Greta und ihre „Kritiker“

 In Medien, Umwelt/Natur

Woher kommt all die Boshaftigkeit auf etwas, das eigentlich doch nur positiv ist? Die junge Klimaaktivistin Greta Thunberg folgt einer Einladung von António Guterres und wird an der UN-Klimakonferenz in New York teilnehmen. Den Weg dorthin wird sie öffentlichkeitswirksam auf einer emissionsfreien Renn-Segelyacht zurücklegen. Eine junge Frau erdreistet sich, für die Sache, an die sie glaubt, zu kämpfen und die Möglichkeiten zu ergreifen, die sich ihr bieten? Für 1.518 Leser von welt.de ist dies offenbar eine Kampfansage. Es gibt wohl nur wenige Artikel, die häufiger kommentiert wurden und nur selten hat man so viele boshafte und hämische Leserkommentare gelesen. Warum sehen so viele Menschen die bloße Forderung nach mehr Klimaschutz vor allem als Bedrohung? Was haben Greta und Co. verbrochen, dass sie in den Kommentarspalten derart angefeindet werden? (Quelle: Nachdenkseiten)
https://www.nachdenkseiten.de/?p=53877

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    Ruth
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    „Was kümmert mich die Zukunft“!

    „Schränkt meine Freiheit nicht ein“!

    „Mein Auto, mein Flug in den Urlaub, mein Fleischkonsum“!

    Und was kommt dann?

    Ich, ich, ich…….!

    Eine Welt ohne menschliches Antlitz, eine Ödnis; zerstört durch das „Ich“!

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    Ruth
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    Werbeagentur „jung von matt“, Hamburg, Spot 2018 für die Sparkasse – „Mein Haus, mein Pferd, mein Boot!

    Eine Parallele ins eigene Absurdistan!

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    heike
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    Das ist ein Artikel, der das Problem sehr gut beschreibt, aber von der Masse der Leute leider nicht gelesen wird. Die Masse in Sachsen einigt sich meinem Einblick nach gerade darauf, den Jugendlichen zu wenig Lebenserfahrung zu unterstellen und zu wissen, dass man nicht nur fordern darf, sondern dann auch langfristig (und nicht über Nacht) etwas tun muss für mehr Klimaschutz.

    Was das genau sein sollte, darüber haben sie natürlich noch nicht nachgedacht, dass überlassen sie lieber den Profis von der Politik,vorzugsweise von der CDU und der AfD.

    Das ist die Dummheit, die mich leider langsam ankotzt. Die Leute wollen auch nichts wissen, sie wollen sich nicht bilden, sie wollen nur in ihrem Nährbrei schwimmen und recht haben.

    Es gibt einige, die begonnen hatten mitzudenken und mitzumachen. Aber diese haben bald einen Maulkorb verpasst bekommen und die alte Soße macht ihren Mist einfach weiter.

    Und v.a. Dingen sind es noch die Leute, die sich selbst für relativ gebildet halten, weil sie alles, was ihren Horizont übersteigt, einfach ausblenden. Nur  weil man das Geld hat, jedes Jahr eine Flugreise ins Ausland zu machen, um sich dann dort in Hotels von der einheimischen Bevölkerung wie ein Fürst hofieren und bedienen zu lassen, heißt das nicht, dass man klug ist. Manche wissen mehr über Geschichte und Besonderheiten von fremden Völkern als diese Wohlstandstouristen.

    Wie auch immer, zum Glück gibt es diese Fridays for Future – und hoffentlich noch recht lange.

    Die armen und einfachen Menschen, die begreifen noch die einfachen Wahrheiten. Aber die Nutznieser dieses am Ende für Natur und Menschen schädlichen Systems, die wollen und können in ihrer Borniertheit einfach nichts begreifen.

    Sie lassen die Leute totlaufen, die etwas bewegen wollen, hier soll auf der Flamme der Menschen, denen die Umwelt wirklich am Herzen liegt, wieder das alte Süppchen gekocht werden.

    Auf diese Art und Weise wird man von einem engagierten Menschen zu einem ausgelaugten Miesmuffel.

     

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    Die „Welt“ Leser und ihre „BILDung einer eigenen Meinung“…

    Menschen, die da bei den Versuch zu Denken aufhören, wo andere damit schon beginnen.

    Bei diese Kommentatoren bin ich mir sicher, die haben bis heute erst gar nicht versucht zu denken. Nur zu verheerend für die ganze Welt, dass die sich ohne Hirn vermehren können.

    .

    Rein Trieb gesteuert, in all ihren Lebensbereichen.

    .

    Axel Springer soll einmal gesagt haben, sich später jedoch davon distanziert:

    .

    „Ich leide wie ein Hund darunter, dass manches in meinen Blättern steht, womit ich überhaupt nicht einverstanden bin und wie oft leide ich, wenn ich morgens
    die “Bild-Zeitung lese“.

    .

    Heute bekommen wahrscheinlich neben den Springer-Akademikern jeder dieser Kommentatoren den „Axel-Springer-Preis“. Und natürlich auch das Preisgeld, wovon sie sich dann ein Grundstück auf dem Mond erwerben!

    Und schon fühlen sie sich dazugehörig, als ein Mitglied der gehobeneren Eliteklasse.

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