überglücklich, dass ich es heute geschafft habe, einen meiner 2 Söhne mit einem Videobeitrag (in 3 Ländern gibt es bereits „gewisse Lager…“) zu überzeugen, dass hier etwas ganz quer läuft! Und so fängt es in einem kleinen Umfeld an. Wir können die Technik verdammen wie wir wollen, aber ich denke nur so können wir uns im Moment vernetzen und Gleichgesinnte finden und widerum Andere aufwecken.

      Es ist leider 1 Prozess, der nicht mit einem Fingerschnipps funktioniert! Alles hat 2 Seiten, das Thema Abhängigkeit habe ich schmerzlich durch einen Ex erfahren, anfangs habe ich nur rumgeheult,; heute weiß ich, dass es wichtig für mich war! Ich weiß jetzt, was Freiheit bedeutet, ist aber nicht ohne Nebenwirkungen… Frau traut sich nicht mehr so schnell…👀

      Ich kann hauptsächlich 3-4 Dinge/Sachverhalte anführen, die für mich verändernd wirkten:

      1. im März 2020; Recherche, was ist ein Virus, wie sieht es aus, wie groß ist er/sie/es…,woher kommt er/sie/es, was tut er/sie/es….interessante Erkenntnis… sehr wenig zu finden im Internet, geschweige denn das Aussehen zu finden…! 😏…

      2. Erkenntnis Masken… Größe zu Verhältnis=wie als wenn Du einen Maschendrahtzaun aufstellst um Mücken zu vertreiben! PCR- Test: 1.000 gefühlte Varianten, wie man dem „Personal-Bürger“ die geeignete Variante verkaufen möchte.  3

      3. im April 2020; Ich sitze mit meinem Mieter gemütlich zusammen, wir frotzeln, das ja Gott sei Dank nichts vom Flughafen Schönefeld zu sehen und zu hören ist…. und ich ihn bitte , für eine Raucherpause auf seinen Balkon zu gehen….prompt gab es einige Lichterscheinungen am Himmel, die nicht wirklich erklärbar waren!  So um die 10. Lichterscheinungen (Satelliten hatten wir ausgeschlossen…so viele können nicht hintereinander fliegen…,Flugzeuge auch; die haben rot-blaue Lichter die blinken…+ an UFO’s haben wir gar nicht gedacht? Ich hatte nur einfach wieder diese gewisse Gänsehaut, die ich nicht erklären konnte! ( Es folgten ca. weitere 30…)!

      Nach dem 10. „Ding“ habe ich mal Flight Radar geöffnet und nichts kam, es war angeblich nichts am Himmel?! Auch ein Anruf bei einem Nachbarn ( einem  Funker und Weltkundigem) der nur fragte…wieviel wir schon getrunken haben…😇…leider nichts…aus Versehen… er rief aber trotzdem noch einmal an und meinte.  hm; es könnten ja auch Tarnkappen…hmhm sein, die nicht auf dem“Radar“ erscheinen… es hat mir einfach keine Ruhe gelassen!

      Zu diesem Zeitpunkt hat das Internet nicht viel hergegeben; erst als ich meinem Gefühl gefolgt bin, einfach einzugeben, was ich gesehen hatte…“wie an einer Perlenkette aufgereiht“… das,1. war.. Ufo’s.. =verworfen; dann kamen nur ganze 2 Beiträge, wo es in der Region im Süden von Deutschland und Österreich schon gesichtet wurde… dann beim Tiefergehen 1 Erklärung der Luftfahrtbehörde (erstaunlich), die erklärte dass es sich um Satelliten von SpaceX  handelt. AHA! Weiter geforscht; was ist das???

      Ach ja, die möchten, dass das Internet in allen Winkeln der Welt funktioniert! Oh, wie schön…dachte ich, …nicht ohne Skepsis..mit der gespaarten Frage; was hat er/sie/es davon und warum werden da sage und schreibe 42.000 Teile davon hoch gebeamt, die 5 Jahre „leben“ und dann als Weltraumschrortt da oben herumgeistern??? Wer genehmigt so etwas, es ist unser aller Himmel und All??? Ich war komplett fassungslos!!!!

      Ich kam bei meiner Recherche zu 5G und zu unseren Handys als Empfangsort- bzw .Trasmitter, ja was soll ich sagen… so zu weiteren Dingen, die sie vorhaben, u.a. wie man mit gewissen Frequenzen wirklich Menschen „grillen bzw. gedanklich beeinflussen“ kann! Als ich fast zeitgleich die Georgia Guidestonstafeln las (Kalifornien), war mir alles klar!

      Auch wieder für mich ein Bauch- und Gänshautmoment! Ich schickte es ohne Kommentar an meine Familie…ich erntete natürlich nur Spott! Jetzt war ich wirklich die ausgemachte Aluhutträgerin und Verschwörungstheoretikerin!

      Ich habe mir eines geschworen,; dran zu bleiben, an dem was jetzt passiert und Menschen aufzuklären, zu dem was aktuell und im Hintergrund passiert! Ich empfinde es als meine persönliche Mission!

      Mehr geht für mich nicht als kleene blonde Frau, ach es kommt doch Tatsache eine Nachfragen zu Georgia Guide Stones, von meinem Schwager (Neurologe und Psychater…) der mich im Vorfeld schon als Verschwör.t…abgestempelt hat  noch einmal?,😍🙏 Ach guck?!?

      Bitte, bitte; wie sind eure Erfahrungen und Erlebnisse; und habt ihr 1 Idee, wie wir das große Ding, was jetzt ansteht, wuppen können??? 1 glückliche und nachhaltigere Gesellschaft zu implementieren?,??

      Ich habe ganz viel getan, ob Aufklärung, Erkärung; das ich mir wirklich möglich war! Ich gebe gerne mehr wenn ich kann! Lasst uns vernetzen! Ich finde den Prof. Mausfeld nicht schlecht; er erklärt die Angst und deren Auswirkungem und zwar sehr gut, und welche Auswirkungen es auf uns alle hat….und es gibt so viele Menschen, die positiv sind, für das, was uns wirklich gut tut und weiterbringt.!

      Ganz liebe Grüße, Kerstin

       

       

       

       

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