Erlogene Wahrheiten

 in FEATURED, Gesundheit/Psyche, Politik

Die moralische Handlungsmaxime in der Coronakrise entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Farce. „Geht nicht, gibt‘s nicht!“ Was früher ein Werbeslogan für die Baumarktkette „Praktiker“ war, ist für die Verschwörungspraktiker von heute Realität. Ihre Institutionen müssen nur noch „Vorsicht! Virus!“ rufen — und schon ist beinahe die ganze Welt bereit, den größten Irrsinn mitzutragen. Werkzeuge der Macht sind eine gekonnte Ethik-Simulation und eine Technik, die Nietzsche als „Umwertung aller Werte“ bezeichnet hat. Auszug aus „Das Corona-Dossier — Unter falscher Flagge gegen Freiheit, Menschenrecht und Demokratie“. Flo Osrainik

 

„Ein Aufruf an die Vernunft: Waffenschmieden in Brotbackstuben umrüsten“ — Helmut Glassl.

Eine Künstlergruppe wandelt in weißen Schutzanzügen, mit gesenktem Haupt, von Masken anonymisiert, mit schwarzen Hygienebandagen, apathisch in Zweierreihen im Gefangenengleichschritt durch die Abenddämmerung von Bern. Eine maschinell klingende Frauenstimme gibt in Dauerschleife und im Orwell-Sprech, abgehackt und von Pausen unterbrochen, über Lautsprecher den Takt der Gruppe mahnend vor:

„Allein sterben lassen ist Nächstenliebe. Selber denken gefährdet das Allgemeinwohl. Wahre Freiheit findet in der Isolation statt. Impfung ist Nächstenliebe. Opfert alles den Unternehmen. Trennt euch von den Gefährdern. Verzichtet auf Zeugung. Verratet eure Nachbarschaft. Regelbrecher an die Wand. Gefährder in die Einzelhaft. Maskenpflicht ein Leben lang. Impfgegner entrechten. Fügt euch der Normalität. Maskenleugner ächten. Kontaminierung vermeiden. Absolute Keimfreiheit. Körperkontakt schafft Leiden. Sicher ist nur Einsamkeit. Unser Atem tötet. Sei immer gehorsam. Lass deine Liebsten allein“ (1, 2).

Ein Facebook-Nutzer schreibt:

„Beherbergungsverbot, Sperrstunden, Maskenpflicht, Abstandsgebote, Besuchsbeschränkungen, kalte Klassenzimmer, einsame Alte, maskierte Kinder, Denunzianten, Testorgien, Zahlenwillkür, Verordnungswahn, Masken-Polizeikontrollen, Bundeswehr im Innern, abgesagte Weihnachtsmärkte und so vieles mehr. Hotels, Veranstalter, Reisebüros, Markthändler, Messebauer, Künstler, Selbstständige, Einzelhändler und viele mehr verloren ihre Umsätze und damit ihren Lebensunterhalt und den ihrer Familien. Das interessiert euch nicht im Geringsten. (…)Verordnung her und basta!

Was testet der PCR-Test? Egal, ihr nennt es mal eben Coronainfektion. Sind Infizierte krank? Egal, ihr sperrt sie einfach in Quarantäne. Wovor schützt eine Maske? Egal, ihr sagt, dass sie schützt und basta! (…) Wie hoch ist die Ansteckungsgefahr im Hotel? Egal, ihr bestimmt, dass es so ist. 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner? Oder 35? Oder 60? Würfelt ihr die Zahlen aus?

Ich will ja niemanden auf dumme Gedanken bringen, aber wo waren eure Restriktionen bei der Grippeepidemie vor zwei Jahren? Wo waren eure Restriktionen bei den vielen Toten durch Krankenhauskeime? Jede wirkliche Katastrophe, jedes Inferno, was über eine Gemeinschaft von Menschen hereinbricht, weckt überwiegend die besten Charaktereigenschaften. Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Aufopferung. Aber ihr bringt die schlechtesten Charaktereigenschaften zum Ausbruch.

Ihr bringt die Menschen dazu, andere Menschen nur noch als Infektionsrisiko zu sehen. Ihr versetzt die Menschen bewusst und gewollt in Angst und Panik. Ihr belohnt Denunziation. Ihr nehmt in Kauf, oder wollt es sogar, dass die Menschen in Isolation vereinsamen, dass Kinder nicht mehr eng miteinander spielen, tuscheln, sich raufen und kuscheln. Ihr wollt, dass alte und kranke Menschen keinen oder nur limitierten Besuch empfangen dürfen.

Ihr wollt beschränken, wie viele Menschen privat zusammen feiern. Ihr wollt Kontaktverfolgung und Restriktion. Ihr seid dabei, eine Hygienediktatur zu errichten! Ich will die mir grundgesetzlich zustehende Freiheit! Die Freiheit, selbst darüber zu entscheiden, welches Risiko ich wann eingehen möchte. Die Freiheit, mich mit wem auch immer, wo auch immer, zu wie viel auch immer zu treffen. Die Freiheit, Nein zu sagen zu Bekleidungsvorschriften. Die Freiheit, Urlaub zu machen, wo ich will. Die Freiheit, mich in den Grenzen des Grundgesetzes frei zu bewegen und frei zu sprechen. Und jeder hat die Freiheit, sich selbst zu schützen, vor was auch immer.

Es ist mir egal, ob jemand im Virologenschutzanzug einkaufen geht, ob jemand allein im Wald eine Maske trägt, ob jemand sich 100-mal am Tag die Hände desinfiziert, ob jemand keine Theater, Konzerte oder Gaststätten besucht, aus Angst, sich zu infizieren. Das kann dieser Jemand gern machen, wann er will, wo er will und wie lange er will. Aber es ist mir nicht egal, wenn ich dafür in Schutzhaft genommen werde und mich genauso verhalten soll.

Corona ist eine Weltpremiere, die zeigt, was möglich ist. Unmöglich gibt es seit Corona offiziell nicht mehr. Virus heißt das Zauberwort.

Max Horkheimer, der deutsche Sozialphilosoph, hatte von Corona noch keinen blassen Schimmer, aber vollkommen recht, als er sagte:

„Der Kapitalismus in der Krise wird aufrechterhalten mit den terroristischen Mitteln des Faschismus. Deshalb soll vom Faschismus schweigen, wer nicht auch vom Kapitalismus reden will.“

Und wenn etwas aussieht wie Faschismus, sich verhält wie Faschismus und argumentiert wie Faschismus, dann ist es wohl auch Faschismus. Der US-amerikanische Wissenschaftler und Biologe Guy McPherson gab den Kapitalisten Folgendes mit auf den Weg:

„Wenn Sie wirklich glauben, dass die Umwelt weniger wichtig ist als die Wirtschaft, versuchen Sie die Luft anzuhalten, während Sie Ihr Geld zählen.“

Corona ist die Erstaufführung des globalen Faschismus. Es fing erst ganz langsam an, aber dann. Und wie!

Und wie? Mit der geballten PR-Maschinerie der Welteroberungsgesellschaft. Die gibt vor: „Bleiben Sie gesund.“ Gleichzeitig plant sie die nächsten Hetzkampagnen zur Einnahme von Märkten und Menschen.

Wer, liebe Freunde und Verfechter der Alternativlosigkeit, der Konformität und des Totalitarismus, fordert denn nun ein radikales Handeln für Frieden und zur Ausrottung von Not und Elend auf dem Planeten?

Impfstoff-Verfechter Gates, Paket-Händler Bezos oder Lithium- Schürfer Musk? Biden oder Trump, Xi, Putin, Merkel, Johnson, Erdoğan oder Macron? Öl-Scheichs und andere Menschenrechtsverachter? Mafia-Bosse und Drogen-Barone? Drosten, Fauci, das RKI, ein gutes Dutzend Hopkins-Doktoren? Leitmedien und ihre eingekauften Faktenchecker? Grüne SUV-Fregatten oder Salonlinke? Antideutsche, Nazis oder Reichsbürger mit V-Mann-Anhang? Vielleicht die Bilderberger? Die CIAs, die Al-Qaidas, die Weißhelme? NATO-Falken und Atlantik-Brücken? Die Pharma- oder Bankenlobby? Die Panzer- und Pistolenbauer? Oder Sie? Wenn dann doch Sie, solange man Sie lässt!

 

Quellen und Anmerkungen:

(1) www.youtube.com/watch?v=G_qD5Ca43e4&t=139s
(2) www.corona-transition.org/krieg-ist-frieden-orwells-neusprech-fur-den-grossen-umbau-der-pandemie

Showing 2 comments
  • Cetzer
    Antworten

    „ob jemand sich 100-mal am Tag die Hände desinfiziert,“

    Im Sinne von Freiheit mag das stimmen, aber ich habe Hände gesehen, die reif für einen krassen Horrorfilm waren… Problematischer Umgang mit Seife/Desinfektionsmitteln, Zwangsstörungen im Zusammenhang mit Hygiene sind leider weit verbreitet. Auch da wird vielen der Rest gegeben werden – Ad maiorem Coronae gloriam (Zum höheren Ruhme Coronas)

  • Freiherr
    Antworten
    “ Die Deutschen leben nicht, sie gehorchen “ –

    diesen Satz oder sehr ähnlich ausgedrückt, habe ich schon sehr oft gehört und ich konnte immer nur nickend zustimmen –

    gehört von „Südländern“, auch von Holländern, von Menschen aus  “ Übersee „, von Iren und Schotten, eigentlich von aller Welt.

    Und diesen Satz hatte ich immer sofort als Wahrheit erkannt, begriffen – traf einen wie ein Schalg, weil er so wahr ist.

    Reiseweltmeister immer schon weil sie unbedingt zumindest 1, 2mal im Jahr raus mussten, mehr Leben erfahren, anderswo, mehr Lebensfreude, Lebensbejahung, Lässigkeit, Freundlichkeit, Lockerheit, Bewegungsfreiheit – Menschlichkeit.

    “ savoir vivre “ – ist nicht genetisch vorhanden, arbeiten, pünktlich sein, anständig sein, sich nichts zu schulden kommen lassen, vernünftig sein, ordentlich sein, gehorsam und pflichtbewusst sein….  bieder und spiessig.

    Und nun da die Zuchtmeister wieder die Herrschaft übernommen haben, die Überdeutschen,

    nun spürt er es ein bisschen, der Untertandeutsche, nun spürt er einen gewissen Verlust an Freiheit, jener Freiheit die er davor hatte und die ja auch nur eine Freiheit an der etwas längeren Leine war.

    Durchaus spürt es da etwas, aber mehr als die davor längere Leine will er nicht wieder gewinnen, mehr Bewegungs- oder Lebensfreiheit würde ihn verängstigen, würde vielleicht den Halt verlieren, sich ohne Leine gar verloren fühlen.

    Dann lieber abwarten bis man ihm die Leine wieder etwas verlängert und 2mal im Jahr darf oder kann er ja raus aus dem Staatsgefängnis Deutsches Vaterland, dafür buckelt und spart er.

    “ Deutchland mal besuchen, mal alles anschauen, Ja – aber leben wollte ich hier nicht “ –

    ein weiterer Satz den ich immer schon gehört hatte, von all over the world –

    und auch diesem konnte ich immer nur nickend zustimmen.

    Eine gewisse Ordnung, Regulierung ? – Ja – muss wohl sein, aber ohne weitgehende Freiheit kein Leben, allerhöchstens ein Leben in einem riesigen Ordnungsamt.

    Nein – vom Leben verstehen sie nicht viel, die Deutschen – Freiheit macht ihnen Angst und beim Versuch hier in grösstmöglicher Freiheit zu leben, landet man im Gefängnis.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

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