Die Hexenjagd

 in FEATURED, Monika Herz, Politik (Inland)

„Großinquisitor“ in einer Theateraufführung

Die verbale Brutalität, mit der manche Medienschaffende über Ungeimpfte herziehen, erfüllt schon den Tatbestand der Volksverhetzung. Eine Journalistin bläst zur Jagd auf Ungeimpfte. Und sie ist damit nicht allein. Die Spritzen-„Verweigerer“ seien Schuld an so ziemlich allem, was in letzter Zeit schief gelaufen ist. An Tausenden von Todesfällen, an traumatisierenden Kindern wie auch an der mangelnden Wirksamkeit des viel gepriesenen Impfstoffs, den sie selbst nicht an ihren Körper herangelassen haben. Bei einem derart fairnessfernen Milieu, wie es der „Qualitätsjournalismus“ heutzutage darstellt, hat es eine machtverliebte Regierung leicht, ihre an und für sich leicht durchschaubaren Sündenbock-Theorien in der Öffentlichkeit durchzusetzen. Obwohl das Phänomen an sich nicht neu ist, erschreckt es doch, wie sich nackter Hass und Hetze in den letzten Wochen in veröffentlichten Artikeln „seriöser“ Medien gesteigert haben. Hier ist es menschlich sehr verständlich, dass die Autorin nicht vorgibt, all diese Angriffe locker wegzustecken. Sie ist getroffen, auch wenn die Schuldvorwürfe ihrer Anklägerin im Grunde ihr Ziel verfehlen. Vor einer solchen Rädelsführern und dem von ihr vielleicht aufgehetzten Mob kann einem angst und bange werden. Dabei sollten sich eigentlich die Schreibtischtäterinnen und -täter Sorgen machen. Denn ihr Tun ist mitunter justiziabel und „geeignet, den öffentlichen Frieden zu stören“. Monika Herz

„Du fühlst dich doch gar nicht schuldig – weil sonst würdest du dich ja impfen lassen.“ Das war die Reaktion einer Freundin, nachdem sie meinen Brief an Markus gelesen bzw. kurz überflogen hatte.

Mein Schuldbekenntnis war eher satirisch gemeint, klar. Dennoch war es hilfreich für mich, einzutauchen in den Sumpf aus Schuld und Scham, in den „die Gesellschaft“ immer wieder Unschuldige hineintreibt, indem diese zu Schuldigen ernannt werden. Jahrhunderte später entschuldigte sich dann Papst Benedikt für die Gräueltaten an den „bösen Hexen“… Nachdem der Krieg verloren war, musste man zugeben, dass „die bösen Juden“ gar nicht schuld waren … oder „die Ausländer“ und so weiter.

Wem erzähl ich das eigentlich? Meine Freundin wird vielleicht gar nicht verstehen, was ich sagen will. Den historischen Zusammenhang mit der Judenverfolgung im Dritten Reich herzustellen,  das wird sie vielleicht empörend und geschmacklos finden. Und sie wird es begründen können ….

Mein Sohn hat mir gestern kommentarlos einen Gesetzestext geschickt. Strafgesetzbuch § 130 – Volksverhetzung. https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__130.html

Der geht mir einfach nicht mehr aus dem Sinn. Da heißt es:

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören (…) die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er eine vorbezeichnete Gruppe, Teile der Bevölkerung oder einen Einzelnen wegen seiner Zugehörigkeit zu einer vorbezeichneten Gruppe oder zu einem Teil der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, …“

Nun verstehe ich ja nichts von Jura, aber so wie ich das Gesetz hier lese, fühle ich mich doch tatsächlich gemeint. Und zwar als Opfer. Schon wieder! Echt! Kann man das nicht abbestellen? Aber wie ich in meinem letzten Artikel schon zum Markus gesagt hab: Ich mach das nur noch einmal mit!

Und ich wünsche mir, dass noch zu meinen Lebzeiten die Hatz gegen uns Ungeimpfte von einem ordentlichen Gericht untersagt wird. Und zwar lieber schnell als zu spät. Ich habe keine Ahnung, ob das jetzt Sinn macht, aber ich muss leider einen Präzedenzfall schaffen. Und zwar nehm ich jetzt diesen einen Artikel, der mich wirklich getroffen hat. Von Katie Degenhardt, Chefin vom Dienst bei t-online – eine junge Frau, Mutter von 2 Kindern.

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_91187168/ungeimpfte-in-corona-krise-wenn-ein-lockdown-kommt-dann-seid-ihr-schuld-.html

Es tut mir wirklich leid um die junge Mutter, dass ich sie anzeigen muss, weil ich wirklich finde, dass sie zu weit gegangen ist. Diese Ungeimpften-Hatz stört den öffentlichen Frieden. Die Gruppe der Ungeimpften und ich als einzelne werden für alle ungeliebten politischen Maßnahmen und sogar für alle Toten und Infizierten verantwortlich gemacht. So verstehe ich den Text.

Außerdem seien wir schuld daran, dass die Tochter von Katie Degenhardt ihre Freundinnen nicht mehr treffen kann, und wenn wieder ein harter Lockdown über Weihnachten verhängt wird, sind wir auch schuld. Wir sind sicherlich auch schuld daran, dass laut RKI 70,6 % der älteren Covid-Kranken geimpft sind und und und… Ach was reg ich mich auf! Ich schreib jetzt einfach eine Anzeige.

 

Peißenberg, den 26.11.2021

An die Polizeidienststelle

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

ich möchte hiermit Anzeige erstatten.

Ich fürchte, dass der Straftat-Bestand der Volksverhetzung erfüllt worden ist.

Als Beispiel lege ich diesen Artikel vor (siehe Anlage).

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_91187168/ungeimpfte-in-corona-krise-wenn-ein-lockdown-kommt-dann-seid-ihr-schuld-.html

Ich werde als Teil einer Gruppe, welche „die Ungeimpften“ genannt wird, beschuldigt, „schuld zu sein“ am Tod von 100.000 Menschen, an der Infektion von 5 Millionen Menschen und am desolaten Zustand des Öffentlichen Lebens. Die Autorin bezichtigt mich sogar, schuld zu sein daran, dass ihre 9-jährige Tochter nun wieder per Zoom singen muss, statt im echten Leben mit ihren Freundinnen. So, als hätte ich die entsprechende Verordnung erlassen. So, als würde ich ihrer Tochter die Freude am Singen nicht von ganzem Herzen wünschen!

Die Autorin stachelt zum Hass gegen mich auf, indem sie so tut, als ob alle Einschränkungen, die sie und ihre Kinder erdulden müssen, aufgrund meiner Zugehörigkeit zur Gruppe der „Ungeimpften“ entstanden sind. So als hätte ich es zu verantworten, dass in Deutschland in den vergangenen 20 Monaten Intensiv-Betten und Personal auf ominöse Weise weniger geworden sind, statt mehr.

Es wird gegen mich zum Hass aufgerufen und Gewalt-Maßnahmen werden mir angedroht (Impfzwang gegen meinen Willen). Die Autorin ruft zu Rücksichtslosigkeit gegen mich und die Gruppe der Ungeimpften auf. Gleichzeitig behauptet sie, ich als Teil der Ungeimpften sei die Rücksichtslose.

„Ihr seid schuld“ – so der Titel des Artikels. Im Untertitel wird uns Ungeimpften unterstellt, dass wir kein Mitgefühl hätten. „Kein Mitgefühl“ steht da. Es kann aber auch als Aufruf gedeutet werden, mit Ungeimpften kein Mitgefühl zu haben. Der UT ist zweideutig und möglicherweise so beabsichtigt! Jedenfalls ist es doppelt gemein: Entweder soll es heißen, dass mit Ungeimpften kein Mitgefühl geübt werden soll – oder dass Ungeimpfte zum Mitfühlen nicht fähig sind. Dabei sind es gerade die Ungeimpften, die sehr unter den momentanen Maßnahmen zu leiden haben, also mit-leiden.

Im Zusammenhang mit dem öffentlichen Frieden ist es von großer Bedeutung für Menschen, Mitgefühl zu entwickeln. Öffentlich dazu aufzurufen, keinerlei Mitgefühl mit einer Gruppe von Menschen zu haben, stört deshalb den öffentlichen Frieden. Auch verstehe ich wirklich nicht, warum mir die Autorin vorwirft, kein Mitgefühl zu haben. Ich habe die Toten nicht getötet und ich habe die Infizierten nicht infiziert. „Die Zahlen“ habe ich auch nicht zu verantworten. Und ich empfinde wirklich Mitgefühl für alle Betroffenen, besonders für die Kinder und ihre Familien. Das kann ich schwören.

Auch der Untertitel des Fotos ist sehr irritierend. Ein Foto von einer Demonstration. Untertitel: „Querdenker“ demonstrieren in München. Wer sich nicht impfen lässt, hat keine Solidarität verdient.

Obwohl das Wort „Querdenker“ im Artikel nicht mehr auftaucht, werde ich als Ungeimpfte in prominenter Weise durch das Foto in Verbindung gebracht mit so genannten Querdenkern, wer auch immer das sein mag. Ich war dieses Jahr auf keiner Demo in München und ich kenne keine Menschen, die sich Querdenker nennen. Dem Hörensagen nach sind Querdenker lauter Rechtsradikale, esoterische Spinner, Impfgegner, Corona-Leugner, Antroposophen, ganzheitlich Denkende, Corona-Schwurbler und eben jetzt scheinbar auch ich und die Ungeimpften.

Im nächsten Absatz zählt die Autorin die verschiedenen Einschränkungen auf, die Kinder erdulden müssen und klopft sich selbst auf die Schulter, weil sie und ihre Familie alles getan haben, um die Pandemie zu bekämpfen. Dieses Lob steht ihr in vollem Umfang zu, denn Familien mit Kindern sind die wahren HeldInnen (und die wahren Leid-Tragenden) dieser furchtbaren Zeiten und niemand lobt sie dafür. Niemand gibt ihnen Entschädigung. Und niemand sorgt dafür, dass es endlich besser wird. Auch ich wünsche, dass Corona endlich endet. Denn meine Enkelkinder sind von den Maßnahmen genauso betroffen und meine Kinder, die jetzt selber Eltern sind. Und wir Großeltern haben uns auch – wie die Autorin von sich selbst sagt – an alle Regeln und Vorgaben gehalten, „die uns in den verschiedenen Phasen der vergangenen beiden Jahre abverlangt wurden. Lockdown, Treffen nur von einem Haushalt plus einer Person, die kranken Großeltern über Monate nicht besucht, 3G, 2G, 2G+. Unsere Familie leistet ihren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie.“

Mir als Angehörige der Gruppe der Ungeimpften wird allerdings unterstellt, ich sei nun daran schuld, dass all diese freiheitsbeschränkenden Maßnahmen damals getroffen worden sind. Dies entspricht nicht den Tatsachen. Viele der genannten Maßnahmen wurden getroffen, als es noch gar keinen Impfstoff gab. Damals waren alle noch Ungeimpfte.

Ich habe lediglich kraft meines freien Willens entschieden, mich vorerst nicht impfen zu lassen. In unserer Familie hat jeder für sich entschieden, wir machen einander keine Vorwürfe und wir machen einander nicht Angst, dass die jeweils andere Entscheidung vielleicht nicht die Richtige war. Zumindest bisher nicht. Wir reden viel über Corona. Viel zu viel. Es gibt verschiedene Meinungen. Wir respektieren das, was nicht heißt, dass alle einer Meinung sind. Im Gegenteil.

In dem Artikel werde ich dagegen als Teil der Gruppe der „Ungeimpften“ in meiner Würde herabgesetzt, indem behauptet wird, ich könne nicht logisch denken oder mein Verstand sei zu gering, um „der Wissenschaft“ folgen zu können. Zitat: „Und mich regen wirklich all die auf, die es immer noch nicht begreifen. Alle müssen mitmachen, sich an die Regeln halten, sich impfen lassen! Sonst schaffen wir es nicht und es nimmt nie ein Ende mit Corona.“

Als Ungeimpfte wird mir unterstellt, ich wäre schuld (siehe Titel), wenn Corona kein Ende nimmt. Es wird verschwiegen, dass ich ein natürliches Immunsystem mein Eigen nenne, das Jahrtausende Zeit gehabt hatte, sich mit diesem Planeten anzufreunden. Es ist mein gutes Recht, meinem eigenen Immunsystem mehr zu vertrauen, als dem Impfstoff.

Weiteres Zitat: „Wir alle und vor allem der Staat nehmen sehr viel Rücksicht auf die individuellen Befindlichkeiten der 30 Prozent immer noch Ungeimpften. Unser Land, wir alle, haben sehr viel Verständnis für die unwissenschaftlichen Argumente der Impfgegner, -zögerer und -verweigerer. Herrje, was ist eure vermeintliche Freiheit wert, sich gegen das Impfen entscheiden zu dürfen, wenn diese Freiheit so viele Opfer fordert: fast 100.000 Tote, mehr als fünf Millionen Infizierte, das abgesagte Weihnachtskonzert meiner Tochter. Die meisten Geimpften haben sehr viel Nachsicht mit der ungeimpften Minderheit. Ich nicht.“

Meine kritischen Fragen zu Herstellung, Vertrieb, Zulassung und Gewinnabsichten in Zusammenhang mit dem Impfstoff werden generell in der Presse als „Geschwurbel“ herabgewürdigt, hier in diesem Artikel als „unwissenschaftlich“ bezeichnet, obwohl es auch Wissenschaftler geben soll, die genau solche Fragen ebenfalls stellen und Antworten darauf gefunden haben.

Schließlich wird behauptet, mein noch geltendes Recht auf Selbstbestimmung über meinen Körper, also „meine Freiheit“, habe all diese Opfer gefordert. Schließlich ruft sie dazu auf, keinerlei Nachsicht mehr in Bezug auf meine Selbstbestimmung walten zu lassen.

Ich fühle mich dadurch sehr bedroht.

Im Text der Autorin werden ich und die Gruppe der Ungeimpften als Sündenbock missbraucht, öffentlich an den Pranger gestellt und sogar zu „Schuldigen“ am Tod von 100.000 Menschen und an 5 Millionen Infizierten ernannt. Das ist definitiv nicht wahr! Ich bin nicht schuld an all diesen Toten und Infizierten und auch nicht an den Maßnahmen. Doch allmählich scheint die ganze Bevölkerung dies zu glauben.

Einige meiner Freundinnen reagieren nicht mehr auf meine Kontaktversuche. Obwohl ich gesund bin, darf ich öffentliche Räume nicht mehr betreten. Alle persönlichen Maßnahmen zur Gesunderhaltung sind mir verboten: Vom Sauna-Besuch bis zum Qi-Gong-Kurs. Ich verstehe das nicht!

Ich habe mit all den Toten und Kranken nichts zu tun. Außer, dass ich für sie bete. Falls jemand Angst hat, ich könnte ihm ein Intensiv-Bett wegnehmen – dazu wird es wohl bald Verordnungen geben, die Ungeimpften den Versicherungsschutz entziehen. Man muss also keine Angst haben. Ich glaube auch nicht, dass ich ins Krankenhaus gehen werde, wenn ich wirklich schwer erkranken würde. Es gibt Aussagen von Ärzten und Pflegepersonal, die mich befürchten lassen, dass sie mir als Ungeimpfter sowieso nicht helfen würden, mein Leben zu verlängern.

Ich sitze hier und weine. Diese Anschuldigung macht wirklich etwas in mir. Wissen Sie,  besonders in der kalten und dunklen Zeit muss ich aufpassen, dass ich nicht zu traurig werde. Also jetzt gerade. Viele Menschen in diesem Land leiden daran. Irrationale Schuldgefühle sind ein Leitsymptom dieser furchtbaren Erkrankung. Ich verstehe gerade die Welt nicht mehr. Ich denke an all die Freundinnen und Freunde, die mich nun ebenfalls für schuldig halten könnten und mich meiden werden, die meine Kontaktversuche bereits jetzt online ignorieren und mich nicht mehr besuchen werden. An all die Zusammenkünfte, zu denen ich nicht mehr kommen darf. Von der Wohnungs-Eigentümerversammlung bis zum Jahreszeitenfest. Es wird im Internet sogar diskutiert, mir endlich den Zutritt in Lebensmittel-Läden zu verbieten. Dabei fühle ich mich wirklich unschuldig am Tod und an den Infektionen bei den im Artikel genannten Menschen.

Allein die Vermutung, dass ich auch infiziert werden könnte und dass mein eigenes Immunsystem mich nicht zuverlässig schützen könnte, dass ich eventuell vor dem Tod gerettet werden müsste, dass ich auch in „die Zahlen“ eingehen könnte und dass die Regierungen sich dadurch gezwungen sehen könnten, wieder „Maßnahmen“ zu ergreifen – das rechtfertigt doch nicht, mich zur Impfung zu zwingen. Oder etwa doch? Ich bin schon ganz verunsichert.

Mir ist bewusst, dass eine Klage wegen Volksverhetzung schwerwiegend ist und schwere Strafen, sogar Gefängnisstrafen für den Beklagten nach sich ziehen kann, falls es zu einer Gerichtsverhandlung kommen sollte.

Im Falle einer Strafverfolgung bitte ich das Gericht jetzt schon um Milde für die Beklagte. Die junge Frau ist wohl einfach mit den Nerven am Ende. Ich möchte auf keinen Fall, dass die Autorin ins Gefängnis muss. Sie hat doch Kinder! Und was soll ein Gefängnisaufenthalt in einem solchen Fall bringen? Aber ich finde, es muss einmal ein Fall auf den Tisch! Da geht es doch um etwas! Ist das nicht vielleicht doch Volksverhetzung? Vielleicht hat die Autorin aber auch Recht und ich bin wirklich zu dumm, um meine eigene Schuld zu begreifen.

Was ich mir wünsche, ist eine ruhige und sachliche Aufarbeitung und eine öffentliche und ehrlich gemeinte Entschuldigung bei der „Gruppe der Ungeimpften“ sowie eine wirklich ernstgemeinte Erklärung der Redaktion von t-online.de, in Zukunft diese Hetzjagden zu unterlassen. Das ist meiner Meinung nach unterstes Niveau, was die Menschlichkeit in der Gesellschaft betrifft.

Noch einmal: Meiner Meinung nach ist mit diesem Artikel sogar eine Straftat begangen worden. Ich bitte die Staatsanwaltschaft zu prüfen, ob meine Anzeige gerechtfertigt ist. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Monika Herz

 

Nachtrag 28.11.21

Nun geht gerade die Sonne auf. Zeit für meinen Morning Walk. Den Hügel hinauf, an der Kapelle vorbei, zum Weiher hinunter.

Ich spüre Angst, die Strafanzeige tatsächlich wegzuschicken. Vielleicht wird meine Wohnung dann gestürmt? Mein Computer beschlagnahmt? Alles auf den Kopf gestellt? Meine Heiligen-Statuen zertrümmert? Ich selber angeklagt wegen irgendwas? Vielleicht kostet mich so eine Anzeige Kopf und Kragen und viel Geld, das ich nicht habe. Das macht mir wirklich Angst.

Ich werde ausgegrenzt, während gleichzeitig meine Existenzsicherung infolge der zahlreichen Verordnungen in Frage gestellt wird. Meinen eigenen Enkelkindern ergeht es genauso wie der Tochter der Autorin.

Zu meiner Familie zählen 6 ungeimpfte Kinder, 4 ungeimpfte Erwachsene und 17 geimpfte Erwachsene. Zählen die ungeimpften Kinder auch zu denen, die „schuld sind“? Bin ich schuld daran oder sind ggf. diese Kinder schuld daran, wenn Menschen an Covid sterben müssen?

 

 

 

 

 

Showing 5 comments
  • Tom
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    Vielen Dank für den Beitrag, diese erschütternde  Dokumentation der Zustände in unserem Land. Vor etwa einem Jahr hieß es noch „die Pandemie sei vorbei, wenn alle ein Impfangebot (sic!)  bekommen haben“.  Nun gibt es konkrete Pläne, die „Impfpflicht“ einzuführen, vor der es , ebenfall noch vor einem Jahr in den Regierungsmedien hieß, sie sei eine Legende der „rechtsoffenen Verschwörungsmystiker“. Wann zählt hier endlich jede(r) mal eins und eins zusammen? In Griechenland wurden bereits Strafen beschlossen, in Höhe von 100 Euro monattlich, für „Impfunwillige“. Wie weit soll das noch gehen? Jedem, der eine  „Booster-Impfung“ haben möchte, „um sich zu schützen“ bitte, ich halte ihn nicht ab, aber dies anderen Menschen aufzudrängen, aufzuzwingen, das ist zutiefst böse und unethisch. Jede(r) der das leichtfertig sagt, bzw. unterstützt sollte sich bitte nur einige der Aussagen von Menschen mit schweren  „Impfschäden“ ansehen, es gibt sie inzwischen zu tausenden.  „Impfung“ übrigens immer in Anführungsstrichen, denn es handelt sich um eine gentechnische Veränderung des Menschen, das macht es m. E. noch böser und gefährlicher, eine solchen Eingriff verpflichtend vorzuschreiben! Blickt endlich auf das, worum es hier wirklich geht: die Einführung eines digitalen Kontrollsystems, und die Beseitigung Eurer Freiheit und Grundrechte!
  • Freiherr
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    Toll Mo !

    ..sollten wir ja alle machen.

    Angst musst du nicht haben, eigentlich, wird zunächst als unbegründet zurückgewiesen werden, Klage nicht zugelassen werden, ( sehr wahrscheinlich jedenfalls ),

    auch weil du die Anschuldigung nicht juristisch klar als solche vorbringst, zum Teil ja relativierst, ( Mitgefühl, Verständnis mit dem Täter u.s.w ).

    Wenn doch zugelassen, dann wird ein derart hoher Streitwert festgelegt werden, samt Gerichtskosten, dass dieser dann wirklich Angst machen wird, eine Taktik der inzwischen ja politischen Justiz zur Abrschreckung von Klägern.

    Angst vor juristischen Schritten gegen dich dann, wegen deiner Klage – musst du nicht haben, ist ja keine Verleumdung was du vorbringst, kannst ja belegen was du anschuldigst.

    Aber – sie werden dich mit dem Streitwert zu Tode erschrecken, da bin ich mir sicher, in vielen Fällen ist dieser dann im Voraus zu bezahlen sogar.

    Bei einem Fall, letztes Jahr, da hatte eine Mutter gegen die Maßnahmen in der Schule zu klagen versucht, wurde der Streitwert auf ca. 500.000 euro festgelegt, genauer erinnere ich micht nicht mehr, da hatte sie freilich zurückgezogen.

    Recht hast du auf jeden Fall, aber…

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Die geistig moralische Wende
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    Im Rahmen „Bundeswehr im Inland“ gibt die oberste Heeresführung bekannt…

    .

    „Alle der Gentechnik feindlich gesinnte Elemente und solche die mit Gentechnik abweisende Panzerwesten und/oder Kettenhemden mithilfe modernster Technik aufgespürt werden, werden mit Panzerbrechende Impfdosen freiwillig Zwangsgeimpft.“

     

    „AB HEUTE WIRD ZURÜCK GESCHOSSEN!“

     

    Wenn schon keine Solidaritätspflicht für die ZUKUNFT UNSERER KINDER dann doch wenigstens für die Zukunft der Pharmakonzerne und ihre gewinnbringende Gentechnik mit all ihren möglichen Folgen für die Menschheit.

    Gut das der kleine Covid für den Otto Normalbürger nicht zu sehen ist. So weiß jeder Otto Normalbürger genau, das der kleine Covid sich jeder nur erdenklichen Situation bestens anpassen kann.

    GEWINNBRINGEND!

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    Sogar ohne Gentechnik!

    .

    „IMMER UND IMMER WIEDER“

  • Hope
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  • Noah
    Antworten
    So, falls hier jemand Frau Wagenknechts Adresse  oder sonst eines prominenten kritischen Geistes  kennt, er möge diesen Menschen bitte diesen Link  senden. Ich mache so etwas sonst  nicht, aber diese Wutrede einer „impfunwilligen“ Klinikmitarbeiterin aus München, die jetzt täglich einen PCR Test bezahlen und vorweisen soll,  die sollte  jeder kennen, dort liegen von 22 Toten übrigens gerade  3 (drei) Tote, die “ mit oder an Corona“ verstorben sind in den Kühlboxen. Endlich eine mutige Frau, die den Mund aufmacht und sich äußert!! Es müssten ihr jetzt viele folgen! Niemand darf länger schweigen und mitmachen. DANKE! https://www.instagram.com/p/CW8D213KH9Y/

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