Gefangen im Netz der Globalisierung

 In Politik (Ausland), Politik (Inland)

„Ich trage nicht zur Globalisierung bei“, „Es sind die Anderen“, „Ich führe keinen Krieg“ oder „Was kann ich dafür?“ So einfach ist es leider nicht. Unrecht geschieht nicht nur „in unserem Namen“, wir wirken auch kräftig – und häufig uns selbst unbewusst – daran mit. Aber es gibt auch viele Stellschrauben, an denen wir drehen können, um Verbesserungen zu bewirken.
(Quelle: Neue Debatte)
https://neue-debatte.com/2019/03/27/gefangen-im-netz-der-globalisierung/

Anzeige von 3 kommentaren
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    Volker
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    Danke für die Standpauke. Erkenne im Lesen mein wahres Ich, tiefe Abgründe tun sich auf, im Spiegel meiner Eitelkeit glühen zwei Augen, das Böse zeigt hässliche Fratze – ich böse, weil …

    So einfach ist das mit Stellschrauben nun auch nicht, an was sollte ich schrauben noch, und wie. Den richtigen Verein meines Vertrauens wählen, oder meinen Armutskonsum darauf überprüfen, wer was damit anfängt, wo mein Armutsgeld landet, welchen Schaden ich anrichte damit?

    Mal langsam mit den Gäulen. Für Kriege sollte man mich nicht zur Verantwortung ziehen, den Schuh lass ich mir nicht anziehen – so geht’s nun auch nicht.
    Klar, um Ecke gedacht, könnte daraus schon ein Schuh werden. Mein/unser unterschlagenes Existenzminimum potenziert sich zu Unsummen, die locker in Aufrüstung gesteckt werden, quasi Sparvertrag mit geiler Rendite. Mal so gesehen, gelle.

    Konsequent wäre die Aufkündigung meiner/deiner/unserer Grundsicherung, dann gäbe es keine Kriege auf Pump mehr, und ich/du/wir wären fein raus.

    Ist nicht einfach mit Gewissen …

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    heike
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    Volker, mach dir nicht so viele Gedanken – machen die anderen auch nicht. Hier geht es nur um kluges Geschreibsel und Hirngespinste – versuch bloß nicht, etwas davon in deinem Leben umzusetzen – dann bist du nämlich von Gott und der Welt verlassen …

    Ich wette, dieser spezielle Kommentar hier wird wieder veröffentlicht.

    Im übrigen habe ich ab sofort keine Zeit mehr, mich um Politik zu kümmern, sonst muss ich mich zu HARTZ IV degradieren lassen, um zu überleben. Dieser Lauf der Dinge erklärt auch, warum sich die Mehrheit der Menschen in Deutschland nicht zu den HdS-Gesellschaftsreformen bekennt – man ist danach im/am Arschn – odere andere sind es in Deinen (ok – das ist mir erspart geblieben …. Menschen, die ich liebe, leider nicht.)

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    ert_ertrus
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    Vielleicht hat der hypergrüne Hobby-Almöhi auch einige Details nicht bedacht, den Gebrauch von i- und Smartphones betreffend: wer etwa sich um Kinder und pflegebedürftige Angehörige rund um die Uhr zu kümmern hat, ist auf ein solches Gadget angewiesen! Solange er nicht immer das neueste High End-Modell haben muss, kann ihm niemand einen Vorwurf machen (und Menschen in solchen Lebenssituationen haben in der Regel andere Prioritäten und sind oft kaufkraftmäßig unteres Drittel …) Der ökologische Footprint eines Armen in den entwickelten (?) Staaten mag verglichen mit dem eines Leidensgenossen in der Anderen Welt gigantisch wirken – verglichen mit dem Pendant eines wohlhabenderen Mitbürgers seiner Gesellschaft ist es eine Vogelspur neben dem Fußabdruck eines Elefanten …

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