Droht eine „soziale Hölle“ in Griechenland?

 in FEATURED, GRIECHENLAND, Holdger Platta, Über diese Seite

233. Bericht zu unserer Spendenaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ Wie schön wäre es, Schönes zu berichten aus Griechenland (aus einem wahrlich betörend schönen Land)! Doch leider gilt auch dieses Mal: einschränkungslos Gutes kann nicht berichtet werden aus dieser Elendsregion auf dem europäischen Kontinent. (Selbst ein kleiner positiver Nebeneffekt der Krise in diesem östlichen Mittelmeerstaat vermag da nicht wirklich zu trösten; erwähnenswert ist er gleichwohl.) Und was unsere Hilfsaktion selber betrifft: droht sie, diese Hilfsaktion, die Opfern in Griechenland helfen will, selber zum Opfer zu werden von Entwicklungen, die so mit Sicherheit keiner gewollt hat? – Sei es, wie es sei: lest bitte diesen Bericht! Holdger Platta

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

mehr oder minder gilt: die Tourismussaison ist für Griechenland in diesem Jahr beendet. Und Alexis Tsipras, der vormalige Regierungs-Chef und nach wie vor Vorsitzende der SYRIZA, warnt davor, dass der Winter in Griechenland zur „sozialen Hölle“ werden wird. Folge natürlich des dramatischen Rückgangs bei den Besucherzahlen wegen der Corona-Krise und des staatlichen Umgangs mit ihr, Folge aber auch der Tatsache, dass die griechische Regierung keinerlei Vorsorge trifft, den untersten Bevölkerungsschichten nennenswert zu helfen, damit sie die Zeiten von Arbeitslosigkeit und materieller Not zu überstehen vermögen. Ich informierte Euch bereits mehrfach über die schwere Krise, in die der griechische Fremdenverkehr in dieser Feriensaison geraten ist – mit vielen Zahlenangaben auch –;, und über diesen Mangel an staatlicher Vorplanung hatte ich Euch ebenfalls schon einige Male informiert.

Zwar hat der griechische Arbeitsminister Jannis Vroutis mitgeteilt, dass an 1,9 Millionen Arbeitnehmer in Griechenland zur „Abfederung“ der „negativen finanziellen Auswirkungen der Corona-Pandemie“ 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt worden seien – auch für Selbständige und Künstler –, aber damit sollen vor allem Einnahmen für die Sozialversicherung finanziert werden, letztlich also für einen Zweck, der den notleidenden Griechinnen und Griechen nicht fürs Überstehen des Winterhalbjahres zur Verfügung stehen, ganz konkret: für den Lebensunterhalt. Und zu beachten ist dabei auch, dass Anspruch auf Auszahlung von Arbeitslosengeld lediglich solche Erwerbslosen haben, die mindestens sechs Monate vorher berufstätig gewesen sind. Für fast alle Saisonkräfte im Tourismussektor trifft dieses nicht zu! Und nicht zuletzt – eine einfachste Rechnung zeigt dieses auf –: 1,5 Milliarden Euro für rund 6 Millionen betroffene GriechInnen insgesamt, wenn man die Ehepartner und (zwei) Kinder mitzählt, das bedeutet, dass pro notleidendem Menschen für einen Zeitraum von 6 Monaten lediglich 250,- Euro zur Verfügung stehen (für Sozialabgaben wohlgemerkt), pro Monat also nur rund 42 Euro und kein Cent mehr. Wie davon ein Mensch das Winterhalbjahr überleben soll: schleierhaft! Sehr klar hingegen: so sieht Staatspropaganda in Griechenland aus!

Ich will nicht zynisch sein, aber die einzige Positivwirkung, die auf die Tourismuskrise in Griechenland zurückzuführen ist: das griechische Geschäftsmodell – oft für (ausländische) Großkapitalisten geschaffen und in Athen, in den Künstler-, Armen- und Flüchtlingsvierteln zumeist mit brutaler Polizeigewalt durchgesetzt, so in Exarchia zum Beispiel (auch darüber habe ich vor einigen Monaten wieder und wieder berichtet) –, das griechische Geschäftsmodell, „normale“ Wohnungen für Airbnb usw. umwidmen zu dürfen für Tourismuszwecke, für Kurzzeitbesucher, ist zumindest in der griechischen Hauptstadt mehr oder minder zusammengekracht. Wie die Sonntagsausgabe der Zeitung „Kathimerini“ vom 30. August berichtete, wurde mittlerweile mehr als ein Drittel dieser 12.000 Wohnungen „vom Markt genommen“ – so die „Griechenland Zeitung“ (GZ) vom 2. September. Die GZ dazu: „Für den Athener Wohnungsmarkt und vor allem für die Eltern von Studenten ist die Entwicklung ein Segen, da zuletzt kaum noch bezahlbare Wohnungen zu haben waren“. Aber bitte, übersehen wir nicht: den meisten der von mir genannten rund 6 Millionen Notleidenden hilft dieses nicht!

Tassos Chatzatoglou, inzwischen mit Evi auf neuester Hilfsreise durch Griechenland, hat mir vorgestern einen Bericht über die ersten Tage dort zugeschickt. Zu den von uns betreuten Menschen teilte er mir mit:

„Die Hilfe für die Menschen auf Andros ist angekommen. Lauras Eltern wurden von der Sozialarbeiterin Maria Alexsaki über diese Spende informiert. Ein großes Dankeschön an IHW und Spender. Wenn wir die restlichen 4.000 € aufbringen könnten, wäre es für die Familie eine Erleichterung. Die Eltern des Kindes versuchen, mit doppelter Arbeit das Geld zu verdienen. Das ist aber nicht immer möglich, Arbeit ist auf der Insel rar. Alexander wartet noch immer auf seine Pension. Auch ich warte noch immer auf die Auszahlung meiner mir zustehenden Pension von der griechischen Pensionsversicherung. Eine traurige Nachricht habe ich aus Argalasti aus dem Pilion Gebirge, der Junge Jorgo mit der Asbestose ist gestorben, er hat den Kampf für das Leben verloren. Ein junger Grieche hat sein Leben mit 23 Jahren verloren, weil er keinen Schutz oder Informationen über seine Arbeit von der Behörde erhalten hat. Seine Hilfsbereitschaft gegenüber seinen Mitmenschen in Argalasti bleibt in Erinnerung. Unser Mitgefühl gehört seinen Eltern.“

Wahrlich, gute Neuigkeiten sind diese Auskünfte allesamt nicht – trotz der Tatsache, dass bei einigen der Hilfsfälle, über die ich während der letzten Wochen berichten konnte, Hilfe auch möglich war. Dennoch sind die Lücken riesengroß, die wir derzeit mit unserer Spendenaktion nicht zu schließen vermögen, dazu später noch mehr. Ansonsten zeichnet Tassos Chatzatoglou ein düsteres Bild von der Lage in Griechenland. Ich zitiere hier aus dem großen Restteil seines Berichtes:

„Wir sind gut angekommen im Land der Hellenen. Das Schiff war buchstäblich leer. Keine Hektik beim Εinschiffen, kein Lärm der wartenden Lkws, nichts, was an frühere Zeiten erinnerte, passierte am Hafen von Ancona. Ca. 20 Wohnmobile waren an Bord, ein paar Pkws und drei Lkws. Das Riesenschiff war leer. Eine betrübte Stimmung an Bord. Ein Vorbote auf das, was uns erwartet in Griechenland, habe ich gedacht. Die Formalitäten beim Ausschiffen wurden schnell erledigt. Fast alle wurden zum Corona-Test geschickt, ältere Leute wurden zur weiteren Fahrt weggeschickt. Die Hafenstadt Igoumenitsa glich einer Geisterstadt. Die meisten Geschäfte waren um 9 Uhr in der Früh geschlossen. Wenige Menschen auf der Straße, nicht einmal unsere Lieblinge, die streunende Hunde, waren da, um uns freundlich zu begrüßen.

Die Weiterfahrt wurde über Ioánnina und Metsovo meteora Klöster, Plastiras See so ausgewählt, um die Zeit zu verzögern und so eine eventuelle Erkrankung rechtzeitig zu erkennen. Wir wollten auf keinen Fall andere Menschen gefährden. Es ist gut gegangen, und schließlich haben wir meine 9 jährige Mutter besucht. Inzwischen habe ich mehrere Freunde kontaktiert und Gespräche am Telefon geführt. Ich habe nichts Erfreuliches erfahren. Der Tourismus, die Schwerindustrie Griechenlands, ist schwer angeschlagen. Der Versuch, eine Normalität zu schaffen, ist fehlgeschlagen. Die Einnahmen sind bis zu 90 % eingebrochen. Die meisten Hotels, zum Beispiel auf Halkidiki, sind zu. Die Belegung der Betten bis zu 92% weniger im Vergleich zum Vorjahr.

Was aber die eigentliche Tragödie ist, spielt sich im Verborgenen ab, in den Familien der Menschen, die in der Hotellerie und Tourismuseinrichtungen beschäftigt sind. Sie sind arbeitslos! Sie sind mittellos, weil sie Arbeitsloseunterstützung nur bekommen, wenn sie mindestens sechs Monate beschäftigt waren! Eine Katastrophe bahnt sich an. Eine humanitäre Katastrophe sondergleichen. Die Pandemie gibt den Griechen den Gnadenschuss. Ob die Regierung irgendwelche Maßnahmen getroffen hat, ist mir nicht bekannt. Ich erwarte auch keine sensationelle Änderung der Politik der jetzigen Regierung.

Das, was im Moment die Regierung interessiert, ist die Krise in der Ägäis. Ein kleiner Fehler, und der Krieg ist Realität. Anstatt dass sich beide Länder, Griechenland und die Türkei, um Frieden und Wohlstand ihrer Völker bemühen, haben sie sich auf nationalistische Drohgebärden verlegt. Nach einem Krieg wird keiner als Sieger dastehen. Keines der beiden Völker hat etwas zu gewinnen. Nach einem Krieg werden Mütter den Verlust ihrer Söhne beweinen. Der griechischen Regierung kommt der Konflikt mit der Türkei gelegen, um von den tatsächlichen Problemen abzulenken. Ein Trauerspiel, das schwerwiegende Folgen hat für die Arbeitslosen bzw. mittellosen Griechen. Die Selbstmorde nehmen zu, es wird aber wenig in der Presse darüber berichtet. Die Regierung hat die Berichte der Journalisten über die Arbeit der Regierung mit Geld, mit sehr viel Geld, gekauft. Vierzig Millionen € sind in diese Richtung geflossen. Sehr viel Geld für die Verbreitung von Lügen.

Damit hat die Regierung meiner Meinung nach ihre Legitimität verloren. Das Geld könnte man woanders investieren, in Bildung und Gesundheit, dann hätten die Journalisten ohne bestochen worden zu sein, über wirklich Positives zu berichten gehabt. Jetzt haben wir eine Situation, die die Probleme des Landes in keiner Weise löst und den Journalismus in eine Schieflage bringt. Man muss der Regierung gratulieren, mit einem Schlag schafft sie zwei Probleme. Ironie ist nicht meine Stärke, aber ich bin enttäuscht von der Regierung. Wie gerne wäre ich als Mithelfer der GriechInnenhilfe nicht erforderlich gewesen.“

Sicherlich spürt das jede und jeder von Euch: geradezu Verzweiflung ist herauszuhören aus Tassos Chatzatoglous Bericht. Und was können wir tun?

Nun, im Maximum können wir derzeit weitere 1.000,- Euro für Hilfszwecke in Griechenland zur Verfügung stellen. Das werden wir auch tun. Aber damit sind wir furchtbar weit von jenen 4.000,- Euro entfernt, die Tassos im ersten Teil seines Berichtes erwähnt hat. Womit ich auch beim – obligaten – Schlussteil meines Berichtes bin, bei der Frage: wie viel Euro an Neuspenden gingen während der letzten sieben Tage bei uns ein?

In der Vorwoche, Ihr erinnert Euch vielleicht, waren das immerhin 180,- Euro gewesen, überwiesen von 4 SpenderInnen an uns. Doch während der letzten sieben Tage gingen nur 75,- Euro an weiteren Hilfsgeldern auf unserem Spendenkonto ein, 3 UnterstützerInnen brachten diesen Gesamtbetrag auf. Herzlichsten Dank, wie immer, den HelferInnen! Aber so wirklich befreien aus unserer Not, Menschen in Not nicht mehr helfen zu können, das tut dieser Spendenbetrag natürlich nicht. Inständig hoffe ich – sicherlich mit einigen anderen auch! -, dass es nicht die künstlich um HdS erzeugte Krise ist, die zu diesem sehr begrenzten Ergebnis beigetragen hat (inzwischen sollen ja bereits zig Mails verschickt worden sein, von anderer Seite aus, die Stimmung zu machen versuchen gegen die Website hinter-den-schlagzeilen.de).

Meine große Bitte am Schluss: lasst Euch nicht beirren! Es geht nicht nur um die Weiterexistenz von HdS (die keinesfalls in den nächsten Monaten gefährdet ist!), es geht auch um die Weiterexistenz unserer Spendenaktion für notleidende Menschen in Griechenland! Egal, auf welcher Seite jemand steht: diese Tatsache sollte keine und keiner übersehen!

Um so herzlicher deswegen heute auch mein Spendenaufruf:

Wer uns Gelder für unsere Hilfe für Menschen in Griechenland zukommen lassen will, der überweise uns diese bitte unter dem Stichwort „GriechInnenhilfe“ auf das Konto:

Inhaber: IHW
IBAN: DE16 2605 0001 0056 0154 49
BIC: NOLADE21GOE

Wer eine Spendenbescheinigung benötigt – ab 201,- Euro erforderlich –, wende sich bitte an unseren Kassenwart Henry Royeck, entweder unter der Postanschrift Sültebecksbreite 14, 37075 Göttingen, oder unter der Mailadresse henryroyeck@web.de.

Mit herzlichen Grüßen und allen meinen guten Wünschen
Euer Holdger Platta

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    Freiherr von Anarch
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    Moria brennt !

    Vielleicht ist es sogar besser, wenn diese von der ‚Wertegemeinschaft EU ‚ eingerichtete Hölle abbrennt, besser als dort zu verrecken.

    Die Schande Europas, wie Ziegler diese von Politikverbrechern gezielt angerichtete Hölle ja nennt, die kriminelle Konsequenz eines nicht existierenden Europa, wenn es um die Beweiserbringung für eine Wertegemeinschaft gehen müsste.

    Hochkriminell, barbarisch unmenschlich eiskalt vorgehende Machtpolitik.

    Machtpolitische Flüchtlingssklaverei betrieben von einer hyperreichen Europäischen ‚Gemeinschaft‘, die Schande aller in dieser Hochkriminellen Vereinigung EU. Unter dem Deckmantel ‚Flüchtlingspolitik ‚ begeht man Verbrechen gegen die Menschlichkeit, erbarmungslos.

    ‚Soll sich doch Griechenland selbst um seine Flüchtlinge kümmern ! ‚- das Land das Schäuble fast im Alleingang kriminell ruiniert hat.

    Nun kommt eine Pandemie der Bestürzungsheuchelei bei den Tätern. Der Innenminister untersagt einigen Bundesländern die Aufnahme von Flüchtlingen aus Moria.

     

     

     

     

     

     

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    Ulrike Spurgat
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    Ein menschliches Desaster und eine Bankrotterklärung an die „Wertegemeinschaft“.

    Moria ist ein politisch organisiertes Menschheitsverbrechen.

    Bedrückend und tief traurig lässt mich dieser ans Herz und an die Nieren gehende, weitere Einblick in die Not, aber auch in das unermüdliche Handeln der konkreten Hilfe für Griechenland zurück.

    Danke, Holdger.

    Sie reden von „Werten“ und meinen Menschenverachtung. Die Mittel Wut und Empörung dabei aber auf ganzer Linie versagt haben.

    Der Werteverkaufsladen EU hat mit all ihren Heuchlern und Seelenverkäufern; den Räubern Gangstern und Piraten ein Konstrukt geschaffen, dass ausschließlich den Interessen der herrschenden Klasse zu dienen hat. 

    Die Entrechtung der Entrechteten, die Not und das schwer auszuhaltende menschliche Elend und die damit verbundene Perspektivlosigkeit von Millionen von Menschen sollte die Schuldigen vor einen Gerichtshof der die Völker in der Welt vertritt unter Anklage stellen bis zu einer Verurteilung.

    Allerdings kann es dort keinen Platz für den größten Kriegsverbrecher aller Zeiten den USA geben. Die USA haben jedes Recht verwirkt an diesem Tisch mit zu sitzen; auf immer.

    Moria ist die aufgebrochene Wunde und stellt sie alle gnadenlos an den Pranger einer humanen Katastrophe die sie gewollt und zu verantworten haben. 

    Merkel und Macron, das Rothschild Würstchen, die ach so vielbeschworene „Allianz“ Deutschland und Frankreich sind maßgeblich an all den Verbrechen beteiligt. Sie sind die Schuldigen für das was nicht nur in Moria geschieht. Alles was dort geschieht, war gedacht,gewusst und gewollt. 

    Der Deal 2016 mit der Türkei hat die „Büchse der Pandora“ endgültig geöffnet. Es ging dabei nur noch um die Mobilitätskontrolle statt um Menschenrechte und Politik. Probleme sollten einfach weggeschlossen und dadurch unsichtbar für die Welt da draußen werden. 

    Organisationen die die Aufgabe einer Politik übernommen haben, deren „kaltes Herz“ den Menschen die Würde genommen hat wurden kriminalisiert und politisch von denen bekämpft, die den ganzen Schlamassel mit zu verantworten haben.

    Der Brand in Moria hat die Politik der EU in Brand gesetzt und das zu Recht!

    Das ist die Antwort auf unerträgliche Lebensumstände.

    Und die Frage muss erlaubt sein, was haben denn all die vollmundigen Krisengewinnler , wie Politiker, die zur besten Sendezeit in ihren bequemen Sesseln sich gemütlich und mitfühlend positionierten zu einer wirklichen Veränderung beigetragen haben.  Was haben denn all die Dokumentationen, die Filme usw. an einer konkreten Veränderung gebracht ???

    Mitleid reicht nicht aus und  nutzt, wem denn… , wenn es einen nicht handeln lässt. Es geht um Menschenrechte und um die, die sie seit Jahren verweigern. Das sind die Kriminellen und Verbrecher.

    Und die Damen und Herren müssen alle beim Namen genannt werden.

    Schäuble ist einer den denen wo selbst Hades, der Gott der Unterwelt (griechische Mythologie) sich überlegen könnte…ob er den rein lässt. 

    Und eine Hauptverantwortung trägt die Bundesregierung. Sie ist von Anbeginn dabei mit ihrer Austeritätspolitik das griechische Volk zu demütigen und mit ihrem damaligen „Zuchtmeister“ Schäuble („Verträge müssen eingehalten werden“) in die Knie zu zwingen. 

    Und nun wird man wieder die gesamte Problematik eher auf das sowieso am Boden liegende griechische Volk abwälzen und zulassen, dass das menschenunwürdigste kapitalistische System sich mal wieder auf Kosten der Menschen und der Menschenrechte bereichert und dabei noch denen das Beatmungsgerät klaut die es brauchen um weiterhin existieren zu können. Denn Kapital braucht Armut und das sich die Menschen voneinander weg und nicht aufeinander zu bewegen. 

    Die Menschen dort brauchen ihre Würde und ihre Rechte zurück.

    Dafür und vieles mehr steht die außerordentliche und zu Herzen gehende aufrechte und ehrliche Hilfe für Griechenland über das mutige und entschlossene Handeln vieler daran Beteiligter immer wieder berichtet hier wird.

    Und das gilt nicht nur für Griechenland.

    Es ist mehr als eine Geste und mildert ein bisschen die Schande der deutschen Politik ab. Ein jedes Menschenleben zählt und die vielen, kleinen und großen Verbesserungen die ich hier lese haben alle einen Namen und das zeigt im anderen den Menschen als Menschen zu erkennen. Das wird hier mehr als deutlich.

    Euch allen, die daran beteiligt und dazu beitragen die Lebenswirklichkeit von Menschen zu verändern ist an dieser Stelle zu danken !

    „Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“. (Che Guevera, entnommen dem bolivianischen Tagebuch)

     

      

     

     

     

     

    • Avatar
      Piranha
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      Schäuble ist einer den denen wo selbst Hades, der Gott der Unterwelt (griechische Mythologie) sich überlegen könnte…ob er den rein lässt. 

      Nein, wird er nicht. Er wird ihn nicht reinlassen. Vielmehr wird er ihn _und andere_ womöglich im Styx ersaufen lassen, der Fährmann verweigert ihm die Überfahrt.

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