Die Vielfalt des Widerstands

 in Politik

Unsere westlichen Demokratien sind sehr stolz auf ihre Grundsätze und freiheitlichen Werte. Viele Generationen vor uns haben diese Freiheiten erkämpft. Im Geschichtsunterricht berufen wir uns gerne auf berühmte Vorbilder wie Mahatma Gandhi, Martin Luther King, Nelson Mandela und viele andere mehr. Doch Grundrechte und Frieden sind keine Selbstläufer, nur weil sie in der Vergangenheit von aufrechten Menschen errungen wurden. Wenn sie nicht in der Gegenwart von uns aktiv mit Leben gefüllt werden, sind sie nur Worte auf Papier… (Quelle: Sein)
https://www.sein.de/die-vielfalt-des-widerstands/

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  • Freiherr
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    Der damals in Basel lehrende Philosoph Karl Jaspers unterzog 1965 die Strukturen und die Politik des westdeutschen Staates  einer gründlichen Analyse, die er in seinem aufrüttelnden Buch „Wohin treibt die Bundesrepublik?“ veröffentlichte. Es erregte mit seinen Thesen, es bestehe keine Demokratie, sondern in Wirklichkeit eine Parteienoligarchie, die so in eine Diktatur übergehen werde, großes Aufsehen und heftige Diskussionen in der Öffentlichkeit, blieb aber im Grunde folgenlos. Die Parteienoligarchie hat sich seitdem weiter befestigt und spätestens in der Corona-Krise begonnen, in die Diktatur einer korrupten, mit industriellen Profitinteressen und globalen Zielen verquickten Parteien-Clique überzugehen.

    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2022/07/10/karl-jaspers-schon-1965-bundesrepublik-keine-demokratie-sondern-parteienoligarchie/

  • Martin M.-W.
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    Ja, Demokratie und Freiheit erfordern Beteiligung, kritisches Denken, Mut zur Wahrheit und Ehrlichkeit.-  Ich hätte früher einmal Sympathien für die Friedrich Ebert Stiftung (FES). Gerade lese ich auf der Website der FES diese Schlagzeile: „In Berlin zeigte Premierministerin Jacinda Ardern, wie Neuseeland neue Visionen für eine positive sozialdemokratische Politik entwickelt.“
    Ausserdem sagte Frau Ardern bei Ihrem Besuch in der FES : „“Das Wohlergehen von Mensch und Umwelt steht im Mittelpunkt unserer Arbeit“. Ich möchte, ich kann das hier nicht weiter kommentieren, denn ich will niemandem den schönen Abend verderben. Aber ich bin mir sicher, für viele Menschen in Neuseeland müssen diese Worte  klingen wie Hohn. Aber wie sagte es Frau von der Leyen doch gleich, es reicht,  wenn wir den „Qualitätsmedien“ vertrauen.  Und die sagen uns ja, was für eine wunderbare, besorgte und fürsorgliche Politikerin  Frau Ardern ist. Dann muss es ja stimmen.

    https://www.fes.de/diskussion-mit-jacinda-ardern

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