Die Schein-Alternative

 In FEATURED, Politik

Rechte Parteien geben sich bei der Europa-Wahl als Kümmerer der Lohnabhängigen, agieren jedoch in Namen und Auftrag des Großkapitals. Es ist ernst: Oben wachsen die Vermögen, unten steigt die Zahl der Armen. Der Verteilungskampf führt zu Entsolidarisierung, Individualisierung, Gewalt und vor allem: Existenzangst. Das nützt Europas Ultrarechten, in Deutschland der AfD. Den Lohnabhängigen aber schadet es. Unwissenheit und Existenzangst lässt rechte Parteien erstarken. Sie geben sich als Kümmerer, doch hinter ihnen steht das Großkapital. Wer sich auf das Spiel der Rechten einlässt, soziale Probleme auf Migranten zu projizieren, wird sich in seinen Hoffnungen betrogen sehen. Denn neoliberaler „Mainstream“ und rechtspopulistische „Alternativen“ sind Zweige aus denselben Wurzeln: marktradikalen Denkfabriken. Susan Bonath

Unters Volk mischen

Kürzlich hatte die AfD in der Börde-Kleinstadt Oebisfelde zu einer Wahlkampfveranstaltung in das gemeindeeigene Gebäude der örtlichen Volkssolidarität geladen. Deren Pflegedienstleiterin ist selbst AfD-Funktionärin. In Sachsen-Anhalt findet am 26. Mai nicht nur die Europawahl statt. Auch die kommunalen Parlamente werden neu gewählt. Gekommen waren mehrere AfD-Politiker und ein Dutzend Rentner, die ein wenig Familienanhang mitgebracht hatten. Die Parteiriege hielt einen Vortrag über gute Renten. Erst auf Nachfrage räumte ein Wortführer ein: Weder im 190 Seiten langen Grundsatzprogramm, noch im 88 Seiten umfassenden Europawahlprogramm findet sich ein Rentenkonzept der Partei.

Auch andernorts gibt sich die AfD bürgernah. Ihr Spielfeld sind Vereine, Initiativen und Fußballclubs, vor allem in der Provinz. Sie gesellt sich zu Menschen, die gegen zu hohe Kita-Gebühren, Ärztemangel oder Staßenausbau-Beiträge protestieren. Sogar in Schulen, Jugendclubs und anderen sozialen Einrichtungen sind ihre Funktionäre aktiv.

Das erinnert an die Strategie der NPD. Diese eroberte in den 1990er Jahren die ostdeutschen Parlamente ebenfalls mit „Bürgerarbeit“. Inmitten der zerbrechenden sozialen Infrastruktur betrieben NPD-Funktionäre damals ungehindert die oft einzigen Jugendclubs im Umfeld. Im großen Stil kaufen Rechtsextreme bis heute Immobilien auf. Sie wollen „national befreite Zonen“ schaffen. Auch dies legte den Grundstein für den besonderen Erfolg der AfD in Ostdeutschland.

Vom Kapital finanziert

Anders als Linke haben Rechtsextreme einen dicken Bonus beim Kapital. Es benötigt sie für den Krisenfall. Deshalb verfügen diese Parteien meist über weit stärkere finanzielle Mittel als Linke. Über mangelnde Geldflüsse unter der Hand kann sich auch die AfD nicht beklagen. Im Fokus stand zuletzt unter anderem die Goal AG, eine Schweizer PR-Agentur, die für rechtspopulistische Parteien in ganz Europa arbeitet. Um ihnen Angang zu verschaffen, arbeitet sie zum Beispiel mit gezielten Tabubrüchen.

Die Goal AG ist auch für den in Deutschland ansässigen „Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und bürgerlichen Freiheiten“ tätig. Das klingt erst einmal harmlos, ist es aber nicht. Denn der 2016 großteils von ehemaligen CSU-Mitgliedern gegründete Verein ist der unsichtbare Kapital-Arm der AfD. Er generiert hohe Spenden und fördert — oft verdeckt — die Wahlkämpfe der Partei. So steckte der Verein etwa Millionen in das von Goal layoutete AfD-Kampfblatt „Deutschland-Kurier“.

Die Goal AG unterhält nach Informationen des Spiegels enge Verbindungen zu August von Finck. Seit langem schon unterstützt der deutsche Milliardär mit einem geschätzten Privatvermögen von 8,6 Milliarden US-Dollar ultrakonservative und marktradikale Parteien. Bekannt geworden ist von Finck als Großspender der CSU und FDP — Stichwort: Mövenpick-Spende. Nun ist von Finck zu einem der größten Privatfinanziers der AfD mutiert.

Der Milliardär ist unter anderem an der Hotelkette Mövenpick, am Elektromaschinen- und Energiekonzern Von Roll sowie am Warenprüfkonzern SGB — alle mit Sitz in der Schweiz — beteiligt. Über die Custodia Holding AG hält er Anteile an dem Ölkonzern Royal Dutch Shell, dem finnischen Energieunternehmen Fortum, der australischen Baufirma Cimic sowie an den Konzernen Allianz, Nestlé und Swiss Re. Von Finck besitzt darüber hinaus in großem Umfang Immobilien und Land.

Organisiert in marktradikalen Thinktanks

Die AfD hat ihre Wurzeln in einer der marktradikalsten Denkfabriken. Beatrix von Storch, Alice Weidel, Roland Vaubel, Peter Boehringer und viele andere sind Mitglieder der Friedrich August von Hayek-Gesellschaft und ihrer gleichnamigen Stiftung. Hayek war der Vordenker der neoliberalen Spielart des Kapitalismus, die heute um sich greift. Um seine Fantasien vom „freien Markt“ durchzusetzen, gründete er in den späten 1940er Jahren in der Schweiz die Mont Pelerin Society (MPS).

Die Hayek-Gesellschaft und viele andere Thinktanks gehören zum weltweit gespannten Netzwerk der MPS. Enge Verbindungen pflegt die Gesellschaft, auch über AfD-Mitglieder, unter anderem zur FDP-nahen Naumann-Stiftung, zum Institut für unternehmerische Freiheit, zur AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung, zum Walter-Eucken-Institut, zum „Verband der Familienunternehmer“ und zur breit aufgestellten „Klimawandel-Leugner-Szene“, die großteils von mächtigen Kohle-, Öl- und Autokonzernen finanziert wird.

Ebenso dazu gehört, neben US-Denkfabriken wie das Heartland und das Cato Institute, das in Jena ansässige „Europäische Institut für Klima- und Energiepolitik“ (EIKE). Viele Mitglieder dieser allesamt für „freie Märkte“ eintretenden, sich als wirtschaftslibertär bezeichnenden Organisationen gehören auch der MPS an.

Der Hayek-Gesellschaft und der AfD steht überdies das Ludwig von Mises-Institut nahe. Es handelt sich um eine Steuer- und Wirtschaftsberatungsgesellschaft, die in den Geschäftsräumen des AfD-Großspenders August von Finck in München residiert. Das „Institut“ propagiert ebenfalls marktradikale Ideen. Es wendet sich, wie die AfD, strikt gegen die Besteuerung von Erben großer Betriebsvermögen und propagiert gegen jegliche staatliche Einmischung in das „Unternehmertum“.
Neoliberale Thesen im Programm

Die neoliberale Propaganda dieses Geflechts aus Thinktanks findet sich sowohl im Grundsatzprogramm als auch im Europawahlprogramm der AfD wieder. Die Erbschaftssteuer will sie ganz abschaffen, die bereits auf Eis gelegte Vermögenssteuer ebenso. Dafür, dass die deutsche Wirtschaft floriert, soll die NATO sorgen. Der Einfluss Deutschlands und Europas in dem imperialistischen Militärbündnis sei zu stärken, heißt es im EU-Wahlprogramm, denn:

„In Kooperation mit den Mitgliedstaaten und internationalen Partnern muss die EU die Freiheit der See- und Handelswege garantieren und damit den Zugang zu Rohstoffen, Energie- und Absatzmärkten sicherstellen.“

Man könnte es auch so formulieren: Die NATO und die EU sind gut, solange sie die imperialistischen Interessen des Kapitals durchsetzen, notfalls mit Waffengewalt. Geplündert werden darf, nur — und das ist an anderer Stelle im Programm zu finden — die Geplünderten sollen gefälligst bleiben, wo sie sind.

Nicht alles propagiert die AfD so offen. So ist beispielsweise in ihrem Grundsatzprogramm zwischen einigen Allgemeinplätzen, wie „Volksabstimmungen nach Schweizer Vorbild“ und „Macht der Parteien beschränken“, ihre Forderung nach einem „schlanken Staat für freie Bürger“ versteckt. Das klingt vielleicht auch erst einmal gut, ist es aber nicht. So schreibt die AfD an dieser Stelle:

„Die ständige, vielfach ideologiegetriebene Expansion der Staatsaufgaben stößt an finanzielle und faktische Grenzen. Sie bedroht inzwischen den Kerngehalt der elementaren Freiheitsrechte der Bürger. Es bedarf neuer Konzentration auf die vier klassischen Gebiete: Innere und äußere Sicherheit, Justiz, Auswärtige Beziehungen und Finanzverwaltung.“

Gegen Sozialstaat, für marktkonforme Migration

Mit anderen Worten heißt dies: Der „Sozialstaat“ ist zu teuer, Freiheit für die Kapitalmaschine. Unter „Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik“ zeigt die AfD, was sie meint: Arbeitsagenturen — vermutlich inklusive Arbeitslosenversicherung — will sie komplett abschaffen, die Jobcenter kommunalisieren.

Nach langem innerparteilichen Streit landete zwar ein kurzer Mehrzeiler im Programm, wonach der Mindestlohn der SPD — derzeit 9,19 Euro — beibehalten werden solle. Das Prinzip des strafenden Hartz-IV-Systems will sie aber sogar ausbauen zu einer „aktivierenden Grundsicherung“. Wer arbeite, so die AfD, solle mehr haben, als wer nicht arbeite. Dass dies längst so ist, vor allem dass erst mittels Hartz-IV-Sanktionen der Niedriglohnsektor derart wachsen konnte, verschweigt sie geflissentlich.

Zur desaströsen sozialen Lage vieler Millionen Menschen in Deutschland und der EU schreibt die AfD unterdessen kein einziges Wort. Lohnabhängige sind für sie offensichtlich schnödes Humankapital.

Der Wirtschaft sollen sie dienen. So ist sie tatsächlich nicht, wie oft angenommen, gegen jegliche Migration; sie schreibt wörtlich in ihrem EU-Wahlprogramm: „Im gemeinsamen Wirtschaftsraum ist eine an den Bedürfnissen der nationalen Arbeitsmärkte ausgerichtete Mobilität von Arbeitskräften wertvoll.“

Soll heißen: Nach Deutschland darf, wer nützlich für die Profitmaschine ist und keine Sozialleistungen benötigt. Was mit dem Rest geschieht — auf Kapitalistendeutsch: dem überflüssigen Humankapital —, das ist der AfD so egal wie die Situation deutscher Erwerbs- und Obdachloser. Über sie verliert sie nämlich auch kein Wort. Das ist im besten Sinne neoliberal und könnte durchaus von der CDU oder der FDP stammen.

Radikale CDU-FDP-Mischung

Es bleibt zu konstatieren: Die AfD gibt sich gerne als Partei des „kleinen Mannes“ aus, ist es aber nicht. Einflussreiche Kapitalfraktionen, die sich durch die gegenwärtige Bundesregierung offenbar nicht ausreichend vertreten sehen, haben ihr finanziell aufgeholfen. So steht sie natürlich für deren Interessen, kurz gesagt, für Freiheit für die Märkte und maximale Kontrolle der Lohnabhängigen. Letzteres beschreibt sie ausführlich in ihrem Grundsatzprogramm unter dem Punkt „Innere Sicherheit und Justiz“. In der Gesamtschau ist sie eine radikale Variante von CDU und FDP.

Doch warum wählen so viele Lohnabhängige die AfD, wenn sie gegen ihre Interessen agiert? Kürzlich haben dazu Forscher der Universität Leipzig Umfragedaten von 2016 aus Sachsen ausgewertet. Dort erzielte die AfD zur Bundestagswahl 2017 das prozentual höchste Ergebnis bei den Zweitstimmen.

Was nicht verwundert: Gewählt wurde sie danach nicht aus wirtschaftlichen Gründen, sondern vor allem aus Angst vor sozialem Absturz. Durchaus bietet die AfD hier einfache Antworten: Ohne Armutszuwanderung bleibe mehr Sozialstaat für Deutsche übrig. Dass dies Blödsinn ist, beweist schon die Einführung von Hartz IV im Jahr 2005. Dies geschah völlig unabhängig vom Ausländeranteil, sondern ausschließlich, wie es Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) 2003 beim Weltwirtschaftsforum in Davos ausdrückte, um die deutsche Wirtschaft zu stärken. Genau das propagiert die AfD in ihren Programmen auch.

Kapitalismus produziert Wirtschaftsmigration

Die „kleinen Leute“ wählen demnach die AfD, weil sie ihre realen Probleme — Kaufkraftverlust, Wohnungsnot, Angst vor Gewalt und Veränderung, Ohnmachtsgefühle in ihrer Stellung als Lohnabhängige und so weiter — auf das von der AfD hingeworfene Feindbild „Ausländer“ projizieren.

Ähnlich, nur etwas seichter, tun es übrigens auch die CDU, CSU, FDP und teils die SPD. Die allseits gern benutzten Plattitüden lauten: Flüchtlinge plünderten unseren Sozialstaat und würden als Lohndrücker benutzt. Nun ist Letzteres nicht von der Hand zu weisen. Aber:

Erstens versucht das Kapital immer, die Löhne so tief wie möglich zu drücken, um maximale Profite einzufahren. Dies ist der einzige Sinn jeder Produktion im Kapitalismus.

Zweitens agiert das Kapital seit langem global und benutzt die Arbeiterklasse entsprechend. Daraus resultiert: Arbeiter können ihre Rechte nur für alle und gemeinsam erkämpfen.

Drittens sorgt der technologische Fortschritt dafür, dass menschliche Arbeit überflüssiger wird. Er beschert also Entlassungswellen und Armut. Da Lohnabhängige aber auf Jobs angewiesen sind, um zu überleben, kommt es zwangsläufig zur Arbeitsmigration. Das war vor 100 Jahren nicht anders.

Viertens bewirkt der technologische Fortschritt den Rückgang der globalen Profitrate. So verbilligt maschinisierte Massenproduktion im ökonomischen Konkurrenzkampf langfristig die Ware und setzt zugleich Arbeitskräfte frei. In Verbindung mit der systemimmanenten zunehmenden Konzentration von Kapital in wenigen Händen bewirkt dies wachsende Armut. Die nun zwar günstiger hergestellten Produkte können nicht mehr oder nur zu niedrigeren Preisen abgesetzt werden. Zum anderen sinkt so auch der Anteil des Staats am Gesamtprofit.

Während die Erwerbslosigkeit zunimmt, was den „Sozialstaat“ verteuert, schrumpfen somit zugleich — die Inflation eingerechnet — die Staatskassen. Wenn sich überdies die imperialistischen und sozialen Konflikte verschärfen, wie aktuell zu sehen ist, rüsten die Imperien auf. Heißt: Immer mehr Steuergeld fließt in die Bewaffnung. Auf ewig kann dies jedoch nicht mit der immer schärferen Abzocke der im Arbeitsprozess verbliebenen Lohnabhängigen kompensiert werden. Das ist schlicht unmöglich. Am Ende bleibt nichts übrig für Soziales.

Das alles ist natürlich schwerer zu verstehen als die einfachen Sündenbocktheorien, mit denen die AfD und andere rechte Parteien punkten. Das ist fatal. Denn wenn sich die „Klasse der modernen Lohnsklaven“ nach ethnischen und religiösen Kriterien entzweit und bekämpft, nutzt das am Ende nur einem: den Interessen des Großkapitals und seiner staatlichen Manager.

 

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Dank an den Rubikon, www.rubikon.news, wo dieser Artikel zuvor erschienen ist.

Anzeige von 23 kommentaren
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    Peter Boettel
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    Ein sehr guter Beitrag, der eine große Verbreitung finden müsste. Leider beschäftigen sich viele AfD-Wähler nicht mit den Skandalen dieser Partei, die exakt das praktiziert und plant, was diese Wähler an den anderen Parteien kritisieren.

    Schon Hitlers NSDAP wurde u.a. von den Ruhrbaronen und den ostpreußischen Junkern unterstützt wie jetzt derMilliardär Finck die AfD fördert.

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    manfred
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    Wie der Vater so der Sohn: August von Finck junior ist der zweite von vier Söhnen des August von Finck senior, einem frühen Bewunderer Hitlers und Profiteur der Arisierung während der Zeit des Nationalsozialismus, dessen Privatbank Merck Finck & Co im Jahr 1938 u. a. das jüdische Bankhaus S. M. v. Rothschild übernehmen konnte. (Wikipedia)

    Der ehem. BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel war Gründungsmitglied des eurokritischen Bündnisses Wahlalternative 2013, aus dem die politische Partei Alternative für Deutschland (AfD) hervorging. Im Januar 2014 wurde bekannt, dass Henkel einige Wochen zuvor der AfD und damit erstmals einer politischen Partei beigetreten sei. In der Folge wurde er auf Platz zwei der Kandidatenliste der AfD zur Europawahl 2014 nominiert und gab der AfD im Europawahlkampf ein Darlehen über eine Million Euro.

    Parteispendenaffäre der AfD: Die neuen Geldgeber, die die 38.000 Euro überwiesen haben wollen, sind zwei Deutsche und ein Belgier. Kurioserweise findet sich der Name des Belgiers später auf gleich drei der mutmaßlichen Strohmannlisten. Bei dem Belgier handelt es sich um einen leitenden Angestellten einer Firma des Milliardärs Henning Conle. Die Suche nach den wirklichen Geldgebern der 132.000-Euro-Spende im Jahr 2017 zugunsten von Alice Weidels Wahlkreis am Bodensee hatte in das Umfeld Conles geführt.

    Die Conles sollen in der Nachkriegszeit von Mülheim an der Ruhr und Duisburg aus zunächst mit Sozialwohnungen und öffentlichen Bauten zu viel Geld gekommen sein.

    Henning Conle ist ein Nachfahre der Gründer der deutschen Fluggesellschaft LTU. Teile der Familiendynastie leben noch im Ruhrgebiet.

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    heike
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    Man glaubt gar nicht, wie flächendeckend diese Nazis in Sachsen schon arbeiten. Fahrdienste, Feuerwehren, Bürgerpolizisten …. es gibt ein ausgedehntes Netzwerk, ie Information läuft gut und Querulanten werden systematisch geschädigt. Durch Rufschädigung z.., indem man den Service ihrer Geschäfte, Arztpraxen usw. schlechtredet oder die Personen sebst in Misskredit bringt. Wo Abhängigkeiten zu den Nazis schon vorhanden sind, werden die Stricke so weit es gut systmatisch immer enger gzogen. Da die Menschen das merken, fügen sich die meisten und halten zumindest ihren Mund oder aber machen mit. Denn Einladugen zum Feurwehrfest mit schöner Blasmusik z.B. ist ja nichts Schlechtes…. und man sagt einfach nichts mehr gegen die Nazis. Man kascht sich die Leute auch mit Kurzreisen  in die Heimat…. ein Ausflug ins Erzgebirge, Daststätte, Musik, Kaffee, Kuchen … und schon hat mn sie „an der Strippe“…. Wurzelenergie nutzen… für die spirituell Gebildeten…

     

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    heike
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    Dieser subtilen Art der Machtübernahme haben die Leute nichts entgegenzusetzen. Viele scheinen regelrecht aufzublühen…. kein Wunder, dass was man anderen abziehz muss ja irgendwo ankommen…. idealerweise bei AfD, NPD, Pro Chemnitz usw….

    Äußerlich ist alles ruhig im Sachsenland und in der Lokalzeitung steht, dass die Zahl der Anhänger rechtsextremer Organisationen zurückgegeangen wäre…

    Die AfD will mit allen Mitteln an die Machtund nutzt die, die sie schon hat. Da zählt dann auch keine Menschenfreundlichkeit und natürliches Mitgefühl mehr. Leutseligkeit, Kaffee, Bockwurst und Vergünstigungen gibt es nur für die Anhängerschaft.

    Es geht bei diesem Kampf um Anhägerschaft auch immer ganz konkret um das eigene Überleben – sowohl gesundheitlich und physisch oder finanziell/geschäflich.

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    Ein Himmel auf Erden
    Antworten
    Mein ganzes bisheriges Leben begleitete mich die Hoffnung, die politischen SCHEINchristen würden eines schönen Tages ein menschlich soziales Gewissen
    entwickeln. Und immer in Begleitung Mut machender Worte wie:

    .

    „Die Hoffnung stirbt zum Schluss“
    .

    Mittlerweile sind die Friedhöfe dieser Welt voll solcher Hoffnung. Und ich bin mir sicher:

    „Auch meine Hoffnung wird erst dort enden!“

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    heike
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    BUNDESDEUTSCHE ALLTAGSSÄTZE

     

    Deutschland, Deutschland über alles …

    An allem schuld sind die Russen.

    Wroclaw? – Ach, sie meinen Breslau.

    Deutschland verteidigt die Freiheit.

     

    Der deutsche Soldat war der beste.

    So schlecht war der Hitler nuin auch nicht.

    Auschwitz und so – muss mal Schluss sein!

    Mit den Rassen – da ist schon was dran.

     

    Asiaten sind falsch und brutal,.

    Makkaronis sind faul von Geburt.

    Türken sind Assis – weiß jeder.

    Neger sind bessere Affen.

     

    Der Deutsche ist fleißig wie keiner.

    Das Wirtschaftswunder und so –

    das mach uns mal erst einer nach!

    Arbeitslose? Ach was: Arbeitsscheue!

     

    Kommunisten sind Unruhestifter.

    Jusos und so – dumme Jungen!

    Die Polizei ist zu lasch:

    Wer Krawall macht, gehört eingesperrt!

    hon ernst.

     

    Faschismus bei uns? – Aber nicht doch!

    Der Strauß – ach, wer nimmt den schon ernst.

    Die Vertriebenverbände? – Je nun:

    Nostalgie. Da kann man nichts machen.

     

    Immerhin: Keine Demokratie

    ist so intakt wie die unsere.

    Wir haben der Welt viel gegeben –

    das kann uns doch keiner bestreiten.

     

    (Helmut Preißler)

     

    Das , was sich über Jahrzehnte hinweg im Untergrund der bundesdeutschen Demokratie zusammenbrauen konnte, wird jetzt an die Macht gespült werden, wenn zu viele im deutschen Nationalismus und seinen Parteien und Strömungen  AfD, NPD, Dritter Weg, Identitäre Bewegung usw. ihr Heil und die Zukunft Deutschland sehen.

    Da kann ich gleich noch ein Gedicht anschließen:

     

    MEDITATION AM RHEINE

    Ich weiß nicht, was soll es bedeuten, …

    Die blaue Blume verblasst.

    Allmählich vergisst sich die Sage.

    Kein Fischer stzt mehr im Kahn.

    Die Fische sind lange verreckt.

    Die Rheinstraße: Blech voll Touristen.

     

    … Dass ich so traurig bin …

    Zwar ragt noch romantisch der Felsen.

    Weiß rauscht die Flotte vorrüber.

    Du kämmst dir dein goldenes Haar.

    „dein goldnenes Haar Margarete

    dein aschenes Haar Sulamith“.

     

    … Ein Märchen aus alten Zeiten …

    Die Schar hinterm Rattenfänger.

    Heut zaubert Bayer am Rheine:

    tilgt Unkraut,entfernt jeden Fleck,

    bleicht Haar von jeglicher Farbe.

    „der Tod ist ein Meister aus Deutschland“.

     

    … Das kommt mir nicht aus den Sinn.

     

    (Helmut Preißler)

     

    Heute werden nicht nur Haare gebleicht, sondern Gesinnungen angepasst. Und nict nur Unkraut vernichtet, sondern Menschen aus dem Weg geräumt, sobald dies ohne Aufsehen zu erregen möglich ist.

     

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      Palantir
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      Ein Westling sagt dem Ostling:

      „Versinke in deinem Jammertal, schließ dich in deinen vier Wänden ein, dann passiert dir schon nichts.

      Oder raff deinen Grips und Mut zusammen und schließ dich Vereinen an, die das Gegenteil dessen leben, was du beklagst.

      Ich hab zum Beispiel Gutes über Plauen gelesen.“

       

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    heike
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    In den Himmel auf Erden gelangt man nicht über Leichen.

    Und Wirklichkeit sollte aus der Wahrheit entstehen…

     

    Und trotzdem mag ich Novalis. Der Fremdling, ein Gedicht in asklepiadeischen Strophen, vorgetragen von Novalis im Familienkreis der Familie Johann Friedrich Wilhelm von Charpentiers, Professor für Mathematik und Physik an der Bergakademie Freiberg, im Jahre 1798 anlässlich des Geburtstages der Frau Bergrätin von Charpentier.

    Ich bin oft an ihrem Haus vorbeigelaufen.

     

    O! du suchest umsonst – untergegangen ist

    Jenes himmlische Land – keiner der Sterblichen

           Weiß den Pfad, den auf immer

                   Unzugängliches Meer verhüllt.

     

    Wenig haben sich nur deines verwandten Volks

    Noch entrissen der Flut – hierhin und dorthin sind

             Sie gesäet und erwarten

                       Beßre Zeiten des Wiedersehns.

     

     

  • Avatar
    olga
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    Ich würde nie rechts wählen, aber was eine Alternative ist, entscheidet die einzelne Person für sich! Kenne diese Seite nicht so gut, aber scheinbar glaubt man hier, dass man 2015 jedes Jahr haben könnte!
    • Avatar
      Peter Boettel
      Antworten
      Den zweiten Satz verstehe ich nicht, was hat „rechts“ mit 2015 zu tun?
      • Avatar
        olga
        Antworten
        Peter, ich meinte, dass eine neue Flüchtlingskrise, ich erinnere an 2015, so nicht mehr möglich wäre, ohne dass es zu bürgerkriegsähnlichen Randalen kommen würde. Auf dieser Seite argumentiert man wohl gerne moralisch und verkennt die reale Gefahr!
        • Avatar
          Piranha
          Antworten
          Was haben Sie gegen moralische Grundsätze?

          Und ist Ihnen nicht klar, wer die Verantwortung trägt dafür, dass Menschen in Ihren Ländern die Lebensgrundlagen verloren haben?

          Wenn Sie die Wahl haben – verdursten, verhungern, getötet werden oder flüchten – was würden Sie tun? (Da dies eine rhetorische Frage ist, müssen Sie garnicht erst antworten)

          Gefahren gehen von denen aus, die uns eine Gefahr einreden wollen – schauen Sie sich die Kriminalstatistik des BKA an. Das relativiert Sichtweisen. Und davon abgesehen: jeder hat das gleiche Recht ein Arschloch zu sein – Deutsche und Nichtdeutsche.

          Wenn Sie jedoch argumentieren wollen, dass Ihnen generell das Fremde unheimlich ist – tja, da kann ich nichts dazu sagen.

          Schauen Sie sich auch die Bevölkerungsentwicklung an: ohne Zuwanderung von jährlich mindestens 300.000 Menschen bricht unsere Wirtschaft  in 10 Jahren ein; wenn Sie die Nachrichten aufmersam verfolgen wissen Sie, wie viele Tausende von Lehrstellen nicht besetzt werden können.

          In den Pflegeberufen hat Deutschland in den osteuropäischen Ländern gewildert, was aktuell in Polen große Probleme macht.

          Inzwischen gehen manche großen Krankenhäuser und Altenheimbetreiber auf die Suche ins nichteuropäische Ausland, z.B. Mexiko. Auf J. Spahn ist kein Verlass, der quatscht und quatscht und macht genau nichts!

          Sie sehen also: statt sich dumme Ängste einreden zu lassen, sollten wir die Willkommenskultur weiter pflegen, und sei es aus Eigeninteresse.

          Und fragen Sie stets kritisch, wer davon profitiert, Menschen aufeinander zu hetzen. Nur soviel: Sie werden es nicht sein und ich auch nicht. Ich denke, niemand hier auf diesen „moralische“n Seiten.

           

          • Avatar
            olga
            Danke für Ihre Antwort, welche ich auf diesem Blog so oder ähnlich erwartet habe. Mir ist als Nicht AFD-Wählerin nicht klar, woher teilweise die moralische Überlegenheit, die ich für unpolitisch halte, herkommt! Wer wie Sie argumentiert, würde auch jedes Jahr mehrere Millionen Zuwanderer akzeptieren, ist eine Haltung, welche aber wohl kaum mehrheitsfähig sein dürfte. Akzeptiere ich, muss ich aber so nicht teilen,
  • Avatar
    heike
    Antworten
    Ja, Palantir – schaffe ich aber nicht. Sonst hätte ich das schon getan.

     

    Ich schreibe hier gerne, weil ich das nur hier kann. Viele Leute mögen auch solche, wie das folgende von Heine lieber, da sie sich und ihre Umstände in diesen bestätigt fühlen, als die romantisch lichtvollen von Novalis.

    ERLEUCHTUNG

     

    Michel! fallen dir die Schuppen

    Von den Augen? Merkst du itzt,

    Dass man dir die besten Suppen

    Vor dem Maule wegstibitzt?

     

    Als Ersatz ward dir versprochen

    Reinverklärte Himmelsfreud

    Droben, wo die Engel kochen

    Ohne Fleisch die Seligkeit!

     

    Michel! wird dein Glaube schwächer

    Oder stärker dein Appetit?

    Du ergreifst die Lebensbecher

    Und du singst ein Heidenlied!

     

    Michel! fürchte nichts und labe

    Schon hiernieden deinen Wanst,

    Später liegen wir im Grabe,

    Wo du still verdauen kannst.

     

    Im lieben Deutschland daheime,

    Da wachsen viel Lebensbäume:

    Doch lockt die Kirsche noch so sehr,

    Die Vogelscheuche schreckt noch mehr.

     

    Wir lassen uns wie Spatzen

    Einschüchtern von Teufelsfratzen;

    Wie auch die Kirsche lacht und blüht,

    Wir singen das Entsagungslied:

     

    Die Kirschen sind von außen rot,

    Doch drinnen steckt als Kern der Tod;

    Nur droben, wo die Sterne,

    Gibt´s  Kirschen ohne Kerne.

     

    Gott Vater, Gott Sohn, Gott heiliger Geist,

    die unsere Seele lobt und preist –

    Nach diesen sehnet ewiglich

    Die armedeutsche Seele sich.

     

    Nur wo die Engel fliegen,

    Da wächst das ew´ge Vergnügen;

    Hier unten ist alles Sünd und Leid

    Und saure Kirsche und Bitterkeit.

     

    Heinrich Heine

  • Avatar
    heike
    Antworten
    Der Mensch hat Sehnsucht nach einer heilen Welt – jedenfalls ich. Wenn man noch Kraft hat, dann versuchen solche wie, die Welt besser zu machen. Wenn nicht, dann hofft man auf ein gutes Ende. Zwischen beidem wurstelt man sich so durch.

    Ich bin einfach kein Kämpfer – ich bin ein Hoffer und ich habe es gerne schön.

  • Avatar
    Piranha
    Antworten

    Rechte Parteien geben sich bei der Europa-Wahl als Kümmerer der Lohnabhängigen, agieren jedoch in Namen und Auftrag des Großkapitals

    und der ärgste Feind sind die Grünen – so Meuthen und Gauland heute bei der Pressekonferenz.

    Tja, wenn man weiß wer der Böse ist, hat der Tach Struktur 😉

     

    Da lob ich mir Sonneborn und Semsrott. Auch einen Tag nach der Wahl noch sehenswert 🙂

    https://www.youtube.com/watch?v=tx6yeYFOLjg

     

     

  • Avatar
    heike
    Antworten
    DIE NORDSEE

     

    ERSTER ZYKLUS

    Krönung

     

    Ihr Lieder! Ihr meine guten Lieder!

    Auf, auf! und wappnet euch!

    Lasst die Trompeten klingen,

    Und hebt mir auf den Schild

    Dies junge Mädchen,

    Das jetzt mein ganzes Herz

    Beherrschen soll, als Königin.

     

    Heil dir! du junge Königin!

     

    Von der Sonne droben

    Reiss ich das strahlend rote Gold,

    und webe draus ein Diadem

    Für dein geweihtes Haupt.

    Von der flatternd blauseidnen Himmelsdecke,

    worin die Nachtdiamanten blitzen,

    Schneid ich ein kostbar Stück

    Und häng es dir als Krönungsmantel,

    Um deine königliche Schulter.

    Ich gebe dir einen Hofstaat

    Von steifgeputzten Sonetten,

    Stolzen Terzinen und höflichen Stanzen;

    Als Läufer diene dir mein Witz,

    Als Hofnarr meine Phantasie,

    Als Herold, die lachende Träneim Wappen,

    Diene dir mein Humor.

    Aber ich selber, Königin,

    Ich knie vor dir nieder,

    Und huld´gend auf rotem Sammetkissen,

    Überreiche ich dir

    Das bisschen Verstand,

    Das mir, aus Mitleid, noch gelassen hat

    Deine Vorgängerin im Reich.

     

    Abenddämmerung

     

    Am blassen Meeresstrande

    Saß ich gedankenbekümmert und einsam.

    Die Sonne neigte sich tiefer, und warf

    Glührote Streifen auf das Wasser,

    Und die weißen, weiten Wellen,

    Von der Flut gedrängt,

    Schäumten und rauschten näher und näher –

    Ein seltsam Geräusch, ein Flüstern und Pfeifen,

    Ein Lachen und Murmeln, Seufzen und Sausen,

    Dazwischen ein wiegenliedheimliches Singen –

    Mir war, als hört ich verschollne Sagen,

    Uralte, liebliche Märchen,

    Die ich einst, als Knabe,

    Von Nachbarskindern vernahm,

    wenn wir am Sommerabend,

    Auf den Treppensteinen der Haustür,

    Zum stillen Erzählen niederkauerten,

    Mit kleinen, horchenden Herzen

    und neugierklugen Augen: –

    Während die großen Mädchen,

    Neben duftenden Blumentöpfen,

    Gegenüber am Fenster saßen,

    Rosengesichter,

    Lächelnd und mondbeglänzt.

     

    Sonnenuntergang

     

    Die glühend rote Sonne steigt

    Hinab ins weitaufschauernde,

    Silbergraue Weltenmeer;

    Luftgebilde, rosig angehaucht,

    Wallen ihr nach; und gegenüber,

    Aus herbstlich dämmernden Wolkenschleiern,

    Ein traurig todblasses Antlitz,

    Bricht hervor der Mond,

    Und hinter ihm, Lichtfünkchen,

    Nebelweit, schimern die Sterne.

     

    Einst am Himmel glänzten,

    Ehlich vereint,

    Luna, die Göttin, und Sol, der Gott,

    Und es wimmelten um sie her die Sterne,

    Die kleinen, unschuldigen Kinder.

     

    Doch böse Zunen zischelten Zwiespalt,

    Und es trennte sich feindlich

    Das hohe leuchtende Ehpaar.

     

    Jetzt am Tage, in einsamer Pracht,

    Ergeht sich dort oben dr Sonnengott,

    Ob seiner Herrlichkeit

    Angebetet und viel besungen

    Von stolzen glückgehärteten Menschen.

    Aber des Nachts,

    Am Himmel, wandelte Luna,

    Die arme Mutter

    Mit ihren verwaisten Sternenkindern,

    Und sie glänzt in stiller Wehmut,

    Und liebende Mädchen und sanfte Dichter

    Weihen ihr Tränen und Lieder.

     

    Die weiche Luna! Weiblich gesinnt,

    Liebt sie noch immer den schönen Gemahl.

    Gegen Abend, zitternd und bleich,

    Lauscht sie hervor aus leichtem Gewölk,

    Und schau nach dem Scheidenden, schmerzlich.

    Und möchte ihm ängstlich rufen: „Komm!

    Komm! die Kinder verlangen nach dir -“

    Aber der trotzige Sonnengott,

    Bei dem Anblick der Gattin erglüht er

    In doppeltem Purpur,

    Vor Zorn und Schmerz,

    Un unerbittlich eilt er hinab

    In sein flutenkaltes Witwerbett.

    *

    Böse, zischelnde Zungen

    Brachten also Schmerz und Verderben

    Selbst über ewige Götter.

    Und die armen Götter, oben am Himmel

    Wandeln sie, qualvoll,

    Trostlos unendliche Bahnen,

    Und können nicht sterben,

    Und schleppen mit sich

    Ihr strahlendes Elend.

     

    Ich aber, der Mensch,

    Der niedrig gepflanzte, der Tod-beglückte,

    Ich klage nicht länger.

     

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    heike
    Antworten
    Heinrich Heine (Auszug)

     

     

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    Der Bademeister
    Antworten
    Denn neoliberaler „Mainstream“ und rechtspopulistische „Alternativen“ sind Zweige aus denselben Wurzeln: marktradikalen Denkfabriken.

    Der einzig brauchbare Satz, der Rest ist sinnloses Afd Bashing das zu nichts führt, das Ganze gilt ja auch für die anderen rechten Parteien wie Cducsu, Fdp, Grüne und ja, auch die Spd.

    Es ist doch letztendlich unsere Regierung die durch ihre „alternativlose“ Politik den Staat erst in diese soziale Schieflage gebracht hat, diesen Gegner gilt es zu bekämpfen. Wenn es mehr Sozialismus und Solidarität im Staate geben würde wären Rechtsextreme kein Problem mehr, sie hätten einfach keinen Ansatzpunkt mehr. Das ist ja im Grunde dieselbe Situation die damals die Nsdap an die Macht gebracht hat, wie auch im Text korrekt bemerkt.

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    Piranha
    Antworten
    @olga

    schade, Ihre Antwort ist nichtssagend, denn sie argumentiert nicht und geht weder auf einen der genannten Punkte ein, noch bringt sie einen eigenen Gedanken zustande.

    Wenn jemand für sich entscheidet, alle Mitmenschlichkeit, Ethik und Moral über Bord zu werfen. Wenn das für Sie „politisch“ und „mehrheitsfähig“ ist – bitte, jeder nach seiner eigenen Fa­çon.

    Ein kluger Mensch hat einmal gesagt: „alles, was du an Gutem oder Schlechtem in die Welt trägst, kommt unweigerlich auf die eine oder andere Weise zu dir zurück.“

     

     

     

    • Avatar
      olga
      Antworten
      Sie bauen, dies  gehört zu dieser Seite, einen Moraldruck auf, der andere Meinungen eh nicht zulassen bzw. als unmoralisch ansehen würde. Diese moralische Überlegenheit wird sich nie in polit. Gestaltungsmachr entladen, darum führt die Debatte nicht weiter! Sie machen den Eindruck, dass jede Person aus nicht EU-Ländern hier willkommen und benötigt sei, was soll man darauf antworten, ohne die Debatte in Wiederholungen abgleiten zu lassen! Ich sehe keine relevante polit. Kraft, welche sich zu völlig offenen Grenzen bekennt, die Linkspartei dürfte nicht relevant sein!
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        Palantir
        Antworten
        Ich hab die Kommentare gelesen und finde, Piranha hat recht. Schon wieder hast du überhaupt keine Argumente.

        2007 lebten in Deutschland 82, 218 Millionen Menschen

        2017 waren es 82,792 Millionen.

        Seit Jahrzehnten schon sterben mehr Leute als geboren werden

        Geburten: 785 000, Sterbefälle: 970 000

        Industrieländer benötigen im Allgemeinen eine Geburtenrate (Fertilitätsrate) von durchschnittlich 2,1 Kindern je Frau, um den Bestand der Population konstant zu halten (Bestandhaltungsniveau). Für ein positives Bevölkerungswachstum wird dementsprechend eine höhere Geburtenrate oder ein positiver Migrationssaldo benötigt.(statista.com)

        Von mir aus kannst du dem Blödsinn der blauen Affen hinterher laufen. Die NPD hat ja auch immer behauptet, alle kommen nur als Sozialschmarotzer. Und der alte Dackelliebhaber und sein Bernd pöbeln sogar, wider besseres Wissen, da bin ich sicher, von „Umvolkung“

        Falls du schon etwas älter bist, erinner dich daran:

        Nach dem Muster des ersten deutsch-italienischen Anwerbeabkommens von 1955 wurden ab 1960 Anwerbeabkommen mit Spanien (1960), Griechenland (1960), der Türkei (1961), Marokko (1963), Südkorea (1963), Portugal (1964), Tunesien (1965) und zuletzt mit Jugoslawien (1968) getroffen.

        Ich hab mir zuviel Arbeit gemacht. Aber was solls. Seit 2 Jahren lese ich hier und manchmal schreib ich was. Du bist nur ein Troll, der dauernd seine Namen wechselt und den selben inhaltsleeren Käse von sich gibt. Eine „Debatte“ ist das nicht, dafür braucht man Argumente und die hast du nicht.

        • Avatar
          olga
          Antworten
          Moralische Überlegenheit bzw. die Einbildung der selben würde ich nicht als Arguemnt bezeichnen. Verfolgungswahn ist auch nicht so toll!

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