Eine bayerische Überwachungsmaßnahme

 In FEATURED, Kurzgeschichte/Satire, Roland Rottenfußer

Filmszene aus „Das Leben der Anderen“

„Bayern muss sauber bleiben“, heißt es schon in Konstantin Weckers Lied „Bayernpower“. Noch geht es im größten Flächenstaat überwiegend gesittet zu – der längsten Einparteienherrschaft auf deutschem Boden (noch vor der SED-Regentschaft im Osten) sei Dank. Aber wird das auch so bleiben? Und die noch brennendere Frage: Sollte man eine zu befürchtende Erosion bayerisch-christlicher Werte erst dann bekämpfen, wenn das Desaster schon weit fortgeschritten ist? Bayerns dynamische neue Regierung setzt auf präventive sicherheitserzwingende Maßnahmen. Überall lauernde Gefährder müssen dingfest gemacht werden, lange bevor sie selbst auch nur ahnen, welche Gefahr von ihnen ausgeht… (Satirischer Sketch von Roland Rottenfußer)

Szene: Ein zweckmäßig ausgestattetes Büro, ein Computer, Aktenordner, schwer identifizierbares technisches Gerät. Globke, Ende 50, sitzt hoch konzentriert vor einem Bildschirm, der für den Zuschauer nicht einsehbar ist. Gelegentlich signalisieren seine Gesichtszüge Heiterkeit. Auftritt Hinterdimpfler, Anfang 40, Globkes Vorgesetzter.

 Hinterdimpfler: Wo sind Sie gerade dran, Herr Globke?

Globke: Franz Schmorell. Der Journalist. Sie wissen schon, nimmt seinen Mund auf seinem Blog sehr voll.

Hinterdimpfler: Der mit dem Gefängnisartikel?

Globke: Ja, wir haben probeweise die Stichworte „Gefängnis“, „Lager“, „Camp“ eingegeben und das ganze Netz danach durchsucht. Dann stießen wir auf folgendes: Franz Schmorell, freiberuflicher Journalist, schreibt am 5. März 2009: „Menschen, die im Gefängnis sitzen, sind oftmals schuldig; Menschen, die andere ins Gefängnis sperren, sind es immer.“

Hinterdimpfler: Ja, ich kann mich an den Fall erinnern. Um eine online Überwachungsmaßnahme zu rechtfertigen, reicht das allemal. Gibt es was Brauchbares aus seinen Surfbewegungen im Internet?

Globke: Nichts wirklich Außergewöhnliches. Ein paar linke, aber noch nicht gesperrte Webmagazine: Independent Idealist Webmagazine, Forum Sozialer Ausgleich, Das Letzte Gefecht … Wir wussten ja, dass er ein Linker ist. Aber das allein wird wohl nicht ausreichen.

Hinterdimpfler: Sonst keine interessanten Klicks?

Globke: Fast jeden Tag sucht er mit „Google Bilder“ Fotos der Schauspielerin Vicky Bolero. Auf jedem Bild bleibt er durchschnittlich 16 Sekunden. Geile Sachen, sag ich Ihnen, ein wahrer Genießer! Ich glaub, ich muss mal Martina Bescheid sagen, was ihr Liebster da den ganzen Tag mit Scarlett treibt.

Hinterdimpfler: Martina?

Globke: Schmorells Freundin. Hab sie schon überprüft. Nichts Auffälliges.

Hinterdimpfler: Hat Schmorell keine Affäre? Heimliche Mails an eine ferne Geliebte? Sie müssen mir solche Sachen immer melden, Herr Globke. Das ist natürlich nicht verboten, aber man sollte solche Informationen immer in der Hinterhand behalten. Falls sich mal die Notwendigkeit ergeben sollte, Druck auf ihn auszuüben.

Globke: Tut mir leid. Ich glaube, außer Martina und Vicky gibt es derzeit keine Frau in seinem Leben.

Hinterdimpfler: Indizierte Musik? Illegale Downloads?

Globke: Nichts, womit wir ihn kriegen könnten. Er schaut sich manchmal Musikvideo auf youtube an. Heute zum Beispiel „True love“ mit Bing Crosby und Grace Kelly.

Hinterdimpfler: Ah, der Herr Terrorist ist sentimental. Labile Persönlichkeiten sind besonders anfällig für die Anwerbungsversuche von Weltverbesserern. Das klingt alles auf den ersten Blick harmlos, was Sie mir da berichten, aber aus all dem lässt sich schon so was wie ein Puzzle zusammensetzen. Er ist links, sieht Gefängnisse kritisch, mag Filme, lebt monogam. Er gibt sich in seinen Artikel gern als ruppiger Revoluzzer, am tief drin ist er ein zartes Pflänzchen. Wenn es mal hart auf hart kommt, dürfte es uns nicht schwer fallen, ihn umzupusten.

Globke: Schon, wenn er aber nie eine Straftat begeht?

Hinterdimpfler: Es ist meistens nicht das Offensichtliche, was einen potenziellen Terroristen so gefährlich macht. Was ist mit seinem Email-Kontakten? Haben Sie die alle überprüft?

Globke: Ja, da zeichnet sich schon eine bestimmte Richtung ab: „Mehr Volksabstimmungen“, „Regionalgeldverein Obergau“, „Bürgerinitiative Rettet die Lindenbäume im Stadtpark“. Alles legale Vereinigungen. Und bei den privaten Kontakten: Scheint, als ob ein Haufen Hippies und Spinner dabei wären, aber eher harmlos.

Hinterdimpfler: Wer harmlos ist, bestimme immer noch ich.

Globke: Warten Sie mal, jetzt kommt gerade wieder eine Email rein. Von Martina. Ich lese mal vor: „Mein geliebtes Schnuckelchen,“ – geliebtes Schnuckelchen, das ist wirklich albern! – „ich wollte Dir noch mal sagen, dass es mir leid tut wegen gestern.“ – oh, dicke Luft! Was hast du denn ausgefressen, böser Franz? – „Ich weiß, dass ich Dir im Moment als Mann nicht alles geben kann, was Du erwartest und was du verdienst. Ich hoffe, Du hast Geduld und behältst mich trotzdem lieb. Ich wollte Dir ausdrücklich noch mal sagen, dass es nicht an Dir liegt und dass ich Dich wunderschön finde. Vielleicht ist es der Stress. Ich habe berechtigte Hoffnung, dass die Enzyme, die mir mein Urologe verschrieben hat, Besserung bringen.“ – Er ist impotent! (kichert) Unser kleiner Terrorist hat einen Hänger. Er bringt es nicht mehr. Das ist göttlich! (prustet vor Lachen)

Hinterdimpfler: Herr Globke, beruhigen Sie sich bitte. Wir wollen bei unserer Arbeit doch ein gewisses Niveau wahren.

Globke: Entschuldigen Sie, Herr Hinterdimpfler, aber es ist einfach zu köstlich! Der Franz, der kann’s nicht mehr! Brauchst du mal einen richtigen Mann, Martina? Hier ist einer, der’s dir ordentlich besorgen kann, und der nicht auf der Liste der Terrorverdächtigen steht. Übrigens, geiles Gerät, die Martina. Es gibt tolle Privatfotos in seinem Fotoarchiv.

Hinterdimpfler: Herr Globke!

Globke: Schon gut, ich hör schon auf.

Hinterdimpfler: Was wir brauchen, sind relevante Informationen. Die Impotenz eines Verdächtigen ist nur dann relevant, wenn der Betreffende zu kompensatorischer Gewalt neigt, wenn er also zur Knarre greift, damit er endlich mal zum Schuss kommt, verstehen Sie?

Globke (kann sich vor Lachen nicht mehr halten) Das verstehen Sie also unter „Niveau“, Herr Hinterdimpfler!?

Hinterdimpfler: Schluss jetzt, kleiner Scherz. Ich bitte Sie also noch mal dringend, bei Mails und Internetbewegungen zwischen den Zeilen zu lesen. Sie werden keinen ausgebufften Terroristen finden, der in seinen Emails Bastelanleitungen für Bomben verschickt. Die Leute sind raffiniert, sie verwenden verschlüsselte Codes usw.

Globke: Ja, Herr Hinterdimpfler, so weit habe ich Sie schon verstanden. Es ist nur eben eine etwas umständliche Prozedur. Wenn wir seine Wohnung verwanzen würden, kämen wir ihm mit Sicherheit schneller auf die Spur. Ich könnte das entsprechende Know how gern beisteuern.

Hinterdimpfler: Herr Globke, ich weiß ja, Sie haben einschlägige Erfahrungen aus Ihrer Leipziger Zeit. Das war ja auch einer der Gründe warum der bayerische Verfassungsschutz Sie 1990 gleich übernommen hat, aber Sie müssen begreifen: Das was wir hier machen, ist etwas ganz anderes.

Globke: Etwas ganz anderes!?

Hinterdimpfler:  Natürlich. Bei der Stasi standen Sie damals im Dienst einer Diktatur. Dies hier dagegen ist eine Demokratie. Diktatur – Demokratie, verstehen Sie den Unterschied?

Globke: Selbstverständlich, Herr Hinterdimpfler. Ich meine nur, die Tätigkeiten sind sich so verflucht ähnlich.

Hinterdimpfler: Oberflächlich betrachtet vielleicht. Aber das Entscheidende ist doch der Geist, der dahinter steht. In unserem Fall handeln wir ausschließlich im Geist der Bewahrung der Menschenwürde.

Globke: Der Menschenwürde!?

Hinterdimpfler: Ja, denn wenn wir das hier nicht machen würden, wissen Sie, was dann passieren würde? Dann kämen die anderen ans Ruder, die Spinner, die Feinde der Ordnung. Und die hätten für das, was wir hier machen, keinerlei Verständnis. Sie und ich, wir fänden uns dann vielleicht als Angeklagte bei einem politischen Schauprozess wieder wie nach dem Ende der DDR. Verstehen Sie jetzt wie wichtig unsere Arbeit ist, schon zum Selbstschutz.

Globke: Sie meinen also, unsere Arbeit dient dazu, Problemen vorzubeugen, die ohne diese Arbeit gar nicht entstanden wären?

Hinterdimpfler: Das ist etwas negativ ausgedrückt, aber nicht ganz falsch. Verstehen Sie jetzt auch, warum wir Ergebnisse brauchen, und zwar bald. In der Huglfinger Sonderkommission sind schon drei Planstellen gestrichen worden. Die Kollegen sind jetzt samt ihrer Familien auf Hartz IV angewiesen. Wollen Sie das Ihrer Familie antun?

Globke: Um Gottes Willen. Ich war so froh, dass ich nach 1990 so ganz ohne Karriereknick übernommen wurde.

Hinterdimpfler: Es ist in Deutschland nicht ganz leicht, diese Art von Arbeit zu machen. Die Deutschen sind dermaßen gesetzestreu, dass es immer schwieriger wird, eine ausreichende Menge an Verdachtsmomenten zu generieren. Kaum wird ein neues Gesetz oder Verbot erlassen – und mag es auch noch so unsinnig sein –, die Deutschen halten sich dran. Ohne konkrete Ergebnisse wird es immer schwieriger, das Innenministerium von der Notwendigkeit unserer Sondereinheit zu überzeugen. Ich kann Ihnen also nur dringend raten, sich diesen Schmorell noch wesentlich genauer anzuschauen.

Globke: Hier kommt noch mal was rein, Schmorell schreibt eine Email an einen gewissen Rafik al Sayid: „Lieber Rafik. Ich danke Dir nochmals herzlich für die in Deinem letzten Seminar gewonnenen Einsichten. Besonders schön fand ich das Zitat, das du uns vorgelesen hast: ‚Ich übe die Religion der Liebe aus, in welche Richtung seine Karawanen auch ziehen mögen, die Religion der Liebe wird meine Religion und mein Glaube sein’.“ Kontakte zu einem Araber, das ist doch was, oder, Herr Hinterdimpfler. Islam ist immer verdächtig!?

Hinterdimpfler: Das ist großartig, Herr Globke. „Religion der Liebe“ – Wir wissen ja, was die vom IS darunter verstehen: Ungläubige direkt in Allahs Paradies hochpusten. Schauen Sie im Zentralregister nach, was wir über diesen Rafik haben.

Globke: Muslim, aus Syrien, seit 1995 in Deutschland. Gibt Seminare zu „Atemübungen der Sufis“. Keine Ahnung, was das ist. Stichprobenartige Überwachung seit 2002. Bisher keine gesicherten Erkenntnisse über Kontakte zu islamistischen Zellen.

Hinterdimpfler: Aber er ist Araber, Mann. Die stecken doch alle unter einer Decke. Sie dürfen nie den Fehler machen, aus der bloßen Tatsache, dass jemandem nichts nachzuweisen ist, auf seine Unschuld zu schließen. Diese Tatsache belegt doch nur, wie ausgefeilt die Tarnungsstrategie der Gegenseite mittlerweile ist. Vielleicht ist dieser Rafik ja nicht direkt selbst ein Terrorist, aber er könnte jemanden kennen, der jemanden kennt, der …

Globke: Ich verstehe, Herr Hinterdimpfler. Meinen Sie also, man könnte die Situation so deuten, dass ein Anfangsverdacht besteht, der es rechtfertigen würde, die Bewegungsprofile von Herrn Schmorell zu checken?

Hinterdimpfler: Aber selbstverständlich, Sie sind aber schwer von Begriff.

Globke: Rafik al Sayid hält seine so genannten Seminare in der Schillerstr. 27 b ab. Das wäre die U 17, Richtung Eckersfelden. Da haben wir ihn: Die Überwachungskamera im U-Bahn-Wagon erfasste Franz Schmorell am 1. Oktober, um 19.37 Uhr. Da ist er wieder: im U-Bahnschacht, Ausstieg Lessingplatz, 19.46. Er bewegt sich zum Ausgang Richtung Schillerstrasse. Zentrale Überwachungskamera auf der Verkehrsinsel Lessingplatz, 19.39.: wieder Schmorell.

Hinterdimpfler: Und weiter, ist er in die Schillerstrasse eingebogen?

Globke: Toter Winkel. Auf der Schillerstrasse gibt es keine Kameras. Wir können nicht feststellen, ob Herr Schmorell in der Wohnung von Herrn Al Sayid war.

Hinterdimpfler: Es ist wirklich oft zum Verzweifeln, wie viele Orte in Deutschland noch immer unüberwacht sind. Das ist ja geradezu eine Einladung an Terroristen, dort ihren dunklen Machenschaften nachzugehen. Immer wieder habe ich Eingaben an die Zentrale verfasst. Liebe Kollegen, habe ich geschrieben, wir oft soll ich euch noch sagen, dass das Netz lückenlos sein muss. Anderenfalls können wir es gleich bleiben lassen. Was hilft es denn, zu überwachen, wenn es noch immer Räume, Ecken und Winkel gibt, die wir nicht einsehen können? Man sollte meinen, meine Argumente wären schlagkräftig. Aber die haben jedes Mal abgelehnt.

Globke: Wegen der Menschenwürde?

Hinterdimpfler: Quatsch Menschenwürde, wegen dem begrenzten Budget! Wir können nicht hinter jedem Baum ein Mikrofon anbringen. Na ja, jedenfalls noch nicht. Ich sage denen immer: Liebe Kollegen, der Staat muss für die Menschen das sein, was in früheren Zeiten Gott war. Hört alles, sieht alles, weiß alles. Sein kontrollierendes Auge muss so lückenlos präsent sein, dass es nur eine einzige Chance gibt, der Strafe zu entgehen: absolute Treue gegenüber Gottes Geboten – ich meine: denen des Staates. Bürger dieses Landes zu sein muss bedeuten, sein Leben im permanenten Bewusstsein einer möglichen Bestrafung zu leben. Andernfalls gerät alles aus den Fugen. Die Leute machen am Ende noch, was sie wollen, verstehen Sie?

Globke: Aber wir schaffen das doch gar nicht, alles zu überwachen, selbst wenn wir personell aufstocken würden.

Hinterdimpfler: Natürlich nicht. Aber schon die Vorstellung, dass eine höhere Macht alles über einen wissen könnte, entfaltet eine enorme disziplinierende Wirkung auf die Bürger. Verstehen Sie? Gerade weil die Menschen nicht mehr an Gott glauben, muss es einen allwissenden, allmächtigen Staat geben, der seine Aufgabe übernimmt.

Globke: Da könnten Sie Recht haben, Chef. Ich recherchiere also, wie oft Schmorell noch von Kameras in der Nähe der Schillerstrasse aufgenommen wurde. Dann lasse ich mir vom Provider aus dem Archiv alle Emails der letzten zwei Jahre von und an Rafik al Sayid geben!?

Hinterdimpfler: Richtig.

Globke: Und wenn es sich herausstellt, dass die Kontakte regelmäßig stattfanden?

Hinterdimpfler: Da fragen Sie noch? Zugriff! Lassen Sie ihn aus seiner Wohnung holen und 240 Stunden Präventivhaft nach § 371 B. Dazu brauchen wir seit 1. April keinen richterlichen Haftbefehl mehr. Also erst mal einsperren, dann ist immer noch genügend Zeit, um an der Begründung zu basteln.

Globke: Aber wir wissen doch noch nicht genau, was Schmorell bei diesem al Sayid so treibt. Und ob der wirklich ein Islamist ist.

Hinterdimpfler: Eben, wir wissen es nicht.

Globke: Wie meinen Sie das?

Hinterdimpfler: Ja sind Sie denn wirklich so schwer von Begriff, Herr Globke? Wir können nicht mit Sicherheit sagen, dass Herr Schmorell kein Terrorverdächtiger ist, also gehört er aus dem Verkehr gezogen. Oder wollen Sie mit dem Zugriff so lange warten, bis wirklich etwas passiert ist? Wenn erst mal die Münchner Bankentürme in die Luft geflogen sind – tausende von Toten, eine nationale Katastrophe –, wie wollen Sie das den Angehörigen der Opfer dann erklären? Wollen Sie etwas sagen: Leider konnten wir den Anschlag nicht verhindern, nur weil wir uns der kriminellen Absichten von Herrn Schmorell nicht hundertprozentig sicher waren?

Globke: Natürlich nicht.

Hinterdimpfler: Verstehen Sie also, dass es unter diesen Umständen ein beträchtliches Sicherheitsrisiko darstellt, einen Großteil der Bevölkerung nicht in Haft zu nehmen?

 Globke: Selbstverständlich.  Ich sehe da übrigens gerade, dass Schmorell auch am 3. September und am 6. August in der Nähe der Schillerstrasse war. Also jeden ersten Donnerstag des Monats, immer gegen 19.45. Offensichtlich regelmäßige konspirative Treffen. Also Zugriff?

Hinterdimpfler: Zugriff.

 

 

 

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