Die Begrenztheit rationaler Konzepte überwinden

 In FEATURED, Politik, Spiritualität, Umwelt/Natur

Der neue Schulterschluss von Politik und Spiritualität. Spirituelle Menschen stellt man sich gern als selbstgenügsame Meditierende vor, die die äußere Welt als »Maya« verachten. Politische Aktivisten gelten dagegen als hitzköpfige Weltverbesserer mit Symptomen von Eigenblindheit und einer verarmten seelischen Innenseite. Beide »Lager« stehen einander meist verständnislos oder gar feindselig gegenüber. Der Vogel des gesellschaftlichen und ökologischen Aufbruchs benötigt aber, um abheben zu können, zwei Flügel: Spiritualität im Innen und Engagement im Außen. Geseko von Lüpke beschreibt, wie spirituelle und innerpsychische Werte (Glaube, Vision, Herz, Mitgefühl) politische Aktionen inspirieren können. Teil 2 unserer Serie „Best of connection“ mit zeitlosen Beiträgen zu Spiritualität und Politik, Quelle ist die Buchreihe „Neues Wir“, adecis Verlag. Siehe dazu auch den Einführungsartikel. (Geseko von Lüpke)

Wir machen sie zu Helden, laden sie auf Konferenzen ein, pilgern zu ihren Vorträgen, hängen an ihren Lippen – die großen Sozialreformer, Aktivisten und ökologischen Vordenker. Dabei haben alle Revolutionäre und Visionäre angefangen wie du und ich. Worin liegt das Geheimnis jener Vorbilder, die trotz aller Widerstände und Hürden ihre Visionen von einer lebenswerten Zukunft umsetzen?

Ihre visionäre Neuorientierung war in aller Regel das Produkt einer ganz persönlich empfundenen Krise. Einer Krise, in der das Modell des eigenen Weltbildes in Stücke zerfiel und einer Leere und Orientierungslosigkeit Platz gemacht hatte, auf die zunächst meist mit Resignation, Rückzug und langsamer Neubesinnung reagiert wurde. Einer Krise, in der die innere Zerrissenheit – das eine zu wissen und das andere zu tun – so unerträglich wurde, dass eine Not gewendet (»Notwendigkeit«) und eigene Werte entwickelt werden mussten.

Den Wandel leben

Der Alternative Nobelpreisträger Bill Mollison, Farmer und Begründer der ganzheitlichen Permakultur, wollte seinen Kopf in den australischen Wüstenboden stecken und die Welt nicht mehr sehen.

»Ich dachte, ich könnte verschwinden, mich auf einen Berg setzen und dem Zusammenbruch einfach zuschauen. Es dauerte drei Wochen, bis ich realisierte, dass ich zurück musste, und kämpfen. […] Als mir da draußen die Idee der Permakultur kam, war das fast so, als hätte sich etwas in meinem Gehirn verändert, ich konnte es gar nicht so schnell aufschreiben, wie es entstand.«

Von Mahatma Gandhi wird der Satz überliefert, dass wir selbst den Wandel leben müssten, den wir in die Welt bringen wollen. Das scheint für ein umfassendes Engagement unverzichtbar. Der thailändische Sozialreformer und preisgekrönte engagierte Buddhist Sulak Sivaraksa verließ den sicheren Hafen des akademischen Elfenbeinturms und lebte mit den ärmsten Bauern.

»Man kann nicht die ganze Welt ändern«, fasst Anuraddha Mittal von Food First zusammen, »aber wenn ich für mich selbst eine bessere Welt will, kann ich etwas dafür tun.« Das klingt, als bräuchte es einen buchstäblich »gesunden« Egoismus, um wirkungsvoll Reformen durchzusetzen. Es scheint, dass wir zur Evolution als Ganzes dann wirkungsvoll beitragen, wenn jeder Einzelne sein Potenzial im Sinne einer authentischen Selbstverwirklichung bestmöglich zur Entfaltung bringt. Dazu gehört offenbar eine hohe Achtsamkeit für die Urteile und Impulse der eigenen inneren Stimme.

Die Rückkehr der Gefühle

Um bei allem gesunden Eigeninteresse nicht in die Egozentrik abzugleiten, scheint es dringend notwendig, das eigene Engagement immer in den Kontext der Zugehörigkeit zu einem größeren Lebensnetz zu stellen. Tatsächlich berichten viele Aktivisten von einem tiefen Naturbezug, der weit über ein nur theoretisches Verständnis der gegenseitigen Abhängigkeit hinausgeht. Natur, besonders im vom Menschen unangetasteten Zustand, gilt vielen als psychische Tankstelle und Maßstab des Handelns. »Wenn ich fertig bin mit den Menschen und keinen Trost mehr finde, dann ist die Kraftquelle für mich die große Natur«, bestätigt der 1997 mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnete deutsche Umweltschützer Michael Succow.

Mitgefühl ist der zentrale Wert des neu entstehenden ökologischen Weltbilds. Das Wort, das sonst als Kernbegriff in allen Religionen der Welt vorkommt, bekommt im ökologischen Denken einen ganz neuen Inhalt. »Die moderne Wissenschaft hat die Gefühle verbannt«, sagte der jüngst verstorbene Ökoaktivist und langjährige Herausgeber des Magazins »The Ecologist«, Edward Goldsmith. »Das ist eine unweigerliche Konsequenz des Dogmas, dass wissenschaftliches Wissen objektiv sein muss. Die Wahrheit ist, dass der Mensch einfach nicht dafür geschaffen ist, sich auf emotionslose Art zu verhalten. Eine moralische und emotionale Verpflichtung ist erforderlich. In der Tat muss eine der Schlüsselaufgaben darin bestehen, unsere Emotionen so umzuleiten, dass sie die Aufgabe erfüllen können, für die sie bestimmt sind. Sie sollen uns helfen, die kritische Ordnung der Biosphäre zu bewahren.«

Die Logik des Herzens

Eine Aussage mit weitreichenden Konsequenzen, denn sie bedeutet, der vorgeblich rein rationalen wissenschaftlichen Analyse ganz bewusst einen emotional begründeten Standpunkt entgegenzusetzen. Sie lehnt es ab, die Probleme der Welt aus einer distanzierten Position nüchterner Sachlichkeit zu betrachten und fordert offensiv subjektive und wertgebundene Stellungnahmen. Sie erklärt den Mythos wissenschaftlicher Objektivität für überholt und verweist darauf, dass nicht nur die scheinbar neutrale Wissenschaft eine Chimäre ist, sondern jedes Erkennen und Handeln auch gefühlsgesteuert ist. Damit greifen ökologisches Bewusstsein und politisches Engagement tief hinein in den Bereich der Psyche.

Der indische Chipko-Aktivist Sunderlal Bahuguna baut deshalb sein Engagement auf das Motto »Aus dem Kopf übers Herz in die Hände«: »Das Herz muss erreicht werden. Sein Impuls bringt uns dazu, mit der Kraft unserer Hände etwas zu tun«, sagt der Alternative Nobelpreisträger von 1987. »Das fehlt den modernen Gesellschaften – sie appellieren nicht ans Herz. Der moderne Mensch hat einen großen Kopf und riesige Hände, aber kein Herz.«

Hier bekommt der Begriff des Mitgefühls oder der compassion (wörtlich: mit-leiden) seine zentrale Bedeutung im ökologischen Denken. In allen religiösen Traditionen der Welt steht das Mitgefühl für die Fähigkeit, den begrenzten eigenen Standpunkt zu transzendieren und die Wirklichkeit aus der Perspektive eines leidenden Mitmenschen zu erfahren.

Die Mitwelt als Teil des Selbst

Ganzheitliches ökologisches Denken geht hier einen entscheidenden Schritt weiter, sagt der brasilianische Befreiungstheologe Leonardo Boff, der im Jahr 2000 den Alternativen Nobelpreis erhielt: »Nicht nur die Armen rufen um Hilfe, sondern auch das Wasser, die Tiere, die Wälder, der Erdboden, letztlich die ganze Erde als lebender Superorganismus, den wir Gaia nennen. Sie rufen nach Unterstützung, weil ihre Autonomie und ihr innerer Wert nicht wahrgenommen werden.«

Die innere Bereitschaft, diesen Ruf zu hören, ist die eigentliche Basis des umfassenden Engagements, ob es nun von indianischen Aktivisten im Amazonas, indischen Baum-Umarmern, europäischen Initiativen zum Schutz der Wildnis oder brasilianischen Sozialaktivisten ausgeht.

Zahlreiche ökologische Denker haben sich mit der Möglichkeit beschäftigt, das menschliche Selbstbewusstsein nicht nur auf den Organismus innerhalb der Grenzen der Haut zu beschränken, sondern die größeren Kreisläufe, die den Organismus am Leben erhalten, mit in das menschliche Selbstbild einzubeziehen. Wer in sein eigenes Selbstbild auch Teile der Mitwelt integrieren kann, wird diese Mitwelt als Teil seines Selbst bereitwillig zu schützen versuchen – ohne moralischen Druck von außen.

Das kreative Netz des Lebens

Offenbar ist beides nötig: die radikale intellektuelle Einsicht in die gegenseitige Abhängigkeit aller natürlichen Phänomene einerseits und die Fähigkeit zum Mitfühlen andererseits. Bleibt das Mitfühlen auf der Ebene der Isolation, Abgetrenntheit und Angst, führt es zu Verzweiflung, Depression, Überforderung und dem verzweifelten Kampf gegen »das Böse«, »die Armut«, »die Zerstörung«, »die Anderen«.

Ist das Mitfühlen jedoch eingebettet in ein tief wahrgenommenes und unmittelbar erlebtes Beziehungsgeflecht, wird es zu einem lebendigen Ausdruck unserer Verbundenheit mit dem Ganzen. Empfinden sich Menschen als einzigartige Teile eines größeren lebenden Ganzen und entwickeln eine persönliche Beziehung oder gar Liebe zu dieser Mitwelt, sind sie offenbar in der Lage, eine zerstörerische Realität ohne lähmende Verzweiflung wahrzunehmen, das kreative Netz des Lebens als Unterstützung zu empfinden und im tiefen Engagement für das Ganze sogar Freude, Glück und Selbstverwirklichung zu finden.

Begriffe wie Visionen, Ganzheit, Glaube, Beziehung, Rückbindung, Mitgefühl, Selbstverwirklichung und Liebe waren in der Vergangenheit eher die Domäne der Religionen. Tatsächlich gibt es zahlreiche spirituelle Traditionen in der Welt, die davon ausgehen, dass alles miteinander in Beziehung steht, miteinander verbunden und »heilig« ist. Die ehrfürchtige Wahrnehmung der Natur als etwas Heiliges, Belebtes, Lebendiges ist alles andere als neu – sie scheint vielmehr zu den ältesten kulturellen Traditionen der Menschheit zu gehören. Als Weltsicht schien sie überholt und nicht mehr zeitgemäß für die rationale Moderne.

Religion als Erfahrung von Einheit

Doch im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts vollzog sich ein grundlegender Wandel. Ohne dass viel darüber gesprochen wird, entdecken immer mehr Menschen überraschende Parallelen zwischen uralten Traditionen und modernster Weltsicht. Helena Norberg-Hodge, Trägerin des Alternativen Nobelpreises von 1986, gewann diesen Eindruck während ihres jahrelangen Engagements im buddhistisch geprägten Ladakh: »Ich glaube, dass das Herzstück aller großen Religionen die Einheit und die wechselseitige Abhängigkeit des Lebens ist. Wenn man meditiert und reflektiert, dann wird diese Einsicht sichtbar und die Illusion der Trennung verschwindet. Im Westen ging der Aufstieg der Wissenschaft parallel mit dem Niedergang des Glaubens: Es wurde eine Welt geschaffen, in der die Menschen voneinander und von der Erde getrennt sind.«

Wer Aktivisten wie den chilenischen »Barfuß-Ökonomen« Manfred Max-Neef auf ihre Spiritualität anspricht, erhält eine ebenso zögerliche wie differenzierte Antwort: »Meine Allegorie ist: Jeder Mensch lebt gleichzeitig in mehr als einer Welt – in mindestens zwei Parallelwelten. Eine ist die Welt, wo man sehen muss, um zu glauben. Aber es gibt noch eine andere Welt, wo man glauben muss, um zu sehen«, sagt der Alternative Nobelpreisträger von 1986. »Weil ich Beziehungen mit einer parallelen Welt habe, sehe ich diese Welt anders und fühle sie anders und handle anders. Das macht es möglich, dass ich eine andere Ökonomie entwickeln oder an eine andere Konzeption von Ökonomie denken kann.«

Der Baum, das bin ich

Da haben es Umwelt- und Sozialaktivisten nicht-westlicher Kulturen deutlich leichter. Der indische Chipko-Aktivist Sunderlal Bahuguna sagt, ohne zu zögern: »Wir glauben zu sehr an die Wissenschaft, aber ohne Spiritualität ist Wissenschaft nutzlos. Wissenschaftlichkeit und Spiritualität, Kopf und Herz ergeben zusammen den guten Menschen«.

Ökologische Spiritualität wird bei uns immer noch selten offen zum Ausdruck gebracht. Die Erfahrung der Natur als innere Kraftquelle, eine tiefe emotionale Bindung an Bäume und Tiere oder eine Haltung der Ehrfurcht vor der Schöpfung ist aber auch im Westen weit verbreitet, auch wenn sie nicht »vernünftig« erscheint. Kindern scheint sie grundsätzlich vertraut zu sein. Bergsteiger, Wanderer und Wildnisfreunde berichten, wie sich mit zunehmendem Abstand von der Zivilisation ein Gefühl einstellt, von bewusster Natur umgeben zu sein. Bill Mollison erzählt, dass ihm nach drei Tagen in der Wildnis alles beseelt erschien und er nicht mehr wusste, wo er aufhört und der Baum anfängt.

Das theologische Wort für diese Wahrnehmung ist Panentheismus: Alles ist göttlich – oder Pantheismus: Gott ist in allem. Diese Grundüberzeugung teilen traditionelle Kulturen, westliche Mystiker und asiatische Heilige.

Was alle Religionen eint

Er wolle nicht bekehren, sondern an gemeinsame Werte erinnern, sagte der Öko-Philosoph Edward Goldsmith: »Die ökologische Sichtweise, die ich vorschlage, hat sicher etwas Religiöses. Aber ich fordere nicht, dass alle Menschen die gleiche Religion haben sollten. Ich glaube vielmehr, dass alle Religionen auf den gleichen Grundlagen aufbauen, genauso wie es in den verschiedenen traditionellen Gesellschaften der Fall war.«

Die Grundsätze sind überall die gleichen, glaubt der Befreiungstheologe Leonardo Boff. Sie lauten Solidarität, Mitgefühl, Sorge, Gemeinschaft und Liebe. »In solchen Dimensionen zu leben«, ergänzt er, »heißt, wirkliche Spiritualität zu leben. Und diese Spiritualität ist nicht das Monopol von Religionen oder Kirchen, sondern die tiefste Wahrheit des Menschen selbst.«

Die Quantenphysikerin und Alternative Nobelpreisträgerin von 1993, Vandana Shiva, ist davon überzeugt, dass eine derartige spirituelle Perspektive alles andere als unpolitisch macht: »Denn was ist Spiritualität? Sie bezeichnet nichts Anderes als unsere Fähigkeit, innere Ressourcen zu entwickeln und uns seelisch gegen alle Formen von Gewalt und Einschränkungen zu stärken, die sonst zu Apathie, Lähmung und Angst führen. Um ohne Angst zu sein und Fesseln sprengen zu können, braucht man Kraft und Elastizität. Dafür ist inneres Wachstum als Mensch und Person notwendig. Spiritualität war in vielen Gesellschaften immer schon ein Werkzeug, um das zu erreichen. Deshalb können uns auch alle spirituellen Mythen heute dabei helfen.«

Wo Spiritualität politisch wird

Doch die alten Werkzeuge spiritueller Disziplinen werden neu genutzt. Statt einer nur nach innen gerichteten Versenkung entsteht so etwas wie eine Mystik, in der Meditation und soziale oder ökologische Aktion nicht länger getrennt sein müssen, sondern eins werden. Der Weg der geistigen Suche wird nicht länger als eine Flucht aus der schlechten Welt in irgendeinen paradiesischen Himmel angesehen. Vielmehr wird hier die Welt selbst zum Kloster. Die Welt selbst wird als Arena einer geistigen Transformation verstanden, sie wird selbst zum geistigen Lehrer oder gar zum heiligen Ort.

Tiefer Selbstbezug gilt hier als die Basis dafür, sich von den Verlockungen der Konsumgesellschaft zu befreien. Innere Emanzipation wird zur Voraussetzung für die Vision von gesellschaftlicher Freiheit und Selbstbestimmung. Der chilenische Ökonom Manfred Max-Neef nennt dies »Traumfähigkeit – eigentlich ist es mehr als Träumen. Es sind Bilder von Lebensalternativen«.

Allen genannten Visionären geht es um die Anerkennung von menschlichen Gefühlen und Sehnsüchten, die bislang aus dem politischen Diskurs herausgehalten wurden. Sie sollen nicht länger als störende Begleiterscheinung behandelt, sondern in ihrem Potenzial genutzt werden.

Schließlich geht es darum, die erwiesene Begrenztheit rein rationaler Konzepte innerlich wie gesellschaftlich zu überwinden und immer mehr Menschen dazu zu motivieren, nicht nur aus kühler Logik, sondern mit dem Herzen Zukunft gestalten zu wollen.

 

Dr. Geseko v. Lüpke arbeitet als freier Journalist, Autor und Seminarleiter in München. Nach Veröffentlichungen im Bereich moderner Wissenschaft und ganzheitlicher Lebensformen und verschiedenen Fortbildungen in Tiefenökologie und Ökopsychologie ließ er sich in Kalifornien zum Visionssuche-Leiter ausbilden und schrieb gemeinsam mit Sylvia Koch-Weser das Buch »Vision Quest. Visionssuche: allein in der Wildnis auf dem Weg zu sich selbst.«. Auf dem Markt sind auch »Projekte der Hoffnung« (oekom), »Politik des Herzens« (arun) und »Altes Wissen für eine neue Zeit« (Kösel).

 

Buchtipp: Reihe Neues Wir, adecis Verlag, Herausgeber: Wolf S. Schneider.

Band 1: Politik + Spiritualität: Die Macht und die Weisheit, 196 Seiten Seiten, 11 Euro, als E-Book 6,99 Euro

Darin sind weitere Artikel verschiedener Autoren zu spirituellen Themen zu finden.

 

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