Flucht in die Leiharbeit

 In Politik (Inland), Wirtschaft

Der Pflegenotstand treibt Beschäftigte in die Arme von Zeitarbeitsfirmen – was ihn zusätzlich verschärft. (Quelle: Neues Deutschland)
https://www.neues-deutschland.de/artikel/1099154.pflegenotstand-in-deutschland-flucht-in-die-leiharbeit.html

Kommentare
  • Volker
    Antworten

    Die Gewerkschaft ver.di stellt ihre Existenzberechtigung dennoch gänzlich infrage. Es könne nicht sein, empört sich Bühler, »dass neben den Konzernen und profitgierigen Finanzinvestoren, die sich inzwischen in der Branche tummeln, auch noch Leiharbeitsfirmen ihren Gewinn abschöpfen«

    Die Einsicht bezüglich Menschenhandel – sorry, Verleih von Lifeware – kommt recht spät. Nun haben wir einen politisch-abgesegneten Sklavenmarkt, an dem sich jeder bedienen kann, ohne weitere Verpflichtungen einzugehen.

    Soweit ich es nachvollziehen kann, gibt es seit ca. siebzehn Jahren schon Leiharbeitsfirmen, die Menschen als Waren ansehen, Lohnabhängige quasi verkaufen.
    Besitzt der DGB keine Leiharbeitsfirma? Und warum ließ man – Politik sowie DGB – solch erbärmlichen Menschenhandel überhaupt zu, etwa aus sozialer Verantwortung heraus?
    Nebenbei: Jobcenter und Menschenhändler arbeiten Hand in Hand, wobei Jobcenter dazu noch mit Sanktionen drohen, sollten Hartz IV-Kunden sich verweigern bei Bedarf gewinnbringend verscherbelt zu werden – wohlgemerkt unter marktwirtschaftlichen Bedürfnissen.

    25% Rabatt, alles muß raus!

Hinterlasse einen Kommentar

Start typing and press Enter to search

Do NOT follow this link or you will be banned from the site!