Hannes Wader: Es ist vorbei

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Damit meint Hannes Wader tatsächlich nicht ein mögliches Karriereende, sondern das Ende seiner langjährigen Ehe. Gerade in diesem hohen Alter ist das selten und traurig. Der Sänger hofft, nicht nur „Elend und Einsamkeit“ vor sich zu haben. Er gedenkt guter Tage, die man gemeinsam erlebt hat und schweigt über die wahren Gründe der Trennung. Weder sind Schuldzuweisungen zu hören noch wird die vergangene Beziehung idealisiert. Eingebettet wird die Geschichte in eine Landschaftsbeschreibung: Kornfelder und Mohnblumen, ein Weg, den beide oft gemeinsam gegangen sind – nun zum letzten Mal. Die volksliedhafte Melodie erzeugt auch durch die Begleitung mit Cello eine sanfte, melancholische Stimmung.

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