Die Klimakrise ist gar keine Krise

 in FEATURED, Kurzgeschichte/Satire, Politik, Umwelt/Natur

„Sollte der Ukraine-Krieg versehentlich vor dem Sommerloch in den Medien enden, dann, aber nur dann besteht die Chance, dass die – wie gesagt nicht vorhandene – Klimakrise medial neu aufgemöbelt wird gemäß der immer wieder verblüffenden Tatsache, dass immer genau so viel auf der Welt passiert, dass eine Zeitung oder eine Sendung davon voll wird.“ Eine vergnügliche Betrachtung zu einem ernsten Thema von Bobby Langer

 

Ich glaub, ich krieg ’ne Krise.

Warum? Ich bin entsetzt. Aber nicht entsetzt wie einer, der auf Gleisen steht und vor einem heranrasenden Zug in letzter Sekunde beiseitespringt. Vielmehr bin ich entsetzt wie jemand, der statt der Zug-Toilette versehentlich die Kabine des Zugführers betreten hat. Dort blinken mehrere Bildschirme in grellem Rot und ein Alarmton schrillt durch den Raum. Aber der schläfrige Zugführer murmelt versonnen vor sich hin: „Eine Notbremsung wäre eine Überlegung wert“, bevor er selig weiterschlummert. Denn erstens fährt sein Zug auf denselben Gleisen wie schon immer, was kann da also falsch sein? Und zweitens hat er den Autopiloten eingeschaltet.

Nun also zu meiner Grundthese: Die Klimakrise ist gar keine Krise. (Achtung, Satire!)

Wikipedia orientiert sich mit seiner Krisendefinition an Manfred G. Schmidts „Wörterbuch zur Politik“: „Eine Krise ist im Allgemeinen ein Höhepunkt oder Wendepunkt einer gefährlichen Konfliktentwicklung in einem natürlichen oder sozialen System, dem eine massive und problematische Funktionsstörung über einen gewissen Zeitraum vorausging und der eher kürzer als länger andauert.“

Man erkennt unzweifelhaft, dass wir keine Klimakrise haben, ja gar nicht haben können. Denn weder gibt es EINEN Höhepunkt noch EINEN Wendepunkt. Allenfalls Kipppunkte. Man achte auf den Plural. Wie kann EINE Krise mehrere Kipppunkte haben? Logisch schließt sich das aus. Einlenkend könnte ich zugeben, dass die Höhepunkte nicht so dicht aufeinanderfolgen, dass man sie nicht mehr unterscheiden könnte. In diesem Fall hätten wir keine Klimakrise, sondern eine ganze Serie davon, eine Klimakrisen-Kettenreaktion sozusagen. In diesem Fall müsste man den „Wendepunkt“ neu definieren, nämlich als einen Punkt, an dem sich die Krise einem weiteren Höhepunkt zuwendet.

Sollte der Ukraine-Krieg versehentlich vor dem Sommerloch in den Medien enden, dann, aber nur dann besteht die Chance, dass die – wie gesagt nicht vorhandene – Klimakrise medial neu aufgemöbelt wird gemäß der immer wieder verblüffenden Tatsache, dass immer genau so viel auf der Welt passiert, dass eine Zeitung oder eine Sendung davon voll wird (abzüglich der Werbung, versteht sich). Andernfalls bleibt dieser Krieg vermutlich ein Dauerbrenner und verweist die Klimakrise auf die Reservebank. Womit auch die Medien eingestehen, dass die Klimakrise keine solche ist, sondern ein beliebig ein- und ausschaltbares und folglich austauschbares Thema. Von der Bedeutung her also Castingshows ähnelnd, wobei letztere zuverlässig höhere Einschaltquoten verbuchen dürften. Und worauf sonst als auf die Rendite kommt es denn an? Dafür spricht übrigens auch, dass Anzeigenblätter für die Klimakrise so gut wie keinen redaktionellen Platz vorhalten. Vermutlich, weil die Klimakrise keine Anzeigen schaltet.

Wäre es also denkbar, dass die Klimakrise die nötige Aufmerksamkeit erhielte, wenn sich mit ihr solide Einnahmen erzielen ließen? Aber, pardon, ich widerspreche mir. Denn wie kann etwas Aufmerksamkeit bekommen, das es gar nicht gibt! Doch selbst, wenn ich annähme, es gebe die Klimakrise wirklich, dann müsste sie noch den Praxistest bestehen. Der da wäre? Nun, in einer Empörungsgesellschaft wie der unseren müsste die von Klimakrisenhysterikern gerne heraufbeschworene Gefahr des Untergangs der menschlichen Zivilisation einen enormen Widerhall in der Bevölkerung finden. Schließlich hat Angst einen zweifelsfrei inflationären Charakter. Angesichts einer solchen Gefahr wären ja nicht nur die Karrieren der Kinder und Enkelinnen in Gefahr, sondern auch die Gewinne an der Börse und die Überwinterung auf den Malediven. Nicht einmal eine Putzfrau könnte man sich dann mehr leisten.

Menschen haben ein feines Gespür für Bedrohungen und geraten schon bei weit geringeren Anlässen als der Flutkatastrophe im Ahrtal in Panik. Doch es ist kein Unmut zu spüren, geschweige denn ist ein Zorn über Mangelpolitik in Sachen Klimakrise in Sicht. Es deutet also viel darauf hin, dass die ganze Klimakrise ein einziger Fake ist, vermutlich von Kommunisten ersonnen, um unseren hart erkämpften Wohlstand und unsere erfolgreiche westliche Lebensweise durch Selbstzweifel zu untergraben. Nein, nein, wir sollten solche Hirngespinste den Querdenkern überlassen und uns wieder des Lebens erfreuen. Die Miesepeter und Miesepetras aber dürfen gerne weiter an ihren Depressionsfantasien stricken

Showing 21 comments
  • Egon Kranz-Wiedehopf
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    Sommerloch? Der Blutritt in Baden-Würtemberg macht mir gerade besondere Sorgen.  Und das, obwohl die Frauen in diesem Jahr mitreiten durften. Warum , in aller Welt wird dieses wichtige Thema hier bei HDS ignoriert? Immerhin, der verdiente Investigativ-Journalist M. Lejeune (über 59 Tsd.  Youtube-Abonennten) hat sich der Sache angenommen: https://www.youtube.com/watch?v=hexY3eGiXC8
  • Carina Katzenfroh
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    Noch viel schlimmer wäre jetzt natürlich die krude Hypothese, dass wir gar keine Überbevölkerung und gar keine Armut haben, sondern nur ein schlechte Verteilung der Güter, und eine Riege von durchgeknallten Eugenikern und Superreichen, die  ihre Ziele verfolgen. Wie gut , dass das alles völlig absurd ist! Und dass wir unserer westlichen Wertegemeinschaft leben, in der es Eigennutz, Lügen, Korruption, Manipulation  und böse Absichten nicht gibt, nicht geben kann und niemals geben wird. Da gebe ich Herrn Langer vollkommen  Recht! PS: Und Julian Assange ist ein Agent Putins!
  • heike
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    Die Klimakrise, die Erderwärmung, ist unbestreitbar da. Es gibt Menschen, die versuchen, sinnvolle Maßnahmen dagegen anzuwenden. Das beginnt im Kleinen beim eigenem Verhalten und setzt sich fort im Großen, indem die  Verkehrswende vorangetrieben wird (Dankeschön für das 9-Euro-Ticket von meiner Seite aus an dieser Stelle! Mir hat es viel gebracht. Menschen und Familien, die weniger Geld haben oder sparsam sind, ermöglicht es Reisen, die ohne es nicht möglich wären. Und, eventuell, führt es sogar zu einigen eingesparten Autoreisen.), indem klimaneutrale Energiegewinnung vorangetrieben wird, indem die Landwirtschaft umstrukturiert wird, indem Wälder angepflanzt werden u.v.m.

    Natürlich gibt es Leute, die versuchen, alles, was dieser Staat tut, schlechtzureden und zu diffamieren. Da geht es um einen Machtwechsel. Ein Machtwechsel, der den armen Leuten verspricht, dass sie danach besser dran sind. Dass das Benzin dann wieder billig ist. Aber die Art und Weise, wie diese Umstrukturierung der Gesellschaft erfolgt, hat sehr viel mit faschistischen Strukturen zu tun, ist von faschistischen Strukturen geleitet. Es gibt da sehr harte Hierarchien und die Schmerzen, die den Seelen der Menschen zugefügt werden, die nicht teilnehmen wollen an dieser Ausbeutung und letztendlich auch Tötung anderer Menschen, sind nicht zu beschreiben und qualvoll.

    Eventuell haben viele Menschen noch ein breit ausgerichtetes Bewusstsein, das nicht nur auf engen Befehlskanälen funktioniert, sondern sich breitgefächert auf vielen Kanälchen und Ebenen auszubreiten fähig ist,und nehmen deshalb die Corona-Maßnahmen der Regierung als das kleinere Übel hin.

    Ich halte die Impfungen für falsch und körperschädigend und die Corona-Maßnahmen (Maskenpflicht, Testpflicht, Quarantäne-Maßnahmen) hinsichtlich des Stoppes der Ausbreitung von COVID 19 für sinnlos.

     

  • JP Andersson
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    Wer sich für internationale Politik interessiert und gegen den Klimawandel engagieren möchte, kann auch am Global Leader Programm teilnehmen. Klar, das Auswahlverfahren ist hart und gute Englischkenntnisse sind eine Grundvoraussetzung, aber mit etwas Biss kann es jeder schaffen. Der Sozialphilosoph und Health-Coach JP Sears zeigt sich davon jedenfalls überzeugt:  https://rumble.com/v18cdy7-the-world-economic-forum-young-global-leaders-program.html
  • Volker
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    Nicht einmal eine Putzfrau könnte man sich dann mehr leisten.

    Weia.
    Nicht Putzfrau!
    Reinemachefrau, Haushaltshilfe, fleißige Fee, Mädchen für alles, Wohnraumpflegerin, sonstige Kosenamen ….
    Niemals Putzfrau sagen, sonst Emma-Bashing und Rübe ab.

    Apropos putzen. Wer scheuert schon mit Lust und Laune? Bescheuert.
    Der Putzmann (ich) mit 800 Watt Putzleistung, Wollmauskiller, Staubsauger-Fanatiker, wisch & weg-Freak, Virenjäger, linksversiffte Dreckschleuder
    Na ja… wollen Sie bestimmt nicht wissen.

    Kann mir nichts Bereicherndes vorstellen, als Staubflocken zu sammeln, über Schmutz zu philosophieren und darüber grübeln, wer zuerst die Welt erblickte – Schmutz oder Mensch.
    Oder beide gleichzeitig. Ob Zufall oder beabsichtigte Symbiose, ja bitteschön, es gibt offene Fragen hierbei, die es zu enträtseln gilt, und da braucht es Studien darüber. Doch, ist wichtig.

    Gut, keine vorhanden und nicht in Sicht.
    Nicht förderungswürdig, da es niemand wissen möchte, ob die gemeine Wollmaus – aufgrund gewisser Schluderei des Alten Mannes – pandemische Kreise zog, oder erst später in einem Staubsaugerbeutel eines gierigen Saugers zu einer ernstzunehmenden Bedrohung mutierte.
    Scheiß Thema, gell. Wuhanesische Wollmaus-Zoonose aus Biobeutel eines chinesischen-Staubsaugers. Fagezeichen. Oder doch … psst … Verschwörungstheorie… Experimente mit Wollmäusen, zwecks globaler Staubmilben-Plage, ausbrechender Allergien, welche –man ahnt es schon – mit gentechnischen Keulen bekämpft werde müssen.

    Ja bitteschön, da mach ich mir einen Kopf darüber, ob ich beim Putzen noch frei atmen darf, husten, singen, brüllen, ohne eine Inzidenz-Lawinen-Welle gleich loszutreten, sowie darüber, wie wir unbeschadet aus dieser Staubkiste wieder herauskommen, ohne beim nächsten Frühjahrsputz plötzlich abzunippeln.

    Frühjahrsputz. Schrecklich.

    Da kommt was auf uns zu.

  • Horst S.
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    @ Heike Ja, ich  finde auch, das 9-Euro-Ticket war ein großer Erfolg. Gerade für uns sozial eher schlecht Gestellten. Wir sollten auch einmal froh und dankbar sein, dass die Politik uns diese Freizügigkeit zu einem so geringfügigen Tarif gewährt. Udass die Maske getragen werden musste, ist dabei zu akzeptieren, im Sinne der globalen Pandemiebekämpfung, Temperaturen um die 35 Grad sollten da nicht als Ausrede für nicht-regelskonformes Verhalten herhalten. Das Fahrradabteil bietet zurnot auch genug Komfort, und eine Standfläche von rund 50 Quadratzentimetern ermöglicht neue Formen der sozialen Interaktion. Zudem wird zum Glück auch bereits an weiteren kostengünstigen und klimafreundlichen Transportmöglichkeiten für uns, das wachsende Prekariat, gearbeitet. Mehr Dankbarkeit, bitte, und nicht immer alles schlechtreden!   https://twitter.com/i/status/1534385199747932164
  • Die A N N A loge
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    Die Klimakrise hat uns eingeholt, und das bereits lange, bevor das Thema medial in den Fokus geriet. Nur, weil vor Jahrzehnten in den Medien von Klimaerwärmung wenig zu lesen war, bedeutet es ja nicht, dass es sie bereits gab.

    1972 veröffentlichte der Club of Rome einen Bericht zur Lage der Menschheit, “ Die Grenzen des  Wachstums“.

    Allein die Schlussfolgerung hätte weltweit zum Umdenken und Handeln auffordern müssen.

    „Wenn die gegenwärtige Zunahme der Weltbevölkerung, der Industrialisierung, der Umweltverschmutzung, der Nahrungsmittelproduktion und der Ausbeutung von natürlichen Rohstoffen unverändert anhält, werden die absoluten Wachstumsgrenzen auf der Erde im Laufe der nächsten hundert Jahre erreicht.“ (Schlussfolgerung aus “ Die Grenzen des Wachstums“.)

    Über 30 Millionen Exemplare wurden bis heute in über 30 Sprachen verkauft. Und doch, es mussten erst 50 Jahre ins Land gehen,  bis das Thema in Politik und Gesellschaft ernst genommen wurde. Genau genommen haben wir das der Bewegung Fridays for Future zu verdanken.

    In diesen 50 Jahren hat die Erderwärmung kräftig zugelegt,  Gletscher sind  abgeschmolzen, Seen und Trinkwasserreservoire sind ausgetrocknet, die Alpen und Anden) zerfallen zu trockenen Steinwüsten, Wälder brennen,  Stürme toben, Überschwemmungen reißen Häuser mit, die Böden der Taiga verwandeln sich in Schlammwüsten und der Eisbär findet kein Refugium mehr unter der schmelzenden Eisscholle. In einer langen Kette könnte ich die Konsequenzen der Erderwärmung weiter aufzählen, doch es würde nichts ändern.

    Ja, es wäre gut und wichtig, wenn sich die Medienwelt nach der langen Coronapause mit Vehemenz dem Thema Umwelt und Klimaerwärmung widmen würde, aber noch viel wichtiger erscheint mir, wenn den grundlegenden Erkenntnissen endlich Taten folgen würden. Wir verhaspeln uns in tausend Themen- lernen alte Wörter wieder neu und die Medien überschlagen sich. Unwillkürlich frage ich mich, was an einem Panzer nachhaltig sein soll. Wird er Putin zur Vernunft bringen, fährt er mit solar und lassen sich daraus Pflugscharen bauen? Getreide wird gebraucht, weltweit. Das wussten schon die Verfasser von “ Die Grenzen des Wachstums“.

  • Die A N N A loge
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    Kleine Korrektur-  Absatz 1 :

    „Nur, weil vor Jahrzehnten in den Medien von Klimaerwärmung wenig zu lesen war, bedeutet es ja nicht, dass es sie nicht bereits gab.“

  • Piranha
    Antworten
    Im Jahr 2003 (!) gab es im Saarland, Nähe der luxemburgischen Grenze den Temperaturrekord von 40,3 Grad. Andere Quellen schrieben von 40,7 Grad.

    Hat irgendjemand Palaver gemacht deshalb? Nein.

    Es gab einige gute Empfehlungen bzgl. täglicher Trinkmengen, insbesondere für die ältere Generation. Auch solche, wie lange man sich max. der Sonne pro Tag aussetzen sollte. Damals wurden die Klimageräte knapp.

    Heutzutage will das französische Makrönchen die Menschen in den Stubenarrest zwingen bei 30 oder 32 Grad.

    Was fällt unseren ein?

    Wetterkarten bekommen neue bedrohliche Farben. Vorbild: RKI; die machen es bei ihrem Inzidenzgeplauder genauso.

    Übrigens: die südafrikanische Ärztin, die Omikron zuerst entdeckt hatte, lacht sich vermutlich schlapp angesichts des obersten Schnupfen-Panikpapstes. Und ich lach von Herzen mit.

    Und dann wollte ich mal noch für einen Freund fragen, was genau denn unter Klimakrise zu verstehen ist. Ist die Erde vielleicht im Klimakterium? Na, das geht vorbei.

    Aber Luischen will ja „Pipelines in die Luft sprengen“ Ganz schlechter Plan, möchte ich ihr zurufen. Zu viel Dreck anschließend in der Luft, und du mittendrin.

    War sie eigentlich auch bei den Klebekids dabei? Wundern täte es mich nicht, denn Handlungen mit Konsequenzen zu durchdenken, ist deren Sache nicht.

    Also sie sollten es gern wieder machen, das Festkleben. Nur diesmal eine Gasse für Krankenwagen, Feuerwehr etc. frei lassen; sie könnten selbst mal drin liegen im KW.  Und dann sollte man sie klebend auf der Straße sitzen lassen – ein Zeichen für die Welt. Spätestens wenn die Blase drückt, wird der widerständige Geist ganz dem Körper unterstellt sein.

    😀

     

  • DUMM - DÜMMER - AM DÜMMSTEN
    Antworten
    Die gefährlichste Dummheit des Anthropozän ist die Menschheit. Nur eine extraterrestrische Intelligenz könnte sie noch retten, doch wird sie sich die Frage stellen müssen…:

    .

    „WARUM SOLLTEN WIR DIESES TUN, WÄRE ES DOCH DIE GRÖSSTE ALLER DUMMHEITEN““

  • DUMM - DÜMMER - AM DÜMMSTEN
    Antworten
    Die gefährlichste Dummheit des Anthropozän ist die Menschheit. Nur eine extraterrestrische Intelligenz könnte sie noch retten, doch wird sie sich die Frage stellen müssen…:

    .

    „WARUM SOLLTEN WIR DIESE TUN, WÄRE ES DOCH DIE GRÖSSTE ALLER DUMMHEITEN““

  • Es GRÜNt so GRÜN...
    Antworten
    bei den „Bündnis 90/die OLIVgrünen“

    .

    (T)TIP(P): Hadeck Kohlekraftwerk

    .

    Ein kleines Dankeschön für die letzte Bundestagswahl an die Völker dieser Welt!

  • Freiherr
    Antworten
    Ich selbst kann diesen gesamten Schwachsinn um *Klima* nicht mehr ertragen –

    gehe in den Wald, täglich, ernte die wilden Früchte dort –

    die ersten sind die Walderdbeeren, dann kommen die Wildkirschen, inzwischen die Schwammerl ( Pilze ),

    dann kommen wie jedes Jahr die Heidelbeeren, dann die Brombeeren und dann die Himbeeren und dann die Holunderbeeren, einige Wildäpfel dann später, sogar wilde Johannisbeeren dazwischen…

    alles o.k. mit dem Klima also –

    what the fuck will man mir den immer wieder von Klimastörungen erzählen !?

     

     

     

     

     

    • heike
      Antworten
      In meinem Wald kommen erst die Himbeeren, dann die Heidelbeeren und danach die Brombeeren. Trotzdem fehlt Regen (und im Winter Schnee) und die Erderwärmung steigt – auch wenn man den Kopf wie Vogel Strauss in den Sand steckt und denkt, dass nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf.

       

       

  • Palantir
    Antworten
    Also den Strauß probiere ich nicht aus, dann hätte ich ja Sand an meinen empfindlichen Stellen am Kopf.

    Stattdessen hab ich meinen Rüßel heute morgen um 10 in den Sommeranfang gestreckt: 16 Grad, in der Nacht gab es einen sanften Landregen (andere nennen es den „Salatregen“, weil es die zarten Blätter nicht verhaut).

    Ich würde mir wünschen, dass es hier mal einen Artikel gibt, der größere Zeiträume in Bezug auf Kälte- und Wärmeperioden in der Erdgeschichte darstellt.

    Und ich hätte gern, dass die Angsthasen mal ihre Gretas und Liuses fragen, was mit dem ganzen Plastik – Masken und Testkitts – passieren soll. Tausende Tonnen ab ins Meer? Oder wendet euch doch mal vertrauensvoll an die Grüne Lemke. Die hat Agrarwissenschaft studiert – Fachrichtung Tierproduktion.

  • Arne Unbescholten
    Antworten
    Interessant: es gibt offenbar selbst hier noch Menschen, die scheinen ein großes Vertrauen zu haben, in Institutiuonen wie den Club of Rome und die UN, und  die ehrlichen Absichten der Klimaschützer beim WEF usw. (?) Generalsekretär des Club of Rome war von 2014-2018 übrigens Graeme Mexton; er war zuvor für die Technologieberatung Booz Allen Hamilton, für die Citigroup und American Express tätig. (Siehe „Wikipedia“). Noch Fragen, Kienzle?

    • Die A N N A loge
      Antworten
      Böse Welt, 😈, getaucht in eine Horde bedrohlicher Menschen. Wehe dem, wer heute noch an die unbestechliche  Lehre  des „Grenzen des Wachstums “ glaubt.

      „Alle sind aufgeklärt, doch wer weiß Bescheid?“

      (Das Hexeneinmaleins / KonstantinWecker)

      https://youtu.be/UuNHJIAjW6k

       

      • Gerlinde Unbesiegt-Knopp
        Antworten
        Möglicherweise geht’s ja auch nur darum, eine bestimmt Agenda durchzudrücken? Könnte ja sein. Betrachten wir doch einmal ein Foto, von Al Gore zum Beispiel, einige Minuten lang, bis es nicht mehr geht.. Halten wir  diesen Menschen tatsächlich  für unbestechlich? Viel Vergnügen, weiterhin, auch mit den „wunderbaren Songs“, von Konstantin Wecker. Auch er: absolut unbestechlich, soviel steht ja fest, zum Glück. Und zum krönenden Abschluss dieses Exkurses in die schwurbeligen Untiefen unseres Seins noch ein Zitat, es wundert ja direkt, dass der Autor noch nicht auf dem Index steht, bei  „Amazon“, wgen seiner kruden Theorien. Wie geht das an?

        „The people will believe what the media tells them they believe.“
        George Orwell

  • Egon Emil Kirsch
    Antworten
    Ich stimme Piranha uneingeschränkt zu. Und ich wäre dafür, dass die Klima-Rebellen sich mit ihrem Sekunderkleber künftig vielleicht doch lieber  an die Privatjets der Weltelite anheften, in Davos. Das hätte  mehr Symbolkraft. Das  ist aber nicht als Aufruf, sondern nur als Satire bzw. als freie Meinungsääußerung im Sinne der Kunstfreiheit zu verstehen. Ich schreibe das lieber dazu, damit es nicht zu Missverständnissen kommt, das ist in der heutigen Zeit ja wichtig. (Ich schlafe morgens gerne etwas länger und werde ungern gestört.) Gute Nacht, und viel Glück.-
  • Gokh
    Antworten
    Vielleicht sollte mensch sich mal ansehen, wer den Club of Rome gegründet hat. Zudem sollte mensch sich  immer fragen Cui bono, also welche Interessen dort von Anfang an vertreten wurden. Ich sage damit nicht, dass das Wachstum keine Grenzen hat, sondern sensibilisieren für den möglichen Hintergedanken zumindest einiger der Beteiligten.

    Ich argumentiere immer nur aus der Sicht einer möglichst gleichmäßigen Verteilung von Wohlstand mit minimalen Ressourcenverbrauch. Anders als andere Umweltschützer und UmweltwissenschaftlerInnen argumentiere ich aber immer aus einer antikapitalistischen Position heraus. Das ganze ist eben viel komplizierter, als es sich manche Leute wünschen. Das Ressourcen endlich sind und das der Mensch nicht mehr weiter so mit den Ressourcen umgehen kann, dürfte klar sein. Das Klima als Maß dieser Veränderung zu nehmen ist aber in erster Linie Marketing.

    Ich möchte zwei Links hier hinterlassen, die mensch vielleicht mal auf sich wirken lassen sollte.

    Die Schock-Doktrin: Wie die Angst vor dem Klima instrumentalisiert wird, um Milliarden zu verdienen

    und denkt daran wenn Englisch nicht geht, deepl.com könnte helfen.

    Es geht nicht um das Buch, es geht um den Gedanken, auf den mensch eigentlich auch von selbst kommen könnte, wenn mensch den weltweiten Kapitalismus wirklich verstehen würde.

    Und dann noch mal ein altes Beispiel, an das sich vielleicht der/die ein oder andere noch erinnert, wo eine solche Schock-Doktrin schon einmal angewendet wurde.

    Video-Link

    Und wenn jetzt jemand sagt, dass die eingeleiteten Maßnahmen ja dennoch etwas gebracht haben, der/die sollte sich die globale Welt noch einmal ansehen und dann wird das Urteil vielleicht anders sein.

    Auch noch mal eine kurze Erinnerung an den gesamten Desaster welche die Bio-Rohstoffe (Bio-Ethanol, etc.) für die Ressourcen der Welt bedeutet haben. Vielleicht sollte mensch auch mal fragen, warum die letzte Generation sich nicht gegen den Umweltsünder Nr.1, das Militär positioniert, warum sie nicht gegen einen Krieg oder neue Aufrüstung opponiert , welcher in wenigen Wochen mehr Ressourcen verballert, als eine Millionen-Stadt in einem Jahr überhaupt einsparen kann.

     

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