Ein Dankesbrief an Euch alle

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Zu den ersten Ergebnissen des HdS-Spendenaufrufs vor einer guten Woche. Im folgenden Offenen Brief stelle ich Euch die ersten Fakten vor, die nach meinem HdS-Spendenaufruf vom 12. Juli zu registrieren sind. Anlass für Skepsis, Anlass für Hoffnung, Anlass für irgendwas zwischen diesen beiden Gefühlen? – Aber lest selbst!  Holdger Platta

Liebe HdS-Leserinnen und liebe HdS-Leser,

ich weiß, ich weiß: was ich Euch im Folgenden mitzuteilen habe, kann man als Erfolge sehen oder auch nicht. Man kann es womöglich sogar als große Erfolge sehen oder zumindest doch als mittleren oder kleinen Erfolg. Aber man könnte auch zu dem Urteil gelangen: naja, so dolle war das bislang nicht!

Letztlich kommt sowieso Euch dieses Urteil zu. Selbst im Kreis der HdS-Mitarbeiter dürfte die Einschätzung unterschiedlich sein – und darf das natürlich auch. Was ich hier – ganz subjektiv – als erstes Zwischenfazit mitteilen möchte, stellt also ausschließlich meine höchstpersönliche Ansicht dar. Aber bevor ich dazu komme, doch erst mal die Fakten, die eigentlichen Fakten, vorweg:

Wie erinnerlich, erschien mein Spendenaufruf für HdS am Freitagspätnachmittag, den 12. Juli, auf unserer Website. Das ist nun gut zehn Tage her. Und seither hat sich doch einiges getan, was die vorangegangenen Spendenappelle nicht auszulösen vermochten, trotz zumeist vielwöchiger Präsenz auf der Portalseite von HdS.

Bei zwei Neuigkeiten dieser Art seid Ihr selber Zeuge geworden:

  • Bis heute Mittag, den 23. Juli, sind 15 hds-öffentliche Kommentare zu dieser Spendenbitte bei uns eingegangen – ablehnend keiner, per saldo nahezu alle einschränkungslos positiv. Darf ich sagen, dass mich das schlicht gefreut hat? Dieses war nämlich bei sämtlichen Spendenaufrufen, die dem Appell vom 12. Juli vorausgegangen waren, nicht der Fall. Also schon ein gutes Echo in dieser Hinsicht, oder täusche ich mich?
  • Bis heute Mittag wurden diesem neuen Spendenaufruf sogar 44 „Likes“ beschert. Auch dieses sollte ganz bestimmt nicht überbewertet werden, aber die Sympathie für HdS von vielen unter Euch geht doch wohl auch aus dieser Zahl hervor – oder täusche ich mich erneut? Wobei ich nicht verschweigen will: auch dieses ein deutlicher Unterschied zu den vorangegangenen Appellen, die sich mit „Like“-Zahlen in der Höhe von 5 bis 7 zufrieden geben mussten.

Deutet sich damit ein positives Ergebnis auch beim Spendeneingang selber an? – Nun, auch hierzu erst mal die Zahlen selber vorweg:

Ja, leider es war so: im Gefolge der vorangegangenen Spendenaufrufe hatten wir keine erkennbaren Anstiegszahlen auf unserem HdS-Konto feststellen können. Und im Schnitt der letzten Monate war das wöchentliche Spendenaufkommen auf einen Betrag von rund 33,- Euro zurückgegangen. Wie schon mitgeteilt: leider kein Geldeingang, der auf Dauer – ich betone: auf Dauer! – die Existenz von HdS absichern könnte, trotz der immensen Unterstützung, die HdS nach wie vor von Konstantin Wecker Monat für Monat bekommt. Apropos (da ein Kommentator das nachgefragt hat): auch die Server-Kosten werden nach wie vor von Konstantin Wecker aufgebracht. Und in Ergänzung dazu erinnere ich daran, dass Konstantin Wecker auch noch zahlreiche andere humanitäre Projekte unterstützt. Die reichen von Deutschland bis in den Libanon, die schließen unsere GriechInnenhilfe mit ein, aber auch Hilfsprojekte für alte Menschen und politisch-künstlerische Initiativen in Deutschland und anderswo. Aber zurück zu unserem Thema hier:

Ich gebe zu, für mich war die Maßzahl für „Erfolg“ oder „Misserfolg“ des letzten Spendenaufrufs nicht das dort ausgegebene Hoffnungsziel gewesen, womöglich einen monatlichen Absicherungsbetrag von 1.200,- Euro pro Monat „generieren“ zu können, sondern eben jene 33,- Euro, die – wie mitgeteilt – während der letzten Zeit pro Woche auf unserem HdS-Konto als Hilfsgelder eingezahlt worden sind. Würde das nunmehrige Ergebnis ein besseres sein? – Nun, erstmal in nackten Zahlen ausgedrückt:

Während der letzten zehn Tage wurden insgesamt 382,- Euro auf unser Spendenkonto für HdS eingezahlt. Rein arithmetisch betrachtet, fast das Zwölffache dessen, was in den Vorwochen bei uns für HdS in einem etwa vergleichbaren Zeitraum eingegangen ist. Und fünf von den insgesamt zwölf SpenderInnen haben tatsächlich einen Dauerauftrag eingerichtet für uns – wobei, in der Tat, drei von diesen fünf SpenderInnen meine Bitte aufgegriffen haben und ab jetzt 1,- Euro pro Monat auf unser HdS-Konto überweisen werden.

Ausdrücklich sei wiederholt: jawohl, willkommen sind auch diese Kleinbeträge. Dankbar für diese ersten Resultate sind wir auch. Und wenn sich diese positive Entwicklung fortsetzen sollte – „ganz aus dem Schneider“ sind wir mit diesen Anfangsergebnissen natürlich immer noch nicht –, dann werden unser aller Erleichterung und Dankbarkeit natürlich um so größer sein!

An dieser Stelle eine kleine Anmerkung noch:

Natürlich denkt keiner von uns – ich jedenfalls tue dieses nicht –, dass der von mir beschriebene Zahlungsaufschwung ausschließlich auf meinen Spendenappell vom 12. Juli zurückzuführen ist (man wird die einen und die anderen Spenden nur bedingt auseinanderhalten können). Für mich steht ohnehin das Zeichen Eurer Solidarität im Vordergrund, nicht irgendein Gefühl der Selbstgefälligkeit. Und wie gesagt: ob dieses Zwischenergebnis als „Erfolg“ zu werten ist oder nicht – das zu beurteilen sei wahrlich Euch überlassen!

Mich lasst diesen Brief deshalb beenden mit einer Bemerkung, die weit über alles Finanzielle hinausgeht: genau dieses, die Zeichen der Solidarität auch weit übers Bloß-Materielle hinaus, hat mich sehr bewegt und erfüllt mich mit großer Dankbarkeit. Viele von Euch haben das ausgesprochen in ihren HdS-Kommentaren, andere teilten mir das auch in persönlichen Zuschriften mit. Und ein (deutscher) Spender aus Italien brachte dieses sogar auf seinem Überweisungsformular unter: „Danke für Eure großartige Arbeit“.

Nun, ob unsere Arbeit tatsächlich (oder gar immer) „großartig“ ist, sei dahingestellt. Mich freut, dass unsere Arbeit damit gewürdigt wird – ich betone: unsere Arbeit! All die von mir in meinem Aufruf Genannten trugen und tragen zu dieser Arbeit bei (und manche andere BeiträgerInnen zusätzlich noch). Mein Dank gilt also nicht nur Euch SpenderInnen, sondern allen, die dazu beitragen, dass HdS vielleicht jene Qualität besitzt, die Ihr unserer Arbeit zuschreibt und vielleicht weiter zuschreiben werdet. Wir jedenfalls werden auch weiterhin unser Bestes tun – zumindest uns darum bemühen. Und wie dargelegt: auch weiterhin werden wir darauf angewiesen sein, dass HdS auch in materieller Hinsicht möglichst noch lange – sehr lange – weiterexistieren kann.

Dank nochmal Euch allen, in der Hoffnung, daß es im Guten weiterzugehen vermag mit HdS!

Mit herzlichen Grüßen

Euer Holdger Platta

(HdS-Herausgeber und HdS-Redakteur)

 

Spendenkontonummer (Inhaber: Initiative für eine humane Welt (IHW) e. V.):

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Stichwort: HdS

Sparkasse Göttingen

Spendenbescheinigungen auf Wunsch bei:

Henry Royeck
Sültebecksbreite 14
37075 Göttingen
Email: henryroyeck@web.de

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