Gegen die Unmündigkeit

 in Buchtipp, FEATURED, Politik

Filmszene aus „Der Prozess“ von Orson Welles, nach dem Roman von Franz Kafka

Aufklärung und menschliche Reife setzen die Fähigkeit zum Ungehorsam gegen Autoritären voraus. Auszug aus „Der Kult“. Ist der Corona-Mainstream eine Sekte, die wir nur deshalb nicht als solche erkennen, weil so ungeheuer viele Menschen ihr anhängen? Manchmal könnte man das glauben. Bestimmte Merkmale weisen darauf hin: ein festgefügter Glaube, der sich durch Fakten keinesfalls beirren lässt. Verbohrtheit und Ausgrenzung von „Ketzern“ sind weit verbreitet. Zur Aufrechterhaltung einer linientreuen „Erzählung“ wird ein enormer mentaler Aufwand betrieben, der es im zweiten Schritt schwer macht, den Irrtum einzusehen. Der Philosoph, Moderator und Video-Influencer Gunnar Kaiser hat schon früh die These vertreten, dass wir es bei dem ausgeprägten Rechtgläubigkeits-Furor der Corona-Linientreuen mit einem Kult zu tun haben, der sich mit Vernunft und Wissenschaft lediglich gut zu tarnen versteht. In diesem Auszug aus seinem Spiegel-Bestseller „Der Kult: Über die Viralität des Bösen“ beschäftigt sich Kaiser unter anderem mit der Frage, was uns Kafkas „Prozess“ heute zu sagen hat. Er analysiert mit Immanuel Kant die „selbst verschuldete Unmündigkeit“ des Menschen und erklärt mit Erich Fromm, warum wir den Ungehorsam brauchen, um wirklich erwachsen zu werden. Inmitten der verbreiteten intellektuellen Kleinwüchsigkeit ist diese Treue zu bewährten Denkern der Vergangenheit wohltuend — kaiseresk eben. Gunnar Kaiser

 

Franz Kafkas Der Prozess ist vor allem die Geschichte eines undurchsichtigen Rechtssystems, das den Josef K. auf undurchschaubare Weise unterdrückt. Am Ende wird das Urteil vollstreckt und K. rechtskräftig erstochen. Der Roman liest sich wie eine düstere Allegorie auf die Bürokratisierung der modernen Gesellschaft, deren überbordendes Versicherungswesen, in dem Kafka beruflich zu Hause war, die Verwaltbarkeit und Planbarkeit der Menschen, deren „Sicherheit nur durch ihre Dummheit möglich“ (Kafka) ist, ebenso drastisch erhöhte wie den Zugriff der juristischen und staatlichen Verwaltung.

„Vor diesem Hintergrund zeigt ‚Der Prozess‘ in schmerzhafter Deutlichkeit, welche Gefahren in einem blinden, technokratischen Vertrauen in das Recht lauern. Kein Recht ist vor den Menschen da. Das Recht wird immer von Menschen gemacht, ja, sie müssen es machen: Überlassen sie dieses Handeln nämlich den anderen, dann sind die Menschen auch gezwungen, sich dem Recht der anderen zu unterwerfen“ (Christoph Braun.

All dieser Prozesse der Anonymität einer übermächtigen Verwaltungs- und Planungsmacht und unserer eigenen Ohnmacht, die wir innerlich zerrissen wie K. teilweise als unsere eigene Schuld verbuchen — Prozesse, durch die „die Lüge zur Weltordnung“ (Kafka) gemacht wird und die also nicht erst seit gestern, aber seit gestern so schnell vor unser aller Augen ablaufen —, sollten wir uns bewusst sein. Wir sind nicht die Ersten, die sich zu ihnen verhalten müssen.

Aber wir sollten uns zu ihnen verhalten, das heißt eine informierte Entscheidung treffen, so weit sie uns noch möglich ist. Das Tragen der Maske ist da nur eine Vorstufe, ein Test und ein Symbol dafür, ob du der aufgeklärte Bürger bist, den ein demokratischer Rechtsstaat braucht, oder ob du dich im Zustand der Unmündigkeit befindest.

Unmündigkeit, sagt Immanuel Kant, ist „(…) das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn ihre Ursache nicht am Mangel des Verstandes, sondern am Mangel des Entschlusses und am Mangel des Mutes liegt, sich des eigenen Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. ‚Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!‘“

Und in weiser Voraussicht schreibt er uns Heutigen ins Stammbuch:

„Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt und so weiter, so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen. Ich habe nicht nötig zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdrießliche Geschäft schon für mich übernehmen.“

Wie die Mündigkeit, von der Kant spricht, heute aussehen könnte und was Strategien gegen den Kult sein könnten, das ist ein Thema, für das es sich lohnt, weitere Bücher, ja ganze Bibliotheken zu schreiben — weswegen hier auch nur vorläufige Anregungen skizziert werden sollen. Letztendlich muss eigenverantwortliche Mündigkeit gegen den Kult aber gelebt werden, und die individuelle Ausgestaltung dieser Eigenverantwortlichkeit kann einem niemand, kein Buch und keine Impfung, abnehmen.

Gegen die Spaltung

Eine freie Gesellschaft besteht immer aus zwei Sphären: der der Individualität und Differenz sowie der des Zusammenhalts und der Solidarität. Eine freiheitlich-demokratische Politik muss immer zwischen diesen beiden Sphären vermitteln. Recht auf freie Entfaltung hier, Solidarität da.

Die pluralistische Gesellschaft kann als Staat und Gemeinwesen nur dann existieren, wenn es eine Sphäre gibt, in der ihre Angehörigen nicht als Vertreter verschiedener fremder und feindlicher Glaubensstandpunkte zusammentreffen, sondern als Menschen, die der gleichen Kultur entstammen und den gleichen sozialen und individuellen Problemen gegenüberstehen.

Ob man nun der Meinung ist, dass eine Maske hilft und ein Zeichen von Solidarität ist, und man sie tragen möchte, weil sie für einen wenig schädliche Nebenwirkungen hat, oder nicht — auch das ist nämlich Solidarität: in einer Sphäre mit den Vertretern verschiedener feindlicher Glaubensstandpunkte zusammenkommen und mit ihnen im Gespräch bleiben. Auch das ist gesellschaftlicher Zusammenhalt, auch das ist Bindung. Solidarität zweiter Ordnung sozusagen. Diese Solidarität versteht sich durchaus nicht von selbst. Es ist ein langwieriger und schwieriger Prozess, eine langsame Entwicklung, die wir der langsamen Entwicklung in den Abgrund entgegenstellen müssen.

Gegen den Gehorsam

„Der Mensch hat sich durch Taten des Ungehorsams weiterentwickelt. Nicht allein war seine geistige Entwicklung nur möglich, weil es Menschen gab, die es wagten, Nein zu den Mächten zu sagen, die im Namen ihres Gewissens oder ihres Glaubens auftraten, sondern auch seine intellektuelle Entwicklung war abhängig von der Fähigkeit, ungehorsam zu sein, ungehorsam gegenüber Autoritäten, die versuchten, neue Gedanken mundtot zu machen, und gegenüber der Autorität längst etablierter Meinungen, die einen Wandel für Unsinn hielten“ (Erich Fromm).

Wir stehen in nie da gewesenem Maße unter der „Allherrschaft des Organisationsprinzips“, die Theodor W. Adorno und Max Horkheimer schon Mitte des 20. Jahrhunderts hinaufziehen sahen. Der weltumspannende Traum von Sozialingenieuren, die günstige Gelegenheit der Krise für die Große Transformation der Wirtschaftssysteme zu nutzen, um wohlklingende „linke“ Floskeln von Nachhaltigkeit, sozialer Gerechtigkeit, Inklusion und Kreislaufwirtschaft mit einem dystopischen, digital-technokratischen Transhumanismus zu verbinden, ist nichts anderes als Horkheimers „verwaltete Welt“ auf Speed. Hier sind Autonomie oder Spontanität nicht gefragt, ja sie sind sogar schädlich. Für sie verschwinden alle Schlupfwinkel, wie Adorno es in seinen unter dem Titel Kultur und Verwaltung veröffentlichten Vorträgen formuliert.

Eine freie Gesellschaft kann dies also nicht sein. Denn „je mehr die Gesellschaft unter die Verwaltung einheitlich organisierter Gruppen gerät, umso weniger dürfen wir sie eine Gesellschaft der Freiheit nennen“ (Max Horkheimer).

Der Hellsichtige wird sich dem entziehen wollen und der Mutige von Revolution, gar von Utopie träumen. Der Möglichkeit einer solchen Revolution unter den gegebenen Bedingungen des „gesamtgesellschaftlichen Verblendungszusammenhangs“ standen schon Adorno und Horkheimer skeptisch gegenüber. Sie mag nicht eben größer geworden sein. Klar ist aber, dass sie mit einer Tat beginnt, die sich über die Selbstverständlichkeiten hinwegsetzt.

Diese Selbstverständlichkeiten sind ebenso in Zeichen manifest, wie es die Straßenverkehrsordnung ist. Andernfalls ist es nicht weniger als der lange beschriene Tod des Individuums in einer total verwalteten Welt, vor dem wir Angst haben müssen. Vielleicht ist es diese Angst, die uns lähmt, und das nicht erst seit ein paar Jahren. Vielleicht ist aber auch sie es, die uns am Ende dazu antreiben kann, nicht mehr blind den Regeln zu gehorchen. Vielleicht ist sie es, die uns dazu bringt, bei Rot über die Straße zu gehen und wieder zu fragen: Was ist der Mensch in seinem Eigenwert?

Was macht uns Menschen aus? Sicherlich auch, dass wir soziale Wesen sind, ausgerichtet auf andere, abhängig von anderen, angewiesen auf andere, eingebunden in die Sitten und Normen der Gemeinschaft, der Gesellschaft, der Kultur. Dass wir uns an dem orientieren, was unsere soziale Umwelt uns vorgibt — Autoritäten wie Eltern, Lehrer oder Politiker, die öffentliche Meinung oder der Zeitgeist. Zugleich jedoch ist es der Ungehorsam gegen all das, was uns vorgegeben und vorgeschrieben ist, der uns zum Menschen macht.

Der Sündenfall, als erster Akt des Ungehorsams gegen die moralische Instanz und Autorität schlechthin, ist die Urszene der Menschheit, die erste wirklich menschliche Tat. Erst im Nicht-Gehorchen auf einen Gebieter und Nicht-Befolgen eines Gebotes konnten sich Adam und Eva ihrer eigenen Stimme, ihrer Mündigkeit, gewahr werden und — wenn auch unter Scham und Schande sowie ihres harmonischen Verhältnisses zur Natur entrissen — all ihren Mut aufbringen, um ihre ersten Schritte in Richtung Unabhängigkeit und Freiheit zu wagen. Diesen Mut, diese innere Revolte scheint es zu brauchen, um dem blinden Dasein in autoritärer Vormundschaft und Gehorsam, kurz, der eigenen Angst vor der Freiheit zu entkommen.

Es ist eine innere Revolte auch gegen einen faulen, falschen Frieden. Entschlossenheit, sich nicht länger zu betäuben, sich nicht länger leiten zu lassen von vermeintlich objektiven, dafür aber toten Ideen, die uns ihr Gesetz aufzwingen. Erst wenn wir uns des eigenen Selbst gewahr werden, wenn wir eine eigene Stimme bekommen und den Mut aufbringen, mit dieser eigenen Stimme zu sprechen, und wenn wir wieder Vertrauen in die eigene Wahrnehmung, die eigenen Ideen, Gedanken und Lebensentwürfe fassen — erst dann lässt sich lernen, frei zu denken.

Wenn uns jemand einreden will, dass wir auf eine bestimmte Weise zu fühlen oder zu denken haben, braucht es Mut, zu der eigenen Wahrnehmung und dem eigenen Verständnis von Gesundheit und Krankheit zu stehen.

Man muss Störenfried sein können, der „puer robustus“ (Thomas Hobbes), der eine ultimative Bedrohung für die Ordnung darstellt. Der ungehorsame Störenfried beharrt auf sich, hält Distanz und wendet sich ab, gleichzeitig eckt er an, geht über sich hinaus und kreiert Differenz. Im Wesentlichen aber führt er seinen Kampf gegen die Ordnung im Vorgriff auf eine neue Welt, die er als menschwürdiger erkannt hat. Ungehorsam im engeren Sinne ist folglich keine „gegen etwas gerichtete Einstellung“, sondern vielmehr „eine Haltung, die sich für etwas einsetzt“ — nicht zuletzt für sich selbst.

Jedes Nein gegen angemaßte Autoritäten ist auch ein Ja zu sich selbst. Während ich im Gehorsam gegenüber einer Person, einer Institution oder Macht (also im heteronomen Gehorsam) fremde Entscheidungen anstelle meiner eigenen akzeptiere, ist der Ungehorsam die Bejahung der eigenen Vernunft, des eigenen Willens und der eigenen Freiheit. Der Ungehorsam bejaht das eigene Leben.

Wenn man es vermeidet, das eigene Leben zu bejahen, wird es unlebendig und tot. In der Gesellschaft zeigt sich eine Spaltung in diejenigen, die das Leben in ihrer Lebendigkeit bejahen, den Biophilen, und den Nekrophilen, denjenigen, die es verneinen, die ein reduziertes, verarmtes Verständnis von Leben haben — als eines des bloßen Am-Leben-Sein, das man natürlich durch das blinde Befolgen von auferlegten Regeln, so sinnlos sie auch sein mögen, sowie durch eine Verherrlichung von Sicherheit, Planbarkeit, Voraussagbarkeit und Kontrolle am besten erreichen kann. Dieses bloße Am-Leben-Sein steht im krassen Gegensatz zur echten Lebendigkeit.

Die Frage nach der Entscheidung zwischen Biophilie und Nekrophilie ist daher auch eine Entscheidung, ob man Mensch sein will, der den ersten Akt des Ungehorsams gegen die Urautorität wiederholt und sich selbst ermächtigt — oder ein Sklave, so sicher und zufrieden er sich auch fühlen mag.

Neben der lebenslangen Aufgabe der Selbsterkenntnis scheint die Schwierigkeit im Ungehorsam vielmehr darin zu liegen, zu erkennen, dass jeder von uns sich, sei es ökonomisch, kognitiv oder emotional, in einer Abhängigkeit befindet.

Abhängigkeit ist ein notwendiger Bestandteil des menschlichen Lebens, und sie bringt eine gewisse Form von Hörigkeit mit sich, als Grundeinstellung zu den frühen und überkommenen Autoritäten. Doch erst wenn man sich der eigenen Hörigkeit gewahr wird sowie der Quelle dieser Hörigkeit, des „heteronomen Gehorsams“, lässt sich auch die Frage stellen, warum man diese Unterwerfung bislang schlichtweg ertragen hat — eine Unterwerfung, die den Verzicht auf die eigene Autonomie und die Akzeptanz eines fremden Willens mit sich bringt.

Gehorsamkeit und Machtverhältnisse konstituieren sich auf „der Voraussetzung, daß die Vielen lernten zu gehorchen“ (Erich Fromm) und sich anhand unterschiedlichster Mittel der Angsterzeugung ihres Mutes nicht mehr habhaft werden können. Indem dieses Einimpfen eines heillosen Respekts vor der Konformität und eben das Erstarken von Ohnmachtsgefühlen und Angst davor, „anders“ zu sein, uns jeglichem Ausdrucksvermögen unserer Selbst beraubt, verlieren wir gleichsam unsere Fähigkeit zum Ungehorsam und merken somit nicht einmal mehr, dass wir gehorchen.

Nur im Durchdringen internalisierter Machtstrukturen lässt sich erkennen, dass sich oft nur die Oberfläche, das Aussehen der Autorität geändert haben mag. Ihr Wesen bleibt immer gleich. Abhängig von ihren jeweiligen Interessen bedient sie nur jeweils andere Teile der Klaviatur.

Solange ich nun jedoch meine eigenen Lebensentscheidungen nicht aktiv bejahen kann, ich meinem Leben keinen eigenen Sinn verleihen kann, sondern diesen stets zugeschrieben bekommen muss, wird mein Selbstwertgefühl, das somit von anderen abhängig ist, immer unsicher sein. Was Hannah Arendt über die Isolation gesagt hat, gilt auch für das verhinderte Leben, das Dasein ohne Lebendigkeit: Es mag zuweilen der Beginn des Terrors sein, es ist immer dessen fruchtbarster Boden und immer sein Ergebnis.

Für Erich Fromm ist der Ungehorsam demnach eine Art initiale Störung, die den Übergang in einen autonomen Gehorsam einleitet, der der eigenen Vernunft und Überzeugung folgt. Erst wenn das „autoritäre Gewissen“ zum Schweigen gebracht wird und unsere internalisierte heteronome Stimme, mit der wir diese Autorität zufriedenstellen und keinesfalls verärgern möchten, verstummt, kann das „humanistische Gewissen“ in uns wieder Gehör finden. Das humanistische Gewissen als die „in jedem Menschen gegenwärtige Stimme, die von äußeren Sanktionen oder Belohnungen unabhängig ist“ und uns als menschliche Wesen intuitiv wissen lässt, „was menschlich und was unmenschlich ist, was das Leben fördert und was es zerstört“.

Das humanistische Gewissen „ist die Stimme, die uns zu uns selbst, zu unserer Menschlichkeit zurückruft“. Erst indem sie, anstelle der heteronomen Gewalt, zum Teil der eigenen Identität wird, so Fromm, lernen wir, „wir selbst zu sein und selbstständig zu urteilen“.

Wer allerdings sämtliche Intuition und Empfindsamkeit verloren hat, kann auch nicht herausfinden, wer er ist oder was er sein könnte. Angst und Macht führen zum Verlust unseres humanistischen Gewissens und berauben uns nicht nur jeglichen Gefühls und Urteilsvermögens dafür, „was menschlich und was unmenschlich ist, was das Leben fördert und was es zerstört“, sondern letzten Endes auch unserer Menschlichkeit selbst. Es ist das wechselseitig abhängige Verhältnis von Freiheit und Ungehorsam, das Angst zu unterbinden versucht und Mut unabdingbar macht.

Da wir aber aus einem Mangel an Selbstsicherheit und der Befähigung dazu, uns selbst zu behüten, uns vom Gedanken des Ungehorsams entfremdet haben und folglich dazu bereit geworden sind, unhinterfragt zu gehorchen, gilt es nun den Mut jedes Einzelnen und sein Vertrauen in die Selbstbestimmung und Autonomie seiner Individuation zu stärken.

Erich Fromm schreibt:

„Nur wenn der Mensch sich vom Schoß der Mutter und von den Geboten des Vaters befreit hat, nur wenn er sich als Individuum ganz entwickelt und dabei die Fähigkeit erworben hat, selbstständig zu denken und zu fühlen, nur dann kann er den Mut aufbringen, zu einer Macht Nein zu sagen und ungehorsam zu sein.“

Der Wahlspruch der Aufklärung muss also heute mehr denn je nicht nur lauten: Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen, sondern auch: Bringe den Mut auf, zu einer Macht Nein zu sagen und ungehorsam zu sein.


Showing 9 comments
  • Sören Kierke-Gurt
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    So gut, richtig und klug die Ausführungen Gunnar Kaisers sind, es gibt doch eine kleine Sache, die mich persönlich an dem Buch stört. Wisst Ihr, was es sein könnte? Es ist er Aufkleber, vorne auf dem Titel, direkt unter dem Namen des Autors, mit der Werbung  für ein ehemaliges Nachrichtenmagazion aus Hamburg, das sich in den vergangenen 2 Jahren u.a. mit seiner Hetze gegen Andersdenkene, für ihre Grundrechte demonstrierende Menchen  hervorgetan hat. Ist aber nur meine persönliche Meinung!
  • Freiherr
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    Im März wird das WEF-Davos-Cliquen-Management, Unter-Abteilung Deutschland in seiner Privatsitzung im Technokratensaal Reichstagsgebäude

    die Spritzpflicht beschliessen, als pre-decition mit fixum Nov./Dez. 2022.

    Die Geno&Zid AG CumExScholz-Holding Heavens-Gates-Stiftung als ständige Vertretung der WHO im Ursula vonderLeyen-Haus

    wird nun auch mit verstärkten Bemühungen  Spritzmittel-Entwicklungshilfe im noch unterentwickelten Afrika leisten, die Sorglosigkeit dort kann zu einer Bedrohung der Bevölkerungsentwicklungsstategie weltweit werden.

    “ Wir befinden uns nun im Auge des Hurricanes “ – warnt der Abteilungschef für Volkskrankheiten und Gesundheitsexperte Lauterbach eindringlich, “ wir dürfen uns von derzeitiger trügerischer Virenruhe nicht täuschen lassen „.

     

     

     

     

     

     

  • Freiherr
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    Hold the Line !

    Zumindest hatten sie ihr Versprechen gehalten, die Stellung zu halten, die Veteranen in vorderster Reihe –

    aber gegen eine Polizeiübermacht freilich keine Chance, auch weil friedlich geblieben.

    https://www.youtube.com/watch?v=ryXI4cGxzfE

    Mit dieser Friedlichkeit ist es nun vorbei, das ist nun eine Kriegserklärung gegen die Bevölkerung, selbstermächtigt hat Trudeau diesen illegalen Act of Emergency ausgerufen –

    er ist ja einer aus der Schwab’schen Marionettenzucht “ Global Leaders „, wie sie weltweit plötzlich an Regierungsspitzen auftauchten, wie Macron, Spahn, Baerbok, Kurz, Zuckerberg, früher schon Merkel und Blair, Lagarde, Soros, Westerwelle, Maischberger, Quandt, Kubicki, Wulff ( 40 allein aus Deutschland ), führende Köpfe aus Wirtschaft, Medien u.s.w –

    dazugehörig auch die Young Leaders Group der Atlantik-Brücke, –

    Döpfner ( Springer Verlag ), Heil, Guttenberg, Oppermann, Özdemir, deMaiziere, Theo Koll (!), Merz, Thevesen, Ischinger, Diekmann….

    geht ein Licht auf ? – Nein ? – dann weiterdösen.

    Im Februar 2020 hat man umgesetzt was 20 Jahre genauestens geplant war, mit Hilfe des Pandemieschwindels, mit dem Werkzeug des Drosten-Betrugstests.

    Dahinter stehen freilich die Top-Multis, Rothschild, blackrock, KI-Giganten, Gates, Pentagon

    Regierungen weltweit unter private Herrschaft gestellt, The Great Reset.

     

     

     

     

     

     

  • Freiherr
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    Canada under dictatorship

    https://www.youtube.com/watch?v=kUF_-YkWatI

    freedom has been broken now

  • Freiherr
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    Ist ja schon deshalb ein Glaubenskult und Sekte weil man ein Virus nicht in Frage stellt welches bis heute nicht nachgewiesen ist, WISSENSCHAFTLICH nicht nachgewiesen.

    2 Jahre vergebliches Bemühen von Wissenschaftlern und Laborexperten weltweit – es gibt bis heute kein gereinigtes, getrenntes isoliertes „Exemplar“ von diesem Gespenst, welches unter dem Elektronenmikroskop EINDEUTIG als solches bewiesen wäre.

    Das bedeutet auch dass es lediglich am Computer existiert, aber gerade die Wissenschaft MUSS doch beweisen, mehrfach, Formel und Gegenformel, von mehreren Wissenschaftlern bestätigt und meist zusätzlich noch mathematisch der Beweis erbracht werden, Rechnung und Gegenrechnung.

    Dieses angebliche SarsCov2 ist aber weder noch bewiesen.

    Bedeutet für mich als Ungläubiger dass es nicht existiert, man von Anfang an mit Gespenstern hantiert, Varianten oder Mutationen dann ebenso, “ von nichts kann nichts kommen „, eine Mutation oder Variante von etwas das nicht existiert ?

    Coronaviren gibt es lange schon, sind nachgewiesen, als Grippeviren auch und waren nie Grund für die Ausrufung von Pandemien,

    ABER – man brauchte eben ein besonders „gefährliches“ Virus um eine Weltbevölkerung in Angst und Schrecken versetzen zu können –

    ein Schreckgespenst in diesem Fall weil wissenschaftlich nicht nachgewiesen.

     

     

     

     

     

     

     

  • Mario Mars
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    Ich möchte im Zusammenhang mit dem lesenswerten Buch von GK gern auf einen Satz hinweisen, aus einem aktuellen Artikel, er steht in der eingebetteten „FAZ“, es geht darin um die aktuelle „Impfpflicht“ für alle über 50 -jährigen, in Italien:

    „Aus der Wirtschaft wird gegen das Arbeitsverbot für über Fünfzigjährige ohne Impf- oder Genesenennachweis das Argument vorgebracht, die zu suspendierenden Arbeitskräfte seien nicht ohne Weiteres zu ersetzen.“

    Ich denke man könnte das so stehen lassen,dieser Satz spricht für sich selbst. Es geht also nur noch um die Verwendung im Produktionsprozess, der Mensch an sich ist egal bzw. zweitrangig? Mir fällt dazu (fast)  nichts mehr ein. Sobald die Transhumanisten dank KI, und Human Robotic in der Lage sind, alle Menschen zu ersetzen, können wir Menschen also komplett entfallen, bzw. sind bestenfalls noch Versuchskaninchen für genetische Experimente ?  Und neuerdings gelten bestimmte „Pflichten“, wie etwa die, einen experimentellen,  irreversiblen , genetischen körperlichen Einfriff über sich ergehen zu lassen eben „altersspezifisch“, für alle über 50?  Sehr interessant, sogenannter „Ethikrat“ und ach so „solidarische“ Mitbürger! Für mich zeigt dies, wie böse und verkommen diese Welt inzwischen geworden ist, und ich habe immer weniger Lust, Teil  dieser „Gemeinschaft“  zu sein, ich gebe es zu, ich lehne Euren Kult ab, und bevor ich mich „impfen“ lasse müsst Ihr mich schon umbringen.Vermutlich hat die angeblich „demokratische“ Mehrheit damit schon in einigen Monaten keinerlei Probleme, wundern würde es mich jedenfalls nicht.  Ich hätte niemals gedacht, dass ich so etwas einmal öffentlich äußern würde, aber nun ist es soweit. Was für unglaublicher Irrsinn, was für eine unfassbare Zuspitzung ins Absurde ist das,  die wir in diesem  diesem Land, und auf dieser Welt in den letzten 2 Jahren erleben, was für eine Tragikkomödie, die sich hier abspielt!

  • Freiherr
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    Also –

    wenn gelingt was WEF und UN und Rothschild-Dynastie vorhaben, dann wird es eine “ Sozialistische Technokratur “ sein, eine absolute Herrschaft der wenigen Mächtigsten über diesen Planeten, die Totale Kontrolle über Alles und Jeden.

    Wir befinden uns mitten im Aufbau dessen, die Covid-Inszenierung war der Start zur Umsetzung.

    Es kommt der völlige Zusammenbruch der Finanzmärkte und diesem steuern sie entgegen, schaffen sich die Vorraussetzungen dafür dass sie danach noch mächtiger dastehen als jetzt schon, einfach durch die Sicherung von Ressourcen-und Landbesitz, der einzige wirkliche Wert wenn Geld keinen mehr hat. Gates als Beispiel ist jetzt schon der grösste Landbesitzer in USA.

    Jetzt schon wird das digitale Währungssystem vorangetrieben, es wird ein programmierbares „Geld“ sein, an- und abschaltbar per mouseclick und dieses “ Guthaben “ wird ausgegeben werden müssen weil es sonst storniert wird.

    Zusätzliche völlige Kontrolle dann mittels einer app die Personalausweis, Gesundheitspass und Führerschein zusammen beinhaltet, ebenso von Kontrollbehörden dann abschaltbar, zu sperren.

    All das „läuft“ schon in Vorbereitung und Teilumsetzung, im Schatten der dafür inszenierten “ Pandemie „.

    Wieder keine “ Verschwörungstheorie „, das ist Wirklichkeit, das ist der Plan der Agenda, nicht mal verheimlicht, offen dargelegt weil sie sich ihrer Macht für die Umsetzung absolut sicher sind.

    Zu verhindern ist es trotzdem, wenn die Bevölkerungen weltweit resolut dagegen aufstehen, wenn sich 99,9 % nicht von diesen 0,1 % weiterhin an der Nase herumführen lassen.

    Merkel war übrigens die Frau der 1. Stunde dieses Plans der nun umgesetzt wird, sie und Schwab in Union, könnte man sagen.

    Schaut euch die Grand Jury Tag 4 an, “ finacial destruction “ – “ ökonomische & finanzwirtschaftliche Hintergründe „, die Experten Pirrwitz und Kreiß klären auf, wirkliche Experten.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

  • Freiherr
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    Tag 5 ! — nicht 4, wie falsch angegeben…
  • FreedomNews
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    Derzeit rollen Trucker und Unterstützer aus allen Richtungen auf Washington DC zu mit der Absicht den äusseren Ring zu blockieren und wenn möglich ans Capitol ranzukommen – to kick Bidens ass, freilich.

    Jedenfalls rührt sich was and thats what it takes.

    Einer der übelsten und bösesten Gestalten , Biden , nahezu überall aber wo sie sich als “ Demokraten “ scheinheiligen herrscht der blanke Faschismus unter der Schwab’schen Sozialismus-Technokratur, man muss ihnen ihr dreckiges Handwerk legen –

    diese Leute sind absolut böse und Menschenleben bedeuten denen nichts, Gewaltregime unter privater Firmenherrschaft, weltweit.

    so c’mon guys, fight back, refuse, resist, rebel, revolt, free yourself from domination !

     

     

     

     

     

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