Herbert Grönemeyer: Heimat

 in MUSIKVIDEO/PODCAST

Grönemeyer forderte bei Günter Jauch eine Reichensteuer zur Finanzierung der zusätzlichen Kosten für Flüchtlinge. Dies könne soziale Spannungen vermindern helfen, Niedriglöhner hätten dann nicht mehr das Gefühl, allein für alles aufkommen zu müssen. Außerdem warf der deutsche Megastar Horst Seehofer „verbale Brandstiftung“ vor. Dafür bekam Herbert dann einiges auf die Mütze von der Mainstream-Presse, nach dem Motto: „Promis sollten bei ihren Leisten bleiben, statt politisch wirres Zeug abzusondern“. Dabei ist die Reichensteuer einer der wenigen wirklich sinnvollen Vorschläge, die ich gehört habe. Das Lied „Heimat“ von 2003 sagt dann erfreulicherweise auch einiges über die wachsende soziale Kluft („Die im Dunkeln werden übersehen“) und stellt klar, dass „geklonte Patrioten“ nicht die Zielgruppe sind.
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