Felix Meyer: Steh auf!

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Felix Meyer – mittlerweile auch #allesaufdentisch-Promi – gelang mit diesem Song ein echter Ohrwurm und Muntermacher. Das Setting wirkt spontan und sympathisch. Das Werk ist nicht richtig politisch, aber man durchaus an manchen Zeilen rumdeuteln.

Showing 5 comments
  • Die A N N A loge
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    Ein idyllisches Ambiente mit blühendem Vorgarten, ein sympathischer Weckruf. Noch wirkungsvoller hätte ich das Lied gefunden, wenn Felix Meyer zum Schluss von seinem Klappstuhl aufgestanden wäre 🕺😃
    • Volker
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      (…) wenn Felix Meyer zum Schluss von seinem Klappstuhl aufgestanden wäre.

      Felix blieb lieber sitzen, man kann sehend mitfühlen, wie er leidet und sich verbiegt. Ich vermute, es drückt ihn gewaltig, da zappelt Mann schon wild herum und sehnt sich nach Erlösung.

      Könnte so sein. Oder?

      🙂

      • Die A N N A loge
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        Ja, so wird es sein, lieber Volker, vielleicht fehlt ihm die Froschkönigin, die ihn mit einem beherzten Kuss von seinem Weltschmerz befreit 😃.
  • heike (Heike Preißler)
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    „Wenn man etwas denken kann, kann man es auch bewegen.“

    Ja, deshalb ist es so wichtig, auf seinen Verstand aufzupassen.

    Ist euch eigentlich auch schon mal aufgefallen, dass alle Bücher, die zu Veränderungen aufrufen (z.B. Stephane Hessels „Empört Euch!“, „Was zu tun ist. Eine Agenda für das 21. Jahrhundert“ von Thomas L. Friedman, auch die Bücher von Yuval Noah Harari) immer eine klare Abgrenzung zum Sozialismus, zur ehemaligen Sowjetunion und zum „Kommunistischen“ China -> was ja wirklich eine grobe Denunziation des Begriffes Kommunismus ist , beinhalteten?

    Das ist die Voraussetzung, um im Westen überhaupt Bücher schreiben zu können, die Bestellerstatus erreichen können.

    Denn eines sollen die guten Menschen, die Menschen, denen diese Erde am Herzen liegt, wirklich nicht zu denken lernen: dass es eine Alternative zum kapitalistischen System gibt.

    Wer das glaubt, wird von den Lenkern des kapitalistischen Systems systematisch an den Rand gedrängt und ausgeschlossen.

    Eventuell ist es ja so, wie Stephane Hessel in seiner Schrift  „Empört Euch!“ die Philosophie Hegels zusammenfasst: „Die Philosophie Hegels gibt der langen Menschheitsgeschichte einen Sinn: die Freiheit des Menschen schreitet stufenweise voran. Die Geschichte ist eine Abfolge von Erschütterungen – und damit Herausforderungen. Die Geschichte der Gesellschaften schreitet voran, bis am Ende der Mensch seine vollständige Freiheit erlangt hat und damit der demokratische Staat in seiner idealen Form entstanden ist.“, und man fügt sich eben bis dahin der gegenwärtigen antikommunistischen Doktrin und kämpft stattdessen innerhalb der derzeitigen Gegebenheiten für einen Fortschritt, falls man freie Kapazitäten hat und möchte. Hauptthemen für das Engagement sind für Stephane Hessel die immer weiter auseinanderklaffende Schere zwischen ganz arm und ganz reich, die Menschenrechte (die Politik Israels im Gaza-Streifen bezeichnet er als eine Demütigung der Palästinenser) und die Umweltzerstörung auf unserem Planeten.

    Und obwohl es bereits sehr viele Menschen gibt, die sich tatsächlich engagieren, schreiten Umweltzerstörung und Verarmung weiter voran, und auch im Gaza-Streifen gibt es wohl keine positiven Nachrichten zu verzeichnen.

    Also sind diejenigen, die die Missstände sehen und etwas dagegen tun, in der Minderheit und haben weniger Macht, Kraft und Einfluss als diejenigen, die die Missstände verursachen.

    Leider sehe ich, wie wahrscheinlich auch eine Vielzahl anderer denkender Menschen, die stufenweise Entwicklung der Menschheit, innerhalb derer der einzelne Mensch die Möglichkeit zu seiner eigenen Entwicklung erhält – beispielsweise dadurch, dass er sich für bestimmte Dinge engagiert, dadurch, wie er mit den ihn umgebenden Umständen umgeht, wie er sich anderen Menschen gegenüber verhält, kurz dadurch, wie er sein Leben nutzt und verbringt – bedroht durch die Eingriffe von Menschen, die eine Weiterentwicklung zum Nutzen des eigenen Machterhaltes zum Stillstand bringen wollen. Und ein wichtiges Instrumentarium dazu ist die Zerspaltung der Menschen in sich widerstreitende Interessentengemeinschaften.

    Jeder hat auch andere Möglichkeiten, sich in diesen Prozess einzubringen.

     

     

     

     

  • Die A N N A loge
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    Hm…

    Vielleicht hätte Felix in der Villa Kunterbunt an dem Tag einfach etwas länger schlafen sollen, anstatt frühmorgens durch eine dunkle Küchenfenster zu schauen. Vielleicht wäre Venus an dem Tag dem Schaumbad entstiegen und hätte ihn mit dem Kuss der Morgenröte feinfühlig geweckt, und Felix wäre voll Wonne aufgestanden und auf der Wiese vor dem Haus durchs nackte Gras gelaufen.

    … doch dann hätte er zwischen dunklem Morgengrauen und dem ersten Kaffeeduft nicht dieses Lied komponiert und wir wären nicht in den Genuss von „Steh auf“ gekommen. 😊

    https://youtu.be/5y_KJAg8bHI

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