Frauen an die Front!

 In FEATURED, Medien, Politik (Inland)

Der der Bundeswehr in Zeiten zunehmender Eroberungsfeldzüge das männliche Kanonenfutter ausgeht, wird sie erfinderisch. Auch Frauen soll nun die Funktion als Kanonenfutter für das Großkapital schmackhaft gemacht werden. Mit der mittlerweile siebten Webserie „Die Rekrutinnen“ versucht die Bundeswehr nun gezielt Frauen anzusprechen. Damit erlangt die Kriegspropaganda ein gänzlich neues Level an Perversion. Frauen sind von ihrer Natur her eigentlich die letzte Instanz, um — militärische — Konflikte abzuwenden. Eigentlich. In unserer Kultur, um nicht zu sagen seit Anbeginn der Zivilisation, wird das Weibliche sukzessive zurückgedrängt und weicht immer stärker patriarchalischem, kriegslüsternem Männlichkeitsgebaren. Diese Entwicklung hat in den letzten Jahrzehnten einen derart gewaltigen Schub bekommen, dass Frauen dem Irrglauben verfallen, sie würden gegen das Patriarchat aufbegehren, wenn sie selber wie Männer werden. Dies zeigt sich darin, dass Frauen sich nun häufiger die gleichen kalten und empathielosen Wesenszüge vieler Männer zu eigen machen, konkurrenz- und karriereorientiert agieren und dies aber als Emanzipation verstehen. Die logische Konsequenz dieser Entwicklung mündet darin, dass es nun auch en vogue ist, wenn Frauen in den mörderischen Dienst des Militärs eintreten. Ein Mensch an der Waffe ist immer entgegen unserer Natur. Sowohl als Mann, aber erst recht als Frau! Wer einmal verstanden hat, dass wir alle miteinander verbunden sind, muss erkennen, dass jeder Akt der Gewalt gegen ein anderes Lebewesen auch stets ein Angriff auf uns selber ist! Nicolas Riedl

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    Volker
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    Eine innerseelische Verarbeitung dieses Grauens wurde kaum je vorgenommen, und mittlerweile muss die Nachkriegsgeneration Flaschen sammeln, um ihre Rente aufzustocken.

    Jo, 1956 geboren, Nachkriegskind seelisch deformierter Eltern nach WK II, die von der Hand in den Mund lebten, über deren Erinnerungen ein Schweigen lag, darüber sprach man nicht, vergrub das Grauen unter Wirtschaftswunder-Hoffnungen, die sich nie erfüllten. Wie sollte eine Kriegskrankenschwester und ein Kriegsgefangener das erlebte Leid im Nachhinein verarbeiten können, sie wurden sich selbst überlassen, wie alle, die überleben konnten, verstümmelt an Leib und Seele. Und uns Kindern der Nachkriegsgeneration wurde das Gen des Krieges als Erbmasse hinterlassen.

    Interessant wäre zu wissen, wieviel junge Menschen auf Rekrutierungsangebote der Bundeswehr hereinfallen, sich freiwillig entmündigen- und verkaufen lassen.

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    Ruth
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    Es wird wieder aufgerüstet als gäbe es kein „Morgen“ und wahrscheinlich gibt es den auch nicht, wenn diesem Wahnsinn nicht Einhalt geboten wird!

    Heutige Entscheidungsträger haben keinen Krieg erlebt und wenn sie Glück hatten, überlebt. Wie kann es sein, dass Krieg als Konfliktlösung propagiert wird? Millionenfaches Töten nicht geächtet wird!

    Es wird für Frauen in der Bundeswehr geworben, Gleichberechtigung wird propagiert und von Männern unisono – so nehme ich es wahr – abgenickt. In vielen,  von Männer dominierten Berufen, explizit in Vorstandsetagen, da wird vehement die Mutterschaft oder die geringere Körperkraft angeführt, um Gleichstellung zu verhindern.

    Für den Kriegseinsatz und Tötung vieler, vieler Menschen, da reicht es dann. Die Frauen bekommen das „Mutterkreuz“ mit einem Kriegsverdienstorden“, wenn sie traumatisiert von den „Schlachtfeldern“ zurückkommen und ihre seelisch verwunderten Kinder in die Arme nehmen – wenn beide Arme noch vorhanden -und Kinder die Grausamkeiten überlebt haben!

    Diese Scheinheiligkeit ist widerwärtig und skrupellos!

     

     

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