Der Polizeistaat zeigt sein hässliches Gesicht

 in Politik (Inland)

Dass der 29.12. kein ruhiger Abend in München sein würde, stand bereits fest. Nachdem die letzten Mittwochabende in München problemlos zehntausend Demonstranten und Spaziergänger auf die Straße gebracht hatte, machte sich in der Stadtregierung offenbar Angst breit. „Corona-Spaziergänge“ wurden untersagt und Teilnehmende bereits im Vorfeld mit absurden Bußgeldern bedroht. OB Reiter hatte angekündigt, auf Eskalation zu setzen. (Quelle: Netzwerk linker Widerstand)
https://netzwerk-linker-widerstand.ru/magma/2021/12/der-polizeistaat-zeigt-sein-haessliches-gesicht-wildwest-in-der-muenchner-innenstadt/

Showing 2 comments
  • cw
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    ja, nicht nur in bayern stehen nun SPAZIERENGEHENDE in großen und kleinen städten wie schwerverbrecher oder terroristen unter generalverdacht und müssen jederzeit damit rechnen, von behelmten schwarzgekleideten söldnern aufgehalten, ermittlungstechnisch bearbeitet, angesprungen und schlimmstenfalls zu boden gerissen zu werden.

    ich war am mittwoch zu besuch bei münchner freunden und natürlich am nachmittag und frühen abend auch in der stadt unterwegs.

    klar, wenn ich mal in münchen, einer weltstadt mit herz bin, dann sind wir meistens in der stadt unterwegs. dieses mal war da aber nicht viel mit herz und menschlichkeit. und dieses land insgesamt wird auch immer unmenschlicher.

    noch immer kann ich nicht fassen, welches remmidemmi da von den männern und frauen in uniform mit ihren blaublinkenden autos veranstaltet wurde. dass sie sich nicht schämen, zu doof vorkommen?

    welche art von professionalität wird denn bei solch absurden aktionen der polizei überhaupt noch in der öffentlichkeit gezeigt?

    mit knüppeln und pfefferspray und weiß der geier, womit noch bewaffnete schlägertrupps, die sich wichtig machen und friedliche bürger einschüchtern, verängstigen, in gefahr bringen und angreifen?

    gute nacht freunde, spätestens jetzt ist mir klar, dass die demokratie in unserer republik vom politischen personal und ihren helferlein immer weiter ad absurdum geführt und ausgehebelt wird.

    und ach ja, danke herr söder, herr hermann und herr reiter, danke, denn seit diesem entwürdigenden spektakel von polizei und politik am mittwoch in münchen habe ich endgültig begriffen, welche art von gesellschaft sie für uns in zukunft vorgesehen haben.

    totalitäre polizeistaatauswüchse wohin das auge reicht, von wenigen ausnahmen abgesehen.

    der vertrag mit dem bürger wurde längst einseitig beendet, einfach so. nach gutsherrenart aufgekündigt, ohne rücksicht auf etwaige vorhandene rote linien auf seiten der bevölkerung. teile und herrsche in reinkultur!

    dafür gibts jeden tag neue, mit hilfe von verordnungen einseitig IM NAMEN DES VIRUS durchgesetzte maßnahmen zum schutz einer, ebenso einseitig von regierungstreuen „wissensgschaftlern“ definierten VOLKSGESUNDHEIT, die mittlerweile mehr tote und geschädigte durch die maßnahmen als durch den virus selbst aufweist.

    ich habe nur zwei tage gebraucht, um mir einen überblick über die zahlen zu verschaffen und die zusammenhänge zu erklären.

    die den bestrebungen IM SCHATTEN DER MASSNAHMEN GEGEN DAS VIRUS zuzurechnenden zunehmenden „kollateralen schäden“, die der versuch des erforderlichen umbaus des neoliberalen in einen oligarchisch legitimierten stakeholder-kapitalismus, der ausbau einer überwachungsgesellschaft und eines transhumanistischen sklavensystems mit sich bringen, stehen seit meinen erlebnissen in münchen wehmütige erinnerungen an erlebte demokratische und soziale freiheiten (z.b. unbescholtenes durch die stadt schlendern) entgegen, die mir, sollten sie nicht gänzlich als demokratiesurrogate in frage gestellt und enttarnt worden sein, zumindest in schriftlicher form als grund- und menschenrechte noch leitschnur und vision für ein besseres gesellschaftliches miteinander sind.

    eine andere welt ist möglich, hoch die internationale solidarität!

    für grund- und menschenrechte, für frieden, freiheit und selbstbestimmung.

  • Freiherr
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    Der Öffentliche Raum wurde für die Öffentlichkeit zur Sperrzone erklärt – der Bürger damit aus der Öffentlichkeit verbannt !

    Wer es trotzdem wagt sich öffentlich zu zeigen, wird zu einer Geldstarfe von 3.000 euro verdonnert – wenn er das mit einer Kerze macht, als sonst “ Stummer Spaziergänger “ erst recht – wer es wagt das Spazierengehen als sein Recht gegenüber dem Polizeistaat anzuzeigen, wird wegen Widerstand verhaftet.

    Das passiert nun real, es herrscht die Diktatur.

    Wie viele Jahre nun warne ich nun schon davor, dass friedlicher Widerstand ganz einfach völlig wirkungslos sein wird, weil genau dieser freidliche Widerstand den Verbrechern ja am genehmsten ist, der geringste Widerstand ist denen der wollkommenste, freilich.

    Was in München nun abgeht, ist nichts anderes als diktatorische Selbstermächtigung, der Bayrische Platz des Himmlischen Friedens, es fehlen noch die Panzer, aber die kommen noch, der Schießbefehl ist dann auch nur noch eine Formsache.

    Genau dahin haben sich die Deutschen aber freiwillig treiben lassen, das ist die traurige Realität, die religiöse Friedlichkeit ist ihnen heilig, dass Freiheit immer erkämpft werden muss, das begreifen gerade die Deutschen nicht.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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